Costa Concordia – Sinnbild für den Zustand der westlichen Welt

Kreuzfahrtschiff Costa Concordia gekentert
Costa Concordia

Am Abend des 13. Januar 2011 hat der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ nahe der italienischen Insel „Isola del Giglio“ sein Schiff mit Schmackes auf Grund gesetzt. Bei der Havarie sind nur wenige Menschen gestorben, und auch lassen sich Schiffsunfälle nicht ganz verhindern, doch das abrupte Ende der Kreuzfahrt des riesigen Luxusschiffes der europäisch-amerikanischen Urlaubsgesellschaft ist geradezu ein Sinnbild für den Zustand der westlichen Welt.

Einwohner der Insel sagten, Kreuzfahrtschiffe machen das öfter mal, dass sie ganz dicht an der Insel vorbeifahren, um dabei Einwohner der Insel „zu grüßen„, weil einige Besatzungsmitglieder der Schiffe von der Insel stammten. Das sei jedoch sehr gefährlich, denn wie jeder auf der Insel wisse, gebe es vor der Insel Riffe.

Der Kapitän, Sproß einer traditionsreichen Reedersfamilie, trug die Verantwortung für das Leben und die Gesundheit von mehr als 4200 Menschen sowie ein rund 450 Millionen Euro teures Schiff und trotzdem ist er spaßeshalber mit hoher Geschwindigkeit so dicht an der Insel vorbeigefahren, dass er damit den Rumpf des Schiffes am felsigen Untergrund vor der Küste aufgeschlitzt hat.

Nachdem das Schiff Leck geschlagen war, hat der Kapitän sich eine Stunde Zeit gelassen, bis er einen Notruf abgesetzt hat. Wenig später, als das Schiff am Ufer der Insel angekommen war, aber noch voller Menschen gewesen ist, soll dann der Kapitän von Bord gegangen sein, nicht als Erster, aber auch längst nicht als Letzter. Danach lamentierte der Kapitän in den Medien, das Riff, auf das er gefahren war, sei auf seiner Seekarte nicht verzeichnet gewesen.

Manche Passagiere haben sich derweil dem Vernehmen nach mit anderen Passagieren und Mitgliedern der Besatzung um Plätze in Rettungsbooten geprügelt. Einige Passagiere sind über Bord gesprungen und im kalten Wasser gestorben. Andere Passagiere sind in ihren Kabinen im Inneren des Schiffes ertrunken, als das Schiff schließlich gekentert und voll Wasser gelaufen ist.

Der Kapitän der Costa Concordia könnte in der westlichen Wertegemeinschaft genauso gut Politiker, Banker oder Militär sein. Es ist nicht so, dass Politiker und Banker vor der sogenannten „Finanzkrise“ nicht hätten wissen können, dass jede Finanzblase irgendwann platzt. Es ist nicht so, dass Politiker und Banker vor der Pleite von Griechenland nicht gewusst hätten, dass der griechische Staat die Staatsschulden nicht bezahlen kann. Es ist nicht so, Politiker und Militärs nicht gewusst haben, dass ihre Kriege und andere Regime-Change-Operationen in fremden Ländern wie Afghanistan, Irak, Libyen Syrien und Iran zu Millionen von Toten und ruinierten westlichen Staatshaushalten führen können. Es interessierte sie bloß nicht.

Grenzenlose Arroganz und blinde Systemgläubigkeit sind auch bei den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kapitänen der Staaten der westlichen Wertegemeinschaft längst weiter verbreitet als Verantwortung und Verstand. Auch das auf den Kapitänsbrücken der westlichen Staaten anwesende Spitzenpersonal schaut untätig zu, wie die Kapitäne mit Volldampf auf einen Crash nach dem Anderen zusteuern.

Die Passagiere im Bauch der westlichen Wertegmeinschaft schlagen sich derweil die Mägen voll und vertreiben sich die Zeit mit Luxus mit Überfluss. Niemand der Luxus-Passagiere käme auf die Idee, etwas dagegen zu tun, wenn der Kapitän Kurs auf eine gefährliche Klippen nimmt und die Offiziere ihm dabei nicht in den Arm fallen. Warum auch? Sie werden schließlich von von bis hinten bedient. Den Luxus-Passagieren geht’s gut. Und wenn es eine Staatshavarie gibt, dann prügeln sie sich darum, in die Rettungsboote zu kommen und sind dabei meist erfolgreich.

Der Mannschaft geht es hingegen nicht wirklich gut. Sie muss die Arbeit machen, um das Schiff am Laufen zu halten, dazu die Luxuspassagiere bedienen und bekommt dafür kaum genug, um davon leben zu können. Doch auch die Mannschaft ist dazu verdonnert, die Klappe zu halten und mit einem gezwungenen Lächeln auf dem Gesicht ohne Fragen zu stellen, bei Allem mitzumachen, wenn sie weiter auf die Schiff mitfahren und sich künftig nicht vom Fliegenfangen ernähren will.

Und so lebt die Welt weiter in einer Zeit, wo die Kapitäne der westlichen Wertegemeinschaft weiter arrogant und verantwortungslos von Katastrophe zu Katastrophe steuern und niemand ihnen in den Arm fällt. Vor ziemlich genau 100 Jahren gab es das schon einmal, ein Schiff, das geführt wurde von einem verantwortungslosen Kapitän auf der Brücke und ebensolchen Schlüsselmitgliedern der Besatzung.

Der Funker dieses Schiffes, Jack Phillips, erhielt am 14. April 1912, etwa gegen 23:00 Uhr vom Funker eines benachbarten Schiffes eine Warnung, dass es in der Gegend von gefährlichen Eisbergen wimmelte. Jacks Philips antwortete: „Halts Maul, ich bin beschäftigt, ich funke mit Cape Race!“ Und dann sendete Jacks Philips weiter Urlaubsgrüße von Luxuspassagieren nach Cape Race, ohne die Warnung weitergeleitet oder sich sonstwie um sie gekümmert zu haben. Der Käpitan des Schiffes hatte schließlich seit dem Morgen eine Eiswarnung an der Wand der Brücke hängen und fuhr weiter volle Kraft voraus. Knapp eine halbe Stunde später wurde das Schiff von einem Eisberg aufgeschlitzt.

Auch damals waren die Zustände an Bord der beinahe „unsinkbaren“ Titanic geradezu ein Spiegelbild einer arroganten und verantwortungslosen Gesellschaft. Knapp zwei Jahre später starteten Politkapitäne dieser Gesellschaft, denen niemand in den Arm fiel, recht unbedacht und im blinden Vertrauen auf die Unsinkbarkeit ihres Staates den ersten Weltkrieg. Ob arrogante und verantwortungslose Politkapitäne dieser Gesellschaft hundert Jahre später recht unbedacht den dritten Weltkrieg starten, ohne dass ihnen Passagiere oder Besatzung in den Arm fallen, bleibt derweil abzuwarten. Wer blind glaubt, die Kapitäne der westlichen Wertegemeinschaft werden schon „Alles im Griff“ haben, der möge sich die sinnlosen Kriege gegen Afghanistan und Irak ins Gedächtnis rufen und sich noch einmal das aktuelle Foto von der „Costa Concordia“ anschauen.

37 Gedanken zu “Costa Concordia – Sinnbild für den Zustand der westlichen Welt

    1. Meiner Meinung nach hätte man mit diesem Vergleich etwas warten können bis die Wunde zugeheilt und die Aktualität erloschen ist, aber aus einer ehrlichen objektiven Sicht ist er durchaus angebracht. Es lässt sich nur erahnen, was die Menschen auf dem Schiff alles durchgemacht haben. Kompetenz sieht anders aus.

