Alexis Tsipras kommt nach Berlin

Alexis Tsipras, der Vorsitzende des linksradikalen syrischen Bündnisses Syriza, kommt am morgigen Dienstag nach Berlin und wird sich dort mit Politikern der deutschen Linkspartei treffen. Mit den Vertretern der deutschen Bankster-Parteien will sich Alexis Tsipras in Berlin hingegen nicht treffen.

Die Hetzblättchen der Bankster überschlagen sich schon vor Geifer. Propagandistin Bettina Vestring beispielsweise wettert für den rechtspopulistischen Dumont-Konzern, der dem Sohn eines alten Nazis aus Köln am Rhein gehört:

Die deutsche Linkspartei wiederum hat zwar in den ostdeutschen Bundesländern immer wieder sparsam und seriös mitregiert. Doch auf Bundesebene macht sie (wenn sie nicht gerade in einer Führungskrise versackt) vor allem durch Ausgabenprogramme auf sich aufmerksam. Keine der anderen Parteien hält die Linke auf Bundesebene für koalitionsfähig.

Tsipras selbst passt in diese politische Familie gut hinein. Zwei Wahlversprechen hat er für den 17. Juni abgegeben: Das Sparprogramm abzusagen und Griechenland im Euro zu halten. Dass beides in den Augen von Athens europäischen Partnern miteinander unvereinbart ist, nimmt Tsipras einfach nicht zur Kenntnis.

Unterstützung findet die Position von Syriza, den griechischen Schuldendienst einzustellen, hingegen bei Wirtschaftsexperten. So erklärte Dennis Snower, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, am heutigen Montag, es sei am „wahrscheinlichsten“, „dass Griechenland offiziell als zahlungsunfähig erklärt werde, aber Mitglied des Euro und der EU bleibe.“

Genau so ist es. Mit der Zahlungsunfähigkeit werden die Schuld- und Zinsdienste eingestellt. Und weil es keine Möglichkeit gibt, Griechenland oder sonst einen Mitgliedsstaat aus Eurozone und EU auszuschließen, und Griechenland nicht beabsichtigt auszutreten, wird Griechenland auch Mitglied bleiben.

Sollte die EZB vertragswidrig die Versorgung Griechenlands mit Geld einstellen, nur weil Griechenland einen Staatsbankrott durchläuft, dann kann der souveräne Staat Griechenland dem dadurch begegnen, dass die griechische Zentralbank, die die Euro-Noten mit Code N druckt, so viele Euros druckt, wie Griechenland benötigt. Sollte das einigen von Bankstern beherrschten EU-Ländern nicht gefallen, mit Griechenland in einer Staatengemeinschaft zu sein, beispielsweise Deutschland oder Britannien, dann steht es diesen Staaten frei, dem Prozedere von Artikel 50 des Vertrags von Lissabon zu folgen und aus der EU auszutreten. Ein Austritt Deutschands aus der Eurozone würde aber für die Bankster Deutschlands so teuer, dass er geradezu „undenkbar“ ist. Die über Deutschland herrschenden Bankster werden sich also mit Griechenland einigen müssen.

Die ganze Propaganda vom angeblichen Rauswurf Griechenlands aus EU und Eurozone ist eine plumpe und leere Propaganda-Lüge der Bankster und ihrer Lakaien, mit der sie versuchen, die griechischen Wähler durch Erzeugung von Angst dazu zu bringen, weiterhin die Banksterparteien ND und PASOK zu wählen, die Griechenand in die Pleite geführt haben.

Das Erfolgreiche-Entschuldung-durch-Pleite-Szenario, vor dem die Bankster soviel Angst haben, ist eine Hoffnung für die Bevölkerung, und das nicht nur in Griechenland. Alexis Tsipras sei gedankt, dass er sich mitten im Wahlkampf die Zeit nimmt, nach Berlin zu kommen, und damit dazu beiträgt, der Hoffnung Nahrung zu geben, dass es nach einer erfolgreichen Bankster-Abwahl in Griechenland zu einem Domino-Effekt kommen wird, der auch Deutschland erfasst.

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Ein Gedanke zu “Alexis Tsipras kommt nach Berlin

  1. Schon lange mein Reden, in der Geschichte haben schon so viele Staaten, Länder Pleite gemacht und sie haben es überstanden einzig einige Gläubiger nicht die hat man einen Kopf kürzer gemacht. Wen die EU nicht zahlt bzw. Griechenland mit Euro versorgt selbst ist der Mann und ergo selber den Euro drucken soviel man braucht . Was meint Ihr wie schnell die EU etc. bei der Stange sind und dann doch helfen wollen natührlich werden sie versuchen ihre Dinge doch noch in irgendeiner weise durchzusetzen verlieren können hier nur die Bänker und die die die Fonds und Anleihen ( IWF etc. ) besitzen.
    Denn wen die Firmen in Griechenland am Boden liegen helfen andere doch gerne und kaufen sich billig ein. Was ja von der Trojka schon versucht wurde.
    Und was Tsipras selbst anbelangt muß man erst mal abwarten.
    Und von der Linken ist doch nicht viel zu erwarten die ist damit noch beschäftigt der SPD nicht nur in den Anus ganz tief zu krieschen sonderen da geht noch was. Und mit Bartsch geht das noch viel weiter und höher. Ironie aus
    Eine solche Partei braucht man nicht mehr geschweige denn zu wählen siehe die lezten. Da wählen die Leute lieber die Piraten.

    mfg, Aron

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