Barack Obama will China ärgern

Gerade erst hat es die US-Terrorbande es fertiggebracht, Libyen und den Jemen buchstäblich anzuzünden und auszuplündern. Doch das reicht dem Chef der Bande offenbar nicht. Weitere Länder sind in Arbeit.

Nachdem Jon Huntsman sich als Vertreter der US-amerikanischen Räuberbande in China vor wenigen Wochen erst mit einem ebenso plumpen wie peinlichen Versuch blamiert hat, blutiges Chaos in China zu stiften, versucht nun der Chef persönlich, in China Separatismus zu schüren. Als besonders geeignetes Mittel dazu gilt seit jeher, den von der CIA finanzierten, aber im Exil weilenden chinesischen Separatistenführer Tenzin Gyatso zum Staatsbesuch zu empfangen.

Die Absicht von Barack Obama ist dabei klar zu erkennen: er möchte China ein Signal senden, dass er meint, die Beziehungen zwischen den USA und China seien derzeit zu gut.

Gespannt darf die Welt nun abwarten, welche Reaktion aus China kommen wird. Die chinesische Führung ist zu clever dazu, Obama einfach eins mitten auf die zwölf zu geben, also beispielsweise zu erkären, dass China seine Position zur Werthaltigkeit von US-Staatsanleihen nun überdacht habe und da demnächst deutlich in Richtung einer größeren Spreizung umstrukturieren wird. Der fällige Tritt vor’s Schinebein von Obama wird vermutlich eher unter dem Tisch kommen. Mal schauen.

8 Gedanken zu “Barack Obama will China ärgern

  1. Den Tibetern geht es nun besser unter Pekings Regierung als unter der damaligen Herrschaft des Dalai Lamas.

    Die Hawaiianer hingegen vegetieren am Rande der Gesellschaft dahin und sind fast rechtlos: http://www.youtube.com/user/hiddenfromhistory#p/a/f/2/gIq8x9vnLf4 . Zu Hawaiis Unterwerfung siehe auch : http://whatreallyhappened.com/WRHARTICLES/HAWAII/hawaii.php .

    Wenn ich Hu oder Wen wäre, würde ich die hawaiianische Königin nach Peking einladen. Denn soweit ich weiß, haben die Hawaiianer bis heute immer noch ein königliches Oberhaupt, auch wenn dieses in einem alten Wohnwagen leben muß.
    Auch die Häuptlinge der Indianerstämme aus den USA würde ich nach Peking einladen.
    Und einen freiheitlich denkenden Vertreter der unterworfenen Bevölkerung Puerto Ricos.

  2. @Jörg
    Ja, so könnte China es machen, wenn China Gleiches mit Gleichem vergelten würde. Und ich wäre sicherlich der letzte, der dabei nicht grinsen würde.

    Tatsächlich hat China ungleich cleverer reagiert. China hat den USA soeben erklärt, dass durch diesen empörenden Akt die Gefühle des chinesischen Volk verletzt und die amerikanisch-chinesischen Beziehungen beschädigt worden seien, und fordert von den USA, dass die USA unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um den negativen Effekt wiedergutzumachen.

    Fazit: die USA haben eine halbe Stunde ihren überheblichen und nichtsnutzigen Spaß gehabt, und China fordert nun im Gegenzug Substanz von den USA. Es sieht nicht danach aus, als könnten die USA das mit Worten kitten. Sehr geschickt von China.

    PS: Die chinesische Vorgehensweise erinnert mich etwas an eine beleidigte Frau. Der Mann stößt seine Frau vor den Kopf, indem er mit Ansage ud unter Protest seiner Frau mit einer anderen Essen geht, und die Frau erklärt ihm danach, um diese Verletzung ihrer Gefühlte wiedergutzumachen, reichen Worte nicht, sondern dass da Substanz kommen muss. Und da steht er nun, der Trottel, er hat sich eine halbe Stunde gut gefühlt und darf sich dafür danach wochenlang ständig neue Gedanken über Geschenke machen, die seine Frau wieder gewogen stimmen, von Schmuck bis zum neuen Kleid. Es ist eben sehr dumm von einem Mann, die Gefühle seiner Frau vorsätzlich zu verletzen, wenn ihm etwas an der Beziehung liegt. Und es ist eine ausgesprochen kluge Reaktion der Frau, die ihr einen materiellen Vorteil verschaffen kann und die dem Macho-Mann obendrein eine Lehre erteilt, die er sicherlich nicht so schnell vergisst.