      Ausmaß der Schiffskatastrophe unklar

  1. Einen kleinen Unterschied gibt es trotzdem bei diesem Vergleich. Die Titanic hätte die gefährlichen Eisberge umschiffen können, wie der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ die Insel. D.h. diese Kapitäne hätten wissen können, was zu tun wäre, damit das Schiff einer Katastrophe entgeht.

    Die Kapitäne der Politik, der Wirtschaft und der Finanzen wissen tatsächlich nicht, was sie machen können, um einer Katastrophe zu entgehen bzw. keiner, der es weiß, hat die Macht, eine Katastrophe zu vermeiden.

    In diesem Sinn sind wir alle Kapitäne, Politiker sowie Wirtschafts- und Finanzakteure. .

  2. Dank für die Fortsetzung guter Artikel hier 2012.
    Vielleicht eine erwartete Neuigkeit zum Beurteilung des von den Banken bzw. deren Marionetten (unseren Politikern) aufgezwungenen Schuldenmanagement:
    http://weltereignisse.blogspot…..sf-ab.html
    “Die Ratingagentur Standard & Poor`s (S&P) hat am Montag die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsschirms EFSF herabgestuft. Statt mit der Bestnote AAA wird der Rettungsschirm jetzt nur noch mit AA+ bewertet, teilte S&P mit. Durch den Entzug der Bestnote dürfte es künftig teurer für den Euro-Rettungsschirm werden, sich auf den Finanzmärkten Geld zu leihen, da bei einer schlechteren Bonitätsnote…”

    Was sind die Ursachen außer diesen Marionetten, die wohl mehr oder weniger ebenfalls hinter Schloss und Riegel gehören? Ich stimme diesbezüglich mit einem der letzten Artikel in der Jungen Welt überein wo steht “,daß die kapitalistische Ökonomie keineswegs reibungslos funktioniere, sondern kraft innerer Widersprüche und Gegensätze notwendig zu Krisen und Katastrophen treibe”. (http://www.jungewelt.de/2012/01-12/019.php)
    Sicherlich bringt die mafiöse, globale Finanzoligarchie (deren wichtige Wurzeln sicher in den als Geheimnis wohl gehüteten Eigentümern der privaten FED zu finden sind; eine handvoll Familienclans als eigentliche globale Strippenzieher) die Widersprüche mit immer schnellerem Steuern auf ein Endzeitszenario so richtig in Fahrt und ich glaube auch, dass regionale Bemühungen gegen den Einfluss der großen Monopole mit Regionalgeld etwas Hilfreiches ist, aber das Grundübel des Kapitalismus wird damit nicht beseitigt. Das Grundübel tritt eben nur dort am Stärksten in Erscheinung, wo die Entwicklung des Kapitalismus am Weitesten fortgeschritten ist, ergo bei den regionalen, kleinen Betrieben, die wie bekannt auch die meisten Arbeitsplätze stellen, funktioniert es noch besser.
    Das geht auch aus einem weiteren Artikel der Jungen Welt hervor (http://www.jungewelt.de/2012/01-14/026.php):
    “Es wird somit offensichtlich, daß der politischen Klasse der EU die Stabilisierung des europäischen Währungsraumes mißlingt. Dieses Scheitern ist aber nicht nur auf Stümperei oder auf bornierte nationale Interessenpolitik zurückzuführen. Im folgenden soll ausgeführt werden, daß die Krise der Euro-Zone nur den gegenwärtigen Brennpunkt einer langfristigen, fundamentalen Krise des gesamten kapitalistischen Weltsystems bildet, das in einem dekadenlangen Kreisprozeß an die innere Schranke seiner Reproduktionsfähigkeit stößt. ”
    oder: “Den wichtigsten fundamentalen Widerspruch, der die kapitalistische Produktionsweise kennzeichnet, bildet aber das konkurrenzvermittelte Bestreben zur Produktivitätssteigerung in der kapitalistischen Warenproduktion. … Das Kapital, dessen Substanz die Lohnarbeit bildet, ist somit zugleich bestrebt, die Lohnarbeit aus dem Produktionsprozeß zu verbannen, und somit seine eigene Substanz zu untergraben. Zudem führen Rationalisierungsbestrebungen tendenziell zur Massenerwerbslosigkeit. Marx hat für diesen mit einem tendenziellen Fall der Profitrate einhergehenden autodestruktiven Prozeß die geniale Bezeichnung des »prozessierenden Widerspruchs« eingeführt. Dieser Widerspruch kapitalistischer Warenproduktion, bei dem das Kapital mit der Lohnarbeit seine eigene Substanz durch Rationalisierungsschübe minimiert, ist nur im »Prozessieren«, in fortlaufender Expansion und Weiterentwicklung neuer Verwertungsfelder der Warenproduktion aufrechtzuerhalten. …”

    Da haben wir also in den heutigen Tagen das Endresultat eines nur noch auf Pump finanzierten globalen Kapitalismus, der in Scheinblüte von Spekulationsblasen lebt und noch zusätzlich durch den Zinseszins der Finanzmafia ausgelaugt wird, deren Haupteigentümer bereits die gleichen als Geheimnis wohl gehüteten Eigentümer sind, die sich somit als Eigentümer der größten Banken und als Eigentümer auch der profitabelsten Monopole, und das ist in den USA Rüstungsindustrie und Öl, “die Bälle zuwerfen”. Die Kriege können nur mit aus dem Nichts erschaffenen Geld kreditiert werden und bringen somit Zinseszins für die Eigentümer der Banken und Profit für die Kriegsgewinnler zugleich, was im Wesentlichen auf die gleichen Eigentümer hinausläuft. Da der Kapitalismus aber aufgrund des in beiden Artikeln beschriebenen Widerspruchs immer von Krediten abhängt, ist diese Entwicklung ein Teil des Systems. Auch wenn die kleinen Betriebe vor Ort noch normal funktionieren läuft es immer auf eine Bildung von Monopolen oder Konzernen hinaus, die mit den Banken zusammen zum Fiasko führen.

    Hier mal noch ein Link betreffs Regionalgeld: http://www.globalchangenow.de/
    Man könnte natürlich auch zum Schluss kommen, dass nur eine Weltrevolution helfen kann, aber etwas mehr Macht für etwas Demokratie vor Ort kann sicherlich nicht schaden und für die Weltrevolution wäre mir eine Entmachtung oder zumindest Schwächung der Kräfte lieber, die uns aus eigener Dynamik gegenwärtig auf den letzten Krieg und Weltuntergang hin steuern.
    Was die gegenwärtige Weltlage angeht hier noch ein Link zu Viktor BURBAKI, allerdings in Englisch: “Why The US Needs a Major War – Viktor BURBAKI | 04.01.2012″ http://www.strategic-culture.o…..r-war.html
    – oder: “Can Iran Defeat the US in a Major War?
    Viktor BURBAKI | 12.01.2012″ http://www.strategic-culture.o…..r-war.html

  3. @Steffen: Hast ja theoretisch absolut recht. Unberücksichtigt bleibt bei Deinen Ausführungen der Mensch als Ursache der Katastrophen..

