Der Zwei-Minuten-Hass am Sonntag

Nachdem die Implementierung des Wechsel der Bündnispartner bei der Friedensmission in LibyenOzeanien ist nun wieder mit Al Kaida verbündet – bei der ozeanischen Propaganda-Schau durch eine große Hasswoche zur Vorbereitung der nächsten großen Kriege gegen Syrien und Iran abgeschlossen wurde, wird das Publikum am heutigen Sonntag dort lediglich mit einem Zwei-Minuten-Hass behandelt.

Zunächst wird ein paar Sekunden Hass gegen den Präsidenten von Nicaragua, Daniel Ortega, gemacht. Daniel Ortega hatte den Zorn der Führer von Ozeanien durch das Verteilen von Sozialleistungen an die Bevölkerung und die Freundschaft mit den nicht mit Ozeanien verbündeten Staatsführern der Staaten Venezuela und Kuba sowie seine Kritik am Perpetual War Ozeaniens gegen Libyen auf sich gezogen. Implementiert wird das Hassgefühl gegen Daniel Ortega von der ozeanischen Propaganda-Schau durch die Schlagzeile, er trete bei der heutigen Wahl zum Präsidentenamt gegen die Verfassung an. Als Hassverstärker eingesetzt wurde eine Beschimpfung des Präsidenten Nicaraguas als „marxistischer Caudillo“. Die Darstellung als verfassungsbrechender Diktator, das müsste eigentlich reichen, um reichlich Hass gegen einen Präsidentschaftskandidaten zu schüren, der vermutlich von seiner Bevölkerung mit absoluter Mehrheit wiedergewählt wird. Angesichts der Beliebtheit von Daniel Ortega in weiten Teilen der Bevölkerung war sich die Führung allerdings nicht ganz sicher, ob das Schüren des Hasses wie beabsichtigt funktionieren würde, und so wurde dabei vorsichtshalber die Leerfunktion zum hinzufügren von Hasskommentaren deaktiviert.

Danach schürt die ozeanische Propaganda-Schau etwas Hass gegen Muslime. Bei Auseinandersetzungen im Norden Nigerias sind Dutzende von Menschen ums Leben gekommen, und selbstverständlich sind Muslime die Täter, das steht natürlich schon vor Abschluss etwaiger Ermittlungen, die zum Beispiel auch in Richtung „false Flag“ gehen könnten, eindeutig fest. Dass unter anderem Moscheen Ziele der jüngsten Bluttaten in Nigeria waren, hat die ozeanische Propaganda-Schau natürlich weggelassen, damit bei der Entwicklung von Hass die gesunden Fähigkeiten ihres Zielpublikums zum Doppeldenk nicht unnötig strapaziert werden. Reichlich Blut eignet sich immer gut für das Schüren von Hass, und wenn das Böse dann mit der Bezeichnung „islamistisch“ belegt werden, dann ist in Ozeanien selbst dafür gesorgt, dass Menschen ihre Hassgefühle gegen Muslime richten anstatt gegen die Führung von Ozeanien.

Zum Abschluss der Zwei-Minuten-Hass am Sonntag wird noch etwas Hass gegen den afrikanischen Staat Zimbabwe und seinen Präsidenten Robert Mugabe gemacht. Robert Mugabe hat den Zorn der Führer von Ozeanien dadurch auf sich gezogen, dass er für den Staat, dem er vorsteht, nationale Souveränität beansprucht, eine Forderung, die Ozeanien schon lange ein Dorn im Auge ist. Da sich gerade nichts finden lässt, was aktuell gegen Robert Mugabe vorliegt, wird Robert Mugabe von der ozeanischen Propaganda-Schau dafür verantwortlich gemacht, dass es in Teilen des von ihm geleiteten Landes Probleme mit der Bereitstellung von Frischwasser in ausreichenden Mengen gibt. Wohlig kann sich die Zielgruppe in Ozeanien, der gerade wieder einmal massiv die Ration gekürzt wird und dies als Rettung die Krise im Sieg gegen dankbar annehmen darf, zurücklehnen und sich freuen: die Führer von Ozeanien haben es bisher immer noch geschafft, die Bevölkerung von Ozeanien mit Wasser zu versorgen, seht, wie fürsorglich sie sind. Dass die Probleme mit dem Wasser in Zimbabwe nicht zuletzt ein Ergebnis der ökonomischen Kriegsführung von Ozeanien gegen Zimbabwe, erzählt die ozeanische Propaganda-Schau ihrer Zielgruppe natürlich nicht.

Das Parteibuch bedankt sich bei seinen Lesern für die sonntägliche Aufmerksamkeit und wünscht der Zielgruppe weiterhin viel Freude beim Genuss der Zwei-Minuten-Hass-Sendung – nur echt in der ozeanischen Propaganda-Schau.

Nachtrag: Der kleine Zwei-Minuten-Hass am Sonntag reicht der Führung der deutschen Propaganda-Schau nicht. Nun hat die deutsche Propaganda-Schau nochmal einen dicken, komplett zusammengelogenen und zusammengefälschten Beitrag zum Anstacheln von Hass gegen Syrien nachgelegt, lässt dazu im Kommentarbereich die üblichen Trolle der zionistischen Blogarmee hetzen und zensiert gleichzeitig wie gewohnt die Kommentare, die bei den zum Hass anzustachelnden Zielpublikum zuviel Doppeldenk erfordern könnten, weg. Anscheinend ist es bei der deutschen Propaganda-Schau der neue Befehl des großen Bruders vom erneuten Bündniswechsel Ozeaniens – Al Kaida soll nun kein Verbündeter Ozeaniens mehr sein – da noch nicht angekommen. Im britischen Propaganda-Blatt Guardian ist der neue Befehl des großen Bruders hingegen schon angekommen. Da hat Alastair Crooke, ein Mitglied des inneren Zirkels der Führung von Ozeanien, gerade erklärt, dass die anlässlich der israelischen Wut über die Niederlage gegen Hisbollah 2006 geplante Lügenkampagne aus Terrorismus und Propaganda gegen Syrien nicht zielführend ist, weil dadurch genau wie vor 30 Jahren in Afghanistan am Ende Al Kaida an die Macht komme.

4 Gedanken zu “Der Zwei-Minuten-Hass am Sonntag

  1. diesmal verstehe ich die welt nicht mehr …

    hat der verfasser zu viel stoff (alkohol, drogen etc.) zu sich genommen ?

    Ozeanien liegt meines wissens fast gegenüber Europas auf unserem globus …

    und außerdem kann ich mir nicht vorstellen, das der verfasser diese sprachen – auch wenn da hasspropaganda verbreitet wird – versteht …

    eine klärung dieses umstandes wäre sinnvoll, um noch ernst genommen zu werden – auch nach dem 1.April !

  2. Was sind das bloß für Menschen, die Tag für Tag Hass produzieren (müssen)? Bestimmt haben die einen ziemlich hohen Blutdruck, der ist aber nicht ohne Risiko.

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