Die NATO erlebt in Libyen gerade ihr Stalingrad

Während der NATO-Lakai Mustafa Abdel Jalil seinen Kolonialherren Libyen buchstäblich auf dem Silbertablett serviert und die imperialistische Kriegsherrin Hillary Clinton bei ihrem lange erwarteten „Überraschungsbesuch“ in einem seeseitig gelegenen Hotel in Tripolis Mordaufrufe von sich gibt, erlebt die nord-atlantische Terror-Organisation NATO in Libyen gerade ihr Stalingrad.

Während die Bevölkerung an der Heimatfront in Deutschland mit absurden Siegesmeldungen von Al Jazeeras Lachnummer Tony Birtley gefüttert wird, sind die NATO-NTC-Kräfte in Libyen tatsächlich im Begriff, eine krachende Niederlage zu erleben. Sollte die Al Jazeera Show über die angebliche plötzliche und überraschende Eroberung von Bani Walid durch NTC-Terroristen dazu gedacht gewesen sein, den grünen Widerstand in Sirte zu demoralisieren, so ist das im Gegenteil gründlich misslungen.

NATOs AssoCIAted Propaganda Outfit hat am Dienstag morgen bekannt gegeben, dass „ungefähr 1000“ NATO-NTC-Hooligans am Dienstag einen Großangriff auf die Stadt Sirte gestartet hätten, versucht haben, von Osten her die letzten Gebiete unter loyaler Kontrolle zu erobern.

Dann war heute in Bezug auf Sirte erstmal Ruhe. Nachdem der NATO-Propaganda-Kanal BBC am Freitag vergangener Woche behauptet hatte, Tausende von NTC-Hooligans würden Sirte angreifen, und danach, nach heftigen Verlusten auf Seiten der NATO-Lakaien, von der NATO-Propaganda nur noch behauptet wurde, Hunderte NTC-Hooligans würden die grünen Gebiete von Sirte belagern, waren es nun also ungefähr Tausend NTC-Hooligans, die die grünen Gebiete in Sirte angegriffen haben sollen.

Am Dienstag Mittag hat BBC dann mitgeteilt, es gäbe Gerüchte, dass grüne Sniper durch den Belagerungsring der NATO-NTC-Kräfte hindurchgeschlüpft seien und nun NATO-NTC-Terroristen und die sie kommandierenden Offiziere der NATO-Medien in den Rücken schießen würden.

Am Dienstag Nachmittag war dann bei der NATO-Propagandaschleuder AFP zu vernehmen, dass die NATO ein dickes Problem in Sirte hat. Mindestens 11 NTC-Hooligans seien beim Angriff am Dienstag auf Sirte am Dienstag nach Angaben von Medizinern gestorben und 95 weitere verletzt worden, meldete AFP.

Tatsächlich war die Niederlage der NTC-Hooligans am Dienstag in Sirte wohl noch deutlich klarer. 13 NTC-Hooligans seien nach Angaben eines Zeugen allein durch eine einzige Granate getötet worden, meldete Reuters, um dann hinzuzufügen, Reuters Leute hätten anschließend gesehen, wie zwei NTC-Hooligans durch Brustschüse außer Gefecht gesetzt wurden.

BBC-Propagandist Wyre Davies twitterte aus Sirte, „mindetens 17“ NTC-Hooligans seien beim Angriff auf das Zentrum von Sirte am Dienstag getötet worden, und fügte kurz darauf hinzu, er verlasse Sirte nun.

Mindestens 17 Tote und 95 Verletzte unter „etwa 1000“ Angreifern, entspricht einer Todesrate von fast 2% und einer verletzungbedingten Ausfallrate von über 10% bei den zum Angriff auf Sirte verbliebenen NATO-NTC-Kräften, und das an einem einzigen Tag. Bei anhaltenden Verlustraten in dieser Größenordnung ist die NTC-Streitmacht in wenigen Tagen nicht mehr existent.

Mit der großen Verlustrate einher ging bei den NTC-Kräften der Verlust von Kontrolle über Territorium in Sirte. MSNBC meldete, dass die NTC-Kräfte beim Versuch der Eroberung der grünen Gebiete von Sirte von einem Gegenangriff der Grünen überrascht worden seien und weglaufen mussten. Die NTC-Kräfte hätten dann versucht, sich am Ouagadougou-Konferenzzentrum zu regruppieren, aber auch da seien sie zusammengeschossen worden. Und selbst am südlichen Stadtrand seien sie noch unter Granatbeschuss gekommen, wurde weiter gemeldet.

Um das Ausmaß dieser Niederlage der NATO-NTC-Kräfte zu erkennen, muss man wissen, dass ihre Offensive am Freitag vor zwölf Tagen mit einem massiven Sturmangriff auf das Ouagadougou-Konferenzzentrum begonnen hatte, dessen Eroberung den NATO-NTC-Kräften in verlustreichen Versuchen in den Wochen zuvor jeweils missglückt war. Nach dreitägigen Sturmangriffen unterstützt von NATO-Bombern konnten die damals noch mehrere Tausend Mann starken NTC-Angreifer die Eroberung des Ouagadougou-Konferenzzentrums vermelden und mussten dabei eingestehen, dass bei dem unter anderem mit Selbstmordkommandos durchgeführten Sturmangriff auf das Konferenzzentrum Dutzende von NATOs NTC-Terroristen ums Leben gekommen sind und mehr als 400 weitere verletzt wurden. Und dieses unter größten Verlusten eroberte Konferenzzentrum konnten die NATO-NTC-Kräfte gestern nicht mehr sichern.

