Türkische AKP-Regierung im antisyrischen Größenwahn

Die türkische AKP-Regierung hat sich in den letzten Tagen antisyrischem Größenwahn hingegeben. Sowohl der türkische Präsident Abdullah Gül über den Primierminister Recep Tayyip Erdogan bis hin zum Außenminister Ahmet Davutoglu mischen sich mit größenwahnsinnigen Äußerungen in die syrische Innenpolitik ein und positionieren sich dabei an der Seite von von der CIA unterstützten Takfiri-Terroristen gegen die syrische Bevölkerung und ihre legitime Regierung.

Regierungschef Erdogan hatte die Bekämpfung von durch die USA und anderen Unrechtsstaaten unterstützten Terroristen, die wahllos Menschen ermorden, durch die syrische Regierung als „Wildheit“ beschimpft und regierungsnahen Medienberichten zufolge einen Regime Change in Syrien gefordert. Noch toller trieb es der türkische Präsident Abdullah Gül, der sich anmaßte, zu versuchen, dem syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad vorzuschreiben, welche Äußerungen er anlässlich der von der CIA unterstützten Terrorakte in Syrien, die auf das Anzetteln eines Bürgerkrieges abzielen, zu machen habe. Und der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu erklärte gar, die Geduld der Türkei mit der Regierung Syriens gehe zu Ende. Anstelle entweder zurückhaltend zu sein oder die westlichen Propagandalügen zu verurteilen, mit denen die CIA und die angeschlossenen Funkhäuser versuchen, in Syrien einen Bürgerkrieg anzuzetteln, hat die türkische Regierung sich an die Seite von US-gestützten Mörderbanden und volksverhetzenden Lügnern gegen die mit der Türkei befreundete syrische Bevölkerung und ihre Regierung gestellt.

Auch wenn Ahmet Davutoglu es leugnet, die von ihm eingeführte türkische „Zero Problem“-Außenpolitik liegt damit effektiv in Trümmern. Aus der sich klug zurückhaltenden AKP-Türkei ist wieder der NATO-Bully geworden, als der die Türkei 60 Jahre lang im nahen Osten isoliert war. Die Beziehungen der Türkei nicht nur nach Syrien, sondern auch zum Iran, zum Libanon und zu Libyen dürften durch den aggressiven türkischen Größenwahn bereits jetzt eine schwere Vertrauenskrise erlitten haben. Was bleibt, ist die Frage, was die AKP-Regierung geritten hat, sich innerhalb von nur ein paar Tagen zu einer arroganten Macht umzudefinieren, die mit der Unterstützung von Lügen versucht, in ihren Nachbarstaaten Regime Changes herbeizuführen.

15 Gedanken zu “Türkische AKP-Regierung im antisyrischen Größenwahn

  1. Erdogan ist absofort für mich kein „Türke“ mehr, sondern nur noch ein „Tal-Kurde“ (wohl ein Dreivierteljahrhundert lang war es verboten, den Begriff „Kurde“ zu verwenden. Man durfte nur von „Berg-Türken“ sprechen)

  2. Ich sehe das etwas gelassener: die Türkei nimmt gerade zig-Tausende syrischer Flüchtlinge auf und kann wohl kaum ignorieren, dass es in Syrien Leid gibt und dass die Regierung daran nicht unbeteiligt ist.

    Es ist wirklich schwierig durchzusteigen, was echte Opposition mit berechtigten Änderungswünschen ist und wo aufgehetzte Leute auf westliche Anti-Iran-Verbündete-Propaganda angesprungen sind.

    Die türkische Wortwahl ist auch bei anderen Gelegeheiten so und die türkische Außenpolitik ist ganz gewiß nicht mehr US-hörig.

  3. @Meryem
    Ja, die Türkei versorgt gerade rund 10.000 syrische Flüchtlinge. Es ist auch ein guter Zug von der Türkei, dass sie nicht ignoriert, dass es Leid in Syrien gibt.

    Das Leid in Syrien auf die syrische Regierung zu schieben, geht allerdings fehl. Die syrische Regierung hat sehr besonnen auf die ausländischen Versuche reagiert, in Syrien mit Morden und Propagandalügen einen Bürgerkrieg anzuzetteln.

