Das mögliche Ende der USA als Supermacht (2) – Aufruf zum weltweiten Wirtschaftsboykott der USA

Stop Bombs, Boycott USA
Stop Bombs, Boycott USA

Dieser Artikel ist der zweite Teil einer Artikelserie, die das mögliche Ende der USA als Supermacht beleuchten wird. Im ersten Teil dieses Zweiteilers wurde erläutert, dass die Prognosen des IWF die kurz- und mittelfristigen wirtschaftlichen Perspektiven der USA zu optimistisch darstellen und die USA in Wirklichkeit gerade vor der realen Möglichkeit der Überschuldungspleite schon in den nächsten Jahren stehen. In diesem zweiten Teil der Artikelserie wird aufgezeigt, dass dadurch, dass die USA gerade heftige Finanzprobleme haben, jeder einzelne Mensch auf Erden die Möglichkeit hat, mit einem wirtschaftlichen Boykott der USA dazu beizutragen, dass der wünschenswerte Bankrott der USA tatsächlich möglichst bald eintritt.

Die USA können durch den drohenden Staatsbankrott gezwungen werden, ihren teuren Militärapparat, mit dem sie seit Jahrzehnten weltweit massenmorden, Menschen in fremden Ländern terrorisieren, sie mit Angriffskriegen überziehen, im Namen der Freiheit unterwerfen und dann gnadenlos ausplündern, drastisch verkleinern zu müssen, einfach weil sie sich den gigantischen US-Militärapparat nicht mehr leisten können.

Militärausgaben nach Ländern 2010

Kauft weniger in den USA gefertigten Produkte! Es ist bereits heute zu sehen, dass die USA planen, einige Truppen aus Afghanistan abzuziehen, einfach weil die USA klamm in der Kasse sind. Trotzdem haben die noch Milliarden Dollar dafür übrig, um mit Drohnen Terrorangriffe gegen Menschen in Pakistan zu verüben. Wenn ihr euch also ein Auto oder ein Motorrad kaufen wollt, lasst die Spritfresser aus den USA links liegen. US-Karren wie Chevrolet und Harley zu fahren, ist nicht cool, sondern eine indirekte Unterstützung für die mörderische US-Armee. Mit jedem Stückchen, die die Produktion in den USA hinter den Erwartungen zurückbleibt, sinken die Steuereinnahmen und die Kreditwürdigkeit der USA. Lasst US-amerikanische Computer, Handys und Software nach Möglichkeit in den Regalen liegen! Europäische und chinesische Firmen bauen auch prima Computer, Handhelds und Telefone. Und sie sind oft sogar besser und preiswerter als das werbetechnisch aufgeblasene Zeug von Apple, Dell, HP und Motorola. Jeder Dollar, den die USA nicht mit dem Export verdient haben, ist ein Dollar, den die USA nicht ausgeben können, um in Pakistan Menschen mit Drohnenangriffen zu ermorden. Und Open Source Software ist nicht nur in vielen Bereichen besser als Microsoft, sondern obendrein kostenlos.

USA in Pakistan 2011

Meidet die Produkte US-amerikanischer Unternehmen und ihre Marken! Ein großer Teil der US-amerikanischen Exporte sind Erlöse für Lizenzen und sogenanntes „geistiges Eigentum.“ Daraus entstehen in den USA Steuereinnahmen und Börsenwerte, die die USA davon träumen lassen, ihre Besatzungstruppen könnten in Afghanistan so viele Menschen ermorden, dass sie da dauerhafte Militärbasen durchsetzen können. Beim Essen gibt es zu Kellogg’s und Kraft Foods hervorragende Alternativen und anstelle von unter US-Marken vertriebenen Burgern, Keksen bei Starbucks oder Pizza von Pizza Hut kann man unterwegs auch Döner, Gyros, Kaffee in der Bäckerei oder Pizza vom Italiener verzehren. Und beim Trinken gibt es kaum etwas, was noch ungesünder als viele der Softdrinks von Coca Cola und Pepsi ist. Auch zu den unter den Marken von General Motors und der Ford Motor Company vertriebenen Fahrzeugen gibt es gute Alternativen. Denkt beim Neuwagenkauf daran, dass mit den Steuern aus den Gewinnen dieser Konzerne die US-Mordkommandos in Afghanistan finanziert werden. Und wenn ihr Auto- oder Motorradfahrer seid und tanken fahrt, dann fahrt doch einfach an Esso und Jet vorbei! Freie Tankstellen sind meist sogar etwas günstiger. Auf die Markenzeichen der US-Bekleidungsfirmen Hanes und Levi Strauss wird bestimmt sowieso jeder gern verzichten, der Aushängeschilder sklavenähnlicher Löhne nicht auch noch sichtbar am Körper tragen will. Wenn ihr Zigaretten raucht, und eure Marke von einer US-Firma wie Phillip Morris kommt, denkt doch beim Kauf mal daran, dass mit den Lizenzgewinnen von US-Marken der mörderische Terror gegen die Menschen in Afghanistan unterstützt wird und überlegt euch, die Marke zu wechseln.

