Bani Walid ist nach Befreiung wieder grün

Wie die imperialistische Propaganda-Agentur AFP soeben zugab, sind die Lakaien der NATO-Kreuzzügler und ihrer GCC-Handlanger aus der libyschen Stadt Bani Walid vertrieben worden. Die befreite Stadt Bani Walid steht nach Monaten brutaler Besatzung wieder unter Kontrolle der grünen Volksregierung.

Der von der NATO unterstützte Putschist Mahmud Warfelli jammerte in der Presse britischer Kolonialisatoren, die Putschisten seien nicht willens oder in der Lage gewesen, Hilfstruppen zur Unterstützung der Besatzer im Kampf gegen die Bevölkerung zu entsenden. Schon Monate habe er davor gewarnt, dass die Militärbasis bei Bani Walid gegen den grünen Widerstand der Bevölkerung ohne zusätzliche Truppen der Zentrale nicht zu halten sei, lamentierte er weiter.

Doch die Zentrale der NTC-Folterknechte und die Nord-Atlantische Terror-Organisation NATO haben gerade alle Hände voll zu tun damit, sich selbst vor dem Zorn der Bevölkerung in Sicherheit zu bringen.

17 Gedanken zu “Bani Walid ist nach Befreiung wieder grün

  1. Erstaunlich, dass der Mainstream darüber so ausführlich berichtet. In den letzten 12 Monaten wurden doch nahezu alle Erfolge der Jamahiriya weg zensiert. Plötzlich – wie auf ein geheimes Kommando – berichten alle wieder unisono. Das kann doch kein Zufall sein! Da soll doch bestimmt wieder eine Stimmung kreiert werden, die für irgendwelche Aktivitäten förderlich ist – z.B. für die Stationierung oder Finanzierung von Bodentruppen.

  2. @Föhnix
    Das scheint leider richtig mit „Da soll doch bestimmt wieder eine Stimmung kreiert werden, die für irgendwelche Aktivitäten förderlich ist – z.B. für die Stationierung oder Finanzierung von Bodentruppen.“

    6000 US TROOPS have come to Mitiga Air Base [TeleSUR]

    6000 USA Mercenaries have come to Mitiga Air Base 10km of Tripoli on Tuesday early morning 17th january 2012.
    They came from Malta where you have been waiting a few days to start operations to secretly invade and settle at „important“ locations and fight against opposing Libyans. They install mobile camps around the refineries and libyan oil outlets.
    In order to have complete control over refineries and oil sources, then have brought their own foreign technicians.

    So the US and other foreign Corporations can plunder the oil of the Libyan People without being accountable to their owners or anything impacting them . ..
    Übersetzt:
    „6000 USA Söldner sind nach Mitiga Air Base 10 km von Tripoli gekommen am Dienstag früh am Morgen 17. Januar 2012.
    Sie kamen aus Malta, wo Sie seit ein paar Tagen gewartet haben, um Aktionen zu starten für ein heimliches Eindringen und sich an „wichtige“ Orten zu begeben und gegen die gegnerischen Libyer zu kämpfen. Sie installieren mobile Camps rund um die Raffinerien und die libyschen Öl-Verkaufsstellen.
    Um die vollständige Kontrolle über Raffinerien und Öl-Quellen zu haben, haben sie dann ihre eigene ausländische Techniker mitgebracht.

    Die USA und andere ausländische Unternehmen können so das Öl von der libyschen Menschen plündern ohne zur Rechenschaft gezogen werden zu können von den Eigentümern oder ohne irgendetwas beeinflussen zu können…“
    Link: http://libyasos.blogspot.com/2012/01/6000-us-troops-have-come-to-mitiga-air.html
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    Wie vorher schon oft vermutet, werden die USA dann Wege finden, um den anderen imperialistischen Räubern die Beute abzujagen, zumindest zu größeren Anteilen, wenn nicht völlig.

