USA haben sich mit ihren blutigen Regime Change Operationen in Nordafrika völlig verkalkuliert

Es sieht ganz danach aus, als hätten der US-amerikanische Massenmörder Barack Obama und seine zionistischen Regime-Change-Experten sich mit ihren als Revolutionen camoflagierten Regime-Change-Operationen in Nordafrika ganz gewaltig verkalkuliert.

Was von der US-gesteuerten Propaganda als „arabischer Frühling“ deklariert wurde, entpuppt sich als „islamisches Erwachen„, genau wie der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei es von Anfang an gesagt hat.

In Libyen haben die USA bei ihrem verbrecherischen Angriffskrieg einereits die Widerstandsfähigkeit der grünen Jamahiriya grob unterschätzt und wundern sich nun andererseits über das für sie unerfreuliche Ergebnis der Verkündung eines radikalen und gleichzeitig antiwestlichen Islam.

In Tunesien haben die USA zwar richtig eingeschätzt, dass der von den USA orchestrierte Putsch gegen Diktator Ben Ali eher unproblematisch vonstatten gehen würde, sind nun aber vom sich abzeichnenden Ergebnis der Wahlen zur Neukonstituierung des NATO-Protektorates Tunesien völlig überrascht.

Die tägliche deutsche Propaganda-Sau vermeldete soeben, dass sich nach den Auszählungen der ersten Wahllokale die islamische Renaissance-Partei Tunsiens sich in den meisten Wahlbezirken rund 40% der Stimmen ausrechnet. Die offiziellen Ergebnisse werden jedoch erst morgen verkündet. Was die Tagesschau nicht erwähnt, ist dass der Modus der Umrechnung von Stimmen in Sitze in den jeweiligen Wahlbezirken es – wie Tunesien Live gerade meldete – als durchaus möglich erscheinen lässt, dass die Renaissance-Partei Tunesiens damit auf 50% der Sitze kommt. Bei den bereits vollständig ausgezählten und offiziell veröffentlichten Ergebnissen der im Ausland abgegebenen Stimmen ist jedenfalls genau das geschehen: die Renaissance-Partei hat zwar weniger als 50% der Stimmen bekommen, damit jedoch 50% der für Tunesier im Ausland zu vergebenden Sitze gewonnen.

Der Ausrufung einer Islamischen Republik Tunesien stünde damit nichts mehr im Wege. Aber selbst wenn die Renaissance-Partei Tunesiens die Marke von 50% verfehlt, so wird die neue Verfassung Tunesiens sicherlich ziemlich islamisch und wenig pro-amerikanisch oder pro-europäisch werden. Was da bleibt, ist den Tunesiern zu gratulieren, die erste Chance freier Wahen zur Befreiung vom Kolonialismus der USA und der EU genutzt zu haben.

Auch in Ägypten ist demnächst ein ähnliches Ergebnis zu erwarten.

Selbst das ansonsten immer nur Lobhudeleien für das faschistische US-Regime absondernde Drecksblättchen „Der Spiegel“ gibt inzwischen zu, dass „westliche Diplomaten“ mit der Entwicklung ihrer Serie von Regime-Change-Operationen in Nord-Afrika nicht nur zufrieden sind.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die die USA beherrschenden Verbrecher keine Ahnung haben, was sie anrichten. Zehntausende Tote haben sie in Libyen auf dem Gewissen und hatten dennoch keinen Schimmer, was sie mit dem Krieg erreichen würden. Sie begehen ihre Verbrechen, ohne die geringste Ahnung davon zu haben, was sie damit erreichen werden.

Diese Mörderbande gehört nicht nur wegen ihrer gewissenlosen Verbrechen schleunigst verhaftet, sondern auch wegen ihrer Dummheit und Arroganz schleunigst entmachtet. Soviel Arroganz und Dummheit ist brandgefährlich. Wenn sich diese Verbrecher mit ihren Atomwaffen auch so verkalkulieren, dann ist es um diese Welt geschehen.

