Ratlose Verbrecherbande

Die Bande von Verbrechern, die angeführt von der Israel-Lobby AIPAC seit einem Jahr versucht, mit mörderischem Terror und verlogener Propaganda zur Schwächung der syrisch-iranischen Beziehungen einen Angriffskrieg gegen Syrien vorzubereiten, ist angesichts ihrer sich abzeichnenden Niederlage offensichtlich ratlos, wie sie aus ihrem verbrecherischen Plot rauskommt, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Mit jedem Tag, den die Verbrecherbande weiter am Regime Change in Syrien arbeitet, versinkt sie tiefer im Sumpf ihrer eigenen Schande.

Die Verbrechen der von Israel, GCC- und NATO-Staaten geführten Terroristen zur Destabilisierung Syriens lassen sich auch von der NATO-Propaganda nicht mehr ganz verbergen.

Ulrike Putz hat in der libanesischen Salafisten-Hochburg Tripoli hat paar Mitglieder der von westlichen Medien als Freiheitskämpfer bejubelten in Homs aktiven Terrorbande Free Syrian Army, Abteilung Farouk-Brigade, interviewt:

„Seit vorigem Sommer haben wir nicht ganz 150 Mann hingerichtet, das sind etwa 20 Prozent unserer Gefangenen“, sagt Abu Rami. Diejenigen, die nicht für schuldig befunden und zum Tode verurteilt würden, würden gegen gefangene Rebellen oder inhaftierte Demonstranten ausgetauscht. Mehr Arbeit als die Kriegsgefangenen machten den Scharfrichtern von Homs jedoch die Rebellen aus den eigenen Reihen. „Wenn wir einen Sunniten bei Spionieren erwischen oder wenn ein Bürger die Revolution verrät, machen wir kurzen Prozess“, sagt der Kämpfer. 200 bis 250 Verräter habe Husseins „Begräbnis-Brigade“ seit Beginn des Aufstandes hingerichtet, so Abu Rami.

350 bis 400 gefangene und wehrlose Opfer behauptet allein diese in Homs aktive Abteilung der Terrorgruppe „Free Syrian Army“ gefoltert und massakriert zu haben. Herr Obama, Herr Cameron, Herr Sarkozy, Herr Erdogan, Frau Merkel, diese Mörder sind die Leute, die sie vollmundig bei ihrem bewaffneten Versuch unterstützen, Regierung von Syrien werden zu wollen.

Was da im Spiegel nicht steht, ist noch längst nicht die ganze Wahrheit. Neben der Farouk-Brigade gibt es in Homs noch weitere von Agenten der NATO und des GCC unterstützte Mörderbanden, die ähnliche Verbrechen begangen haben. Und in anderen grenznahen Städten wie in Daraa, Hama, Idlib und weiteren Provinzstädten gibt es unter dem Dach von Jeffrey Feltman’s Terrorgruppe „Free Syrian Army“ weitere ähnliche Mörderbanden. Rechnet man die Opferzahlen dieser Mörderbanden in den verschiedenen Städten hoch, kommt man leicht auf mehrere Tausend wehrlose Opfer, die die Freunde der NATO in Syrien bislang exekutiert haben.

Die Opfer der Verbrechen dieser Mörderbanden wurden in Medien von NATO- und GCC-Staaten regelmäßig so dargestellt, als seien sie von Kräften der syrischen Regierug umgebracht worden, und das, obwohl die Mörderbanden ihre grauenhaften Verbrechen ganz offensichtlich selbst gefilmt und dann über ihre mörderischen Kumpel bei Al Jazeera und Al Arabiya veröffentlicht haben.

Mit der Lüge, in Syrien würde ein Diktator gegen sein Volk kämpfen, dass sich mit der Waffe in der Hand gegen Übergriffe der Regierung verteidigt, räumt Ulrike Putz in einem weiteren Spiegel-Artikel aus dem libanesischen Tripoli auf:

Abu Rami ist Libanese, doch sein Blut vergießt er für Syrien: Der 40-Jährige ist einer von Hunderten Arabern, die an der Seite der Aufständischen gegen das Assad-Regime kämpfen. Viele dieser Freiwilligen sind Veteranen des Irak-Konflikts – sie fühlen sich auch in Syrien im Heiligen Krieg.