    Die türkische Regierung sollte lieber darauf schauen, welche Verantwortung sie selbst am Leid in Syrien trägt und zusehen, dass sie das Leid in Syrien nicht durch ungrechte Angriffe auf die syrische Regierung steigert.

    So war die Türkei beispielsweise gerade Gastgeber einer Konferenz in Istanbul, auf der die syrische Regierung zu Unrecht beschuldgt wurde, Verbrechen an ihrer eigenen Bevölkerung zu begehen und hat auf diese Weise zum Schüren der blutigen Unruhen beigetragen. Da wurde die syrische Regierung zum Beispiel beschuldigt, eine lesbische syrische Bloggerin in Damaskus verhaftet zu haben, nur weil sie gegen die Regierung protestiert hat. Tatsächlich war die lesbische syrische Bloggerin eine Erfindung des US-Amerikaners Tom MacMaster, der die frei erfundene Anschuldigung zum Anheizen von blutigen Unruhen in Syrien von Istanbul aus verbreitet hat.

    Zusätzlich bestehen Anhaltspunkte dafür, dass ein Teil der Waffen, mit denen friedliche Demonstranten und syrische Sicherheitskräfte zum Anheizen der blutigen Unruhen ermordet wurden, von der Türkei aus nach Syrien geschmuggelt wurden. Anstatt zu beklagen, dass die syrische Regierung gegen bewaffnete Banden vorgeht und die Auseinandersetzung der syrischen Regierung mit bewaffneten Mörderbanden Flüchtlinge produziert, könnte die Türkei also beispielsweise die Bewachung der Grenze zu Syrien verbessern, um Syrien dabei zu helfen, sicherzustellen, dass über die Türkei keine Waffen nach Syrien geschmuggelt werden.

    Wenn du nicht erkennst, was in Syrien echte Opposition mit berechtigten Änderungswünschen ist und wo aufgehetzte Leute auf westliche Anti-Iran-Verbündete-Propaganda angesprungen sind, so ist das eben auch ein Versagen der AKP-Führung, dass sie das nicht deutlich herausgestellt haben, sondern Propaganda-Lügen mitgetragen haben. Wer den syrischen Nachrichten gefolgt ist, konnte das sehr einfach erkennen. Wer versucht hat, blutige Unruhen mit Lügen, Morden, Folter und Brandschatzungen zu schüren, der gehört nicht zur legitimen Opposition. Wer hingegen friedlich für oder gegen den Präsidenten demonstriert oder sostwie friedlich und aufrichtig Position bezogen hat, der hat jedes Recht, bei den anstehenden politischen Umgestaltungen in Syrien mitzureden. So sieht das die syrische Regierung.

    Dem syrischen Präsidenten vorzuschreiben, was er zu tun oder zu sagen hat, und den Lügen der Syrien feindlich gesinnten Propaganda Glaubhaftigkeit durch Wiederholung zu verleihen, ist hingegen ein beleidigender und unfreundlicher Akt, der das Potenzial hat, zu weiterem Blutvergießen zu führen. Ich habe das hier als Anflug von Größenwahn bezeichnet.

    Man stelle sich mal vor, der syrische Präsident würde sich anmaßen, dem türkischen Präsidenten vorschreiben zu wollen, wie er sich beispielsweise zur PKK, zur BDP, zu Armenien oder zur 10%-Hürde bei türkischen Wahlen zu äußern hat. Die AKP würde das mit Sicherheit auch zumindest als sehr unfreundlichen und anmaßenden Akt auffassen. Und zurecht. Und andersherum ist es eben auch so. Die syrische Innenpolitik ist Sache der Syrer und nicht Sache der Amerikaner, der Engländer, der Franzosen, der Saudis oder der Türken.

    Ersat Hurmuzlu, Berater von Präsident Gül, scheit es inzwischen auch begriffen zu haben und hat gerade erklärt, dass es nicht Sache der Türkei ist, das syrische Haus zu gestalten, sondern es Sache der Syrer ist, syrische Probleme zu lösen.

