„Gelangweilte TNC-Milizionäre feuerten mit ihren Waffen auf Kamele und Schafe“

Zahlreiche Länder haben in den letzten Monaten den sich TNC nennenden Rat der NATO-Lakaien als Regierung Libyens anerkannt. Die Nord-Atlantische Terror-Organisation NATO hilft nach eigener Darstellung den Kräften des TNC dabei, die Zivilbevölkerung Libyens vor Gefahren wie dem beliebten Revolutionsführer Muammar Gaddafi zu schützen. Zum Schutz libyscher Zivilisten hat die NATO am vorgestrigen Dienstag nach eigenen Angaben 32 Bombenangriffe auf Libyen geflogen.

Die NATO-Propaganda-Schleuder Reuters hat sich am gestrigen Mittwoch unterdessen die Maßnahmen der von der NATO unterstützten TNC-Kräfte zum Schutz der Zivilbevölkerung der Stadt Bani Wanid angeschaut und dazu folgendes publiziert, wobei sie die Kräfte des TNC-Marionettenregimes nun nicht mehr wie gewohnt als „Rebellen“, sondern als Milizionäre bezeichnet:

Bei Bani Walid feuerten gelangweilte Milizionäre am Mittwoch während der Wartezeit auf Befehle mit ihren Waffen auf Kamele und Schafe, wobei sie ebenso sehr eine Gefahr für sich selbst wie für die in der Stadt verschanzt haltenden Gaddafi-Kämpfer waren. Ein Mann schoss sich beim Hantieren mit seiner Panzerfaust seinen eigenen Kopf ab und tötete einen anderen Kämpfer, während ein Reuters-Team dabei zuschaute. Bei einem anderen Zwischenfall hat ein Kämpfer sich selbst und einen anderen Kämpfer verwundet, als er die Kontrolle über sein Maschinengewehr verloren hat. Sieben NTC-Kämpfer wurden außerdem in einem Hinterhalt von pro-Gaddafi Soldaten in Bani Walid getötet, sagten NTC-Offizielle.

Das sind die Kämpfer „für Demokratie und Menschenrechte“, die nach dem Willen von NATO und TNC zukünftig die libysche Armee und Polizei bilden sollen. Man kann sich leicht ausmalen, wie Leute, die zur Bekämpfung von Langeweile auf Kamele und Schafe schießen, mit Menschen umgehen. Die libysche Zivilbevölkerung wird mit diesem „Schutz“ vermutlich nicht so recht zufrieden sein, aber der NATO kann es recht sein.

Wenn weniger Libyer übrig sind, dann muss die NATO die Beute ihres räuberischen Angriffskrieges nicht mehr mit so vielen Menschen teilen.

6 Gedanken zu “„Gelangweilte TNC-Milizionäre feuerten mit ihren Waffen auf Kamele und Schafe“

  1. In these minutes citizens of Georgia, USA, say, that they are ashamed. Supreme Court refused to stay the execution of Troy Davis, an innocent man.
    The other innocent people, who wer be killed in the name of democracy in this night in Libya, we dont know.
    Not very much US-Citizens are ashamed of killing the innocent citizens of Libya.
    In this moment the message came, that Troy Anthony Davis is dead.

  2. Diesen aufrechten Demokraten kann man natürlich keine Vorwurf machen. Das ist ganz allein Gaddafis Schuld.

    Das muss man doch erkennen, schließlich ist das Prinzip so einfach zu verstehen, wie ein John-Wayne-Western. Gehört man in dieser infantilen Welt von Gut und Böse erst einmal zu den Guten, kann man sich alles erlauben – alles dient ja schließlich dem Guten.

    1. Angenommen, ich hätte die Ironie-Tags übersehen …

      … genau, in einem richtigen Western verlassen die Indianer ja auch immer erst vollkommen unnötig und „infantil“ ihre Deckung, bevor sie schiessen. Anderenfalls könnten sie den tapferen Stupid White Men nicht als GUTE Zielscheiben dienen.

      Obwohl die Indianer allein dadurch viel sympathischer hätten erscheinen müssen, weil sie sich mutig und tapfer in den Kampf werfen, was auch unseren Märchen, Mythen und Sagen nur zu bekannt ist, hat sich lediglich ein süffiges Bonmot durchgesetzt: Nur ein toter Indianer ist ein GUTER Indianer. Der Indianer kann demnach im Leben tun was er will, GUT wird er erst im Tod.

      Was also hätte Gaddhafi tun können, das ausser ihm selbst und einer EUSraEliten-freundlichen Oberschicht auch den libyschen Indianern genützt hätte? Die aufrechten Demokraten, sofern es sich tatächlich um libysche Indianer handelt und keine Söldner der Al-CIAda, werden alsbald feststellen, dass sie ohne Gaddhafi weitaus weniger prosperieren als mit ihm. Ausser einer soldatischen oder anderen Mörder-Karriere bleibt den Verrätern wohl kaum noch eine Perspektive. Um es vorwegzunehmen, sie könnten ja als fremde Kontigente mit der CIAda nach Syrien ziehen und dort mit der gegenseitigen Menschenschlachtung weitermachen.