Die Erkenntnis, dass in Syrien salafistische Terroristen aus der ganzen Welt ihr Unwesen treiben, ist nicht neu. Das ist kein Geheimnis, nur westliche Medien haben das über ein Jahr lang verschwiegen, um die Bevölkerung der westlichen Welt in die Irre zu führen. Um zu der Erkenntnis zu kommen, muss man bloß das saudische Fernsehen einschalten, und kann da sehen, wie dort wahhabitische Hassprediger mit offensichtlicher Billigung der saudischen Regierung ihre salafitische Terror-Gefolgschaft dazu aufrufen, Anhänger der syrischen Regierung und Andersdenkende grausam zu ermorden. Im Parteibuch wurde darüber schon vor Monaten berichtet. Und wer dann wahrnimmt, dass in Syrien mörderische Terroranschläge verübt werden, zu denen sich zuerst die „Free Syian Army“ bekennt, und anschließend „Al Qaeda“, der kann schon lange erkennen, dass den saudischen Mordaufrufen auch tatsächlich Folge geleistet wird und in Syrien zwischen der „Free Syian Army“ und „Al Qaeda“ kein substantieller Unterschied besteht.

Dass die von den NATO- und GCC-Staaten unterstützten Terroristen nicht davor halt machen, auch Kinder als Kindersoldaten und Opfer für ihre Zwecke instrumentalisieren, und es Bilder bewaffneter Kinder mit der Fahne des französischen Mandats gibt, braucht angesichts der sonstigen Verbrechen der Terrorgruppe „Free Syrian Army“ niemanden wundern.

Doch das ist noch nicht alles. Die Bande von Verbrechern, die den Regime Change in Syrien mit Gewalt erzwingen wollte, und ihre Propagandisten müssen sich darauf gefasst machen, dass breiteren Bevölkerungsschichten bekannt wird, dass ihre Behauptung, die Bewaffnung der Aufständischen in Syrien sei eine Reaktion darauf, dass friedliche Demonstrationen niedergeschossen wurden, eine Lüge ist. Das Gegenteil ist richtig: vom Ausland nach Syrien eingeschmuggelte Waffen gehörten von Anfang an ihrem Plot des Regime Changes in Syrien. Wie Ria Novosti kürzlich berichtete, hat der Journalist Ali Hashem, der bei Al Jazeera gekündigt hat, weil die Berichterstattung unerträglich war, diesbezüglich ausgepackt:

Wie Haschem im Interview mit dem russischen Sender „Rossija 24“ sagte, hat er mit eigenen Augen gesehen, wie bewaffnete Menschen die Grenze zu Syrien überschritten, um mit der Regierung von Baschar al-Assad zu kämpfen. „Die ersten Proteste ganz am Anfang des Aufstandes waren nicht friedlich, schon damals gab es Bewaffnete“, sagte Haschem.

„Ich habe bewaffnete Menschen gesehen, die die Grenze zu Syrien überschritten, von denen gab es nicht ein oder zwei, sondern Dutzende und sie lieferten sich Zusammenstöße mit den Regierungstruppen“, so der Journalist. „Ich habe alles mit eigenen Augen gesehen und brauche bei niemandem nachzufragen, wie das war“.

Wie im Parteibuch anhand der entlarvten mörderischen Lügen zum Starten des Krieges gegen Libyen erklärt wurde, hatten die Bewaffneten die Aufgabe, für Blutvergießen bei Demonstrationen zu sorgen, indem sie, wenn Sicherheitskräfte der Regierung in der Nähe waren, sich unter die Demonstranten gemischt haben, und dann aus dem Schutz der Menschenmenge bewaffnete Angriffe auf Sicherheitskräfte und Gebäude der Regierung verübt haben, oder indem sie, wenn keine Sicherheitskräfte der Regierung in der Nähe waren, von Verstecken aus in die Menschenmenge geschossen haben, und dann die Propaganda von NATO- und GCC-Staaten den Eindruck erzeugen ließen, die Regierung habe auf die Menschenmenge geschossen. Beide bewaffnete Schemen wurden von den NATO-GCC-Terroristen gleichzeitig angewendet, um die Menschen in Wallung zu bringen und so den Konflikt anzuheizen. Die öffentliche Bloßstellung dieses Verbrechens zum Starten der Kriege in der breiten Öffentlichkeit steht den NATO-GCC-Verbrechern noch bevor. Geschichtlich ist das Vorgehen der NATO- und GCC-Verbrecher in Libyen und Syrien in etwa mit dem Vorgehen von Hitler und Goebbels in der Tschechoslowakei zu vergleichen.

