Nabucco sanft entschlafen

Unbemerkt von den Propaganda-Outlets der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ haben sich bei der seit dem Jahr 2002 mit viel Aufwand und Spesen von Transatlantikern, Zionisten und anderen Möchte-Gern-Herrenmenschen als Alternative zu russischem Gas vorangetriebene Nabucco-Pipeline in den letzten Wochen entscheidende Dinge ereignet.

Zielstellung hinter der auf 31 Mrd Kubikmeter jährlich ausgelegten und von Transatlantikern und von der FED geführten Zionisten in der EU unterstützten Planung der Nabucco-Pipeline war es hochoffiziell, „kaspisches Gas“ über die Türkei auf einer Südost-Route an Russland vorbei in die EU zu importieren.

Transatlantikern ist die Torpedierung der Beziehungen Russlands zu den Staaten der EU wichtig, weil enge Beziehungen zu Russland für die Staaten Europas ein Weg sind, um aus der Hegemonie des Mafiastaates USA über Europa auszubrechen. Unausgesprochenes Nebenziel von Nabucco war es, die Staaten „im kaspischen Raum“ über Europa wirtschaftlich an die USA anzubinden, damit Russland geopolitisch zu schwächen und die FED so der Weltherrschaft näherzubringen.

Russland hat auf die Planung der Nabucco-Pipeline mit dem Vorantreiben zweier Alternativplanungen reagiert: der auf 55 Mrd Kubikmeter jährlich ausgelegten Pipeline Nord Stream von Russland durch die Ostsee nach Deutschland sowie der auf 63 Mrd Kubikmeter pro Jahr ausgelegten South-Stream-Pipeline von Russland durch das schwarze Meer nach Bulgarien.

In den Folgejahren haben Transatlantiker und Zionisten keine Gelegenheit ausgelassen, über ihre Propaganda-Rohre Russland schlecht zu machen, gegen Nordstream zu hetzen, die South-Stream-Pipeline als unwirtschaftlich hinzustellen und als unrealistisch abzutun.

Gleichzeitig mit dem Vorantreiben der Nabucco-Pipeline haben Transatlantiker und Zionisten in den letzten Jahren den Iran aus Wut darüber, dass der Iran eine nicht von den USA bestimmte Politik betreibt, mit unzähligen Sanktionen überzogen, und dabei europäischen Unternehmen auch verboten, mit dem Iran Gasförderungs-Projekte zu betreiben oder im Iran Gas zu kaufen.

Ein Blick auf die Landkarte zeigt, was für ein Unsinn diese von Hass getriebene Politik der Transatlantiker und Zionisten ist. Über das kaspische Meer grenzt der Iran an Russland. Eine Pipeline durch das kaspische Meer bedarf, wie jedem Anrainer bekannt ist, der Zustimmung aller Anrainer, also auch der Zustimmung von Russland und Iran. Damit gibt genau drei Wege für eine Pipeline zu den auf der östlichen Seite des kaspischen Meeres gelegenen Gasquellen: entweder durch Russland, durch den Iran oder durch das kaspische Meer, wozu aber eben die Zustimmung von Russland und Iran notwendig ist. Ohne Russland und Iran geht da nichts.

Die Gasquellen westlich des kaspischen Meeres reichen nicht, um eine auf 31 Mrd Kubikmeter jährlich ausgelegte Pipeline mit Gas zu befüllen. Das einzige für Nabucco erreichbare Gasfeld mit nennenswerten freien Kapazitäten ist das Feld Shah-Deniz-2 im zu Aserbaidschan gehörenden Teil des kaspischen Meeres. Doch selbst das große Feld Shah-Deniz-2 erzeugt auf absehbare Zeit nicht genug Gas, um die Pipeline vollzumachen. Die Alternative, sich südlich am Iran vorbei über den Irak Gas für Nabucco zu beschaffen, haben Tansatlantiker und Zionisten bereits im Jahr 2003 zerbombt. Die Sicherheitslage erlaubt diesen Weg auf absehbare Zeit nicht, lautet nun die Sprachregelung. Noch etwas weiter südwestlich über Syrien zu gehen, und sich so für Nabucco Gas von der arabischen Halbinsel zu holen, geht auch nicht, weil von Hass und Größenwahn getriebene Transatlantiker und Zionisten gerade auch gegen Syrien Sanktionen mit dem Ziel „Regime Change“ verhängt haben.

Jahrelang haben Transatlantiker und Zionisten Nabucco unermüdlich vorangetrieben und ihre Propaganda-Organe von Spiegel über FAZ bis Tagesschau wurden nie müde, ihren Zielgruppen zu erklären, wie wunderbar die Nabucco-Pipeline doch sei, auch wenn es mal wieder eine kleine Kostensteigerung oder etwas Verzögerung bei der Planung gebe. Die Nord Stream Pipeline ist derweil im Gegensatz zu Nabucco gerade in Betrieb gegangen.

Und nun hatte auch die britische Energiefirma BP, die einen 25,5%-Anteil an der Erschließung des Gasfeldes Shah-Deniz-2 hat, die Nase voll vom hassgetriebenen Schildbürgerstreich der Transatlantiker und Zionisten. Schließlich hängt die Erschließung des Feldes Shah-Deniz-2 an einer realen Transportmöglichkeit zum Markt.

Ende September erklärte das Unternehmen BP, es treibe als Alternative zu Nabucco eine „South East Europe Pipeline“ voran, die sich im Wesentlichen auf bestehende Gastransportnetze stützt und für die Vermarktung von 10 Mrd Kubikmeter Gas jährlich aus dem Feld Shah-Deniz-2 ausreichend ist.

Die Türkei nimmt die restlichen sechs Milliarden Kubikmeter des Shah-Deniz-2-Feldes ab und hat darüber gerade mit Azerbaidschan einen Vertrag geschlossen. Nabucco ist damit sanft entschlafen. Der blinde Hass, die großmäulige Arroganz und totale Ignoranz von Transatlantikern und Zionisten haben einmal mehr dazu geführt, dass sie nun wieder bilanzieren können: außer Spesen nichts gewesen.

Die deutsche Bundesregierung bereitet unterdessen Deutschland auf Druck der Lobby des aggressiven zionistischen Apartheidregimes bereits für den nächsten entschlossenen Schuss ins eigene Knie vor. Weitere Sanktionen gegen Iran plant die deutsche Bundesregierung. China und Russland werden sich über weitere konkurrenzlos gute Geschäftsgelegenheiten im Iran sicherlich freuen und das vom stagnierenden Deutschand freiwillig abgegebene Potenzial für mehr Wachstum in ihren boomenden Wirtschaften bestimmt gern annehmen.

Anstelle den Mut aufzubringen, Netanjahu offen zu sagen, dass die Zeit nicht mehr auf der Seite Israels ist, und er bitteschön endlich den illegalen Siedlungsbau stoppen und Frieden schließen möge, plant das deutschen Regime lieber den nächsten Schildbürgerstreich.

3 Gedanken zu “Nabucco sanft entschlafen

  1. Nichts neues. Schon vor einige Jahre ist bekannt, daß ohne
    iranische Gas die Pipeline Nabucco nicht wirtschaftlich war.
    Ich habe vor einige Jahre ein Bericht darüber gelesen.
    „Die am meistens verbreitete Neurose ist die Dummheit“ Aus Theorie der Affekte von
    Karl Landauer, Psychoanalytiker , 1945 in Belsen Bergen gestorben

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