  3. @einparteibuch
    Dein szenisches Beispiel mit Eheleuten ist prima, weil man so – ohne endlose Verbale Erläuterungen – sofort eine bestimmte taktische Konstellation vor Augen hat.
    Allerdings paßt der Vergleich der Eheleute-Vergleich m. E. nun ganz und gar nicht auf das Verhältnis USA-China. Das sind keine „Eheleute“, die sich (zumindest einmal) liebten und gemeinsame Kinder haben wollten. NIE!
    Viel passender erscheint mir der Vergleich eines „Schiffbruch mit Tiger“ ( http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KMEEQ7ABL._SL500_AA240.jpg ). Und da muß man – trotz Hungers (selbstverständlich würde ich vor dem Verhungern auch Tigerfleisch essen – und der Tiger würde selbstverständlich auch Menschenfleisch essen!) eben Zurückhaltung wahren, weil sonst bei einem Kampf b e i d e untergehen und ertrinken würden.
    Gut, Du, einparteibuch, wirst jetzt ja sofort erwidern, daß diese Situation „Schiffbruch mit Tiger“ ja geradezu typisch ist für die Situation in sehr vielen Ehen. Und daß Du demzufolge nach wie vor recht hättest. ……. Gut, dann geht dieser Punkt eben an Dich.

    Aber dann komme ich aber eben auf Deine zweite Behauptung zu sprechen:
    „Fazit: die USA haben eine halbe Stunde ihren überheblichen und nichtsnutzigen Spaß gehabt …“. Ach was „Spaß“ – einparteibuch! Sogar wenn Obama und der Dalai Lama in die Hölle kommen (was ich für nicht unwahrscheinlich halte), dann wird „Mara“ (der buddh. „Satan“) beide für die nächsten 1000 Jahre nicht etwa in ein klägliches Verließ sperren, sondern in ein prachtvolles Schloß samt einem betörend schönen Park. Und trotzdem würden beide leiden! Denn beide hätten sich nicht das geringste zu sagen!
    Der Dalai Lama wurde ja nicht zu Obamas Vergnügen nach Washington eingeladen. Das Gespräch verlief sicherlich für beide Seiten eher gequält. Denn etwas zu sagen haben doch die beiden überhaupt nicht.

    Vielmehr ging es den Yankees allein darum die Gegenseite (China) ins Unrecht zu setzen Denn heutige Auseinandersetzungen – oft auch gleich richtige Kriege – sind heutzutage nur möglich bei gleichzeitiger Manipulation der nationalen (oder internationalen) Öffentlichkeit. Der Gegner muß immer als menschenverachtendes Monster markiert werden. Beispiel Jugoslawien/Milosevic, Irak/Hussein, Tunesien/Ben Ali, Ägypten/Mubarak, Libyen/Gaddafi.

    Unser Feinde haben das sehr genau und (leider) sehr richtig erkannt. Man beachte einmal, wie der Friedens-Brief Gaddafis als „wirr“ bezeichnet wurde: http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2011/06/deutschlandlibyen-gleichgeschaltete.html . Und das mit dem riesigen(!) Aufwand aller Medien der der deutschen Nation.
    Allein was das (in Geld) kostete! Und dann kommt ja noch mehr Aufwand als nur Bezahlung dazu (obwohl der jeweilige organisatorische Aufwand dann ebenfalls wieder jede Menge „Geld“ kostet).
    Neuestes Beispiel ist z. B. dies: Da will die österreichische FPÖ im Libyen-Krieg vermitteln – aber seht nur wie der SPEI-GEL hetzerisch geradezu ausrastet: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,774795,00.html .