Doch der Kriegsplot gegen Syrien hat nicht wie geplant nach dem Muster des Kriegsplots gegen Libyen funktioniert. Mit Terror und Propaganda Kriegsstimmung zu schaffen, hat prima funktioniert, doch dann, als Libyen mit der bestialischen Massakrierung von Muammar Gaddafi fertig und Syrien an der Reihe für einen offenen Angriffskrieg war, ging es nicht weiter. Das liegt vor allem daran, dass Syrien eine starke Armee und starke Freunde hat.

Die Streitkräfte Syriens sind schon ohne Reserve über 300.000 Mann stark, verfügt über reichlich Panzerfahrzeuge ud Panzerabwehrwaffen, hat effektive Abschreckungswaffen bis hin zu chemischen Kampfstoffen und die syrische Luftabwehr besitzt unter anderem Dutzende Batterien modernster russischer Pantsir-S1-Systeme, die gut geeignet sind, um Hunderte NATO-Kampfflugzeuge aus 10 bis 12 Tausend Metern Höhe vom Himmel zu holen. Im Dezember 2011 hat Russland der syrischen Armee außerdem wie 2007 bestellt Dutzende hochmoderne Antischiffsraketen vom Typ Yakhont geliefert, die sich im Kriegsfall gut dazu eignen, moderne Kriegsschiffe der NATO bis hin zu ganzen Flugzeugträgerverbänden zu versenken.

Mit Russland und China hat Syrien zwei schwergewichtige Freunde im UN-Sicherheitsrat, die durch Veto dafür sorgen, jeden Anschein zu verhindern, bei einem Angriffskrieg gegen Syrien würde es sich um eine legale Interventation handeln. Die Ankunft des russischen Flugzeugträgers Admiral Kuznetsov in Syrien im Januar 2012 hat dafür gesorgt, dass keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit der russischen Position im Sicherheitsrat aufgekommen sind. Mit der irakischen Maliki-Regierung und der libanesischen Hisbollah-Regierung hat Syrien Nachbarländer, die fest an seiner Seite stehen. Und mit dem Iran, der über in langen Kriegen erfahrene Kräfte in Millionenstärke verfügt, hat Syrien außerdem seit Jahrzehnten ein Verteidigungsbündnis, das der Iran durchaus zu honorieren gedenkt.

Das Alles bedeutet, wer auch immer „aus humanitären oder sonstigen Gründen“ einen Angriffskrieg gegen Syrien beginnt, und nichts anderes ist die Eroberung von „humanitären Korridoren“ oder die militärische Durchsetzung einer Seeblockade oder „Flugverbotszone“, schon am ersten Tag mit mehr Verlusten auf der eigenen Seite rechnen muss, als die USA sie im ganzen Irak-Krieg erlitten haben, er sich dabei des klaren Verbrechens eines Angriffskrieges schuldig macht und obendrein aufgrund der nachbarschaftlichen Unterstützung Syriens durch Irak, Iran und Hisbollah auch langfristig kaum plausible Siegchancen hat.

Einig ist sich die Verbrecherbande darin, dass sie einen Krieg gegen Syrien möchte, doch keiner der Verbrecher will den Krieg selbst führen, denn sie alle wissen, welche Schäden sie selbst dabei voraussichtlich erleiden würden. Israel möchte, dass die NATO und arabische Staaten Krieg gegen Syrien führen. Die USA möchte, dass die EU und die Türkei gegen Syrien Krieg führen. Die EU möchte, dass die USA und die Türkei gegen Syrien Krieg führen. Die Türkei möchte, dass die USA, die EU, Jordanien und die Golfstaaten Krieg gegen Syrien führen. Jordanien möchte, dass die Türkei Krieg gegen Syrien führt. Die Golfstaaten möchten, dass die NATO Krieg gegen Syrien führt. Und so kommt es, dass die Feinde Syriens nun von Konferenz zu Konferenz eilen, während die von ihnen unterstützten Terroristen der „Free Syrian Army“ eine militärische Niederlage nach der anderen kassieren, die mit ihnen verbündeten politischen Kräfte in Syrien sämtliche Popularität einbüßen und der mörderische Plot der Zionisten und ihrer Handlanger in NATO und GCC dabei Stück für Stück immer deutlicher sichtbar wird.

