Nach drei Monaten Krieg wird die Lügenpropaganda der NATO gegen Libyen immer primitiver

Drei Monate ist es inzwischen her, dass der von ölhungrigen kolonialistischen Mächten dominierte UN-Sicherheitsrat unter dem Vorwand des Schutzes von Zivilisten zum Kreuzzug gegen den ölreichen Staat Libyen aufgerufen hat. Besonders verhasst ist den Kolonialmächten dabei Revolutionsführer Muammar Gaddafi, weil der, ohne eine offizielle Regierungsfunktion zu bekleiden, den Menschen und Pollitikern in Libyen erklärt, wie die Plots der westlichen Kolonialmächte funktionieren und basierend auf libyschen Ölprofiten ein erfolgversprechendes Projekt gestartet hat, Afrika gegen die Ausbeutung durch die Institutionen der Kolonialmächte zu vereinigen.

Größere Geländegewinne konnten die irregulären Bodentruppen der NATO dabei alerdings noch nicht verzeichnen. Im Osten ist es den Söldnerbanden der NATO nach wie vor nicht gelungen, die Ölanlagen von Brega und Ras Lanuf zu erobern, westlich davon ist erst gestern wieder eine Offensive libyscher Contras aus Misrata mit Pauken und Trompeten gescheitert und auch aus den Grenzgebieten mit Tunesien gelang Söldnern der NATO bisher kein entscheidender Vorstoß ins Landesinnere.

Doch mit ihren Bombenangriffen haben die Kolonialmächte der NATO in Libyen inzwischen einiges erreicht. Tausende widerspenstige Menschen in Liyben, die Kolonialismus inakzeptabel finden, wurden von der NATO und ihren mörderischen Handlangern ebenso ermordet wie Hunderte andere Menschen, die der NATO einfach zufällig im Weg standen. Die NATO hat Regierungsgebäude ebenso wie Medienstationen und die Fatah-Universität von Tripolis zerbombt. Nur aufgeben tun die Libyer deswegen natürlich nicht, im Gegenteil, genau wie die Engländer nach der Bombardierung Londons durch die deutsche Luftwaffe nicht etwa wütend auf die englische Regierung, sondern auf die Deutschen und ihren Bombenterror geworden sind, genauso sind durch den NATO-Bombenterror immer mehr Libyer wütend auf die NATO und ihre libyschen Kollaborateure geworden.

Auch an der Heimatfront geraten die NATO-Kriegsverbrecher immer mehr unter Druck. Immer mehr Menschen in der ganzen Welt können es sich nicht erklären, wie durch die Bombardierung von öffentlichen Einrichtungen und Wohnvierteln zum Zwecke der Unterstützung eines Angriffskrieges von undemokratischen und illegitimen Mörderbanden Zivilisten geschützt werden sollen. Hinzu sind in den vergangenen drei Monaten mit zunehmender Dauer außerdem immer mehr Zweifel daran, ob es nicht bessere Verwendungsmöglichkeiten für Milliarden von Dollar Regierungsgeldern gibt, als sie zur Bombardierung Libyens einzusetzen.

Die Regierungen der NATO-Staaten und ihre Propagandisten wissen nur einen Weg, die wachsenden Zweifel ihrer Bevölkerungen am Angriffskrieg gegen Libyen zu bekämpfen: Lügen, Lügen und noch mehr Lügen. Es ist der Weg, den sie von Beginn an gegangen sind, und nun bemühen sie sich, so schnell hintereinander neue Lügen in die Welt zu blasen, dass die sich der Wahrheit verpflichtet fühlenden Medien und Journalisten mit dem Bloßstellen der Lügen nach Möglichkeit nicht mehr hinterher kommen. Wichtig ist den Propagandisten bei der Verbreitung ihrer Lügen vor Allem eines: die emotionale Botschaft zu transportieren, Muammar Gaddafi, der die hemmungslose Ausbeutung Afrikas durch die Kolonialmächte bedroht, sei böse und demzufolge hätten die Kolonialmächte bei ihrem räuberischen Angriffskrieg gegen Libyen ganz selbstlos nur Gutes im Sinn.