Nachtrag 25.10.2011 19:00h: Derzeit sieht es nicht so aus, dass die islamische Renaissance-Partei Tunsiens (Ennahda) die absolute Anzahl an Sitzen gewinnen wird. In den ausgezählten Stimmbezirken innerhalb Tunesiens mit insgesamt 49 Sitzen, deren Ergebnis inzwischen offiziell verkündet wurde, hat Ennahda „nur“ 20 Sitze – also rund 41% der Sitze – gewinnen können.

Für viele Beobachter überrschend ist das starke Abschneiden der Partei Aridha Chaabia, deren Gründer Mohamed Hechim Hamdi ein ehemaliges Mitglied der Ennahda ist und von London aus seit Jahren zwei Satellitenkanäle betreibt. Mit dem Gewinn von acht der 49 bisher ausgezählten Sitze steht die Partei derzeit bei über 16% der innerhalb von Tunesien vergebenen Sitze. Die Partei fährt ihre Kampagne mit der Forderung nach besseren Sozialleistungen und soll insbesondere in der strukturschwachen Region Sidi Bouzid Rückhalt haben, aus der ihr Gründer kommt. Die Region Sidi Bouzid ist allerdings bisher noch nicht offiziell ausgezählt.

Die kommunistische Partei Tunesiens konnte bisher einen Sitz erringen, und zwar in Sfax.

Lange Gesichter gibt es hingegen bei den meisten liberalen, sozialliberalen oder sozialdemokratischen Parteien, die vor der Wahl von westlichen Medien permanent zu Favoriten hochgeschrieben wurden. Die von westlichen Medien zum schärfsten Konkurrenten der Ennahda um den Wahlsieg hochgeschriebene PDP konnte erst drei von insgesamt 67 (18 „Auslandssitze“ und 49 innertunesische Sitze) ausgezählten Sitzen erringen. Zum Vergleich: Ennahda liegt insgesamt nun bei 29 von 67 ausgezählten Sitzen, insgesamt werden genau 217 Sitze vergeben.

20 Gedanken zu “USA haben sich mit ihren blutigen Regime Change Operationen in Nordafrika völlig verkalkuliert

  1. Die NATO-Faschisten haben sich nicht verkalkuliert. Nicht nur Colonel Gaddafi und Dr. Mussa Ibrahim haben es immer und immer wiedr gesagt, dass dies das Ergebnis sein wird, auch Menschen wie Susan Lindauer und viele andere.
    Und ganz sicher sind die Analysten der CIA nicht so blöd, eine solche Entwicklung, die viele, wie auch ich, vorhersehen konnten, nicht abzusehen.
    Dahinter steckt Kalkül.

  2. wenn johannes loew recht hat, dann wird obama demnächst zum massenmord an allen nordafrikanern aufrufen. das dürfte dann der anfang des weltuntergangs sein. und ich bin mir durchaus nicht sicher, daß dieser friedensfürst davor zurückschreckt.

  3. es geht hier um zerstörung von gemeinschaften. der sinn hinter all den aktionen ist „chaos“ und leid. die, die dafür verantwortlich zeichnen, wollen auch die retter sein. aus meiner sicht ist es offen, ob genügend individuelles charisma vorhanden ist – nicht nur im arabischen raum – sondern weltweit, diesen massenmördern einhalt zu gebieten. mfg.

  4. Wo es keine Zukunft gibt, wird die Alternative in der Vergangenheit gesucht! Lieber feudale Verhältnisse, als Marionette imperialistischen Seins, scheinen sich die Menschen dort zu sagen. Eine andere Alternative scheint es nicht zu geben, wurde doch gerade erste in Libyen eine weggebombt. Nur kann der Schein auch trügen!
    Nun aber die Ursachen in „Dummheit und Arroganz“ zu sehen, greift doch etwas zu kurz und wird den eigentlichen Ursachen imperialistischer Kriege nicht gerecht. In Libyen gab es eine Alternative zum kolonialen Sein, diese musste vernichtet werden, egal zu welchem Preis, bevor die anderen Staaten in dieser Region auf den Gedanken kommen denselben Weg einzuschlagen. Da ist den USA und ihren Verbündeten der Weg in die feudale Vergangenheit dann doch schon lieber, diese Verhältnisse lassen sich durchaus besser beherrschen. Und das bürgerliche Errungenschaften selbst in den USA und Europa den Interessen des Kapitals geopfert werden ist alles andere als neu. Nein, sie wissen sehr wohl was sie Tun, ihre Taten sind den zu vertretenden Interessen geschuldet. Eine ganz Region wird destabilisiert, Produktivkräfte in Massen vernichtet und die Menschen ins Mittelalter zurück geschickt. Da die alten Strukturen nun aber einen Entwicklungstand der Produktivkräfte entsprechen, welcher der kapitalistischen Produktivkraftentwicklung weit unterlegen ist, können diese Staaten leicht in Abhängigkeit zur kapitalistischen Welt gebracht werden, wenn sie nicht ganz in mittelalterlichen Verhältnissen versinken wollen. Nein, das kann nicht als Erfolg bezeichnet werden, es ist ein Trugschluss die Zukunft in der Vergangenheit zu sehen!