USA in Afghanistan 2010

Finanziert nicht die US-Propagandaindustrie! Die Propaganda-Industrie der USA ist mit US-Terrordiensten wie der CIA engstens vernetzt und hat die Aufgabe, die Menschen weltweit zu verblöden, um sie bei Bedarf gegeneinander aufhetzen zu können und damit die Herrschaft der USA zu sichern. Sie verherrlicht das israelische Apartheidregime und belügt die Menschen über die wahren Absichten, die die USA mit ihren Kriegen verfolgen. Niemand ist gezwungen, US-Medienunternehmen wie Walt Disney oder Rupert Murdochs Sky für ihre Propaganda auch noch Geld zu geben. Genausowenig ist man verpflichtet, Musik der Universal Music Group oder von der Warner Music Group zu kaufen. Jeder Dollar, den die US-Propagandaunternehmen nicht einnehmen, hilft dabei, die Belastung durch US-Propaganda zu verringern. Und mehr noch, jeder Dollar, den diese Unternehmen aufgrund geringerem Gewinn nicht an Steuern zahlen, hilft auch dabei, dass den USA das Geld ausgeht, um das israelische Apartheidregime mit Milliarden Dollar jährlich subventionieren zu können. Dabei tut es gar nicht weh, auf die Finanzierung der Leistungen der US-Propagandaindustrie zu verzichten: unabhängige Künstler und soche, die nicht aus den USA kommen, freuen sich auch, wenn ihre Produkte im Kino angeschaut werden oder ihre Musik Absatz findet, und ihre Produkte sind oft ine Bereicherung für den Intellekt, und nicht wie US-Propagandaprodukte eine Gefahr für die geistige Gesundheit.

USA unterstützt Israel 2009

Meidet amerikanische Banken und Finanzunternehmen! Auf die Gewinne von US-Banken fallen Steuern an, die den USA dabei helfen, Libyen mit mörderischen Bomben- und Raketenangriffen zu überziehen. An der Citibank kann man leicht vorübergehen. Andere Banken sind meist nur ein paar Meter weiter. Und falls man mal im Minus steht, dann nimmt die Citibank derbe Zinsen wie sonst kaum eine Bank. Machen US-Banken und Finanzunternehmen Verluste, so werden die Verluste nicht selten aus der US-Staatskasse bezahlt und das Geld fehlt den USA dann, um Bomben und Raketen zum Ermorden von Menschen in Libyen zu bezahlen.

USA und NATO in Libyen 2011

Legt Geld nicht in US-Dollar an! Falls ihr etwas Geld gespart habt, so legt euer Geld nicht in US-Dollar an. Alles Geld, was in den USA oder in Dollar angelegt wird, hilft den USA dabei, die Finanzierung zusammenzubekommen, um einen Rüstungswettlauf in Ostasien zu eskalieren und zu versuchen, da mit den üblichen zusammengelogenen Begründungen neue Kriege vom Zaun zu brechen. Niemand kann euch zwingen, euer Geld in den USA oder in US-Dollar anzulegen und so den kriegstreiberischen Wahnsinn der USA mitzufinanzieren. Auch falls ihr irgendwo in der Kommuninalpolitik oder in Unternehmen mitreden dürft, wo da Geld angelegt wird, dann könnt ihr euch gegen die USA aussprechen und darauf hinweisen, dass mit der riesige Betrug mit den US-Schrotthypothekenbündeln der letzten Jahre gezeigt hat, dass man den Finanzaufsichtsbehörden der USA nicht vertrauen kann und die hohe Verschuldung der USA auch gerade jetzt eine wenig gute und sichere Perspektive für die USA verheißt.