    Die Revolution 1989 erfolgte, weil die Menschen mehr Bananen und mehr … . mehr … , mehr …und noch mehr haben wollten. Auch in dem real sozialistischen Staat (war wohl auch ein kapitalistischer Staat mit seinem Staatskapitalismus, nicht weit entfern von Deutschland Heute) kam es zu Bildung von Kombinaten (Großunternehmen). Die Kleinproduktion wurde abgebaut. Trotzdem haben die Menschen nicht so arbeiten können und wollen, dass es Handys, PCs, Drucker, Kopierer, Autos, Skier, Modeklamotten, Südfrüchte, Schmuck, Parfümerieerzeugnisse, Medikamente, Wohnungen, Reisen etc. überhaupt bzw. in genügender Menge, Auswahl und Qualität gab.

    Jeder Staat sucht Wege, die Menschen zur Arbeit zu zwingen, die denen nicht passt. Bei Marx heißt das „Entfremdung der Arbeit“.

    Steffen, mache doch Vorschläge, wie all die materiellen Bedürfnisse, auch die Deinigen, ohne Entfremdung Deiner Tätigkeit befriedigt werden können.

    Gegenwärtig läuft das eben über die Großproduktion und die Verselbstständigung des Kapitals global ab.

    Kriege und weltweite Katastrophen müssten trotzdem verhinderbar sein.

  4. „Entfremdung“ oder auch „entfremdete Arbeit“ meint, dass sich das Ganze (die Arbeit) gegen das Individuum kehrt und es beherrscht. Das ist schon so ähnlich bei G. W. F. Hegel nachzulesen. Und im weitesten Sinne des Wortes heißt Entfremdung „weggeben“, „entäußern“.

  5. Ich stelle mir das gerade vor, wenn eines Tages die Germanic aus voller Fahrt auf Grund läuft.

    Dann wird Käpt’n Angela uns erzählen, daß alles in Ordnung ist und wir uns keine Sorgen machen müssen.
    Es sei nur eine kleine Panne und sie hätten alles im Griff.

    Und wenn das Schiff dann abgesoffen ist heisst es:

    Aber woher hätten wir das denn wissen sollen, daß da ein Hindernis ist?

    Wir waren gerade mit voller Exportkraft voraus nach Westen richtung Asien unterwegs.

    Das konnte doch niemand ahnen, daß da ein Kontinent im Weg ist, der war schließlich auf keiner Karte eingezeichnet. ;-)

  6. Das unterschreib ich so.

    Erst neulich wurde ich dafür ausgelacht, weil ich mich nur mit meinem persönlich „Notfall-Kit“ auf eine Schiffsreise begeben würde. Das würde ich natürlich den ganzen Tag an Bord mit mir herumschleppen. Na und? Schon mal „Open Water“ gesehen? Nicht mit mir! :)

  7. @ Rolf Schälike
    Ich würde dazu vorschlagen den Artikel http://julius-hensel.com/2012/01/der-kapitalismus-ist-sich-selbst-der-groste-feind/comment-page-1/#comment-4050
    Es geht eben nicht nur um Bananen. So wie das „Sinnbild für den Zustand der westlichen Welt “ recht treffend ist, ist es eher fünf vor zwölf, betreffs Weltkrieg und betreffs Verteidigung der Bürgerrechte.
    Wenn ich Ihren Vergleich der Kombinate mit kapitalistischen Großunternehmen (sind wohl Konzerne gemeint) betrachte, fällt leider auf, dass der Rolf einigen Nachholbedarf hat. Das passt natürlich nicht zusammen, wie auch keine privaten Banken als Kreditgeber fungierten für die Kombinate und das Land, was heutzutage für den Zinseszins auf die Schulden verantwortlich ist. Man muss schon noch Äppel und Birnen auseinander halten lieber Rolf.
    Des weiteren rechne man mal die uns aufgehalsten Schulden hoch und wer bitteschön wird sich dann noch diese „Handys, PCs, Drucker, Kopierer, Autos, Skier, Modeklamotten, ..“ kaufen können. [Schuldenuhr: http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html%5D
    Ohne Warenkreislauf geht eben der Kapitalismus nicht und mit Atomkrieg geht gleich gar nichts mehr, denn die Szenarien der Kriegsplanung sehen einen Luft- und Bodenkrieg vor, näher geplant seit 2003 für den Iran (da war von Atomwaffen des Iran noch gar keine Rede; da hatten wir es mit den nicht vorhandenen Waffen des Irak zu tun!).
    Aber vielleicht war das ja auch nicht so ernst von Ihnen gemeint, leider.
    Also nochmals, es gibt den Kommentar auch als Artikel, siehe ersten Link.

  8. @Steffen Was Du zum heutigen Kapitalismus schreibst, stimmt alles. Das war nicht mein Thema.

    Es geht um die Machbarkeit und um mögliche Alternativen.

    Differenzen gibt es in der Analyse dazu, was in der DDR los war.

    Es gab die versteckte Arbeitslosigkeit in den Kombinaten.

    Die Verschuldung gab es auch. Viele gut laufende Betrieb wurden nach 1990 aufgelöst, weil deren Schulden gemäß dem Einigungsvertrag mit übernommnen wurden.

    Die Verstaatlichung von Kleinunternehmen, Kurhäusern, Hotels, Restaurants etc. nach Honeckers Machtantritt 1970 basierte auf einem Finanzierungsproblem. Der DDR-Fiskus fehlte es an Geld. Der Staat brauchte Geld.

    Die DDR ist zusammengebrochen, weil es an Geld fehlte und das vorhandene Geld falsch eingesetzt wurde. Außerdem wurde Falsches, falsch produziert. Notwendiges wurde nicht gemacht, nicht hergestellt. Z.B. wurde in die Telefonie nicht investiert, auch nicht in die Eisenbahnnetze. Es herrschte Wohnungsnot, die Altbauten zerfielen. Das war eine Wirtschaftskrise.

    Es stellt sich in jeder Gesellschaft die Frage, wie schafft man es, die Menschen zu Tätigkeiten (Arbeit) zu zwingen, die diese nicht freiwillig ausführen möchten. Das war mein Thema.

    In Deutschland Heute macht man das über die Verschuldung, teuren Export und billigen Import, Kriegsführung etc.

    Die Verstaatlichung der Banken, die Übernahme der Betriebe (Konzerne) durch Beamte wird nicht greifen, aus der Krise herauszukommen.

  9. Eine Erbärmlichkeit eines Kapitänes, der eine deutliche Überwasser Klippe im Süd-Osten der Insel einfach übersah, welche jedem bekannt ist. Zu blöde für einfachste Navigation und das bei guten Wetter und guter Sicht.

  10. Solange es um Macht geht, nicht um Besitz, werden die Zustände sich nicht ändern. Diejenigen die Kriege und Elend verursachen, denen geht es doch schon lange nicht mehr um Geld. Leisten können die sich doch alles. Ich denke es geht nur noch darum Macht zu haben. Sie spielen mit uns. Geld ist Spielzeug und die paar Leichen und Verkrüppelten, sind einfach kaputte, einkalkulierte Spielfiguren.
    So lange wir als Gesellschaft keinen anderen Weg finden können oder wollen, werden diese Herrschaften weiter „spielen“. Wenn wir sie nicht ausgrenzen, ihr Spiel kaputtmachen, eine Ordnung herstellen die sicherstellt, daß Egomanen ins Abseits kommen wird sich nichts ändern.
    Wie eine solche Gesellschaft aussehen könnte oder Teillösungen gibt es genug. Silvio Gesell’s Lösung Geld ist doch auch schon lange bekannt – aber die Massen lesen lieber Blöd, glauben dem Röckcheträger in Rom, verehren Stars in DSDS und wissen welches Label nächstes Jahr auf dem Handy sein muß.
    Ich hätte an meiner Arbeit Spass, auch wenn ich mit dem Gewinn, 2 Altenpflegerinnen, 2 Lehrer und 2 Polizisten bezahlen müßte. Aber jeder Cent für einen Pfaffen oder Politiker tut weh.
    Gruß aus Baden

  11. @Norbert

    Leider kommts Du nicht umhin, wenn Du durch Deine Arbeit, die Dir Spaß macht, 2 Altenpflegerinnen, 2 Lehrer, 2 Polizisten bezahlen möchtest, auch die BLÖD-Männer, DSDS-Gesellen, Politiker und Pfaffen arbeiten zu lassen. Oder Du musst die mit ernähren. Das schaffst Du allein nicht.