    Also: Obama und der Dalai Lama haben sich nun wirklich nicht getroffen um „Spaß“ miteinander zu haben. Vielmehr dürfte das verbale Geplänkel im „Round Office“ eher sehr, sehr z ä h vonstatten gegangen sein. Nein es ging allein um die massenmanipulatorische Botschaft: „Die“ Chinesen quälen Minderheiten. Und deswegen muß die Gegenpropaganda lauten: ‚Unsere Minderheiten werden von uns besser behandelt als Eure Minderheiten von Euch‘!
    FREIHEIT FÜR HAWAII! USA RAUS AUS HAWAII!
    FREIHEIT FÜR PUERTO RICO! USA RAUS AUS PUERTO RICO!
    FREIHEIT FÜR DIE MESCALEROS (Winnetou!!!)! USA RAUS AUS TEXAS!

  4. noch …
    Was ich sagen wollte: Es handelt sich hier um eine aggressives Fingerhakeln. Und da muß man eben mithakeln. Und wenn man es nicht tut, hat man (auf diesem Feld) verloren.
    Und ein solches Signal (z. B. Kampagne „Freiheit für Hawaii“) wäre ja nicht nur für die Medienrepräsentation Chinas in den USA wichtig, sondern auch z. B. für diejenige in Europa und noch ganz anderswo.
    Das hat schon seinen guten Grund, daß Rußland seit ca. 7 Jahren mit „RT“ und „Novosti“ auf die Nato-Medien-Propaganda reagierte.

    Strategisch wäre ein Empfang der hawaiianischen Königin in Peking darüber hinaus doch auch völlig ohne jedes politische Risiko! Denn wenn die US-Politik deswegen ein großes Trara macht, dann weist man diese Typen eben kühl darauf hin, daß doch gerade s i e es waren, die damit a n f i n g e n . Und man kann dann zart andeuten, daß man bei entsprechendem – langdauernden! – Wohlverhalten der anderen Seite womöglich einmal bereit sein werde, zukünftig auf solche kleinen Manöver zu verzichten.

    Das sieht zwar aus wie ein primitives „tit for tat“ – aber leider ist das nun einmal gerade das einfach Niveau, das die US-Politik beherrscht. Und dem muß man dann eben Rechnung zollen.

  5. @Jörg
    Ja, ich verstehe die Kritik am chinesischen Verhalten und die Kritik an meinem Bild von der Ehefrau. Du hast recht, das Bild ist, wie Bilder eben so sind, nicht komplett in die Realität übertragbar. Die chinesische Antwort auf das beleidigende Verhalten der USA erscheint mir recht klug zu sein, durchdachter als eine Eins-zu-eins-Retourkutsche, wie man häufig ein „selber“ im Kindergarten lernt, wenn da jemand unanständig ist.

    Wenn ich das Schachspiel bemühen würde, würde ich sagen, China hat durch seine kluge Reaktion auf diese Beleidgung durch die USA einen Stellungsvorteil erlangt. Es würde mich nicht einmal wundern, wenn das ein gezinktes Spiel ist, mit dem China Obama hilft, rechtsextreme Politiker, die von Obama gefordert hatten, sich mit dem tibetanischen Separatisten zu treffen, beiseite zu schieben. Ich bin neugierig, wie China das Spiel weiter spielt.

    Wenn ich das Tennisspiel bemühen würde, würde ich sagen, Vorteil China – gut gemacht, und genau getroffen.

  6. @einparteibuch

    Ich staune .. und grinse .. Das darf doch nicht wahr sein!
    Bester einparteibuch, wenn ich Dich so höre/lese dann habe ich beinahe das Gefühl als unterhielte ich mich nicht mit Dir, einem Europäer, sondern mit einem, wenn auch sympathischen, so doch typisch kleinbürgerlich-chinesischen Studenten.

    !.) K E I N Europäer – (egal ob Deutscher, Baske, Finne, Ire, Neapolitaner, Pole, Russe usw.) hätte so argumentiert wie Du.

    Schon der Vergleich des Verhältnisses China-USA mit einer völlig intakten, liebevollen und geradezu vorbildlichen(!) Ehebeziehung, ist völlig absurd!
    Denn Deine Beschreibung der (vermeintlichen) „Ehe“ China-USA ist doch die Beschreibung einer dermaßen heilen Ehe wie es sie auch in Deutschland leider nur sehr selten gibt.