Und so wird von Hitlers und Goebbels Nacheiferern Beleidigung über Beleidigung, Lüge über Lüge aufeinandergetürmt. Nachfolgend sind nur einige der zwischenzeitlich als Lügen entlarvten Behauptungen der Propaganda der NATO und ihrer Vasallen aufgelistet.

Die libysche Regierung hat bulgarische Krankenschwestern zum Tod verurteilt. Als Lüge entlarvt.

Muammar Gaddafi hat Libyen ausgeplündert und im Luxus gelebt. Als Lüge entlarvt.

Libysche Regierungseinheiten schossen auf unbewaffnete Demonstranten. Als Lüge entlarvt.

Die libysche Luftwaffe hat Tripolis bombardiert. Als Lüge entlarvt.

Libysche Regierungseinheiten haben Deserteure ermordet. Als Lüge entlarvt.

Die libysche Regierung hat ausländische Söldner eingesetzt. Als Lüge entlarvt.

Libysche Regierungseinheiten haben Zivilisten unter Beschuss genommen. Als Lüge entlarvt.

Libysche Regierungseinheiten haben Clusterbomben eingesetzt. Als Lüge entlarvt.

Die Aufständischen kämpfen für Demokratie. Als Lüge entlarvt.

Die USA wollen in Libyen Demokratie herbeibomben. Als Lüge entlarvt.

Die Aufständischen respektieren die Menschenrechte. Als Lüge entlarvt.

Die libysche Bevölkerung steht hinter den Aufständischen. Als Lüge entlarvt.

Die libysche Regierung wollte Aufständische oder gar die Bevölkerung massakrieren. Als Lüge entlarvt.

Kaum war eine Lüge entlarvt, haben die Propaganda-Maschinen der NATO-Staaten gleich die nächsten Lügen draufgelegt.

Nach den erfundenen Anschuldigungen von Massenvergewaltigungen, durch die US-Außenministerin Hillary Clinton und die Botschafterin der USA bei der UNO, Susan Rice, versucht sich der kanadische Oberkommandeur des räuberischen NATO-Angriffskrieges, General Charles Bouchard, nun an einer noch absurderen Anschuldigung. Im franko-zionistischen Kampfblatt „Le Figaro“ behauptete Charles Bouchard gerade, der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi habe in Libyen „25.000 teils prominente und einflussreiche Persönlichkeiten als Geiseln in seiner Gewalt.

Wie er auf die Zahl 25.000 kommt, erzählte der Anführer der NATO-Kriegsverbrecherbande natülich nicht. Wie schon bei den imaginären irakischen Massenvernichtungswaffen gebe es dazu „Geheimdienstberichte“. Tatsächlich ist die Zahl viel zu niedrig. Allein gestern zeigten sich rund eine Million Geiseln fröhlich grüne Fahnen schwenkend auf den Straßen von Tripolis.

Und kaum ist damit die vom Oberkriegsverbrecher der NATO in Libyen und seinem Haus- und Hofsender Al-Jazeera verbreitete Lüge, dass Muammar Gaddafi keine Unterstützer in Libyen hat, aber 25.000 Menschen als Geiseln hält, und die von der NATO unterstützten Contras deshalb Tripolis auch nach drei Monaten NATO-Bombardment nicht eroben konnten, nach nur einem Tag entlarvt, verbreitet die NATO-Sprecherin in Brüssel die nächste plumpe Lüge.

Libysche Regierungstruppen verschanzen sich auf Moscheen und schießen von dort aus auf die von der NATO unterstützten Contras. Ein Blick auf bisher von den Contras veröffentlichte Videos zeigt, dass sie es sind, die mit ihren von der NATO und ihren Vasallen gelieferten Waffen in Moscheen hocken und von dort aus nicht nur wild durch die Gegend schießen, sondern in Moscheen auch mit Vorliebe ihre Kommandozentralen einrichten.

Die Lügenpropaganda der NATO zur öffentlichen Rechtfertigung des räuberischen Angriffskrieges gegen Libyen wird immer primitiver. Haben die US-geführten Verbrecherstaaten für die Angriffskriege gegen Nikaragua, Jugoslawien, Afghanistan und den Irak noch Lügen produziert, die wenigstens eine Halbwertzeit von ein paar Monaten hatten, so fliegen die Lügen der US-geführten NATO-Verbrecher nun schon nach wenigen Minuten auf.