    Wohin mit den BLÖD-Männern, DSDS-Gesellen, Politikern und Pfaffen?

    Außerdem bist Du Dir sicher, dass die Arbeit, die notwendig ist, um 2 Altenpflegerinnen, 2 Lehrer, 2 Polizisten zu bezahlen Dir bzw. genügend anderen Leuten Spaß macht?

  12. @ Hallo Rolf Schälike,

    hab mich vielleicht falsch ausgedrück. Gemeint ist ich arbeite auch gerne in einem System, bei dem für mich selbst vielleicht weniger hängenbleibt, mehr dem Sozialwesen zugute kommt. Aber genau, die Blöd-Männer, DSDS-Gesellen, Politiker und Pfaffen mag ich nicht bezahlen. Wären diese denn erforderlich in einer sozialen Gesellschaft mit kleinen, überschaubaren Strukturen? Wären Gierhälse und faule Säcke da nicht leichter auszumachen und zu stoppen? In einer Gesellschaft in der sich ein Chef, vielleicht das doppelte nimmt wie ein Arbeiter. Sein Dienstwagen selber bezahlt und sich einfach benimmt wie ein Kollege, der etwas mehr arbeitet aber auch ein bißchen mehr nimmt. Ein Bürgermeister vielleicht 20% mehr erhält als sein Gemeindearbeiter?
    Die Relationen sind kaputt. Ich versuche für mich den anderen Weg. Vielleicht klappts – vielleicht macht mich das vorhandene Großsystem kaputt.
    Gruß aus Baden

  13. @Rolf Schälike

    Ja ich habe mal auf die über Ihren Namen verlinkte Webseite geschaut. Es ist ja schön, dass Sie was gegen das unredliche Rechtssystem bei uns tun. Leider kann sich daran aber auch solange nichts ändern, so wie es nicht unabhängig von eben den Politikern ist.
    Jetzt nochmals zu Ihrer Behauptung „Differenzen gibt es in der Analyse dazu, was in der DDR los war.“ – Das ist leider zu begrenzt formuliert, denn es geht hier um die Eigentumsverhältnisse. Aus den Ausführungen der Beiträge in der Jungen Welt, die ich als Quellen nutzte, geht leider hervor, dass es immer so enden muss wie eben jetzt, nämlich mit Krieg und Tyrannei. (recht aufschlussreich was immer mehr auf alle zukommt kann man auch aus dem letzten Artikel beim Kopp Verlag erkennen: „Zehn Gründe, warum US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul immer mehr Anhänger gewinnt“ Link: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/zehn-gruende-warum-auch-demokraten-liberale-und-progressive-ron-paul-gegenueber-obama-den-vorzug-g.html;jsessionid=909414210DFDC770870BD55E8B47417E
    – was hat das in den USA mit uns zu tun? Nun ich hatte in meinem letzten Kommentar verwiesen auf den Artikel „der Kapitalismus ist sich selbst der größte Feind“, welchen John aus meinem Kommentar gemacht hatte und dort sind als Kommentar weitere Informationen was gegenwärtig auch auf uns zukommt. Link: http://julius-hensel.com/2012/01/der-kapitalismus-ist-sich-selbst-der-groste-feind/)

    Jetzt noch zum Wohlstand, wonach die Menschen zuweilen gieren: Erinnere man sich an das, was die Menschen in Libyen vor dem Angriffskrieg der US-geführten Militärkräfte und Aufrührer hatten wie kostenlose Elektrizität, Recht auf Wohnung (finanzielle Unterstützung bei erster Heirat für Wohnung mit so 150qm oder Haus; Frau behielt dann Haus nach Scheidung für sich und Kinder – jetzt wieder Einführung der Schari?a als „Demokratie des Westens“!), Sozialhilfeempfänger auf dem Niveau sich noch eine Haushälterin leisten zu können, kostenlose ärztliche Versorgung plus finanzielle Unterstützung falls die Behandlung im Ausland erfolgen muss (es wurde von bis 2500 USD pro Monat zusätzlich zu den Behandlungskosten geschrieben), usw. und verbunden mit dem fast fertig gestellten Projekt eines achten Weltwunders, sauberstes Trinkwasser mitten in der Wüste, für die Landwirtschaft … etwas, was die westliche Wertegemeinschaft nicht zustande bringt, sondern eher dazu neigt, Gelder als Subvention an Privatunternehmen zu vergeben wie auch die riesigen Banken-Bailouts.
    Vergleiche man das mit dem Lebensstandart der Menschen in Nordkorea. Wer bleibt denn aber übrig?! Nicht Nordkorea wurde zerstört und die Natur vergiftet, nein Libyen welches das Geld den Menschen gegeben hat, anstelle im Rüstungswettlauf mitzuhalten, welcher auf Pump von den USA angeführt wird, welche alle bedrohen, die gerade nicht ins Konzept passen und am Schnellsten passiert das Ländern, die Teile ihrer Armee in den USA zur Ausbildung hatten und nicht glauben wollten, von denen platt gemacht zu werden! Libyen hatte auch keine Atomwaffen entwickelt!
    Jetzt zurück zum Warschauer Pakt: Auch die Staaten des Ostblocks befanden sich im Rüstungswettlauf, ohne wirtschaftliches Interesse daran zu haben, nur zur bitter nötigen Verteidigung! Wie viel Ressourcen mussten vergeudet werden und konnten nicht für den Wohlstand des Volkes verwendet werden!
    Man muss dass alles mit beachten, auch wenn es sich schwer einrechnen lässt.
    Also was wollen die Menschen? – Eine Demokratie, wo wie im Grünen Buch beschrieben die Menschen über die gewählten Organe direkt Macht ausüben und dann auch die Früchte ernten! Ist das möglich, wenn zur gleichen Zeit der Weltgendarm alles platt macht, was nicht ins Konzept passt? Wie kann sich das überhaupt entwickeln und die Oberhand bekommen, wenn sofort über die Schergen der Medien Verleumdungskampagnen gestartet werden?
    Es steht in den Kommentaren zum Artikel von John und mir auch etwas zum Abschaffen des Bargeldes bei uns und der Kampagne z.B. gegen die mit zwei Drittel Mehrheit gewählte Regierung Ungarns, nur weil die nicht ins Konzept passen und wieder hat die USA ihre Hände im bösen Spiel!
    Es geht nicht mehr um Bananen! Es geht um das Überleben und die Rettung der Bürgerrechte! Und es geht um die Diskussion, wie das Nötige machen, die auch von Ihnen angestrengt wurde.