  5. Ich schließe mich denen an, die das Ergebnis als Kalkül bewerten und nicht als Dummheit, denn so blöd kann nun wirklich keiner sein! Islamistische Regime um Europa herum, werden die Europäer schön ruhig im Käfig halten, wie wenn der Wolf drum herum schleicht! Geschäfte kann man auch mit Islamisten wunderbar machen, das zeigt doch das Verhältnis USA/Saudi Arabien, oder etwa nicht?

  6. In Ägypten ist es ja klar, dass die Muslimbruderschaft das bessere Management, mehr finanzielle Unterstützung und sehr gute organisierte und motivierte Anhänger. Das Ergebnis in Ägypten wird noch stärker als in Tunesien.
    In Tunesien ist ja jetzt mittlerweile jedem klar, dass sich einiges ändern wird. Vor der Revolution hatten die Leute 10 Mitnuten Gebetzeit und dann wurde das Licht in Gotteshäuser angeschaltet…. Jetzt ändert sich jetzt schon
    In Lybien ich bekommen das Gefühl, dass der Hauptverlierer der Aggression sind die Europäer. Schon am anfange des Putsches, ich habe mit meinen Augen im Fernsehen, bewaffnete kleine Gruppen, die ägyptischen Dialekt gesprochen haben. Das war mir klar das sind Ägypter (Muslimbruderschaft).
    Schon als ich in Marokko noch lebte, waren viel Gymnasiasten und Jugendliche in meinem Viertel, die am Anfang ganz Partyvögel waren. Aber je älter man geworden ist, desto ist vielen klar geworden, dass es keine Perspektive gibt und dass auf der Welt ganz anders zugeht, als man es den Massen verkauft. Dann wenden sich viele an die Religion. Die halten zusammen und organisieren sich und noch wichtiger, verdringen sie nicht und reden sich nicht die Realität schön, sondern reden ganz klar und deutlich, wie sie die Zusammenhänge sehen.
    Ich habe in 1996 Demonstrationen und zusammenstoße zwischen den Anhängern der Muslimbruderschaft und dem Militär. Die Religiösen Studenten haben den Knappen Verkehr und die Fachschaft und die Rechte der Studenten organisiert. Ich habe einmal erlebt, dass die Armee in die Uni gestürmt ist und fast 6000 Studenten und Studentinnen geprügelt haben, denn im Vorfeld haben die Studenten durch einen Hinterhalt die Sicherheitsleute der Uni geprügelt haben. Erstaunlicherweise die Führer und die Mitglieder dieser Vertreter erhalten nach dem Abschluss gute Jobs.

    2000 bin ich nach Deutschland als Student gekommen. Ich war zuerst in Sachsen-Anhalt. Eines Tages kam eine Gruppe von 20 Leuten in das Studentenwohnheim. Alle tragen Bart und sind religiös. Es wurde Gebete und Veranstaltungen organisiert und das Ziel war dabei so viele Studenten mitzuziehen. Die waren auf eine Tour in Deutschland sind von Stadt zu Stadt. Dann fragt man sich, wie das ganze finanziert wird und wer das Ganze finanziert. Ich glaube aber auch nicht, dass es den Behörden nicht aufgefallen. Ich kenne aber auch viele Studenten, die Zuerst wilde Partykerle waren, dann aber im Laufe der Zeit ganz schön zurückgezogen sind und auch irgendwann mal auch verschwunden sind. Das gleiche habe ich auch in München und in Bonn erlebt.

