Wie die Sanktionen gegen den Iran wirken

Der britische Politiker David Cameron versprach im Juni 2009 den konservativen Freunden des Apartheidstaates Israel heftige Sanktionen gegen den Iran. Als David Cameron 2010 Regierungschef geworden war, war eine seiner ersten Amtshandlungen, für Sanktionen gegen Kooperationen mit der iranischen Schifffahrtsgesellschaft IRISL zu sorgen.

Nun zeigt sich das Ergebnis der Sanktionen. Im Iran haben die Sanktionen bisher keine nennenswerte beeinträchtigende Wirkung entfaltet. Die iranische Schifffahrtsgesellschaft IRISL hat ihre Schiffsflotte trotz oder gerade wegen der Sanktionen kräftig ausgebauen können. In Großbritannien zeigen die Sanktionen hingegen Wirkung. Die bis zu den Sanktionen im Irangeschäft tätig gewesene britische Schifffahrtsgesellschaft „Johnson Stevens Agencies“ ist pleite. Mitarbeiter von Johnson Stevens Agencies wurden „freigesetzt“.

Man kann also nicht sagen, dass die von der Israel-Lobby geforderten un durchgesetzten beißenden Sanktionen gegen den Iran keine Wirkung zeigen. Den Daten des IWF zum BIP in US-Dollar vom April 2011 zufolge ist die Wirtschaftsleistung des Iran in den letzten fünf Jahren jährlich durchschnittlich um 13,7% gestiegen, das britische BIP ist im gleichen Zeitraum hingegen um durchschnittlich 0,3% jährlich gefallen.

Glückwunsch!

2 Gedanken zu “Wie die Sanktionen gegen den Iran wirken

  1. Das kommt davon, wenn man meint, auf einem hohen Ross zu sitzen, während man in Wirklichkeit auf einem altersschwachen Kampfhund sitzt.

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