  14. @Norbert

    In einer urkommunistischen Familie aufgewachsen, in der versucht wurde, die von Dir formulierten Absichten zu leben, muss ich sagen, das funktioniert nicht. Die Menschen wollen nicht, dass andere bestimmen, was denen Spaß macht, Spaß zu machen hat. Sie haben andere Bedürfnisse als Du, sind bereit dafür blöd zu arbeiten und andere arbeiten zu lassen mit Gewalt, Tricks, Erschaffung von Scheinbedürfnissen oder eben, weil es denen tatsächlich oder angeblich Spaß macht.

    Ich habe z.B. erst bei der Auflösung der Wohnung meiner verstorbenen Mutter erfahren, dass sie kostenlos telefonieren – auch ins Ausland – durfte, was meine Eltern nicht taten. Wir wohnten im „Städtchen“ dem Regierungsgetto in Pankow. Ich erfuhr das als ich den auflösenden Stasileuten, die die Häuser verwalteten, das Telefonieren auf unsere (der Erben) Kosten vom Telefon meiner verstorbenen Mutter verweigerte. Mein Vater durfte z.B. auch kostenlos im ZK-Restaurant mit Familie und Freunden essen. Das tat er nur ein Mal im Leben. Anders als Wulff und anders als ich als Dolmetscher für die Bonzen hier und da. Ich genoss und genieße das Essen dabei auf Kosten der Steuerzahler, nicht meines Honorars.

    Noch heute tun mir die Schnittblumen leid. Die Blumen sollen lieber wild im Garten, auf Wiesen im Wald naturgemäß wachsen. Auch schminken brauchen sich die Frauen bei mir nicht. Unter diesen mangelnden Bedürfnissen leiden nicht wenige in meiner Umgebung, auch meine Freunde.

    Trotzdem müssen zur Befriedigung meiner Bedürfnisse andere blöde Arbeit leisten, die mir nicht gefallen würde und den BLÖD-Männern nicht gefällt. Taxi-Fahren z.B. Ich leistete und leiste ebenfalls blöde Arbeit, da wo ich es kann und konnte, und die mir weniger missfiel als andere blöde Arbeit. Ich forschte für die Kernkraft. Damals in der DDR noch in der Überzeugung, das ist Nützliches tue und etwas, was mit gefällt und großen Spaß machte. Später in Hamburg übersetzte ich für Siemens, Krupp u.a. und programmierte für Maschinen, die zur Herstellung von Tabletten für die Pharmamafia dienten. Auch dass machte mir Spaß, bedingt allerdings.

    Wie gesagt, weder Du noch ich, noch irgend jemand anderes können sagen, was den anderen gefällt, zu gefallen hat, Spaß macht, Spaß zu machen hat.

    Es stellt sich immer wieder die Frage, was tun mit denen, die nicht bereit sind dass zu tun, was Du als Spaß und nützlich siehst, wenn die das aber positiv sehen.

    Das betrifft auch Diebe, Betrüger, staatliche Mörder (Soldaten), Geheimdienstler, Lobbyisten, korrupte Manager, BLÖD-Produzenten, Pfaffen und BLÖD-Leser. Was tun mit diesen Leuten, von denen viele nicht minder überzeugt sind, das ihnen das Leben Spaß macht und sie auch danach leben.

    Noch eine Frage, wie willst Du die 20 % messen? Nach der Arbeitszeit? Nach dem Wert der Arbeit? Was tun mit Menshcen, die am Arbeitsplatz einfach rumsitzen, qwie das in der DDR massenweise der Fall war? Gelten da auch die 20 %?

    Es gibt noch viel mehr konkrete Fragen. Was tun mit den Menschen in Afrika, Asien, Russland, Griechenland, Spanien, Rumänien, etc. die für uns unter Bedingungen arbeiten, zu denen in Deutschland kaum jemand bereit ist zu arbeiten?

    Export und Import stoppen? Geht’s Du dann nicht mitdemonstrieren wegen der Verschlechterung Deiner Lebendbedingungen?

  15. @Norbert

    Du hast recht. Man kann verzweifeln an den brutalen, menschenverachtenden Realitäten der heutigen Welt.

    Bloß Änderung der Eigentumsverhältnisse garantiert nicht, dass es besser wird. Immer entscheidet jemand konkret über das Eigentum: der Besitzer, der vom Besitzer eingesetzte Geschäftsführer oder ein Beamter (bei Volkseigentum). Die Werktätigen entscheiden immer indirekt. In >Deutschland Heute wesentlicher einflussreicher als in der DDR und der Sowjetunion. Auch in >Deutschland Heute gibt es „Volkseigentum“ in Form der Betriebe des öffentlichen Rechts und der kommunalen Betriebe (Verkehr, Krankenhäuser, Wasserwerke, Kirchen u.a.). Um die 50 % der Inlandproduktion werden im Staatsauftrag erledigt bzw. produziert.

    Auch beim Staatseigentum, dem s.g. Volkseigentum, können sich Erbfolgen entwickeln,. wie z.B. in Nordkorea.

    In den westlichern Ländern können Eigentümer und deren Erben ihr ganze Vermögen verlieren, d.h. sie werden enteignet, trotz gesetzlicher Erbfolge. Die Erbschaftssteuer ist auch eine Form der Enteignung, und gut so.

    Was die „Junge Welt“ betrifft, das wäre ich vorsichtiger. Deren Chefredakteur meint, um Politik zu machen., muss man mit den Geheimdiensten zusammenarbeiten. Das tat er in der DDR zugegebener weise mit der Stasi. Ich habe dazu einfach eine andere Meinung. Geheimdienste abschaffen. Die Auflösung der Geheimdienste würde mit Spaß machen. Würde sogar kostenlos dafür arbeiten. Anderen würde es Spaß machen, mir das zu verbieten und mich daran zu hindern, weil diese durch meinen sdürfen, ich sei ein Idiot.

    Alles erlaubt. Ewas tun mit den Andersdenkenden und Andershandlenden?

  16. @Rolf Schälike

    Also allen zur gleichen Zeit zu gleichen Teilen Recht machen geht nicht. Wer das vorgibt zu wollen, schüttet Sand in jedes Getriebe, was etwas ändern soll, und hindert uns, nach Lösungen zu suchen und die Hauptübeltäter zu hindern, unseren Untergang weiterhin anzusteuern. Auch das wohl absichtliche Durcheinanderbringen der Eigentumsverhältnisse liegt auf der gleichen Ebene.
    ———-

    Interessanterweise geht hier keiner auf das Abschaffen von gewählten Regierungen und des Bargeldes ein, als eine wichtige verbliebene Instanz der Souveränität der Bürger. Aber vielleicht liegt das daran, dass eine Meinungsfindung erschwert wird.
    Ich verweise dennoch nochmals auf obigen Link.

  17. @Steffen.

    In der Jungen Welt schreiben Demagogen. D.h. Leute, die es besser wissen, als das was sie schreiben. Sie zielen darauf, Macht zu gewinnen mit scheinbar wissenschaftliche Erkenntnissen. Tatsächlich wollen sie Menschen manipulieren, machen hässliche Politik. Deswegen lese ich deren Artikel sehrt ungern und damit selten. Auch die von Dir verlinkten möchte ich einfach nicht lesen. Kannst ja diese Artikel mir zumailen, dann werde ich diese lesen und versuchen zu antworten.

    Zu Abschaffung von Geld und der gewählten Regierungen.

    Auch ich bin für eine flache Struktur und gegen die hierarchische Herrschaftssicherung. Ob das geht, weiß ich nicht. Keinesfalls geht das von heute auf morgen.