  4. „PROSTITUTION AND TERROR USED BY FOREIGN SPOOKS IN TURKEY?“

    „Some people believe that the CIA has switched its support to the moderate Islamic AKP party, one of whose leaders is Abdullah Gul“

    „On 8 November 2010, Turkey’s President Gül said that Turkey is playing an active role in shaping the New World Order … Gül suggested that the new order will be accomplished in the next decade.“

    „Gul and his AKP party are linked to the ‚moderate Islamic‘ Fethullah Gulen sect, which some suspect is linked to the CIA. Fethullah is named after Fethullah Gulen, the founder of the group.“

    „Former CIA operative Graham Fuller reportedly helped Fethullah Gulen obtain permanent residency status in the USA“

    „HAS THE UNIVERSAL CALIPHATE EMERGED FROM PENNSYLVANIA? IS THE CIA SERVING THE NEEDS OF AN ISLAMIST?“ – http://www.faithfreedom.org/articles/political-islam/has-the-universal-caliphate-emerged-from-pennsylvania-is-the-cia-serving-the-needs-of-an-islamist-part-two/

    „Reportedly, during the Clinton administration, the CIA began to fund Gulen and his movement „with millions derived from drug trafficking – including the revenues amassed by Turkish underworld figures (bubas) from the flow of heroin from Afghanistan through northern Iran to Turkey.“

    Usw., usw.
    Das vorstehende rntnommen bei Aangirfan – http://aangirfan.blogspot.com/2011/06/prostitution-and-terror-used-by-foreign.html .

    Auf Maschinendeutsch: http://translate.google.com/translate?hl=de&ie=UTF8&prev=_t&sl=en&tl=de&u=http://aangirfan.blogspot.com/2011/06/prostitution-and-terror-used-by-foreign.html

    („Spooks“ sind ‚Geheimdienst-Schlapphüte‘)

  5. Der türkische Ministerpräsident Erdogan (ethnisch und geistig ein Tal-Kurde) hatte schon im März unverhohlen zur Mißachtung der die UN-Resolution 1973 aufgefordert, indem er zu (ersten?) territorialen Besetzung libyschen Territoriums – hier des Flughafens von Bengasi – durch die Nato aufrief. Wörtlich sagte er ausweislich der Hurriyet Daily News vom 28.03.11:
    „Turkey said ’yes’ to three tasks within NATO: the takeover(sic!) of Benghazi airport for the delivery of humanitarian aid, the task about control of the air corridor and the involvement of Turkish naval forces in the corridor between Benghazi and Crete.“

    Entnommen bei:
    http://www.voltairenet.org/Turkish-Actions-Designed-To

  6. @Jörg
    Die Geschichte mit der Denunzierung von Fethullah Gülen als Mann der CIA trifft den Kern der Sache nicht. Die ganze islamische Bewegung wurde in der Türkei in den 70er Jahren von CIA, der NATO und Konsorten bewusst groß gemacht, um damit ein Gegengewicht zur linken Bewegung zu schaffen, die nur mit übelsten Repressionsmitteln wie False-Flag-Anschlägen, Militärputsches, Folter und Mord beherrscht und auf NATO-Kurs gehalten werden konnte. Die islamische Bewegung in der Türkei stark zu machen, war insofern eine Ausprägung der hegemonialen Bestrebungen zum Schaffen eines „grünen Gürtels“, zu dem auch der Iran und Afghanistan gehörte.

    Tatsächlich wäre die islamische Bewegung in der Türkei ohne die Kooperation mit der CIA und den Kräften des tiefen Staates der NATO vermutlich nur schwerlich auf die Beine gekommen. Für die NATO war sie auch ein Mittel, um mehr Kontrolle über nationalistische Militärs zu bekommen, denn auf diese Weise beherrschte die USA sowohl Regierung als auch Opposition und konnten, immer, wenn die Regierung nicht spurte, in Richtung Regime Change arbeiten, um die Regeierung wieder zur Demut gegenüber den USA zu zwingen.

    Zwischendurch gab es allerdings auch immer wieder Perioden der Verfolgung der islamischen Bewegung in der Türkei, zum Beispiel nach dem Putsch vor 30 Jahren.