12 Gedanken zu “Nach drei Monaten Krieg wird die Lügenpropaganda der NATO gegen Libyen immer primitiver

  1. Liebe Redaktion,
    wieder einmal einer der vielen tollen Texte. Wenn ich jetzt bloggeristisch etwas weniger zu hören war, dann, weil ich anderswo rumgetextet habe, an auch nicht ganz unwichtiger Stelle.
    Das mit den eine Million Geiseln finde ich wirklich Klasse, vor allem, weil die auch alle noch gezwungen wurden, fröhlich zu lachen. Welch eine Brutalität. Man stelle sich vor, der hat selbst in Berlin, Germany solche Gefangenen, die jetzt schon das dritte Mal im zweiwöchigen Rhythmus an der Weltzeituhr irgendwelche Plakate und Transparente tragen müssen, auch Grünes wurde geschwenkt, selbst ein Libyer war dabei, alle mußten sie die ganze Zeit lächeln. Furchtbar. In zwei Wochen müssen die wieder kommen. Vielleicht kann die NATO mal zum Alex düsen und dort die armen Geiseln befreien. Am 27. Juni soll das gleiche gespenstische Szenario in Boston Massachusets geschehen, schrecklich, schrecklich. In Athen, Rom, Madrid und gar London sollen auch mehrfach solche bedauernswerten Wesen zu sehen gewesen sein, gar zu Tausenden . . . Am Ende muß Madrid, Athen, Rom, London, Berlin, Boston . . . alles bombardiert werden. Um dieses schreckliche Unrecht zu beenden.
    Gruß
    Marlene Tiger

  2. Die Sendung mit der NAZO: Heute basteln wir einen Märtyrer.

    aus http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/libyens_rebellen_sind_pleite_1.10970450.html
    – Die libyschen Rebellen, die seit zwölf Wochen gegen Machthaber Muammar Ghadhafi
    kämpfen, haben kein Geld mehr. «Wir sind pleite», sagt Othman Rishu, Mitglied des
    Finanzausschusses der Übergangsregierung, der «NZZ am Sonntag».

    Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist es nicht bei uns angekommen. Bisher gab es nur Versprechungen. Geld haben wir noch keines gesehen.

    Je länger wir kein Geld haben, desto zersplitterter wird die Anti-Ghadhafi-Bewegung werden.

    Dazu ein Stossgebet eines Priestituierten:

    aus http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/0,1518,765896,00.html
    – … arabische Welt … wird aber viel stärker geteilt sein als bisher …

    Aha, wer hier wem was vorwegnimmt ist Geschmackssache. Ebenso die Frage wozu Teilung gut sein soll wenn sie den Geteilten nicht dienlich sein darf? Die Freiheit eines Afrikaners besteht darin Tribut abzuliefern oder sich zur Ader lassen. Entweder Divide et impera oder ordo ab chao. Am Ende sollen sie sich gegenseitig abschlachten für die lachenden Dritten. Wer darf und ein Gehirn hat, wird auch den 1. und 2. WK so deuten müssen, wer dazu keine Erlaubnis hat und es trotzdem tut, ist offenkundig Geschichtsrevisionist.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  3. Wie wird gelogen?
    Vor nun schon etlichen Wochen sah ich in der ARD-Tagesschau (die ich nur selten sehe – das einzig gute dort ist die Wetterkarte) den Filmbericht über das Begräbnis eines Kindes in irgendeiner libyschen Stadt. Das Kind war durch Nato-Bomben getötet worden. Der Sprecher, der die Filmaufnahmen begleitete sagte dann: Während des Begräbnisses habe ihm ein Mann ins Ohr geflüstert, daß das alles nur gestellt sei – der Kindersarg sei in Wahrheit leer!