  3. Interessant auch bei John (julius-hensel.com) zu lesen:
    „Der NTC hat Bani Walid trotz des kalten Winters umgehend vom Stromnetz genommen – Terror gegen die Zivilbevölkerung. Die Grünen Offensiven lassen sich nicht im Einzelnen verifizieren, doch scheint das Eintreffen der US-Soldaten zeitlich sehr mit auffälliger Schwäche der Rebellen verbunden zu sein. Der aprupte Wechsel der bisherigen offiziellen NTC-Gangart, ausländische Bodentruppen auf libyschen Boden auszuschliessen, hat dem NTC nun anscheinend das Genick gebrochen, was man an den rasenden Veränderungen der letzten Woche sehen kann. Seit dem Tag der Unterzeichnung der Schutzanfrage bei der UN ist der komplette NTC auch für die USA/NATO nicht mehr nötig. Man darf sogar sagen, dass eine stabile NTC-Regierung das Allerletzte wäre, was die “Siegermächte” brauchen können.
    Gestern war in einer Meldung auf LibyaSOS zu lesen, dass die Kosten für Benzin in Benghazi auf einen Betrag von etwa 70 Dinar/Liter gestiegen seien – dies deutet auf drakonische Straf-Massnahmen der Regierung wie im Erdölland Nigeria hin, wo erst die Suventionen gekappt wurden und dann riesiges Chaos die Folge war. Die Befreiung von Bani Walid wurde auch im NTC-Rebellen-TV bekanntgegeben – es lässt sich nicht verschweigen. Von Radio Bani Walid aus werden Quadhafi-Ansprachen gesendet.
    ….. Dr. Yusuf Shakir berichtet, dass die Städte Ras Lanuf und Brega von französischen und US-Truppen besetzt und mit Checkpoints gesichert wurden. …

  4. Auch das ist sehr lesenswert für den ganzen Zusammenhang; wurde auch von John innerhalb julius-hensel.com original übernommen:

    „Der libysche Krieg: Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen durch Sarkozy und das französische Militär – Enthüllungen des früheren französischen Außenministers“ von Alexander Mezyaev

    das Ende des Textes: „Es sollte keine Illusion bestehen – Syrien ist heute das Hauptziel. Wie viele Dekaden müssen vergehen, bis wir von Zeugen wissen, welche üblen Machenschaften bei den Vorbereitungen zur Zerstörung des Landes benutzt werden?“
    Link: http://principiis-obsta.blogspot.com/2012/01/der-lybische-krieg-verbrechen-gegen-die_23.html

  5. 12000 US-Marines in Lybien
    Auf Einmal det NTC ist schwach und schwindet
    starker wiederstand
    Die starkste Fraktion der Mörder wurde nach Syrien geschickt.

    Es steht die Vermutung im Raum, dass es eine klare und deutliche Besatzung bevorsteht, nach dem die lybier sich gegenseitig umgebracht haben.

    Das war der Plan??
    der NTC wusste davon?? oder wurde ausgespielt?

    1. Andreas Moser,völlig egal ob die auf Malta waren,der Punkt ist daß sie auf Libyschem Boden sind.Ob 12 oder 6000.
      Das ist illegal,punkt.
      Die „grüne“Jamahirirya ist die bis dato legitime Regierung Libyens,der Putsch der stattgefunden hat ist eine illegale externe Intervention.Gebeugtes Recht ist kein Recht.Grün ist Grün selbst wenn(fast)jeder behauptet es sei schwarz.
      Wer das nicht sehen kann ist Opfer von Warnehmungsstörungen,und somit nicht geignet zu beurteilen was richtig und falsch ist.

  6. Betrifft:
    Zweifel, ob die gute Nachricht wieder ein Fake/Trick ist, um erneute Aggression gegen Bani Walid zu rechtfertigen