    Die Bewegung der Anhänger von Said Nursi und ihre gegenwärtige Partei AKP ist aber heute genausowenig eine Bewegung von simplen Handlangern der NATO und der CIA wie die Hamas auch kein Handlanger des Shin-Bet mehr ist, obwohl der Shin-Bet einst viel dafür getan hat, um die islamische Hamas alls Gegengewicht zur linken PLO zu schaffen.

    Nach dem Auseinanderbrechen der SU wurde die grüne Bewegung der Türkei dann als Instrument angesehen, um die Interessen der NATO in turkophilen und rohstoffreichen ehemaligen Sowjetrepubliken durchzudrücken. Allerdings ist NATO und der CIA die Kontrolle über ihre grünen Bewegungen längst entglitten, und das gilt auch für die Türkei. Da gibt es mit Sicherheit noch Kontakte zur Regierung der USA und auch zur CIA und ein bestimmt auch ein gewisses Maß an Einfluss, aber die wirklich beherrschende Kontrolle fehlt.

    Ich vermute eher, die Anwürfe der türkischen Regierung gegen Bashar Assad haben damit zu tun, dass die syrische Regierung im Kern eher eine linke Regierung ist, und nicht so sehr eine islamische Regierung, und die AKP durch den Kampf gegen linke NATO-Freunde in der Türkei eine gewisse Abneigung gegen Linke allgemein hat. Kurzum, ich vermute eher irrationale Aspekte hinter den AKP-Attacken gegen Syrien, und denke – hoffe, dass sie schon bald zu einer vernünftigeren Beurteilung kommen werden.

  7. @einparteibuch
    „…ich vermute eher irrationale Aspekte hinter den AKP-Attacken gegen Syrien, und denke – hoffe, dass sie schon bald zu einer vernünftigeren Beurteilung kommen werden.“

    DEM schließ ich mich an!

    Aber dazu ein bißchen Musik – Manu Chaos „Raining in Paradise“:

  8. 1.) Türkei-Libyen
    Auf http://www.todayszaman.com/news-248044-obama-speaks-with-turkish-pm-erdogan-on-syria.html lesen wir vom Treffen Erdogan-Obama (Hervorh. V. mir):
    „In addition to Syria, Obama and Erdoğan also discussed the latest developments in Libya. The statement said the two leaders agreed(!) on the targets(!) of NATO strike missions in Libya … According to the statement, Obama and Erdoğan also agreed that Turkey and the US should work together on assistance to the Libyan people. The two leaders also exchanged views on the fourth meeting of the Libyan Contact Group, scheduled to take place in Istanbul (!) on July 15-16.“

    Damit steht fest, daß dei türkischer Politik den Libyen-Überfall nicht nur notgedrungen oder nolens-volens oder ‚bremsend‘ mitmacht: Vielmehr werden die Genozidschläge gegen die libysche Bevölkerung von Erdogan sogar unverhohlen begrüßt. Statt zu ‚bremsen‘ prescht Erdogan bei Libyen-Überfall außerdem auch noch unsoweít vor, als er – ohne Not! – das türkische Istanbul zum Versammlungsort der „Libyan Contact Group“ macht.

    2.) Türkische Außenpolitik generell
    Auf Aangirfan lesen wie heute – http://aangirfan.blogspot.com/2011/06/is-turkey-part-of-new-world-order.html :

    „Turkey has agreed that NATO can turn its airbase in Turkey into a base for ground operations into Syria …NATO’s Secretary General Anders Fogh Rasmussen has said the alliance will transfer the bulk of its ground forces from a military base in the city of Heidelberg in southwestern Germany … Other troops will arrive from Spain to be placed at the Izmir Air Station in western Turkey, which will now become the centre for ground troops“.

    Außerdem: „Ankara has already created its own military bases close to the common border with Syria“ …und … „On 21 June 2011, Today’s Zaman, quoting Haaretz, reported that Turkey and Israel were holding secret talks“

    Ergebnis: Ich komme nicht umhin, meine bisherige Einschätzung der türkischen Außenpolitik kräftig zu revidieren.

  9. „(Die türkische Zeitschrift) Zaman recently cited what was identified as a pro-government Syrian official saying to the United Arab Emirates-based daily The National:

    “The West wants to put the region under Turkish control like in the Ottoman days. Turkey is a NATO member and embodies a safe kind of Islam for the West, so they have done a deal to give everything to Ankara.”