    Durch diese ‚Information‘ wurde die ganze Wirkung des Films – die Empörung über die Nato (Tötung eines Kindes) ins Gegenteil verkehrt und zu einer Empörung über die Opfer (üble, scheinheilige, makabre Täuschung).
    Und das erklärt auch, warum die Tagesschau den Filmbericht brachte und nicht einfach wegließ: Die Tagesschau mußte sich damals den ersten Berichten über die Tötung von Zivilisten durch die Nato-Bomben stellen.

    Denselben Verleumdungstrick wendet heute DIE ZEIT an. Die Zeit ist ja seit einigen Jahren in der Hand des Erzzionisten und Herausgeber Joffe ( http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Joffe ).

    Unter dem Titel „LIBYENS REGIERUNG PRÄSENTIERT ANGEBLICHE NATO-OPFER“ ( http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-06/libyen-nato-zivilisten ) erfahren wir ebenfalls: „Vor zwei Wochen hatte ein Mitarbeiter des selben Krankenhauses Journalisten einen Zettel zugesteckt, auf dem es hieß, ein bei einem Autounfall verletztes Kind sei von der Regierung zum Opfer eines Luftangriffs erklärt worden“.

    Wie entlarvt man nun solche Lügen? Es ist eigentlich immer dasselbe: Man muß nur den Widerspruch feststellen. Denn was wahr ist, ist zwar nicht immer feststellbar – aber eines ist klar: Wahr kann nur das sein, was zumindest WIDERSPRUCHSFREI ist!

    Und ich finde hier zwei Widersprüche:
    1.) Der erste Widerspruch liegt darin, daß die ZEIT – noch oberhalb des ‚Krankenhaus-Zettel‘-Berichts – von Leichen berichtet, die ihnen von Regierungsvertretern gezeigt wurden. Diese seien aus den Nato-Bombentrümmern geborgen worden.
    Und nun wischt die ZEIT diesen Sacherhalt kurzerhand damit weg, daß sie bemängelt: „Ob die drei Leichen aus dem zerstörten Gebäude stammten, konnte nicht unabhängig bestätigt werden“.

    Sieh mal einer an!!! Da soll es plötzlich bei Nachrichten darauf ankommen, daß diese überprüft(!) wurden und dieser Überprüfung auch standgehalten(!) haben!
    Aber wie steht es denn dann mit dem ‚Krankenhaus-Zettel‘. Was stand genau auf dem Zettel (auch: in arabisch oder englisch)? Wer hatte diesen Übergeben? Was hat seine spätere Befragung ergeben? Welche Überprüfungen hat man vorgenommen? Was hat das Krankenhaus bzw. sein Personal gesagt? Wie hießen die Eltern des Kindes? Was haben die auf Vorhalt ausgeführt? Wo und wann hatte der angebliche „Autounfall“ stattgefunden? Wie hieß der andere Unfallbeteiligte? Konnte dieser bestätigen, daß das Kind im Autounfall mit ihm verletzt worden war? Usw. usw.
    Aber nix! Das ist der erste Widerspruch.

    Dasselbe gilt für den damaligen Tagesschau-Film. Konnten andere aus dem Kamerateam bestätigen, daß jemand auf der Beerdigung ihrem Sprecher was ins Ohr flüsterte? Schon diese Tatsache ist doch kaum glaubhaft: In einem echten Polizeistaat wäre doch so ein spektakuläres ARD-NDR-Fernsehteam auf einer gefakten Beerdigung total überwacht – wenn nicht sogar von vorne bis hinten abgefilmt worden. Weder unserer Gestapo, noch der Stasi der DDR noch der Gestapo der Nazis wäre dieser einheimische Mann, der sich einem Mitglied des doch genauestens überwachten Fernsehteam aus einem Angreiferland plötzlich nähert und ihm was ins Ohr flüstert ‚durch die Lappen gegangen‘!
    Außerdem, wie hieß der Mann (muß ja nicht veröffentlicht werden), wie alt war er, wie sah er aus, war er Libyer oder nicht? Wenn er gefahrlos was ins Ohr flüstern konnte, hätte man sich ihm auch leise und unauffällig nach seiner Anschrift in der libyschen Stadt fragen können, um ihn später (ggf. durch einen Team-getreuen Libyer) genauer einzuvernehmen.