    Wenn Marokko auch fällt, dann ist ganz Nordafrika in der Hand der Muslimbruderschaft. Das wird aber nicht ohne Blutbad sein, denn Marokko ist treuer Hund für USA und Israel.

    Die Frage die sich jetzt stellt, Es ist eine gewollte und ungewollte Entwicklung? Denn Die Muslimbruderschaft kann gut als Instrument gegen Iran eingesetzt werden. Oder ein Instrument um die westliche Bevölkerung unter Druck zu setzen.
    Wer Finanziert das ganze??
    Oder läuft für die Nato vieles aus dem Ruder?
    Nun eine Bekämpfung der Islam führt zu einer Stärkung der Islamiten.

    1. @ilyasse
      Danke für den Kommentar.

      Ja, ich denke, da läuft für die NATO im Moment ganz viel aus dem Ruder. Vor ein paar Jahrzehnten haben die CIA und NATO-Staaten die islamischen Bewegungen als grünen Gürtel, als „Bollwerk gegen den Kommunismus“ gezielt aufgebaut. Damit sind sie noch sehr lange fortgefahren.

      Inzwischen sieht es aber so aus, dass die islamischen Bewegungen die CIA-Hand beißen, die sie jahrzehntelang gefüttert hat. Deshalb versuchen sie nun, den radikal-islamischen Geist, den sie selbst gezielt gestärkt haben, um ihn als Proxy im „Kampf gegen den Kommunismus“ zu nutzen, wieder in die Flasche zu bekommen. Aber das klappt nicht. Da läuft für die NATO ganz gewaltig was schief.

      Meiner Meinung nach liegt das an der unfassbaren Arroganz der NATO-Kriegsherren, die wirklich glauben, ihr Gesellschaftssystem sei das beste der Welt, oder gar das einzig Gute, und alle Bevölkerungen der Welt wollen nichts anderes als von einem mörderischen US-geführten Propaganda- und Bankstersystem, das sie Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft nennen, regiert werden. Und genau mit dieser arroganten Annahme, die dem Kalkül ihrer Angriffskriege und bunten Regime Changes zugrunde liegt, liegen die NATO-Kriegsherren ein ums andere Mal völlig daneben. Diese Annahme ist 1979 bei der von NATO-Staaten unterstützten iranischen Revolution daneben gegangen, in Afghanistan 2001 falsch gewesen, im Irak 2003 gründlich daneben gegangen, und genauso geht sie gerade jetzt in Ägypten, Libyen und Tunesien voll daneben.

      Besonders gefährlich ist, dass die mörderische US-geführte Verbrecherbande, die sich Führer der westlichen Wertegemeinschaft nennt, ihre eigenen absurden Propaganda-Lügen glaubt und deshalb völlig irrationale Entscheidungen trifft. Und je mehr ihr eiegenes System, die westliche Wertegemeinschaft, aufgrund der Fehlannahmen ihrer Führer zugrunde geht, um so mehr Blut vergießen sie, nur um ihre Vorstellung von Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft vor der Enttarnung als zusammengelogene Illusion zu retten.

      Damit ruinieren sie letztlich ihre eigene Machtbasis und sorgen dafür, dass ihr System der sogenannten westlichen Wertegmeinschaft noch schneller zugrunde geht. Die Führer der westlichen Welt sind ratlos, dass die Welt tatsächlich anders aussieht als sie sie sich in ihren Illusionen vorgestellt haben, und hilflos, dass der Mix aus Militär und Propaganda, mit sie jahrzehntelang geherrscht haben, nicht mehr funktioniert.

      Sie neigen deshalb zu drastischen und völlig irrationalen Handllungen. Das ist meine Meinung.

      @Franz
      Ja, so ist das. Wer als Politiker keinen Dreck am Stecken hat, ist eine Gefahr für die herrschende Verbrecherbande und wird deshalb niedergemacht. Schön, wenn endlich mehr Menschen begeifen, nach welchen Kriterien in der „westlichen Wertegemeinschaft“ Führungspositionen besetzt werden.