    Was das Geld betrifft, so sollte man wissen, dass die Menschen mehr produzieren können als sie brauchen und/bzw. zu Wiederherstellung ihrer Arbeitskraft benötigen. Dieser Mehrwert dient dann der Befriedigung von Bedürfnissen und/bzw. Wiederherstellung der Arbeitskraft nicht produktiv tätiger Menschen: Kinder, Rentner, Kranke, Häftlinge, Beamte, Richter u.a.

    Es stellt sich die Frage, wie wird der erzeugte und abgegriffene Wert der Arbeitsergebnisse gemessen? Nach welchen Kriterien wird entschieden, was notwendige und was keine notwendige Arbeit ist?

    Gegenwärtig ist es das Geld. In der DDR und der Sowjetunion waren es die Beamten in den Plankommissionen, die die grundsätzlichen Entscheidungen nach den Vorgaben der Politbürokraten zahlenmäßig (rechnerisch) realisierten.

    In beiden Fällen (Geld und Plan) wird gemessen, bewertet und entschieden.

    Wie es bei allen Messungen und den danach folgenden Entscheidungen es der Fall ist, gibt wes Messfehler, systematische, statistische, prinzipielle. Auch die Entscheidungen sind gegen Fehler nicht immun.

    Zu Geld fällt mir keine bessere Alternative ein.

    Wie bei allen Messwerkzeugen, können diese missbraucht werden. Auch mit einem Lineal, mit statistischen Daten oder Messergebnissen kann man Menschen totschlagen bzw. umbringen, direkt und indirekt..

  18. Das ist mir einfach zu viel „des Guten“.
    „In der Jungen Welt schreiben Demagogen.“ und dann war vorher etwas von Vernetzung mit Stasi geschrieben. Kein Wort von „Operation Mockingbird“ und wie alles in der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterwandert ist, nein aber die Junge Welt und wohl alle, die eine andere Meinung haben, sind Demagogen. Das geht so nicht. Ich bin froh, dass die Junge Welt noch nicht auf das Niveau der Taz gefallen ist.
    Nun habe ich mal betreffs Rolf Schälike recherchiert. Und bin darauf auf folgenden Link gestoßen: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/anwalt-schertz-verliert-gegen-stalker/
    „Oder damit, dass Rolf Schälike mangels Meinungsfreiheit in der DDR zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde und zehn Monate im Stasi-Gefängnis saß, und es einfach nicht fassen kann, dass ihm in der Bundesrepublik sein Recht auf freie Meinungsäußerung in solcher Form genommen werden soll. “

    Also gut, das macht den werten Herrn auch für mich wieder sympathischer. Jetzt kann man natürlich den persönlichen Hass auf die DDR verstehen. Da wir in der „westlichen Wertegemeinschaft“ eben ebenfalls keine freie Meinungsäußerung haben, obwohl es gar keinen äußeren Gegner gibt und auch keinen kalten Krieg, also keinen Kriegszustand wie in der DDR. Da es hier gegen die Bürger zum Erhalt der Macht derer geht, die uns mit Banken-Bailout plus Kriegen weiter tyrannisieren und auspressen wollen, sollten Leute wie Herr Schälike vielleicht nur etwas Abstand zur Vergangenheit gewinnen. Dass er dort ungerecht behandelt wurde, sogar ins Gefängnis musste für Meinungsäußerung, kann natürlich für das Leben prägend sein, aber wir müssen jetzt hier um unsere Bürgerrechte kämpfen, und dabei ist freie Meinungsäußerung leider nur ein Teil.
    Es geht um die Verhinderung eines letzten Weltkrieges und darum, dass wir nicht völlig tyrannisiert werden mit weiteren Schritten zum Ausspionieren wie z.B. Vorratsdatenspeicherung, Erfassung von Personenprofilen auch über Kennzeichenerfassung auf Autobahnen, Bundestrojanern, schrittweises Abschaffen von Geld (in Italien bereits seit Dezember 2011 bezahlen mit Bargeld über 1000 EUR verboten, usw.) und damit völlige Registrierung zuletzt wer wo was gekauft hat. Dann fehlt nur noch der Chip unter der Haut und elektronische Fesseln werden überflüssig. Die als Verschwörungstheorien bezeichneten Aussagen des Monumentes der Neuen Weltordnung scheinen leider in großem Tempo näher zu rücken und dort ist auch davon die Rede, dass 92% der Erdbevölkerung zu viel wären. Bitte Leute, haltet Euch nicht mit tragischen Dingen des letzten Krieges auf, denn der kalte Krieg war für manche US-Strategen der 3. Weltkrieg und man arbeitet am vierten wo anscheinend die Millionen an Toten sogar gewünscht sind! Aber es wird nicht bei den Toten im Iran und China bleiben, wieder nur ein Schritt im Spiel von Teile und Herrsche!

  19. @Steffen

    Wo liest Du den heraus , dass ich die DDR und die Sowjetunion hasste. Auch in Hamburg habe ich schon 1x 6 (2005)Tage und 1 y 5 Tage (2011) gesessen. Es kann durchaus noch werden, dass es auch über ein Jahr Knast für mich in b>Deutschland Heute geben wird. Soll ich deswegen Deutschland Heute hassen?. Wen, alle, die, die mich nicht unterstützen, mir nicht helfen? Die, die keine Revolution veranstalten, keine Freude an der 4rbneit haben, mich zu finanzieren? Die Regierung; Merkel? Hass ist eine schlechter Ratgeber.

    Ich gebe lediglich meine Erfahrungen und Überlegungen wieder. All das, was Dir zuwider ist und worüber Du postest ist mir ebenfalls zuwider. Diese Erkenntnisse um die Zuwidrigkeiten n allein genügt nicht. Etwas dagegen zu tun, kostet sehr viele Arbeit. Diese muss Spaß machen. Es genügt nicht diese Arbeit von den anderen einzufordern, wenn die es nicht wollen und denen anderes Spaß macht.

    Es geht mir in der Diskussion über machbaren Alternativen.

    Geld abschaffen, der Jungen Welt folgen, Betriebe verstaatlichen mag auf den ersten Blick eine Lösung sein, ist aber schlicht und einfach Unsinn. Das funktioniert leider nicht.

    Sehr schnell werden sich die Geister trennen bei der Umsetzung der gedachten Alternativen – BLÖD wird mitmachen und sich zum „Neuen Deutschland“ oder „Junge Welt“ wandeln. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die heutigen Kriegsgegner etc. noch mehr Kriege führen werden als gegenwärtig es der Fall ist. Auch wenn es kein Geld gibt. Joschka ist der Beweis. Auch China führt mit der Sowjetunion Krieg. Nordvietnam und China haben sch auch militärisch bekämpft. Die Sowjetunion fiel 1968 in der CSSR ein. Schuld sind nicht immer die anderen. Woher nimmst Du die Sicherheit, das Du auf der richtigen Seite der am Krieg beteiligten Länder stehst?

    Staateigentum garantiert nicht, dass es keine Kriege geben wird, dass die Welt durch den Menschen nicht vernichtet wird.