    Natürlich ist es verwunderlich, daß die Mainstream Medien ausgerechnet diese gute Nachricht verbreiten und der Verdacht (nach dem Denkmuster: wir vertrauen ihnen nicht, was haben sie wieder Böses vor) bietet sich an und kam auch mir. Man sollte aber nicht den Zusammenhang vernachlassigen. Bani Walid und der wirklich starke Warfalla Stamm haben die ganze Zeit an diesem Erfolg gestrickt, der jetzt Früchte trägt. Vergessen wir nicht, daß selbst eine Mainstream Journalistin erschreckt feststellen mußte, daß Fahrzeuge mit Ratten Flagge vorbeifuhren und „Allah, Muammar, Libya bas“ riefen (Ende letzten Jahres).
    Bani Walid hat seit ihrem offiziellen etliche Kämpfe, teilweise schwerster Art hinter sich, die diese Festung fast immer für sich entschieden hat.
    Ausländisches NATO Militär konzentriert sich jetzt auf die Ölförderungs-zentren. Ras Lanuf und Brega sind weder von Ratten und schon gar nicht von grünem Widerstand betretbar. Das heißt natürlich nicht, daß es erneut zu einer Aggression gegen Bani Walid und andere grüne Zentren kommen kann. Diese Gefahr ist nach wie vor sehr sehr groß.
    Allerdings hat die NATO und ihre Quislinge ganz schön Ohrfeigen eingestecken müssen, gerade in den letzten Tagen. Die Erstürmung des NTC Hauptquartiers in Benghazi durch ihre eigenen Leute (wobei false-flag Operationen natürlich zur Methode des Widerstands gehören), wo Jalil zum Hinterausgang hinausgebracht werden mußte, der Rücktritt des NTC-Sprechers und und und. Ob die NATO jetzt wieder zum Mittel des Plattbombens greifen wird, wissen wir nicht. Nicht nur die pro Gaddafi Libyer sind sauer und unzufrieden. Natürlich kann die NATO plattbomben was sie will, der NTC hat sie ja eingeladen. Aber einen „Partner“ im Lande, der auch nur irgendwas im Griff hat, haben sie dennoch nicht. Ich glaube oder hoffe, in dieser Situation wird die NATO nicht mit Niederbomben versuchen, die Situation für sich zu entscheiden. Wie lange hatte es gedauert, Sirte kaputtzubekommen? Natürlich, man bekommt alles kaputt. Es macht aber für die NATO zur Zeit keinen Sinn. Glaube ich, hoffe ich. Mit Bodentruppen allein kommt sie in diese Festung nicht hinein. Wie schwer Bani Walid zu erorbern ist, wurde ja schon letztes Jahr bewiesen.
    Der Widerstand hat das Mittel der Verwirrung, False-Flag-Operationen, viele tausend Nadelstiche mit Erfolg benutzt. Der NTC hatte nie, aber hat heute noch weniger als nichts in der Hand. Die Ratten wissen nicht mehr, wo es langgehen soll, sie sind innerlich zerstritten, merken, daß sie am Ende wahrscheinlich leer ausgehen und haben keine, aber auch keine irgendwie geartete Führung. Die Grünen dagegen sind hochmotiviert, haben eine kluge Führung wenn auch im Untergrund und sind taktisch um Tausende Kilometer Längen überlegen. Ich kann nur Bani Walid alles Gute wünschen. Und hoffen. Allah, Muammar, Libya bas!!!

  7. Liebe marlenetiger,

    wie auch John schrieb, hat es viele „grüne Herzen“ auf dem Erdball mit Freude erfüllt, dass Bani Walid von den Aggressoren und Verrätern wieder befreit werden konnte, aber leider wird John wohl mit folgendem Artikel in vielen Punkten Recht behalten, leider. Es kann uns nur Anstoß für den eigenen Kampf sein und für „Made in USA? No thanks!“. Zusätzlich, wer US-Produkte meidet, tut auch dem Duo Zionisten- US-Militärs nichts Gutes. Ich kann nur zum Kampf gegen diese Verbrecher aufrufen, da es wie in anderen von mir aufgeführten Artikel bzw. teilweisen Übersetzungen aufgezeigt wird, dass eigentlich jeder irgendwann der Nächste sein kann. Es wird mit Täuschung und teile und herrsche gearbeitet, wer sich heute als Freund der Verbrecher wähnt, kann schon morgen selbst Opfer sein und wir, die kleinen Steuerzahler ohnehin. Es muss einfach jeder tun was er kann, für sich selbst und für die Kinder und Kindeskinder.
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    Libyen: Press-TV meldet 12.000 US-Truppen als “erste Phase” der Invasion

    Das kann ja heiter werden. Neben den gemeldeten, aber zahlenmäßig nicht näher spezifizierten französischen Einheiten auf libyschen Boden handelt es sich bei der “ersten Phase” amerikanischen Bodenengagement in Libyen anscheinend nicht nur um die bisher gemeldeten 6.000 US-Soldaten, sondern gleich um die volle Malta-Ladung von 12.000 Irak-Veteranen. ….