USS Ronald Reagan bedroht Asien

Natürlich ist es in der hochgradig vernetzten Welt von heute weder möglich noch sinnvoll, alle Unternehmen und Produkte zu boykottieren, bei denen irgendwo in der Prozesskette oder in Einzelteilen etwas USA drinsteckt. Es gibt auf der Welt beispielsweise wohl kaum einen Computer, wo nicht ein bisschen Profit für die USA drinsteckt. Bei anderen hochkomplexen Produkten ist das ähnlich. In jedem komplexen Produkt steckt heutzutage aus vielen Ländern etwas. Trotzdem ist es aber möglich, im Zweifelsfall Produkte und Leistungen zu kaufen, wo weniger USA drinsteckt. Gerade in der heutigen Welt gibt es in vielen Bereiche Produkte, wo US-Markennamen draufstehen und dann oft etwas mehr Profit für die USA drinsteckt und Alternativen, wo etwas weniger USA drinsteckt. Aufgrund des Marktes sind Produkte unterschiedlicher Herkunft vom Preis-Leistungs-Verhältnis aus der Sicht des Kunden oft ziemlich gleichwertig. Kunden stehen dann nicht selten im Laden und nehmen mehr oder minder willkürlich irgendeines der Produkte. Genau da kann ein internationaler Boykott gegen die USA sinnvoll ansetzen: im Zweifel gegen die USA.

USA im Irak 2004

Wenn sich Menschen bewusst gegen die Produkte aus dem Staat USA entscheiden, weil dieser Staat USA die Menschen fremder Länder mit Hunderten von Militärbasen bedroht und sie so ihrer Zukunftsperspektive einer selbstbestimmten Entwicklung beraubt, weil dieser Staat USA in der ganzen Welt ständig Angriffskriege zur Durchsetzung seiner Interessen führt und weil der Militärapparat des Staates USA in der ganzen Welt andauernd Menschen massakriert, dann macht das einen Unterschied.

Entwicklung der US-Militärausgaben 2000 bis 2011

Es macht einerseits einen Unterschied für die Unternehmen der USA, denen Umsatz, Einnahmen und Investitionen durch die kriegslüsterne Politik ihres Staates entgehen. Und es macht andererseits einen Unterschied für die Menschen, die die Verbrechen der USA mit ihrem Geld nicht unterstützen möchten. Einerseits entsteht so wirtschaftlich Druck auf die USA, mit ihren permanenten Verbrechen aufzuhören und andererseits entsteht so bei den Menschen, die sich darum kümmern, was mit ihrem Geld gemacht wird, nachdem sie es ausgegeben haben, ein bisschen besseres Lebensgefühl. Ich habe mich bemüht, habe getan, was in meinen Kräften steht, um dazu beizutragen, dass die scheußlichen Verbrechen des US-Imperialismus Geschichte werden, von deren Grausamkeit und Verlogenheit unsere Enkelkinder eines Tages vielleicht fassungslos stehen. Sich bewusst zu machen, woher die konsumierten Produkte kommen und wohin das bezahllte Geld fließt und dann dementsprechend zu handeln, kann wie ein Reinigungsprozess für die eigene Seele sein.

USA bombardieren Jemen 2009

Der iranische Revolutionsführer Sayyid Ali Khamenei hat das gegenwärtige persische Jahr 1390 zum Jahr des wirtschaftlichen Dschihad erklärt. Der Aufruf zum ökonomischen Dschihad betrifft in erster Linie die Entwicklung der Wirtschaft des Iran, den die USA versuchen mit Wirtschaftssanktionen in die Enge zu treiben, doch lässt sich das Prinzip des ökonomischen Dschihad auch als Anstrengung zum Boykott von Imperialismus und Kapitalismus, den USA in seiner brutalsten Form vorleben, begreifen. Es ist Zeit, das US-Instrument der Wirtschaftssanktionen umzudrehen und es gegen die USA zu verwenden.