    Ja, ja – da hat der Ehemann die Ehefrau vor ‚den Kopf gestoßen‘. Ich bitte, Dich! Das kommt gerade in den Ehen vor, die man als „perfekt“ bezeichnen muß oder als „Ideal-Ehe“.
    In kaputten Ehen würde man ein ‚vor den Kopf stoßen‘ noch nicht einmal erwähnen. Dies schon deswegen, weil DAS da alle 20 Sekunden vorkommt. Und dann kommt noch das echte ‚Hauen und Stechen‘ einer kritischen Ehe hinzu.

    Du schriebst: „PS: Die chinesische Vorgehensweise erinnert mich etwas an eine beleidigte Frau. Der Mann stößt seine Frau vor den Kopf, indem er mit Ansage und unter Protest seiner Frau mit einer anderen Essen geht, und die Frau erklärt ihm danach, um diese Verletzung ihrer Gefühlte wiedergutzumachen, reichen Worte nicht, sondern dass da Substanz kommen muss. Und da steht er nun, der Trottel, er hat sich eine halbe Stunde gut gefühlt und darf sich dafür danach wochenlang ständig neue Gedanken über Geschenke machen, die seine Frau wieder gewogen stimmen, von Schmuck bis zum neuen Kleid. Es ist eben sehr dumm von einem Mann, die Gefühle seiner Frau vorsätzlich zu verletzen, wenn ihm etwas an der Beziehung liegt. Und es ist eine ausgesprochen kluge Reaktion der Frau, die ihr einen materiellen Vorteil verschaffen kann und die dem Macho-Mann obendrein eine Lehre erteilt, die er sicherlich nicht so schnell vergisst.“

    Schon das anrührende Wiedergutmachenwollen Deines Ehemannes bezeugt doch die PERFEKTE Ehe! „… Geschenke machen, die seine Frau wieder gewogen stimmen, von Schmuck bis zum neuen Kleid“.
    Nein … wie Süß!!! Und daß sollen nun die Yankees sein??!?? NIE UND NIMMER!

    Bester einparteibuch, sei gewiß, daß ich Dich nicht kritisiere. Denn ich bin ganz sicher, daß Du wahrscheinlich einen chinesischen Freund hast, der hier vielleicht Maschinenbau studiert oder so was. Und der hat Dich gefragt, ob er mir nicht – statt Deiner – antworten könne. Und darauf hast Du ihm erwidert: „Klar, mach mal!“.

    Und nun wende ich mich an Deinen chinesischen Studenten. Ich nenne ihn mal „Han“ (ist ja auch so ähnlich wie das deutsche „Hans“!)

    Bester Han!
    Sie leben in einer Traumwelt!
    Zitat: „China hat durch seine kluge Reaktion auf diese Beleidigung durch die USA einen Stellungsvorteil erlangt … Wenn ich das Tennisspiel bemühen würde, würde ich sagen, Vorteil China – gut gemacht, und genau getroffen.“

    Antwort: Seit wann hat denn China eine „Stellungsvorteil“ erlangt? Und was soll es „gut getroffen“ haben?
    In CHINA(!) gibt es Uiguren-Aufstände! In CHINA(!) gibt es Aufstände der Tibeter! In CHINA(!) gibt es einen hier gefeiten Wei We. In den USA hingegen (und in Europa – Iren und Basken einmal ausgenommen) sind solche Aufstände der Hawaiianer oder der Indianer oder eine Wei We VOLLKOMMEN UNBEKANNT!
    Und WELCHEN „Stellungsvorteil“ denn, bitte sehr? Ich sehe keine einzigen.