    Der Grüne Widerstand kann einem leid tun. So ungern ich es auch schreibe: gegen diese Gegner, die nun Personal und Material in Fülle zu bewegen imstande sind, kann das 6-Millionen-Land (2010) Libyen nicht bestehen. Die Möglichkeiten, durch militärische Aktionen die Lebensader Süßwasser für Bevölkerung und Landwirtschaft zu kontrollieren, machen die Zwickmühle schon mehr als deutlich.

    Die Nutzung der libyschen Flugplätze und das Betreiben von geheimen Drohnenbasen machen die Luftüberwachung der NATO so drückend und lückenlos wie nie zuvor. Hinzu kommt das ausgeklügelte Abhören von Telefon und Internet samt sicherlich immer noch vorhandener Infiltrierung durch NATO-Agenten. Jegliche gruppierte Bewegung des Grünen Widerstandes ist ein Löwenmut erforderndes Spiel mit dem Tod, …

    Link: http://julius-hensel.com/2012/01/libyen-press-tv-meldet-12-000-us-truppen-als-erste-phase-der-invasion/

  8. @Steffen
    „Der libysche Widerstand kann einem leid tun . . . “ Ich habe viele Gefühle, die ich mit dem libyschen Widerstand verbinde, tiefe Trauer über die vielen Toten, Gefolterten, Verlustgefühle bei Niederlagen, Freude bei großen und kleinen Siegen und vor allem Bewunderung für diese ungeheure Tapferkeit. „… kann einem leid tun . . .“ würde ich als Ausdruck nicht wählen. Das die Bedrohung groß ist und von Anfang an groß war, wissen sie selber. Die Invasion hat doch schon lange stattgefunden. Ja, natürlich, die Nachricht über die Verschiebung dieser Truppen macht große Sorge. Der Widerstand kämpft aber mit allen Mitteln, auch politischen. Wie wollen sie denn das Land regieren, der NTC ist so gut wie tot. (Töter als er schon vorher war). Zur Zeit glaube ich, sie wollen „ihre“ Ölförderung sichern. Bei aller Sorge, die ich natürlich auch habe, ist Aussichtslosigkeit der Situation für den Widerstand nicht realistisch. Hier jetzt die Stimme des Widerstands selber, der Text wurde von mir ins Deutsche gebracht, das ist aber nur ungefähr das, was gesagt wurde. Vom schlechten Englisch ins Deutsche mit Auslassung eines Halbsatzes, den ich garnicht verstanden habe. (Hier das schlechte Englische zum Vergleich:
    „We are Gaddafi supporters swear by God Almighty and the creation of Adam and Eve from the dust Which was inspired by the right To be one of the liquidators of the country traitors and rats Customers for NATO So as to be an example to others We will never give up in the pure blood of the martyrs Wasted Will never leave Libya to these customers Rats and traitors Endowed spark of resistance from loyal en Walied Here they are free to Libya We are here and from this site We strive and resistance in all parts of Libya In order to liberate the country from rats customers Crusaders Forward forward God is great God is great“)

    Mein Versuch:
    „Wir Gaddafi Unterstützer schwören bei Gott dem Allmächtigen und der Erschaffung von Adam und Eva aus dem Staub …. Um ein Beispiel für andere zu sein: Wir werden niemals aufgeben! Das reine Blut der Märtyrer sollte nicht umsonst vergossen worden sein. Wir werden niemals Libyen diesen Anhängern der NATO, diesen Ratten und Verrätern überlassen. Ausgestattet durch das treue Bani Walid, der befreiten Stadt wird sich der Funke des Widerstands auf das ganze Libyen übertragen. Wir sind hier und an der Seite der Resistance. Wir kämpfen und leisten Widerstand in allen Teilen von Libyen, um das Land zu befreien von den Ratten, den Anhängern der Kreuzritter. Vorwärts! Vorwärts! Gott ist groß, Gott ist groß“

  9. Vielen Dank liebe marlenetiger. Wünschen wir dem Grünen Widerstand und allen Bürgern von Libyen das Beste und versuchen selbst zu tun, was wir können.