    2.) Der zweite Widerspruch besteht darin, daß diese ZIONISTEN-ZEIT (so sollte man sie eigentlich nennen) und eben auch die NDR-Tagesschau doch wie sonst was immer herumkreischen: „Verschwörungstheoretiker“, „Verschwörungstheoretiker“! Und was ist das denn dann mit dieser Behauptung einer gefakten „Beerdigung“ oder eines ausgetauschten Autounfallopfers???

    Aber natürlich breiten die Tagesschau und die ZIONISTEN-ZEIT hier keine „Verschwörungstheorie“ aus. Denn Bestandteil dieses Wortes ist das Wort „Theorie“. Und „Theorie“ ist so was wie ‚anspruchsvolle Schlußfolgerung‘, welche auf div. festgestellten Tatsachen beruht. Ein Staatsanwalt macht das jeden Tag. Und auch ein Richter. Bei letzterem kommt dann häufig ein Urteil auf Grund von „Indizien“ heraus.

    Wenn also ich, der ich ein Verschwörungstheoretiker bin, behaupte, daß die Mondlandungen der NASA nicht stattgefunden habe, dann doch aufgrund von feststehenden und überprüfbaren Tatsachen und aufgrund von logisch-zwingenden Schlüssen.
    Man stelle sich vor, ich sei eine berühmte Persönlichkeit (schrecklicher Gedanke!) und würde in einer dieser unsäglichen Talgshows von mir geben: „Die Mondlandungen haben nie stattgefunden! Das kann ich mit Gewißheit sagen! Und warum: Das hat mit im letzten Jahr ein Mann ins Ohr geflüstert!“. Das anschließende MedienGEHEUL mag ich mir gar nicht vorstellen. Oder ich würde äußern: „911 wurde gar nicht von arabischen Terroristen begangen – das steht nun eindeutig fest! Und warum: Als ich letztes Jahr in New York war, hat mir nachts in der U-Bahn ein Mann einen Zettel in die Hand gedrückt. Und auf dem Zettel stand: „911 Was an Inside Job!“ ( http://1.bp.blogspot.com/_NE-72ZXux-g/S6xxFfc1EGI/AAAAAAAANV4/-8tkCBN9OBI/s1600/911+inside+job.BMP ). Das anschließende Mediengeheul würde doch meine gesamte berühmte Karriere für alle Zeiten abstürzen lassen!

  4. Was mir übrigens bei der deutschsprachigen, massenmedialen Kriegspropaganda bezüglich Lybiens besonders auffällt, ist die Dünnhäutigkeit was kritische Meinungen in den Kommentarbereichen angeht: Die werden entweder gar nicht erst freigeschaltet oder nachträglich zensiert.

    Dieses Phänomen kennen wir ja schon lange, die Wahrheit und die Propaganda vertragen sich nunmal nicht gut im gleichen medialen Beitrag, aber jetzt im Lybien-Krieg zensieren sie noch krasser als sowieso schon.

    Gerade tagesschau.de und SPIEGEL ONLINE überbieten sich gerade in großinquisitorischer Zensur. Was sind das nur für rückgratlose und verachtenswerte Gestalten!

  5. Was sind das nur für rückgratlose und verachtenswerte Gestalten!

    Die gleichen, die von unseren Nachbarn, Bekannten, Verwandten und letztlich auch von uns selbst durch Kaufkraft überhaupt erst am Leben erhalten werden. Das lose Rückgrat stützt die Menschen von der Wiege bis zur Bahre. Es gibt aber auch Pointen, der Westen stellt sich als Karikatur seiner selbst auf die Weltbühne, klebt ein Preisschild an jeden einzelnen morschen Wirbel, verkauft sich als DAS Rückgrat des blauen Planeten und die zahlende Masse betreibt darob einen Defektenhandel. Was sie sich dabei denkt, überlasse ich dem Leser dieser Zeilen, jedenfalls tut sie nichts dagegen. Mehr kriegt der Homo sapiens eben nicht auf die Reihe.

    Grüsse
    kosh

  6. Danke für Deinen Beitrag, Jörg. Das mit dem ominösen Zettel wurde übrigens auch vom Deutschlandfunk gestern so in den Nachrichten berichtet.

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