  20. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/john-lanta/deutschland-verliert-top-rating.html

    So geht es also weiter, ehe man uns noch das Bargeld nimmt wenn wir uns nicht ausreichend wehren!:
    „Die erste US-Agentur hat Deutschland in der Kreditbonität heruntergestuft. [1] Egan Jones [2] legt die gleichen Bewertungskriterien zugrunde wie die größere und ältere Konkurrenz Standard & Poor’s – jedoch mit einem schlankeren Benotungssystem ähnlicher Bauart. Der Wechsel vollzieht sich hier von der Bestnote AA auf AA-. Wegen seiner absoluten Unabhängigkeit von Banken und Hedgefonds gilt Egan Jones als wesentlich glaubwürdiger. In der Begründung liegt Egan Jones ziemlich genau im Beurteilungsspektrum unabhängiger Fachleute: Deutschland als beste Volkswirtschaft Europas ist durch die Lasten der Euro-Sanierung gefährdet. ….
    Das Problem liegt, wie heute so häufig, in der Politik. Schließlich will man doch das Schaf, das man schlachten will (Deutschland wird ohnehin seit Jahrzehnten gemolken, diese Phase ist vorbei, die Kuh-Metapher passt nicht mehr), ganz offensichtlich nicht mit frühzeitigen Warnungen aufschrecken.

    Hier die Gründe im Einzelnen: Unser hoher Exportüberschuss und die gute Handelsbilanz helfen nicht. Vielmehr sind jetzt schon die Schulden mit 83 Prozent (deutlich über zwei Billiarden Euro!) vom Bruttosozialprodukt zu hoch. … „

  21. Also doch Geld horten. Bloß das richtige, an der richtigen Stelle und durch die richtigen Leute.

    Alle Politiker sind schuld, die neuen werden es richtig machen. Das Volk hat sich ja verändert, hat gelernt, die BLÖD-Männer und BLÖD-Frauen sowie die BLÖD-Produzenten sind verschwunden. Neue Politiker setzt das Volk ein oder vertraut einer neuen Elite, die weiß, wie man alles richtig macht. Klügere als die Pfaffen. Die Menschen. die das nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, sollen. .. , soll man … .

    Bloß gut, dass wir in Deutschland leben, deutsch erzogen sind, deutsch denken, fühlen und die allerbesten sind. Nur unsere und fremde Politiker beuten uns aus, führen uns in den Abgrund.

    Weg mit denen. Wir brauchen neue Führer, sehr viele, überall bis in die Schlafzimmer.

    Auch die DDR – Dawaj, Dawal Rabotatj – war auf dem richtigen Weg. Nur die BLÖDen DDR-Politiker haben das Volk nicht verstanden. Sie haben es verraten, mussten es verraten wegen den Kapitalisten und den Verrätern in der Sowjetunion.

  22. Etwas einfach aber anschaulich: Kapitalismus ist Chaos. Verstaatlichte Betriebe und Abschaffung des Geldes ist Planwirtschaft.

    Generalstreit ist Chaos. Der Kapitalismus ist gegen Chaos relativ immun, weil Chaos zur Natur des Kapitalismus gehört. D.h. der Kapitalismus bleibt, es sei denn, es gibt Kräfte und Organisationen, die Planwirtschaft mit Gewalt durchsetzen. Ist nicht leicht. Der neue Chaos kann durchaus besser sein als der alte. D.h. Generalstreik kann durchaus zu einen Fortschritt führen und den Menshcen Verbesserung in ihrem Leben bringen.

    Bei einer Planwirtschaft genügt der Streik von einem Dutzend Leuten – an die Werftarbeiter von Gdansk sei erinnert – und die Planwirtschaft bricht zusammen. Aus einer Planwirtschaft kann nicht automatisch eine neue Planwirtschaft entstehen. Es sei denn, ein Diktator ersetzt den anderen. Kann auch ein klügerer Machthaber an die Macht kommen.

  23. Werter Herr Schäfer,
    also nochmals zur Ihrer schlechten Erfahrung mit der DDR
    „Und in der DDR saß der ehemalige Kern- und Reaktorphysiker sogar über zehn Monate lang in Haft, weil er sieben Bücher privat weitergegeben hatte. Das damals gegen ihn ergangene Urteil wurde jedoch nach einem 38-tägigen Hungerstreik 1985 aufgehoben und noch vor der Wiedervereinigung wurde Schälike von der DDR 1990 entschädigt. “
    Also es war nicht Meinungsfreiheit oder Redefreiheit, sondern das unerlaubte Weitergeben von Büchern, die Ihnen nicht gehörten. Wie wird mit Bürgern westlicher Konzerne verfahren, die als Betriebsgeheimnisse gewertete Informationen weiter geben -> Knast.
    Des weiteren steht ebenfalls „Formaler Grund für die Haft ist ein Ordnungsgeld in Höhe von 500 Euro, das gegen Schälike verhängt wurde, weil er über ein Vergleichsverfahren berichtete, an dem eine prominente Persönlichkeit beteiligt war“ oder „Die Haft 2005 war allerdings auch der erste Schritt dazu, dass Schälike als Gerichtsreporter bekannt wurde und dass nach und nach auch die überregionalen Tageszeitungen von seinem Anliegen Notiz nahmen.“ -> Haft als Aktionskunst
    Natürlich wird Ihnen hier vielleicht keiner das Geld neidisch sein: „Auch Schälike kostete sein Kampf für die Redefreiheit bisher etwa 145.000 Euro. 2011 erreichte der 73-Jährige allerdings erstmals eine ausgeglichene, sogar positive Anwaltskostenbilanz. “ – aber es scheint Ihnen doch sehr an der Rettung des Kapitalismus zu liegen. Mir ist der Name des Systems egal was kommen muss, ausgenommen NWO. Lesen Sie doch mal das Grüne Buch, vielleicht ergibt das neue Denkanstöße. Man muss ja nichts kopieren. Jede Kultur hat immer eigene Lösungen und nur das verstehen dann die Menschen auch.
    Liebe Grüße
    (Link: http://www.heise.de/tp/artikel/34/34724/1.html)

  24. @Steffen

    1.
    In der DDR war es Staatskapitalismus. An einem solchen bin ich tatsächlich nicht interessiert. An unserem heutigen, der zum großen Teil schon Staatskapitalismus ist, auch nicht besonders. Du strebst ja wohl einen Staatskapitalismus an mit einer Kontrolle bis in die Schlafzimmer (Scholz – SPD). Generalstreiks verfestigen die Herrschaftsstrukturen. Sie sind ein Korrektiv, wie die Medizin bei Kranken. Der Körper bleibt ungesund.

    2.
    In Deutschland Heute sitzt man ein, wie in der DDR saß, nicht für das, was im Urteil steht. Gerichtverhadlungen dienen lediglich den Herrschenden zur Machtausübung. Die Urteile sollen das lediglich legitimieren.

    3.
    Die sieben Bücher, die formal zu meiner Verurteilung in der DDR führten, gehörten alle mir. Es waren Bücher von Heinrich Böll, Jürgen Fuchs, Wolfgang Leonhard, Alexander Solshenyzin, Manfred Wilke und Heinz Brandt. Nix mit fremden Eigentum.

    4.
    NWO ist nicht immer gleich NWO. Von der Richtugn her, schon sehr o.k.

  25. @Steffen

    Die Bücher, für die ich in der DDR verurteilt wurde, offenbarten alle die Tätigkeit der Staatsicherheit, der Herrschaftsorgane, Dafür bekam ich 7 Jahre Knast und saß 10,5 Monate. Gelesen haben meine Bücher ca. 30 Leute.

    Hier lesen meine web-Seiten tausende. Auch im Internet offenbare ich – allerdings weltweit – die Struktur der Herrschaftssicherung über die Gerichte, die Justiz, allen voran die Anwälte, das Geschäft mit der Menschenwürde, den Persönlichkeitsrechten. Dafür saß ich bis heute 6 +5 Tage = 11 Tage.