Gerade ist der vom Null-Problem-Fan zum Kriegsfan gewandelte türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan mit großem Gefolge nach Teheran gereist. Kurz vor der Reise hieß es in der regierungsnahen von Fethullah Gülen aus den USA gesteuerten Gazette „Today’s Zaman,“ Recep Tayyip Erdogan wolle dort dem Iran wegen Syrien und Irak „warnen“. Ganz „zufällig“ war in Teheran zu jener Zeit auch Faisal Meqdad, Sondergesandter des syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad, anwesend und konferierte dort mit dem iranischen Außenminister Ali Akbar Salehi. Das hätte vielleicht etwas unangenehm für Recep Tayyip Erdogan sein können, denn eigentlich hatte Erdogan wohl damit gerechnet, Bashar Al-Assad, den er vor dem Start des Plots noch als seinen Bruder bezeichnet hatte, sei bis heute längst begraben.

Doch scheint es dann eine durch eine überraschende Kurzkrankheit von Mahmud Ahmadinejad – die vermutlich erste in seiner Amtszeit – verursachte Terminänderung gegeben zu haben, die dem Ziel der guten bilateralen Beziehungen aber offenbar nicht geschadet hat. Im Gegenteil, es sieht eher danach aus, als ob Sharmine Narwani ihr Sunni zurückbekommt. Nach der Reise war jedenfalls von Warnung keine Rede mehr: statt einer Warnung wird nun bei Today’s Zaman davon berichtet, Erdogan habe sich in Teheran dafür stark gemacht, den türkisch-iranischen Handel bis 2015 auf 35 Milliarden Dollar mehr als zu verdoppeln. Der iranische Sender Press TV hat dazu noch einmal erklärt, was Revolutionsführer Ali Khamenei Recep Tayyip Erdogan ihm zur amerikanischen Politik der Region erklärt hat, und auch notiert, dass Recep Tayyip Erdogan bei der Gelegenheit darum geworben habe, die bilateralen Beziehungen mit dem Iran weiter auszubauen.

Als nächstes steht nun der Termin der internationalen Konferenz der Feinde Syriens in Istanbul an. Dort wird den exil-syrischen Lakaien der Zionisten erklärt werden müssen, dass sie mit ihrem Kriegsplan gegen Syrien gescheitert sind, sie von Zionisten zum Anzetteln eines türkisch-syrischen oder sunnitisch-schiitischen Krieges missbraucht worden sind, sie zur Wiederherstellung von Frieden einem Waffenstillstand entsprechend dem vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Annan-Plan zustimmen müssen und sie von Terrorismus und Gewalt Abstand nehmen müssen. Die Welt darf gespannt sein, wie die syrischen „Revolutionäre“ es aufnehmen, wenn sie lernen, dass ihre „Revolution“ von Zionisten und Amerikanern am Reißbrett zum Anzetteln von innerislamischem Krieg und muslimischem Brudermord zur Ablenkung von der zionistischen Kolonialisation Palästinas seit Jahren geplant wurde, viel Blutvergießen dabei zum Kern des Plans zur Zerstörung Syriens gehörte und der Plan mit Obamas „Presidential Study Directive 11“ in Gang gesetzt wurde.

Derzeit sieht es so aus, als hätten die Kriegsplotter gegen Syrien keine Antwort auf die Frage, wie sie dem Zorn der Bevölkerung entgehen können, wenn die Bevölkerung begreift, was sie verbrochen haben. Die ganze zionistische Verbrecherbande ist ratlos.