    Was ich sehe ist, daß Frau Merkel von den deutschen Medien aufgefordert wird, Wen oder Hu an die Einhaltung der Menschenrecht zu gemahnen, wenn sie nach Peking reist. Wenn sie aber nach Washington fliegt, wird sie eben nicht aufgefordert, die dortigen Massenmörder und -folterer zur Einhaltung der Menschenrechte aufzufordern.
    Und wenn Frau Merkel nach Peking fliegt wird sie ebenfalls nicht von Herrn Hu oder Herrn Wen und noch nicht einmal von der chinesischen Presse aufgefordert, die Menschenrechteinzuhalten. Immerhin sind deutsche Soldaten ohne Rechtsgrund in zahlreiche Länder eingefallen und töten dort Zivilisten und Demonstranten (http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturarchiv_4028.html). Auch töten sie dortige bewaffnete Bürger, die ihr Land verteidigen. Auch die zu töten ist doch ein schweres Verbrechen – und das diese keine „Zivilisten“ sind, ist doch rechtlich völlig uninteressant! Jemand, der bereit ist sein Vaterland zu verteidigen sollte doch b e l o h n t werden – und nicht ermordet!
    Und die BRD ist doch auch maßgeblich an der Erhaltung dieses weltumspannenden Systems massiver Folter beteiligt, welches von den USA, Israel, Kanada und Großbritannien unterhalten wird. Da wäre doch mal eine Ermahnung fällig – oder etwa nicht?

    Auf der ganzen Welt gibt es wohl kein Land, daß über Jahrtausende hinweg eine solche (soziale, geistige) Kontinuität aufweist wie China. Und das liegt keineswegs an irgendeinem tollen chinesischen Geheimnis. Vielmehr ist dieser Umstand ausschließlich darin begründet, daß China an der äußersten Ecke der euroasiatischen Kontinentalplatte angesiedelt ist. Und dort war nun wirklich überhaupt nichts los! Ein Berater, der den jeweiligen chinesischen Kaiser vor Japan oder England gewarnt hätte, wäre von den Kaisern jahrtausendelang(!) ausgelacht worden. Und das mit Recht! Japan und England ist doch erst seit „gestern“ überhaupt relevant (und England/Großbritannien schon wieder fast gar nicht mehr). Und auch sonst gab’s da doch nichts. Die Koreaner, Vietnamesen, Kambodschaner, Thais waren doch keine Herausforderung.
    Und die Probleme die man später mit den Herdennomaden (Hunnen/HiungNu, Mongolen, & Co) hatte, hatten sich die damaligen chinesischen Fürsten doch selbst zuzuschreiben. Auch die alten Griechen und Mazedonier und auch die alten Iraner mußten ständig mit den Skytheneinfällen klarkommen. Und das kamen sie auch. Daß die indischen Fürsten (ähnlich den chinesischen) die Kuschan, weißen Hunnen und Mogul-Stämme (und noch andere) nicht abwehren konnten, sagt mehr über die verholzten (geistiger Stillstand!) und sozial verkarsteten Zustände dieser indischen Fürstentümer aus, als über die angeblich so ‚unwiderstehliche Macht‘ der Eindringlinge.

    Und dann das wohl größte Bauwerk politischer Dummheit auf diesem Planeten: Die chinesische Mauer!
    Und man vergleiche diese ja nicht mit dem römischen „Limes“. Der hatte eine völlig andere strategische – und oftmals auch nur taktische – Aufgabe. Außerdem stand der Limes nicht an Rande des eigenen Kernlandes (wie die chinesische Mauer) sondern weit, weit weg, tief in fremdem Barbarenland (z. B. Schottland/Caledonia!).

    Sehen Sie sich einfach mal die Weltkarte an, verehrter Han. Und malen sie im Geiste einfach mal über all da ein großes Kreuz hin, wo die ‚Europäiden‘ sind. Und da werden sie fast überall ein Kreuz malen müssen. Europa- natürlich; aber auch über den gesamten amerikanischen Kontinent; und dann Australien („down under“) und auch noch Neuseeland („behind down under“). Und vor kurzen auch noch Südafrika.

    Und wir sind uns doch wohl einig daß her kein europäischer „masterplan“ zugrundelag (Spanier, Franzosen, Portugiesen, Engländer und Niederländer waren ja selbst heftigst gegeneinander verfeindet). Und wir sind uns wohl weiterhin einig, daß die Europäiden auch nicht etwa ‚rassisch‘ so toll und überlegen sind.
    Die Erklärung, die bleibt ist, daß sich Europa (angefangen mit den über jahrtausende ausschließlich relevanten Südeuropa – Kreter, Griechen, Römer) eben ständig in Auseinandersetzungen befand. Das jeweils militärisch zu Tage tretende war/ist dabei sogar das Unwichtigste. Und so war man eben „fit“.