    Should a conflict erupt between Turkey and Syria on their border, NATO will be obligated under its Article 5 collective military assistance clause to enter the fray on Turkey’s side. Should NATO intend opening hostilities against Syria, no better pretext could be devised than that scenario.

    In February of 2003, on the eve of the U.S. and British invasion of Iraq, in NATO’s words „Turkey requested NATO assistance under Article 4 of the North Atlantic Treaty.“

    Das Vorstehende zitiert von Voltairenet: „TURKISH ACTIONS DESIGNED TO TRIGGER NATO CONFRONTATION WITH SYRIA?“ – http://www.voltairenet.org/Turkish-Actions-Designed-To

  10. Die Tagesschau versuchte sich gestern an einem Hetzartikel gegen Syrien und bestätigte da aus Versehen, dass das türkische Militär an der syrischen Grenze Schmuggler unterstützt:

    40 Minuten dauert der Weg über einen schmalen Pfad im Sichtschatten der syrischen Sicherheitskräfte. Es geht entlang eines Bergrückens, durch Olivenhaine und Gebüsch. Der Stacheldraht zwischen der Türkei und Syrien stellt dabei das geringste Problem dar. Auch vor der türkischen Armee fürchtet sich Abidin nicht. Er sagt, wenn die Soldaten die Schmuggler bemerkten, drehten sie sich um und täten so, als würden sie nichts sehen.

    Quelle: Tagesschau vom 25.06.2011

    http://www.tagesschau.de/ausland/syrien512.html

    http://www.webcitation.org/5zjVtQnS4

    Mit anderen Worten, das türkische Militär schaut weg, wenn Schmuggler von der Türkei aus Dinge nach Syrien schmuggeln. DIe Tagesschau stellt das zwar so dar, als würden die Schmuggler nur Lebensmittel und ähnliche harmlose DInge nach Syrien schmuggeln, aber wenn die Soldaten gezielt wegschauen, anstatt zu schauen, was da denn geschmuggelt wird, dann ist da auch Waffenschmuggel problemlos möglich.

    Die französische Kriegstreiberagentur AFP versucht derweil Propaganda gegen Syrien damit zu machen, dass türkische LKW-Fahrer sich über die unfreundliche Behandlung in Syrien beschweren. Da würden zum Beispiel Tankwarte einfach sagen, sie hätten kein Benzin mehr, wenn türksiche Laster tanken wollen. Nun sei die Bevölkerung den Türken gegenüber unfreundlich, und dass, obwohl die Syrer vor einem Monat noch total freundlich zu den Türken waren. Warum die Türkei die Verräter (die Aufständischen) unterstützt, werden die Türken gefragt.

    „When I stop to buy gas, I am told they ran out of gas. But I know it is not true. A month ago, people were welcoming us with open arms, now they consider us as enemies,“ said Amercement, who was carrying construction material to Jordan, via Syria. … „People ask me ‚Why does Turkey open its arms to these traitors?‘,“ Cetin said.

    Quelle AFP

    http://news.smh.com.au/breaking-news-world/turkish-truck-drivers-hurt-by-syria-20110627-1gm4h.html

    Die türkischen LKW-Fahrer beklagen sich laut AFP also, dass die syrische Bevölkerung sich ihnen gegenüber feindselig verhält, weil die Türkei gemeinsame Sache mit den Aufrührern macht, die von der westlichen und türksichen Propaganda dargestellt werden als friedliche Demonstranten, die den Willen de Volkes zum Ausdruck bringen.

    Mit der Unterstützung für die bewaffneten Banden in Syrien hat die AKP-Regierung der Türkei sich einen ganz tiefen Griff ins Klo geleistet. Wenn die AKP mit ihrer Feindseligkeit gegen Syrien so weitermacht wie in den letzten Tagen, darf die Türkei sich schon ma überlegen, was passiert, wenn Syrien seine extrem türkeifreundliche Politik der PKK gegenüber überdenkt. Dann gibt es die blutigen Kämpfe, die die Türkei derzeit in Syrien schürt, nämlich bald auch vermehrt auf türkischem Boden.

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