USA bombardieren Somalia 2007

Ein von der Zivillgesellschaft getragener Boykott ist eine legale Maßnahme und kann, wie der erfolgreiche Boykott gegen das südafrikanische Apartheidregime gezeigt hat, hochwirksam sein. Auch der internationale Boykott gegen das israelische Apartheidregime hat schon begonnen, die in Israel herrschenden Rassisten so nervös zu machen, dass sie Boykottaufrufe in Israel verboten haben. Der Anti-Apartheid-Boykott gegen Südafrika und die BDS-Kampagnen gegen Israel können in vielerlei Hinsicht Vorbild für Boykottkampagnen gegen die USA sein.

Dieser Aufruf zum Boykott der USA, um dem aggressiven Militarismus der USA ein Ende zu machen, ist nicht der erste Boykott-Aufruf gegen die USA. Anlässlich des Angriffskrieges der USA gegen den Irak gab es beispielsweise einige Boykottaufrufe, zum Beispiel gibt es einen Boykottaufuf gegen die USA von KryssTal, einen Boykottaufruf von Amerika-Boykott.de, einen französischen Boykottaufruf gegen die USA chez Alice und einen Boykottaufruf veröffentlicht bei bei peace.ca und beim Victoria Peace Centre. Es gab auch einen Boykott in Malaysia gegen ausgewählte US-Firmen anlässlich der US-amerikanischen Unterstützung im Januar 2009 für das israelische Massaker in Gaza. Und hier ist anlässlich des Krieges gegen den Irak ein in vielen Sprachen formulierten Boykottaufruf von „Consumers against War“, der auch dazu aufruft, die Lakaien der USA zu boykottieren, was gerade jetzt, wo Frankreich und Großbritannien gemeinsam mit den USA Libyen bombardieren, sicherlich auch jetzt wieder sehr richtig ist, genauso, wie es sicher nicht verkehrt ist, auch Deutschland wegen der deutschen Beteilligung an der Besatzung Afghanistans ins Visier zu nehmen.

Die bisherigen Boykottaufrufe gegen die USA haben keine unmittelbar meßbare Wirkung gezeigt. Das lag vor Allem an der enormen Finanzkraft der USA, die sie in der Vergangenheit dadurch hatte, dass sie praktisch in beliebiger Menge mit toten Präsidenten bedruckte Papierstücke, sogenannte US-Dollars, gegen Waren und Dienstleistungen aller Art eintauschen konnten. Aber obwohl die Wirkung nicht direkt messbar war, hat trotzdem jeder, der die USA boykottiert hat, genauso wie jeder, der einen Panzer der USA zerstört hat, damit ein klein wenig Sand ins Getriebe der USA gestreut und so mit dazu beigetragen, dass die USA nun wirtschaftlich da stehen, wo sie stehen: nämlich kurz vor dem Abgrund. Jetzt bangen die USA um jedes Prozentpünktchen Wirtschaftswachstum, um jeden Dollar Gewinn, den ihre Unternehmen und Marken abwerfen und um jeden Dollar Steuereinnahmen, der dafür sorgt, dass ihre Staatsverschuldung nicht noch schneller steigt. Genau deshab ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit einem internationalen Boykott relativ viel erreichen zu können. Wenn die USA jetzt mit Boykottaufrufen konfrontiert werden, die verlangen, dass die USA ihre weltweiten Militärbasen zur Unterdrückung der Menschen schließen und sie ihre Militärausgaben drastisch reduzieren, sitzen die USA in der Zwickmühle.

Wollen die USA den ihre Wirtschaftlichskraft störenden Boykott wegen ihrer prekären wirtschaftlichen Lage loswerden, so müssen sie ihre weltweiten Militärbasen zur Unterdrückung, Unterwerfung und Ausplünderung der Menschen schließen und ihre riesigen Militärausgaben deutlich reduzieren. Machen die USA hingegen so aggressiv und militaristisch weiter wie bisher, droht ihnen ihr gewinnträchtiges Imperium des Schreckens trotzdem verloren zu gehen, weil sie an den Militärausgaben pleite gehen. Der von den USA und ihren Vasallen beherrschte IWF versucht mit seinen unglaublich rosigen Wirtschaftsprognosen für die USA zu verschleiern, dass die USA ufgrund ihres eigenen miitärischen Größenwahns wirtschaftlich schwer angeschlagen sind. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit einem möglichst umfassenden internationalen Wirtschaftsboykott der Zivilgesellschaft gegen die USA erfolgreich zu sein. Lassen die USA nicht davon ab, Menschen anderer Länder mit ihrem Militär drangsalieren zu wollen, so hilft der Boykott nun dabei, die USA wirtschaftlich über die Klippe geradewegs in die Staatspleite zu stoßen. Jeder Einzene kann daran mitwirken, dass die Boykott-Kampagne gegen die USA ins Rollen kommt und der finanzielle Druck auf die USA zunimmt.