    Die chinesische Politik muß da noch sehr schnell eine Menge lernen!
    Das erst ist, daß endlich Schluß sein muß mit diesem kleinbürgerlich-chinesischen „Harmonie“-Gedöns. Wenn in Taipeh die Müllwagen während des Müllabholens Mozartmusik von CD abspielen – nur um zu übertünchen, daß es doch tatsächlich richtigen, stinkenden Müll („Iiiiih“!) gibt, dann ist das einfach KRANK!

    Und mit der chinesischen Mauer hat es doch schon damals nicht geklappt – heute doch um so weniger!

    Zitat: „durchdachter als eine Eins-zu-eins-Retourkutsche, wie man häufig ein „selber“ im Kindergarten lernt, wenn da jemand unanständig ist.“
    Antwort:
    Erstens: Wir leben alle bis heute in einem Kindergarten. Gurdjew, der von Bhagwan (die jetzt ältlichen Blümchenkinder werden sich noch erinnern) auch insoweit fortlaufend zitiert wurde, behauptete einmal, daß fast alle Personen geistig nicht älter würden als 3(!) Jahre alt.
    D. h. daß die meisten von uns diesem grausamen Kleinkinderpack ähneln, das am liebsten jeder Fliege die Flügel und Beine ausreißen würde und am liebsten dem Schwesterchen auch schon einmal. Und außer, „ich, ich, ich“ oder „haben, haben haben“ ist da doch bei den meisten nichts zu erwarten.

    Zweitens: Und nun zur „Retourkutsche“. Was gibt es denn an der auszusetzen? Ja, gut, schön wäre es natürlich, wenn man immer gleich eine tolle Antwort auf der Zunge hätte. Aber bei einem Wortgefecht geht es ja um Sekunden. Und wenn mich so eine 3-jährige israelische Zippe im Kindergarten mit „Nazi-Schwein!“ beschimpfte, dann wäre doch meine Antwort “ Selber eines -lalalalalala!“ total richtig und wahr.
    Oder wenn der kleine Sohn eines irakischen Kollaborateurs, der ausnahmsweise im Kindergarten der US-Kolonie aufgenommen wurde, von so einem Yankee-Balg mit „Terrorist“ beschimpft wird, dann ist das doch nur wahr wenn er zurückgibt: „Bäbäbä – Selber einer!“

  7. Nachtrag:
    Das chinesische Kleinbürgerliche ist nämlich nicht weniger abstoßend als das deutsche. Es ist eben diese „heile Welt“ dies sich diese Kleinbürger (mit massivster ‚Verdrängung‘) erträumen. Deswegen lesen die deutschen Kleinbürger ja auch die Bild-Zeitung oder das „Grüne Blatt“. Dort werden sie nämlich vor der Wirklichkeit verschont und bekommen eine ‚Ersatzwelt‘ vorgegaukelt. So wollen diese Narren das auch.
    Auch der Buddhismus wurde von diese chinesischen Kleinbürgern gleich verniedlicht. In China wurde aus dem Buddhismus so eine Art „Der Förster von Silberwald“ gebastelt (der Chan/Zen ist dort die einzige Ausnahme).

    Und dies schwuchtelige kleinbürgerlich-chinesische Auffassung von der Ehe!!!
    Ich setze jetzt mal einen drauf: Vor der Ehe ist man ja zumeist verlobt. Auf französisch heißt „Du bist mein Verlobter“: „Tu m’as promis“. Allerdings heißt dieses „Tu m’as promis“ wörtlich: „Du bist mir versprochen“. Klingt irgendwie bedrohlich – oder?

    Und aus diesem „Du bist mir versprochen“ macht die italienische Sängerin „Ingrid“ jetzt mal dieses:

  8. den tibetern geht es unter chinesischer herrschaft besser?
    das sagt aber kaum ein tibeter – nur leute,die nie in tibet waren…oder dort lediglich eine chinesische vorzeige-tour machten.und ob das dann gut recherchiert ist?!?

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