  7. Leider ist die Einschätzung völlig falsch. Unser über alles geliebtes Zion hat seine Krallen (via JewSA, JewK + NATO, aber auch partiell die UN) überall mit drin und dies seit langem. Dieser ‚ arab spring‘ war ebenso gut vorbereitet wie der Überfall auf den Irak und zählt letztlich zu dem geplanten ‚Kehraus‘, wie er im PNAC (Project for a new American Century) bereits in den 90ern niedergelegt ist. Zudem sind die Wahabiten, insbesondere deren Feudalherrscher, jüdisch, in Marokko ist mehr als nur das Königshaus gleichfalls unter der Kontrolle der „Erwählten“, die VAR (inkl. des Lügensenders Al Jazeera) ist ein sehr braves Kind, Jordaniens Königin Rana ist Jüdin, Ägypten war stets bemüht Israel zu Willen zu sein, im Jemen leben sehr viele Juden (der Stamm Ben-Jamin, „Sohn des Südens“, auch der bin-Laden Clan ist jüdisch, daher seine ausgezeichneten Verbindungen und Karrieren in den „USA“) usw. Die meisten unterschätzen Extensität und Intensität dessen, womit wir es hier zu tun haben. Dass es absolut im Interesse unserer „heiligen Rasse“ (wie sie sich selber bezeichnet) liegt, die arabischen Völker in einem restriktiven (primitiven) Islam einzupferchen, ist nicht allzu schwer nachzuvollziehen.

  8. Das Imperium zeigt seine Macht in dem es Organ- Drogen- Waffenhändler und Mörder, an die Macht bringt. Wie in der „normalen“ Politik, Niemand an die Macht kommt wenn er nicht irgend ein Verbrechen begangen hat oder korrupt ist. Dadurch ist gewährleistet, wenn die Marionette nicht spurt, die Info in der Schublade für die Presse oder Staatsanwalt bereit liegt. Das wird dann als Skandal bezeichnet und von den Lügenblättchen, als isoliertes Ereignis dargestellt.
    Die Durchdringung ist so gewaltig, dass Medien, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Nobelpreiskommite, Polizei, Think Tank, Kirchen, kurz alle alle gesellschaftlichen Bereiche nicht dem Volk dienen, sondern von der Macht- und Geldelite auf Gedeih und Verderben abhängig sind.
    Diese unsichtbare alles durchwebende Krake müssen wir nun abwerfen. Noch säuselt sie uns noch die Ohren voll, wenn wir sie abtrennen damit bedeute das unser eigener Untergang. Nun fangen Milliarden Menschen an, diesen Blödsinn nicht mehr zu glauben.
    Am Tag danach, wenn wir noch benommen von der jahre langen Verlödung, aber versuchen klare Gedanken zu fassen und uns zu sortiern, dann müssen wir die edlen, den Menschen dienenden den Mut haben, sofort die Schaltstellen der Führung zu übernehmen. Sonst passiert das Gleiche wie nach dem zweiten Weltkrieg.
    Daszu schrieb Horst Eberhard Richter ein treffende Buch: „Chance des Gewisens“, was ich an dieser Stelle empfehlen möcht.

  9. Jugoslawien ging seinerzeit ebenfalls einen unabhängigen Weg.

    Mit Bürgerkriegen und Nato-Bomben ist diese Ecke Europas zur europäischen Rechtsstaatlichkleit gezwungen worden.

    Mit Griechenland wird ähnliches versucht. Dort braucht allerdings noch nicht gebombt zu werden, auch in Italien nicht.

    Wer aber weiß, was wir noch alles erleben werden.

    Man hat anscheinend vergessen, dass auch in Zentraleuropa vor nicht allzu langer Zeit Bombem fielen; Städte verenichtet, Menschen zun Tausenden, Millionen umgebracht wureden. Weshalb sollte sich das nicht wiederholen.

    Auch die USA hat starke Naschbarn – Kanada, Mexiko, ganz Südamerika.

    Außeredem gibt es Raketen. Drohnen und andere technische Errungenschaften, mit denen weltweit operiert werden kann.

    Es gbt auch biologische und sonstige Waffen und andere Systeme (z.B. Wetter).

    Sich einzubilden, dass die USA unverschont bleibt, ist tasächlich dumm.