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8 Gedanken zu “Ratlose Verbrecherbande

  1. Die Schlagzeile lautete: „Eklat bei Konferenz – Ahmadinedschad wirft USA Kolonialismus vor“. Ich habe die Schlagzeile zunächst nicht verstanden und den Text nach einem Eklat abgesucht, weil ich mir dachte, dass irgendetwas Ungewöhnliches passiert sein müsste. Aber der Eklat bestand wirklich nur darin, dass Ahmadinedschad den USA Kolonialismus vorgeworfen hat. Gibt es irgendjemanden in dieser Welt, der die Grundschule abgeschlossen hat, lesen und schreiben kann, und noch nicht weiß, dass die USA der größte Kolonialist unserer Zeit ist? Darf man das nicht einmal sagen?
    Bei der Schlagzeile wird deutlich, in welcher Parallelwelt die Hofjournalisten westlicher Prägung inzwischen leben. Auf die Äußerung Ahmadinedschas hin verließ die US-Delegation den Konferenzsaal bei jener Konferenz in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe. Alle anderen Delegationen blieben aber im Saal! Diese geistige Ankettung an das Regime der USA, die ihren eigenen Staat zum am meisten bewaffneten Verbrecherstaat aller Zeiten hat mutieren lassen, ist der eigentliche Eklat unserer Zeit. Nicht der Kolonialismus der USA wird durch solche Hofjournalisten angeprangert, sondern jemand, der darauf verweist. Nicht die Verbrechen der USA in Afghanistan, im Irak, die Verbrechen des Zionismus in Palästina werden angeprangert, sondern diejenigen, die sich darüber beschweren. Nicht diejenigen, die die ganze Welt ausplündern, gelten als Verbrecher, sondern diejenigen, die Widerstand dagegen leisten. Wie sehr will man noch diese Welt auf den Kopf stellen?
    weiter lesen:
    http://german.irib.ir/analysen/kommentare/item/204325-wenn-wahrheit-zum-eklat-wird

    Arabische Liga verzichtet auf Rücktrittsappell an Assad:
    Eine militärische Intervention lehnte die Liga ab. Der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki warnte zudem, dass Waffenhilfe von außen Syrien an den Rand eines Krieges bringen könne.
    http://de.euronews.com/2012/03/29/arabische-liga-verzichtet-auf-ruecktrittsappell-an-assad/

  2. Das Gipfeltreffen in Baghdad blieb aber ohne wirkliche Ergebnisse. Da man sich erneut nicht einigen konnte, beließ man es bei einem Appell, der leider erneut nur einseitig an die Regierung gerichtet wurde. Assad hatte Anfang der Woche dem Sechs-Punkte-Plan Annans zugestimmt. In einem Schreiben an die Brics-Staaten, die gestern ebenfalls in New Delhi tagten und auch die Lage in Syrien auf ihrem Programm hatten, schrieb der syrische Präsident, dass er den Sechs-Punkte-Plan umsetzen werde, wenn die Länder, die die Kämpfer bisher mit Waffen und Munition unterstützen endlich davon überzeugt werden, diese Unterstützung einzustellen. Diese Forderungen sind absolut gerechtfertigt und schnellstens umzusetzen.

    http://www.sarsura-syrien.com/?p=6000

  3. Die Konferenz der Arabischen Liga gestern in Bagdad war absolut drittklassig. Von den 21 (ohne Syrien 20) Mitgliedsstaaten waren nur 9 präsent, und das nicht etwa durch Staatsoberhäupter oder wenigstens Außenminister, sondern durch zweitrangige Regierungsbeamte.

    Das war es ja gerade, dass die dort zu verabschiedenden Erklärungen, die vorher schon bereit lagen, keine wirklich harten Forderungen mehr an Bashar al-Assad enthielten. Allein das war den Saudis und Katar zu lasch.

    Man kann recht deutlich erkennen, dass es in der Arabischen Liga zur „Syrien-Frage“ inzwischen eine Spaltung gibt. Alle arabischen Regimes haben deutlich mehr Blut an den Händen, als all das, was man Assad zur Last legt. Allerdings ist es bisher noch niemandem eingefallen, haufenweise bewaffnete Banditen und Tagediebe auf deren Territorium zu schicken. Die meisten, abgesehen eben von den Saudis und Katar, wollen das nicht mehr mitmachen und dadurch Präzedenzen schaffen, die ihnen irgendwann selbst zum Fall gereichen können.

    Das Interesse der Saudis und Katars an der Zerstörung Syriens gründet auf ihren eigenen, selbstsüchtigen Interessen, aber die anderen Staaten der AL haben wenig Lust, diese Interessen zu unterstützen. Es ist wahrscheinlich, dass, je souveräner sich die syrische Regierung weiterhin behauptet, desto alleiner werden Saudi-Arabien und Katar hinsichtlich dieser Frage innerhalb der AL dastehen.