Informiert Euch! Schaut, wo Produkte und Leistungen, die ihr kauft oder kaufen wollt, herkommen! Sucht im Internet danach, wer die Produkte, die ihr konsumiert herstellt und zu welchen Konzernen sie gehören. Das klappt bei No-Name-Produkten vom Discounter zwar nicht immer, aber immerhin regelmäßig bei Markenprodukten, und die sind es, die für Unternehmen den meisten Profit abwerfen. Verbreitet die Information im Internet, in Blogs, Foren und Kommentarteilen der Massenpropaganda, welche Marken und Produkte aus den USA kommen, von US-Firmen hergestellt, unter US-Marken vertrieben werden oder sonstwie anstößig sind!

Bildet Bewusstsein! Redet über den Boykott gegen die USA! Informiert eure Mitmenschen über die verbrecherischen Angriffskriege der USA und die platten Lügen, die ihnen für ihre Wirtschaftskriege als Vorwand dienen! Sprecht von Freunde und Verwandte darauf an, wenn ihr bemerkt, dass sie US-Produkte oder Produkte von US-Firmen konsumieren. Das kann etwa so gehen: Oh, du trinkst Jacobs Kaffee? Ihgittigitt, Jacobs Kaffee gehört doch zur US-Firma Kraft Foods, die mit ihren Steuerzahlungen den weltweiten Bombenterror der USA finanziert. Wenn ich Jacobs Kaffee trinke, dann habe ich da jedesmal das Gefühl, ich würde das Blut der von den USA mit den Steuern aus dem Profit dieses Kaffees erschossenen und zerbombten Kinder in Afghanistan durchschmecken. Möchstest du dir nicht mal überlegen, auf einen Kaffee umzusteigen, der weniger nach Blut schmeckt? Zum Beispiel einfach auf einen preiswerten Kaffee vom Discounter oder, wenn Kaffee Luxus sein soll, auf einen Soli-Kaffee aus Nikaragua. Hauptsache nicht kein nach dem Blut der US-Angriffskriege schmeckendes US-amerikanisches Produkt. Die Möglichkeiten, humorvoll auf die Schadhaftigkeit der US-Produkte hinzuweisen, sind vielfältig. Seid phantasievoll.

Verbreitet diesen oder andere Boykottaufrufe gegen die USA! Wenn ihr da in Details anderer Meinung seid, dann ändert diesen Aufruf nach Lust und Laune ab. Übersetzt den Boykottaufruf in andere Sprachen und verbreitet ihn in anderen Ländern! Kürzt oder ergänzt diesen Boykottaufruf, zum Beispiel um Aufrufe zum Boykott gegen Unternehmen aus Frankreich, Großbritannien und anderen Staaten, die gerade Libyen bombardieren oder Afghanistan mit Mordkommandos terrorisieren.

Sorgt dafür, dass der Boykott gegen die USA nicht in Vergessenheit gerät! Es dauert eine ganze Weile, bis ein Boykott Wirkung zeigt. Aber wir haben Zeit. Die Haushaltssituation wird für die USA voraussichtlich erst ab 2013 richtig eng. Und erst etwa ab 2016 wird nicht mehr die USA, sondern China die größte Wirtschaftsnation der Welt sein. Das sind noch fünf Jahre, um den USA witschaftlich so viel Sand ins imperialistische Getriebe zu streuen, dass ihre Unternehmen nicht mehr genug Geld verdienen, um die gewaltige Kriegsmaschinerie der USA am Laufen zu halten.

