Tagesschau hetzt und lügt wieder mal gegen Russland und Putin

In Russland ist Wahlkampfzeit. Am 4. Dezember stehen in Russland Parlamentswahlen an und am 4. März 2012 Präsidentschaftswahlen.

Zur Präsidentschaftswahl 2012 tritt als Spitzenkandidat der Regierungspartei Einiges Russland Ex-Präsident Vladimir Putin an, der derzeit das Amt des Ministerpräsidenten innehat. Für die globale Arroganz ist Vladimir Putin ein rotes Tuch, weil er für ein starkes, von den USA unabhängiges Russland steht, und der sich von den in den USA und anderen Staaten der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ herrschenden notorischen Berufslügnern kein X für ein U vormachen lässt. Klar, dass die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“ seine Wahl nicht gern sieht. Das ist kein besonderes Problem, denn in Russland ist Vladimir Putin dafür umso beliebter.

Gestern hat Vladimir Putin, der selbst mehrere Kampfsportarten beherrscht und einen Schwarzen Gurt im Judo hat, in Moskau eine Wettkampfveranstaltung der insbesondere in den USA beliebten neuen Mischkampfsportart „Mixed Martial Arts (MMA)“ besucht. Da die aus Techniken verschiedener Kampfsportarten zusammengemischte neue Kampfsportart sich gut vermarkten lässt und deshalb im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten recht gute Verdienstmöglichkeiten für Profi-Sportler bietet, ist MMA auch in anderen Ländern wie Deutschland und Russland recht populär. So trat bei der Sportveranstaltung in Moskau gestern zum Beispiel der deutsche MMA-Profi Daniel Weichel an und gewann da seinen Kampf gegen Jose Figueroa aus den USA.

Höhepunkt der Sportveranstaltung in der vollbesetzten Moskauer Olympiahalle gestern war ein Schwergewichtskampf zwischen dem Russen Fedor Emelianenko und dem US-Amerikaner Jeff Monson. Beide sind unter den Anhängern der Sportart berühmt und Kämpfe dieser hochbezahlten Profi-Sportler seit Jahren Top-Acts von MMA-Veranstaltungen. Der Russe war in dem Kampf gestern klar überlegen und gewann nach Punkten. Dem Amerikaner gelang es durch Flüchten und Zeitschinden im Ring immerhin, den Kampf über die Zeit zu bringen und nicht vorzeitig aufgeben zu müssen, so dass der Kampf über die volle Distanz von drei Runden zu je fünf Minuten ging.

Nach dem Sieg des Russen stieg Vladimir Putin in den Ring, bekam ein Mikrofon und dankte allen Kämpfern des Abends für ihre Leistung und ihr faires sportliches Verhalten. Und selbstverständlich gratulierte Vladimir Putin dem Russen zum Sieg im Hauptkampf des Abends. Während Vladimir Putin die Ansprache hielt, zeigte ein Großbildschirm, wie der Amerikaner mit leichten Blessuren aus dem Saal begeleitet wurde. Der Amerikaner wurde beim Verlassen des Saals wegen seines Zeitschindens im Ring beim Verlassen des Saals vom Publikum ausgepfiffen und Putin bekam bei seinem kurzen Glückwunsch vom Publikum Applaus.

Die gesamte seit den Tagen von Mockingbird CIA-gesteuerte Medienmaschine der westlichen Wertegemeinschaft versucht nun, den falschen Eindruck zu erwecken, Putin sei ausgepfiffen worden, um bei den Menschen in der westlichen Wertegemeinschaft den Eindruck zu erwecken, Vladimir Putin sei ein unbeliebter Diktator, Russland keine Demokratie und überhaupt ein brutales Land, in dem blutrünstige Sportveranstaltungen abgehalten werden.

Ein Musterbeispiel für diese plumpe und verlogene Art antirussischer Hetze in Deutschland lieferte Hermann Krause vom ARD-Hörfunkstudio Moskau bei der staatlichen deutschen Tagesschau. Nicht einmal zum Nennen des Namens der Sportart hat es gereicht. Man muss die Sportart MMA genauso wenig mögen wie man die „lange ARD-Boxnacht“ mögen muss. Darauf kommt es nicht an.

Was die Tagesschau über das Sportereignis in Moskau berichtet, hat mit Journalismus nichts zu tun. Wenn aus den USA importiertes MMA in Russland stattfindet, dann ist das bei der Tagesschau ein „Gemetzel“, boxen, treten und auf den Gegner einschlagen, bis das Blut spritzt und einer aufgibt. Wenn die ARD Box-Kämpfe sendet, bei denen schwergwichtige Männer sich mit Fäusten ins Gesicht schlagen, bis einer bewusstlos umfällt, dann ist das eine feine linke Gerade oder ein sauber ausgeführter rechter Haken, der beim Kommentator der ARD sportliche Begeisterung weckt. Bei Sportereignissen in Russland gelten bei der ARD andere Maßstäbe. Wenn die Tagesschau über den MMA-Kampf in Moskau berichtet, der Amerikaner „unterlag bereits in der dritten Runde,“ dann zeigt das, dass die Tagesschau sich nicht mal rudimentär mit dem Sport oder dem Sportereignis auseinandergesetzt hat, die sie zur Stimmungsmache gegen Russland nutzt.

Bei der Berichterstattung über Russland ist es offenbar nur wie schon zu Goebbels Zeiten wichtig, dass beim Zielpublikum der deutschen Propaganda die volksverhetzende Botschaft ankommt: Russland ist böse, und Putin ganz besonders. Dass staatliche deutsche Nachrichtenfälscher sich bei der Stimmungsmache gegen Russland an Feinheiten wie die Wahrheit bloß stören, ist aufmerksamen Beobachtern zwar schon länger bekannt, aber eigentlich könnte es doch nach mehr als 80 Jahren ununterbrochener deutscher Hetze gegen Russland nun auch mal genug sein.

Wenn die Medien der USA gegen Russland hetzen, muss Deutschand da nicht mitmachen. Auf die von Arroganz und Ignoranz geleitete Hetze gegen andere Länder zu verzichten würde sicherlich auch Deutschland guttun.

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