Was erlauben Clinton?

Die deutschen Medien schweigen die Geschichte nach Kräften tot. Nachdem die USA der gesamten muslimschen Welt durch Koranverbrennungen in Afghanistan noch einmal deutlich gemacht haben, was sie von Muslimen halten, hat die teuflisch kichernde Kam-sah-tot-Ministerin Hillary Clinton sich in der Region gleich die nächste neokoloniale Unverfrorenheit herausgenommen.

Wie in den USA unter anderem das zionistische Propagandablättchen Wall Street Journal stolz meldete, hat Hillary Clinton dem muslimischen Pakistan mit Drohungen belegt, falls Pakistan daran festhalte, die als Peace-Pipeline bekannte Iran-Pakistan-Pipeline zu bauen, um von seinem benachbarten muslimschen Bruderstaat Iran Erdgas zu kaufen. Klar, die USA hassen Frieden, und deshalb sabotieren sie seit vielen Jahrzehnten Frieden, wo immer sie eine Chance dazu sehen.

Aber um diese neokoloniale Unverfrorenheit der USA in ihrem ganzen Ausmaß zu begreifen, reicht es nicht, zu Wissen, dass die USA Frieden hassen oder sich vorzustellen, wie die USA auf Drohungen eines fremden und weit entfernten Landes reagieren würden, dass den USA verbieten wollte, Erdgas aus seinem Nachbarland Kanada zu beziehen.

Um das ganze Ausmaß der Unverfrorenheit der USA zu begreifen, muss man sich auch vergegenwärtigen, dass die USA in Pakistan es sich seit geraumer Zeit herausnehmen, in Pakistan ziemlich wahllos pakistanische Staatsbürger zu ermorden und von Pakistan aus Krieg zu führen. Was würden US-Bürger wohl empfinden, wenn Pakistan es sich herausnehmen würde, Drohnen in die USA zu schicken, die dort mit Raketen auf „Extremisten“ – also beispielsweise Anhänger der wegen ihrer ständigen Kriegstreiberei als besonders gefährlich geltenden zionistischen Sekte – schießen würden und von US-amerikanischem Boden aus Krieg gegen das Nachbarland Kanada führen würden?

Womit sie Pakistan genau bedroht, wenn Pakistan ihren Befehlen nicht nachkommt, hat Hillary Clinton nicht näher ausgeführt. Folgende Strafmaßnahmen könnten seitens der USA könnten gegen Pakistan angedacht sein:

– die USA boykottieren zur Strafe die Nutzung pakistanischen Luftraums zur Versorgung ihrer Besatzungstruppen in Afghanistan
– die USA stellen zur Strafe ihre Drohnenangriffe auf die Bevölkerung Pakistans ein
– die USA ziehen zur Strafe ihre in Pakistan besonders zahlreich vertretenen CIA-Mörder ab

Seltsamerweise hat Pakistan nun erklärt, sich von ausländischen Drohungen nicht einschüchtern lassen zu wollen und trotz der US-Drohungen größere Mengen Gas, Öl und Strom aus seinem muslimischen Bruderstaat Iran beziehen zu wollen.

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