  4. @apxwn
    „Von den 21 (ohne Syrien 20) Mitgliedsstaaten waren nur 9 präsent, und das nicht etwa durch Staatsoberhäupter oder wenigstens Außenminister, sondern durch zweitrangige Regierungsbeamte.“

    Das ist nicht wahr.

    1. Die arabische Liga hat 22 Mitglieder.

    Algeria, Bahrain, Comoros, Djibouti, Egypt, Iraq, Jordan, Kuwait, Lebanon, Libya, Mauritania, Morocco, Oman, Palestine, Qatar, Saudi Arabia, Somalia, Sudan, Syria, Tunisia, United Arab Emirates, and Yemen.

    http://www.al-bab.com/arab/docs/league.htm

    Syrien war wegen Suspendierung nicht eingeladen, Irak Gastgeber. Bleiben 20 eingeladene Staaten.

    2. Von den eingeladenen 20 Staaten waren in Bagdad mehrere Staaten durch Staatsoberhäupter vertreten:

    Die Staatsoberhäupter Kuwait, Somalia, Libyen, Tunesien hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/03hb8ikdAT02N?__site=daylife&q=Baghdad

    Staatsoberhaupt von Palästina hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/02ZwcyW6GbfXI?__site=daylife&q=Baghdad

    Staatsoberhäupter von Sudan, Komoren, Libanon hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/05z0es79eDbU8?__site=daylife&q=Baghdad

    Staatsoberhaupt von Djibuti hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/07O01L55n56Wt?__site=daylife&q=Baghdad

    Getty schreibt dazu, dass 9 „arabische Führer“ teilgenommen hatten. Ich zähle bei den Bildern, dass neun eingeladene Staaten durch Staatsoberhäupter vertreten waren, und mit dem irakischen Präsidenten Talabani waren es 10 „arabische Führer“ in Bagdad.

    Andere Staaten haben allerdings lediglich Repräsentanten geschickt.

    Der Außenminister von Bahrain hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/02W38jV69X85N?__site=daylife&q=Baghdad

    Der Außenminister der VAE hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/09JG0RB5gHgQh?__site=daylife&q=Baghdad

    Der Außenminister von Jemen hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/0cW77RzgQC7x4?__site=daylife&q=Baghdad

    Der Außenminister von Algerien hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/0cjq8gs6Pt3rk?__site=daylife&q=Baghdad

    Ein Untersekretär des Außenministers von Oman hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/08XhcqL63Y1hy?__site=daylife&q=Baghdad

    Der saudische Botschafter bei der AL hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/0ceo7lp5S03WY?__site=daylife&q=Baghdad

    Der stellvertretende katarische Botschafter bei der AL hier im Bild in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/0c6w8jE2aJ7Ek?__site=daylife&q=Baghdad

    Der kommerzielle Berater der ägyptischen Botschaft im Irak hier im Bild bei einer Veranstaltung des AL-Gipfels in Bagdad:

    http://news.daylife.com/photo/0eLigfrbUX1oQ?__site=daylife&q=Baghdad

    Vertreter der übrigen Staaten (Jordanien, Marokko, Mauritanien) finde ich gerade nicht, aber klar ist, es waren beim Gipfel in Bagdad neben dem Gastgeber neun Staatsoberhäupter zu Gast. Die anderen AL-Staaten waren auch präsent, haben teils hochrangige Vertreter wie Außenminister, teils aber auch nur niederrangige Vertreter wie Botschafter oder Untersekretäre geschickt.

  5. Heute sagt der damalige NATO Chef, das die Kosovo Albaner, die meisten Albaner selbst ermordet hatten, u.a. als angebliche Kollabarateure. Alles war ein Lüge, wie längst bewiesen ist und sowieso auch damals Allen Insidern bekannt war, nur um einen Krieg zuinzenieren

    Ex-NATO Chef: Lord Roberston: “the KLA were responsible for more deaths in Kosovo than the Yugoslav [Serb] authorities had been.”
    http://balkanblog.org/2011/03/23/ex-nato-chef-lord-roberston-the-kla-were-responsible-for-more-deaths-in-kosovo-than-the-yugoslav-serb-authorities-had-been/

    Original Artikel

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/mar/21/kosovo-template-for-disaster-libya

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