    Es stellt sich die Frage, was tun die nHerrschenden, wenn sie dem persönlichen Untegang entgegensehen und kein Ausweg mehr fpür sich persönlich sehen?

    Werden diese so vernüftig sein, wie Gorbatschow, Honnecker und die anderen real kommunistischen Führer..

  10. – Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die die USA beherrschenden Verbrecher keine Ahnung haben, was sie anrichten.

    Warum nicht so: Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Diskrepanz zwischen Propaganda und Realität um einen Keil reicher geworden ist.

    Ich würde nicht behaupten, die hätten keine Ahnung, ok, ein Obama Bin-Auch-Ein Laden, der weiss vielleicht gerade mal seit seiner Amtseinsetzung, was von ihm erwartet wird, ob er’s aber auch begreift? Insgesamt jedenfalls nimmt die Homogenisierung der zu Bekreuzzugenden ihren gewohnten Gang. Das einzige, was den riesigen Landstrich wirklich verbindet ist der Islam. Erst einmal auf kriegsverwertbar eingeebnet, präsentiert sich dieser islamische Block eindeutig und klar PRopagandisierbar für den Clash of Civilizations. Selbst China und Russland würden sich dann positionieren müssen, haben sie doch schon heute ihre Probleme mit dem Islam. Saddam Hussein oder Gaddhafi erschienen für diesen Zweck vielmehr wie Haare in der Suppe, die durch deren erratisches Verhalten stets auch versalzen blieb. Als nächstes noch den Syrer zermantschen und sollte das gelingen will ich schon nicht mehr wirklich wissen, ob eine säkulare Türkei noch dem Zweck der EUSraEliten entsprechen kann. Griechenland bereitet sich ja auch schor vor für Arbeitsbeschaffungsmassnahmen an der Front.

    Deshalb rechne ich auch mit einer dipolmatischen Abwehrschlacht Chinas und Russlands zugunsten von Damaskus, im Minimum für Ankara und Teheran, weil Afrika plus der nahe Osten sind einfach zuviel Perlen vor die Säue des Guten.

    – … Erkenntnis, dass die die USA beherrschenden Verbrecher keine Ahnung haben, was sie anrichten. Zehntausende Tote haben sie in Libyen auf dem Gewissen …

    Von wegen, nicht nur, sondern auch die Sponner spuren Nürnberg vor. Auf die europiden Massenrealitätsverweigerer ist seit WK2 durchaus Verlass.

    Hier die Realsatire in Reinkultur, inhaltlich über weite Strecken von @Parteibuch u.a. abgeschrieben und sprichwörtlich Stupid-WEISS-gewaschen:

    aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793902,00.html
    – Schwere Vorwürfe gegen Libyens Rebellen: In Sirt sollen sie ein Massaker begangen haben, auch anderswo kam es wohl zu Kriegsverbrechen. Menschenrechtler fordern Aufklärung – und warnen vor einer Destabilisierung des Landes.

    Jetzt wo alles vorbei sein soll sogar in Farbe und bunt. Ja wo waren’s denn, die Menschen-UN-rechtler, bis vor wenigen Tagen? Mit Verlaub, gibt’s denn überhaupt noch was, das noch nicht destabilisiert wurde? Doch die Realsatire will nicht abreissen:

    – Schon zu Beginn des bewaffneten Konflikts in Libyen vor acht Monaten gab es zudem unbestätigte Verdächtigungen, dass die Rebellen Gaddafi-Loyalisten ohne Not getötet hätten. Die Quellenlage war freilich extrem schlecht.

    Und und und. Was von Anfang an zu vermuten war, die NATO liessen die Rebellen bewusst gewähren, um ihnen im Bedarfsfall direkt zu kündigen. Operation gelungen, Patient tot.

    Dass sie neuerdings die Kenyaner auf Somalia hetzen, bedeutet nur, dass sich der Feuergürtel nicht nur von Nordafrika zum Fernen Osten ziehen soll, sondern dass auch am Äquator gearbeitet wird. Immer unter beherzter Beteiligung der noch zu clashenden Zivilisationen: Ordo ab chao.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  11. Die Endzeit für die Tierart Mensch ist gekommen, da jeder Versuch sozialen Zusammenlebens der Menschen von anderen räuberischen Menschen zerstört wird.
    Mich wundert nur, dass Menschen so herzlos sein können, in diese Welt noch Nachkommen zu setzen, denen nichts als fürchterliches Elend bevorsteht.