    Das letzte Mal bekam ich 4 Tage lang im Hamburger Knast nichts zu essen, konnte nur das rostige Wasser aus dem Wasserhahn in der Zelle trinken. Das gab es im Stasi-Knast in meinem Fall nicht. Brot bekam man immer

    Nun darfst Du entscheiden, wo ist es besser?.

    Ich persönlich ziehe die 11 Tage trotz 4 Tage Hamburger Essensentzug vor und meine, mir geht es in Deutschland Heute wesentliche besser als es mir in der DDR ging. Nicht nur mir geht es so. Du wärest in der DDR einfach verschwunden.

    Zur Präzisierung: Nicht alle ist in Deutschland Heute besser als es in der DDR war oder sogar heute in Nordkorea oder Somalia und Äthiopien der Fall ist. In Frankreich oder Großbritanien und den USA ist vieles besser als bei uns, auch umgekehrt.

  26. @Rolf Schälike

    Antwort eigentlich sinnlos, da der werte Herr nichts mehr dazu lernt, weder bereit ist einen Link zu lesen, oder gar ein Grünes Buch. Eigentlich schade, dass es beim Kampf gegen Windmühlen bei ihm bleibt, auch infolge dessen, dass er zwar in seinem Fachgebiet Sachkenntnis besitzt und versteht, dass das erforderlich ist, aber ansonsten jeglichen Wissenszuwachs abzulehnen scheint, was über die bundesdeutschen Systemmedien aka Scholz – SPD hinausgeht.

    Vielleicht ein letzter Versuch: Bei uns herrscht bereits EU-Recht und die dafür Gewählten sind nicht diejenigen, die an den Hebeln der Macht, die für diejenigen sitzen, deren Interessen letztendlich bedient werden.
    Aber ich vermute mal, dass auch das bereits zu viel ist und damit werde ich meine Zeit nicht weiter verschwenden, da es leider keinen Sinn mehr zu haben scheint. Dann viel Erfolg beim „Windmühlen-Kampf“ gegen die deutschen Gerichte.

  27. @Steffen

    Alles was Du schreibst, ist wahr. Demonstrieren und protestieren genügt alledings nicht. Demonstranten und Demonstrationen werden zu oft missbraucht. Die fiesesten Typen setzen sich durch und übernehmen die neuen Herrschaftspositionen.

    Harte Arbeit ist angesagt. Du nennst es Kampf gegen die Windmühlen. Meinetwegen. Spaß macht es aber, mehr als rumzukrakelen und nachzuplappern, was andre sagen.

  28. „Deutschland? Ein Land stürzt ab
    ….. So wie der Kapitän des gesunkenen Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia. Der Kapitän hat nach CNN-Angaben nach dem Crash beim Chefkoch erst einmal ein Dinner bestellt. Da standen die unteren Decks schon unter Wasser. Ein erstmals voll veröffentlichter Mitschnitt zeigt, dass Costa-Concordia-Kapitän Schettino die Lage auch dann noch verharmloste, als der Maschinenraum unter Wasser stand. Der Mann ist offenbar das italienische Gegenstück zu Angela Merkel. Die gibt jetzt erst mal das Partygirl im Schweizerischen Davos. “
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/deutschland-ein-land-stuerzt-ab.html;jsessionid=E9867ABEE3C96A7CE79B7B6658803199
    Mein Kommentar: oder vielleicht besser die „Westliche Wertegemeinschaft“ stürzt ab.

  29. „Der Iran ist ein wirtschaftlich äußerst stabiles Land. Die Zentralbank, und somit die Geldschöpfung, untersteht dem Staat. Die öffentlichen Schulden werden vom CIA-World-Factbook für das Jahr 2010 mit nicht mehr als 16,3% des BIP angegeben. (Zum Vergleich: Öffentliche Schulden in Deutschland, 2010: 83,4% des BIP.)“

    In dem Artikel geht es allerdings um „Irankrise Update: Ein offensichtlich faules Spiel“ und das gehört eben zum Fall der „Westlichen Wertegemeinschaft“ ebenfalls dazu, unbezahlbare Kriege ohne Ende.
    http://www.theintelligence.de/index.php/politik/naher-osten-nahost/3888-irankrise-update-ein-offensichtlich-faules-spiel.html

  30. Hier ist mal noch ein sehr langer, da sehr detaillierter Artikel über den Missbrauch der UNO seitens der Kriegstreiber und eine Analyse „UN-Sicherheitsrat soll Militärplänen der USA und NATO zustimmen“, denn das gehört auch mit zum Absturz der „Westlichen Wertegemeinschaft“ dazu, wenn nicht zum Absturz der Weltgemeinschaft in einen letzten Krieg.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/carla-stea/un-sicherheitsrat-soll-militaerplaenen-der-usa-und-nato-zustimmen.html
    Aus dem Text:
    „.. Die krankhaften Fantasien von Weltherrschaft, wie sie so lange vom Russenhasser Brzezinski und anderen mental ähnlich gelagerten politischen Entscheidungsträgern verbreitet wurden, wären entfesselt. Die ohnehin nur spärliche Verbindung zur Realität wäre endgültig dahin, und die Streitmächte der USA und der NATO würden angetrieben von einer ausgewachsenen Psychose die tödlichen Fehler Napoleons und Hitlers wiederholen. Eine UN-Sicherheitsratsresolution, die als Genehmigung eines Militäreinsatzes der USA und der NATO gegen Syrien verstanden werden könnte, würde diese machtbesessenen Kräfte dazu treiben, als Nächstes eine Resolution einzufordern, die ein militärisches Vorgehen gegen den Iran autorisiert.

    Libyen, Syrien und der Iran verfügen zwar über reiche Erdölvorkommen, aber nicht über Atomwaffen. Ein Vorgehen gegen den Iran, ob nun vonseiten der USA und der NATO oder vonseiten Israels, würde einen Flächenbrand entfachen, der nicht mehr zu kontrollieren ist und der möglicherweise auch Atomwaffenstaaten mit hineinziehen könnte. Und wie es dann weiterginge, … „

  31. Es kamen im TV, schon Segler zu Worte, welche die Gegend kenne. Ich war auch 2 mal in Giglio mit einer Segel Yacht, aber das war immer schwierig, weil der Hafen immer so voll war.

    Kurz gesagt: Wer die Route von Lylod Investigation verfolgt, vom August schon einmal und nun erneut, kommt aus dem Staunen nicht heraus. von realer Navigation hat dieser Kapitän Null Ahnung, denn nicht einmal ein Anfänger Segler mit BR Schrein, würde so direkt eine Insel ansteuern, wo kleine INsel und Riffe vorgelagert sind. Unglaublich, was das für krimineller Idiot ist, der auch noch nach Sicht fuhr und kein anderer Offizier, wies ihn darauf hin, das er viel zu dicht die Insel ansteuerte und das vorgelagerte Riff und die zwei Mini Inseln ignorierte. Und das ein grosses Schiff, eine schwierige Wende Maße hat, ebenso ausschlägt, war wohl unbekannt.

    ein auf die Brücke gerufener Giglo Matrose, wies ihn umgehend auf die Gefahr hin und dann wendete der kapitän leicht und traf mit dem Achter Teil, Backbord das Riff.

  32. Ein Leider bisher gänzlich unberührter Aspekt dieser Dreckschleudern Namens “Traumschiffe”:
    Doku: Traumschiff!.- Ozeanriesen wie die „Costa Concordia” sind Sondermüllverbrennungsanlagen!
    Die weltweit fahrenden 50.000 Seeschiffe produzieren soviel Abgase wie 350.000.000 Auto … das ist die Hälfte aller Autos der Welt…

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