  10. @ marlenetiger

    „Wie wollen sie denn das Land regieren, der NTC ist so gut wie tot.“

    Wer sagt denn, dass es den Invasoren darum geht, das Land zu regieren? Ein geeintes und starkes Libyen steht der Ausbeutung des Landes nur im Weg (egal ob es westlich-demokratisch oder grün-basisdemokratisch regiert wird). Vorbilder gib es genug: Irak, Nigeria, Somalia…

  11. @Steffen
    Lieber Steffen, ja, das tun wir. Zu dem Video: In einem anderen Text dazu hieß es übrigens, es wäre eine Warnung an die NATO Kollaborateure, dies nur zur Ergänzung.
    @Föhnix
    Ich will nicht mißverstanden werden, natürlich ist die NATO eine Gefahr und macht, was sie macht um an „ihre“ Ressourcen zu kommen. Allerdings ein bißchen „regiert“ oder wenigsten verwaltet werden muß schon. Auch die paar sechs Millionen könnten ja ne Gefahr werden, wenn nun garnix mehr läuft. Der Versuch, die Zahl der Menschen zu reduzieren, so gut es geht, läuft ja schon die ganze Zeit. Aber ganz alle plattmachen hat noch nicht so geklappt. Und Menschen, wenn sie nicht eingesperrt sind, wollen essen, trinken, arbeiten usw. Wenn sie das nicht bekommen, reißen sie ihr Maul auf und sind böse. Und wer will das schon? Und selbst einsperren kostet Verwaltungsaufwand, Gesundheitsversorgung muß ja auch irgendwie klappen, Schulen . . . Der NTC schafft das alles nicht, selbst die Schüler maulen und wollen nicht die neuen Schulbücher, ganz zu schweigen von den Studenten, die, wie in Tahura: „Allah, Muammar, Libya bas“ rufend in ihrer Uni demonstriert haben. Selbst Geld, Waffen und Weltmacht reicht nicht immer einfach so. Aber: Natürlich können sie jetzt Bani Walid wieder bombardieren. Drohnen sind wohl wieder am Himmel erschienen, haben aber noch nichts gemacht. Also, wie Steffen sagte: Wünschen wir dem libyschen Widerstand das Beste und natürlich allen Bürgern Libyens (außer den Verrätern, viele von denen sind aber keine wirklichen Bürger Libyens) und tun Unseres, was wir können, dazu.

  12. Da zeigt das ZDF am 15.2. im Auslandsjournal einen Bericht, wie seine Reporter junge Menschen dazu geschult haben, eine Meinungsumfrage zu starten, und zwar überall in Libyen, bis in die kleinsten Dörfer. Dann fahren diese jungen Leute, anscheinend vorwiegend Studenten, mit dem Bus überall hin und bringen als Ergebnis mit, dass die Mehr-
    zahl der Libyer finden, dass die Situation jetzt besser sei als vorher, sie aber (Überraschung gemäß Auslandsjournal!) einen starken Mann bräuchten, obwohl die Demokratie jetzt natürlich besser sei. Ich frage mich: Wo waren diese Leute unterwegs, wenn sie überhaupt in Libyen unterwegs waren, und welche Leute haben sie befragt? Diese „Rebellen“ oder Al Qaida-Leute? Die Besatzer? Denn die normalen Libyer finden die Situation ohne Strom, Geld, Arbeit, unter Drangsalen, Beschuss, Vergewaltigung, Drogenvertrieb, Verlust von Angehörigen garantiert nicht besser.
    Eine ekelhafte Propaganda für die NTC-Verräter. Man kann gegen seine Regierung sein, ganz klar, aber wer ausländische Mächte dazu auffordert das eigene Land, das eigene Volk zu bombadieren, kann nur ein Agent der Interessen anderer Länder sein in der Hoffnung, sich selbst zu bereichern, wobei einem das eigene Volk vollkommen egal ist.
    Das ist gut ersichtlich bei allen diesen Marionettenregierungen, die USrael und Nato bis jetzt auf den Plan gebracht haben. Deshalb arbeiten sie ja auch meistens mit Leuten zusammen, die zwar aus den jeweiligen Ländern stammen (das ist dann das Feigenblatt, das rechtfertigen soll, dass man einmaschiert, weil man ja von der Regierung dazu aufgefordert wird), die aber bis dahin im Ausland lebten. Im großen Stil angefangen haben damit schon die Kolonialmächte im 19. Jh., aber es ist eine Taktik, die es schon im Altertum gegeben hat, gerade in den Ländern rund um das Mittelmeer. Nur sind die militarischen Möglichkeiten der Besatzer heute viel größer und verheerender, was die Opfer angeht.

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