    1. Dass die soziale Evolution sich nicht an Sonntagsrednern orientiert, ist nicht gleichzeitig ein Beweis für ihr Ende, eher im Gegenteil.

      Menschen fressen schon seit geraumer Zeit Menschen, wenn nicht deren Fleisch, dann deren Hab und Gut. Denn, HABen wir es erst einmal geKRIEGt, dann ist es GUTer. Auf das Fleisch verzichtet die Achse des Guten im Namen der Menschlichkeit.

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      Grüsse
      kosh

    1. Die Nato©ons gemahnen uns, was wir zu meinen haben:

      aus http://de.ria.ru/politics/20111025/261128514.html
      – Nato mahnt Libyen zu Demokratie und Achtung von Menschenrechten

      Im Ernst: In wenigen Jahren hätte Rasmussen Freund Muammar höchstpersönlich auf eine Nordmannstanne spiessen können, der eingebetteten PResstitution ein aufmunterndes Lächeln schenkend. Und die Hilly-Billy-Show hätt‘ den tanzenden Sofa-Cruiser noch getoppt.

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      kosh

  12. Verkalkuliert hat sich nur Gaddafi, der geglaubt hat, er könne die Bluthunde mit kleinen Häppchen ruhighalten. Das die Islamisten die Macht ergreifen hingegenist Kalkül, denn sie sind die Marionetten, mit denen die westlichen Oligarchen ihren Machtanspruch durchsetzen. Nicht nur ist die Muslimbruderschaft eine Schöpfung des MI6 und AlCaida der CIA, sie haben auch immer für westliche Interessen gekämpft in Afghanistan, in Tschtschenien, in Jugoslavien, jetzt halt in Libyen (immer mit freundlicher Unterstüzung der iranischen Mullahs übrigens). Wer sich diesem Machtanspruch nicht unterordnet wird unter Druck gesetzt, erpresst und, wenn das nicht reicht, zusammengebombt. „Failed State“ ist ein Herschaftsmodel und erwünschtes, kalkuliertes Resultat der „humanitären“, „antiterroristischen“, „Responsibility to Protekt“ und sonstiger Interventionen.

  13. Diese Kriegsbetreiber haben sich keinesfalls verkalkuliert. Denn erstens: es ist einfacher die Region zu beherrschen, wenn diese Völker und Religionsgemeinschaften sich gegenseitig schwächen. Zum zweiten: hat man den Gegengewichten Rußland und China klargemacht, daß sie zurückgedrängt und in die Ecke gestellt werden. Und zum weiteren: diese Kriegshetzer wissen jetzt, daß sie uns, der friedliebende, westliche Welt alles vorsetzten können, wir verharren ruhig, die Welt fernseh-erklärt auf dem Sofa und können uns je nach Temperament noch wunderbar echauffieren, denn wir begreifen nicht, an welcher Stelle wir in diesem Dominospiel stehen. Und zu guter Letzt: wurde auch noch kräftig verdient und weitere Gewinne locken. Ist ja wie im Paradies.

    1. – Kriegsbetreiber haben sich keinesfalls verkalkuliert

      Sie haben garantiert kalkuliert, über das ver- wird die Zukunft entscheiden. Eine Schlacht zum Schein zu verlieren kann dem Krieg dienlich sein.

      – Zum zweiten: hat man den Gegengewichten Rußland und China klargemacht, daß sie zurückgedrängt und in die Ecke gestellt werden.

      Klargemacht hat man, dass man sie gerne dort sähe und kurzfristig sieht es sogar danach aus. Man hat auch klargemacht, dass man es bisher solche Verzweiflungstaten nicht nötig hatte, aber jetzt schon. Warum?