Die südliche NATO-NTC-Front in Sirte ist gestern völlig zusammengebrochen. Der grüne Widerstand konnte sich damit in der ganzen Stadt Sirte neu verteilen, kann nun zur vermeintlichen Front nachrückende NTC-Kräfte an sich vorbeiziehen lassen und sie dann hinter den Linien mit Überraschungsangriffen attackieren. Auch wenn der aus Bengasi herbeigeeilte NTC-Oberbefehlshaber Ismail Salabi die Front im Osten halten konnte und nun von dort aus seine Panzertruppen die Stadt Sirte zusammenschießen lässt, so kann er nach dem gestrigen Zusammenbruch der Südfront gar nicht mehr wissen, wo sich die meisten Kräfte des grünen Widerstandes in Sirte nun überhaupt aufhalten.

Den NTC-Kräften fehlt es an der notwendigen Personalstärke und der Unterstützung durch die verbliebene oder zurückgekehrte Bevölkerung um die Stadt Sirte tatsächlich beherrschen zu können. Gegen Überaschungsattacken hinter der Frontlinie helfen der NATO ihre Bomber, Panzer und Kanonen auch nicht weiter. Die NATO-NTC-Kräfte mögen zwar demnächst vielleicht ihre Panzer in der Schneise der von ihnen angerichteten Verwüstung einmal durch die derzeit als grün geltenden und von den Bomben der NATO und den Granaten der NTC-Panzer völlig zerstörten Stadtbezirke rollen können, und dann vollmundig den „totalen Sieg“ verkünden, doch ist der grüne Widerstand dann längst woanders.

Um den Kampf in Sirte zu gewinnen, bräuchten die NATO und ihre NTC-Lakaien deutlich mehr „Personal“ als ihnen nach ihren verlustreichen Attacken der letzten Wochen und Tage noch verblieben ist, sowie die Akzeptanz durch die Bevölkerung, die sie wegen der zahlreichen und grausamen Verbrechen der NATO und ihrer NTC-Hooligans auf absehbare Zeit nicht werden gewinnen können.

Damit sind die NATO und ihre NTC-Hooligans am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen. Sirte sieht inzwischen aus die Stalingrad, und wie Stalingrad die Wende beim Feldzug gegen Russland war, so ist Sirte die Wende beim lange und sorgfältig geplanten räuberischen Angriffskrieg der NATO gegen Libyen. Und sie wissen es. Zionistenfreund Mahmud Jibril, der von der NATO als Chef des kolonialen TNC-Marionettenregimes für Libyen eingesetzt wurde, jammerte gestern bei seinen saudischen Demokratiefreunden, dass die Kontrolle der NATO-NTC-Kräfte über den Süden Libyens so gering ist, dass Muammar Gaddafi da, wenn er wollte, ohne Probleme einen eigenen Staat ausrufen könnte, und im Rest von Libyen auch niemand daran denke, irgendwelche Anweisungen des NTC-Marionettenregimes zu befolgen.

Nachtrag 21:00h: AFP meldet, dass die NTC-Hooligans in Sirte am heutigen Mittwoch bisher sieben Tote und 76 Verletzte in ihren Reihen zu verzeichnen hatten. In einer gesonderten Meldung berichtet AFP heute, dass NATOs NTC-Regime die Verluste durch den verstärkten Einsatz von Kindern an der Front in Sirte zu kompensieren versucht.

Nachtrag 22:00h: Reuters meldete am Mittwoch tagsüber, es sei in vielen Gegenden von Sirte, die zuvor als sicher unter der Herrschaft des NTC zu stehen galten, wegen hereinkommendem Feuer von Kräften der grünen Regierung nun zu gefährlich. Gegen Abend wurde der entlarvende Satz vom Orwellschen Ministerium für Wahrheit dann aus der Reuters-Meldung wegzensiert.

Nachtrag 02:00h: Mit „mindestens“ 11 Toten und 95 Verletzten am Dienstag hat AFP die tatsächlichen Verluste unter den NTC-Angreifern anscheinend wie üblich viel zu niedrig angegeben, von den anderen NATO-Propaganda-Agenturen, die noch weit niedrigere Zahlen angegeben hatten, ganz zu schweigen. Gabriel Gatehouse von der BBC twitterte gerade, dass ein Arzt in Sirte ihm gesagt habe, er habe am Dienstag 28 tote und über 100 verletzte NTC-Hooligans gesehen.

4 Gedanken zu “Die NATO erlebt in Libyen gerade ihr Stalingrad

  1. Danke für Klarmachen von AssoCIAted Press :-)
    In einer ordentlichen Bundesrepublik macht das natürlich die Tochterorganisation – na wer schon? – der Bundesnachrichtendienst !

  2. Ja, dieses propagandistische Schlammbad war das bislang schamloseste und dreisteste, was unsere ‚United Friends of Zion‘ sich geleistet haben. Doch mittlerweile – so scheint es – ist es ihnen fast egal, ob sie dabei ertappt werden oder nicht. Das alles, nicht zuletzt in unheilvoller Konkordanz mit der so genannten Finanzkrise (wobei es hier eigentlich statt ‚Occupy Wallstreet‘ ‚Identify Wallstreet‘ heissen müsste), hat den bitteren Geschmack eines gross orchestrierten Krieges, und zwar eines gegen die Welt und die Menschheit insgesamt. Es wäre in der Tat eine Genugtuung, würde man sich diesbezüglich irren.

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