      Und am Ende ihres blutigen Lebens als vom Westen gezüchteter Terrorist könnten sie ihren Enkeln stolz von ihrem Verrat an Libyen berichten, den sie zusammen mit ihren eigenen Unterdrückern erreicht haben. Das ist doch auch was, oder?

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

    2. aus http://www.monstersandcritics.de/artikel/201017/article_177607.php/Howgh-Hollywood-Indianer-im-Film-30-05-2010-20-15-ARTE?page=3
      – Wie etwa die Apache-Indianierin Sacheen Cruz Littlefeather, die Marlon Brando 1973 vorschickte, um in seiner Vertretung den Oscar für seine ‚Paten‘-Hauptrolle zurückzuweisen. Es kam zum erwarteten Eklat, erinnert sich Littlefeather: ‚Ich glaube, John Wayne hatte zu viel getrunken. Er musste von vier Security-Leuten zurückgehalten werden, um mich nicht in Stücke zu reißen.‘

      aus http://de.wikipedia.org/wiki/John_Wayne
      – Greenwald zitiert Wayne mit einer Bemerkung über Amerikas Ureinwohner: „Ich denke nicht, dass wir etwas falsch gemacht haben, als wir ihnen dieses große Land weggenommen haben. Da waren eine Menge neuer Menschen, die viel Land brauchten. Die Indianer waren egoistisch und wollten es behalten.“

      In letzter Konsequenz auch hier wieder: Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, wollte Wayne am Set einmal einen Indianer zur Steigerung der Authentizität tatsächlich …

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  3. Einige Neuigkeiten:
    Übersetzung von mir, und dann originaler Text in Englisch mit Video dazu:
    „Breaking News 22. September 2011 – Libyen
    In der südlichen Stadt Sabha haben das libyschen Militär und Krieger die Kontrolle über die Stadt übernommen. Sie hatten in der Presse des Westens und der iranischen Presse gehört, dass die NATO Rebellen die Stadt Sabha genommen hatten. Wie auch immer, das ist nicht der Fall.
    Das libysche Militär hat auch die Kontrolle über den Gardabia Flughafen und Militärbasis südlich von Sirte übernommen. Die libysche Militär hatte eine Falle für die NATO Rebellen im Bereich Sirte gelegt, 45 der NATO Rebellen wurden getötet und etwa 200 wurden gefangen genommen.

    Etwa zweitausend voll bewaffnet Touareg Krieger von Libyen, Mali und Niger waren auch dem libyschen Volk in Sabha zu Hilfe gekommen.
    Es war ein sehr schwieriger Kampf in Al Jufrah, wo eine Luftwaffenbasis ist. Die libyschen Militärs töteten zehn NATO Rebellen und etwa 20 der NATO Rebellen wurden verletzt.
    In Tripoli wurde von der Libyen Liberal Youth Gruppe die offizielle Grüne Flagge von Libyen über der Al Fatah Universität gehisst. Innerhalb des Grünen Platzes ist ein Kampf gegen die NATO-Rebellen im Gange mit libyschen Bürgern und Kriegern in Guerilla-Taktik zur Sabotage, die zwei tödliche Bombenanschläge auf die NATO Rebellen ausgeführt haben.
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    Breaking News September 22, 2011 – Libya
    In the southern town of Sabha the Libyan military and warriors have taken control of the town. You have been hearing in Western and Iranian press that the NATO rebels had taken the town of Sabha. However, that is not case.
    The Libyan military has also taken control of the Gardabia airport and military base which is south of Sirte. The Libyan military set a trap for the NATO rebels in the Sirte area, 45 of the NATO rebels were killed and approximately two hundred were captured.

    Approximately two thousand fully armed Touareg warriors of Libya, Mali and Niger were also coming to help the Libyan people in Sabha
    There was a very difficult battle fought in Al Jufrah where there is an airbase. The Libyan military killed ten NATO rebels and approximately 20 of the NATO rebels were wounded.
    In Tripoli the official Green Flag of Libya was raised over Al Fatah University by Libya Liberal Youth group. Within Green Square a battle is occurring against the NATO rebels with Libyan citizens and warriors using guerrilla tactics to sabotage carrying out two deadly bomb attacks upon the NATO rebels.
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    Video:

  4. Anscheinend greift derzeitig eine neue Strategie der libyschen Truppen. Eines der durch Gaddafis Soldaten von den Rebellen befreites Dorf wendet sich an einen naheliegenden NATO- Stützpunkt mit der Bitte um Hilfe gegen die Farbe Grün. Die NATO kommt dann mitsamt Rebellen angejagt und dringt in das Dorf ein, welches schlagartig von den regulären Truppen eingekreist und überrant wird. Das soll schon mindestens zweimal geklappt haben. Beim letzten mal, also gestern, sollen die NATO- Soldaten geflohen sein und ihre rebellischen Mordskollegen im Stich gelassen haben. Die wurden dann alle getötet oder gefangen genommen. Dass die regulären Truppen unter Khamis Gaddafi überhaupt noch Gefangene machen, zeugt von deren menschlicher Größe. Insgesamt scheint es, als seien Hinterhalte gerade die Strategie der Wahl.

    Die NATO-Verbrecher und ihre Schergen bekommen gerade ganz schön den Arsch voll von den Khamis- Brigaden.

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