      Die Interpretation der EUSraEliten-Botschaft ist vielschichtig und geht durchaus über das Offensichtliche hinaus, wenngleich die Spatzen die Details inzwischen von den Dächern pfeifen, nur hören will das Lied keiner. Drücken ein paar Lokalfuzzies eine Fackel in die Hand, packen noch ne Schwadron Heuschreckensöldner oben drauf lassen anzünden. In der Not verlassen sie sich mittlerweile allzusehr auf ihr wohltemperiertes ordo ab chao, denn für divide et impera ist Flasche leer – die Hartz IV-Variante der GUTEN Regierung, alternativlos:
      Z.B. wird die innenpolitische Realität in EUSraElitistan weitestgehend vom hausgemachten Rettungschirmdomino beherrscht ohne Ende bis zum Ende. Warum?

      Z.B. sickern seit der frohen Botschaft des Sieges zwangsläufig lästige Meldungen durch, die auch von der PResstitution übernommen werden müssen, weil mangels Feindbild kaum mehr zu verheimlichen. Seit der phöse Giga-Diktator und Menschenfresser Gaddhafi dummerweise gelyncht wurde, herrscht Erklärungsnot allerorten. Die Freudensprünge der libyschen Massen haben angeblich bis zu uns rüber gebebt:

      aus http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/libyen_will_nato_halten_1.13126558.html
      – Die Nato hat die endgültige Entscheidung über das zum Monatsende geplante Ende ihres Militäreinsatzes in Libyen verschoben. Damit reagierte das Bündnis auf eine Bitte der libyschen Regierung, den Einsatz um einen Monat zu verlängern.

      Ich denk, Peking und Moskau fühlen sich in ihren Ecken ziemlich wohl. Die bringen nun sein gut 2 Jahrzehnten die nötige Geduld auf – streiten sich zwei, freut sich der Dritte – und sehen gemütlich zu, wie sich der Westen ohne Fremdeinwirkung an die Wand fährt. Kein Mohammed Atta, dem sie noch nen Tip plus Spesen mit auf den Weg zu geben brauchen, nein, der Westen züchtet sich seine eigenen Terroristen und benimmt sich dabei wie der Elefant im eigenen Porzellanladen.

      Z.B., seit die EUSraEliten ins afghanische Wespennest gestochen haben, was hat ihnen das wirtschaftlich bislang gebracht ausser Verlusten? Notabene auf Rechnung der hiesigen Massen. Besteht Aussicht auf Kompensation? Kommt die noch, die geplante Taliban-Pipeline? Und wozu, wenn alsbald jeder Dollar Öl einen Dollar Kosten verursacht? Diese Rechnung versteht man auch mit einem Fensterplatz in Ökonomie. Wieviele Tonnen Kupfer wurden aus den sagenumwobenen Bodenschätzen bislang gehoben? Ich hör oder lese dazu rein gar nix.

      Irak: Bis auf eine Gurkentruppe wollen die US den Schwanz einziehen und damit zwangsläufig das Feld dem Nachbarn Iran überlassen. Mit Ach und Krach kommt man allmählich wieder auf Saddams Förderniveau. Ein Bömbchen da oder dort durch einen der Millionen Freunde, die man sich gemacht hat und schon ist Essig.

      – … es ist einfacher die Region zu beherrschen, wenn diese Völker und Religionsgemeinschaften sich gegenseitig schwächen.

      Ordo ab chao bedeutet nicht wirklich Ordnung, sondern das Chaos IST die herrschende Ordnung. Gift für eine nach Sicherheit strebende Investitionsbranche. Zwar hat China nun kein libysches Öl, aber wir auch nicht. So in etwa geht das Sandkastenspiel, das die Nato©ons spielen. In dieser Konstellation kann bestenfalls der Schein aufrecht erhalten werden, ohne Kooperation der lokalen Massen geht aber nicht viel. Nur, genau diese Kooperationsbereitschaft wird seit Jahrzehnten PRofessionell geopfert. Ironischerweise dank der Kooperation der Stupid-White-Massen. Als Lohn für unsere blindwütige Kooperation ist der Weg der Stupid White Men ebenfalls vorgezeichnet: sagenhafte 45Mio Lebensmittelmarkenbezüger.

      -> http://www.querschuesse.de/45184-millionen-food-stamps-bezieher/

      Die Wirtschaft kann das Land nicht länger ernähren, der Väterchen Staat muss her. Es wird nur ganz wenige Gewinn(l)er geben …

      … die Amis auf Kurs
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      kosh

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