Zum Abschluss dieses Aufrufs zum weltweiten und umfassenden Wirtschaftsboykott gegen die USA sei eine kleine Geschichte aus dem Dschungel erzählt, die es in den verschiedensten Varianten und in vielen Kulturkreisen gibt:

Eines Tages gab es im Dschungel einen Waldbrand. Alle Tiere sahen die Katastrophe, liefen weg und waren starr vor Furcht und Entsetzen. Keines der Tiere des Waldes glaubte, etwas gegen das Feuer, das ihre Lebensgrundlage zerstörte, ausrichten zu können. Nur der kleine Kolibri flog unentwegt hin und her, holte vom Fluss einen Tropfen Wasser in seinem Schnabel und ließ es über dem Feuer fallen. Eine Krähe sah dem Kolibri zu und nach einer Weile krähte die Krähe den Kolibri an: „Kolibri! Was machst du da? Das Feuer ist viel zu groß als dass Du es mit deinem kleinen Schnabel löschen könntest.“ Der Kolibri antwortete: „Ich weiß. Allein werde ich das nie schaffen. Aber wenn ich eines Tages vor meinen Schöpfer trete, und er mich fragt, was ich getan habe, um das Feuer zu löschen, dann kann ich ihm guten Gewissens sagen, dass ich gegen das Feuer tat, was ich tun konnte.“

Auch wenn es mit dem Boykott gegen die USA vorerst nicht gelingen sollte, die USA dazu zu zwingen, auf räuberische Angriffskriege zu verzichten, so kann doch jeder, der beim Einkauf so gut es geht bewusst neben die Produkte der USA greift, abends mit dem guten Gewissen einschlafen, etwas gegen den verbrecherischen Imperialismus der USA getan zu haben.

36 Gedanken zu “Das mögliche Ende der USA als Supermacht (2) – Aufruf zum weltweiten Wirtschaftsboykott der USA

  1. Gut und wichtig dieser Artikel. Zu ergänzen wäre noch eine Liste zu finden, die möglichst viele amerikanische Waren benennt. Geht vielleicht im Internet.

    Günstig ist der Moment sicherlich, DA CHINA JETZT SEINE
    WÄHRUNG DEN YUAN, ALS STANDART STATT DES DOLLARS EINSETZTEN WILL. So erscheint er zunächst sinnvoll, China und chinesische Waren zu unterstützen. Schon einen Starken zu unterstützen, wie China, verstärkt die beabsichtigte Wirkung der Schwächung des Dollars sicherlich sehr.

  2. Hallo und guten Tag.

    Guter Bericht. Guter Ansatz. Ich kaufe schon lange keine Produkte aus USA und Israel. Früher auch keine aus Südafrika.
    Damit aber zu erreichen, diese Nation, oder besser die Strippenzieher im Hintergrund, zu treffen ist wohl nicht möglich. Auch wenn es keiner hören will. Die Globalisierung ist bereits zu weit fortgeschritten und vor allem der deutsche Staat und die deutsche Wirtschaft verkauft.
    Wenn 80% der großen deutschen Firmen nicht mehr in deutscher Hand sind sondern ausländischen Kapital-Gesellschaften gehören – wird es wohl schwierig ein Liste der Produkte zu erstellen die man nicht mehr kaufen soll. Oder?
    Was nützt es denn dann wenn jemand keinen Jeep fährt stattdessen einen Opel? Bleibt da eigentlich mehr beim deutschen Staat oder beim amerikanischen hängen?
    Die Geschichte mit dem Kolibri ist schön und verständlich. Versteht aber hier jemand wenn ich lieber der kleine Spatz wäre und den Brandstifter des Urwalds und seine Kumpels verfolgen und ihnen gerne die Augen aushaken würde. (Nur damit sie nicht mehr weiter fliehen können und die anderen Tiere sich um sie kümmern können). Es geht hier nicht um Rache der kleinen Spatzen. Es geht darum zu verhindern, dass die Brandstifter in anderen Urwäldern zündeln.
    Der Marionette die Fäden abzuschneiden ist ja ein Erfolgserlebnis. Gescheiter ist aber sicher den Fäden zu folgen und dem Puppenspieler die Hände abzuhaken.
    Gruß aus Baden.

  3. @Chiren
    Eine Liste US-amerikanischer Waren aufzustellen ist angesichts der Vielzahl an US-Waren und der großen Verflechtungen sehr schwierig. Einfacher ist der umgekehrte Weg: wenn man etwas Teures kaufen möchte, kann man zum Beispiel im Internet mal danach suchen, was das eigentlich für Firmen sind, die da die unterschiedlichen Angebote feilbieten. Und dann kann man sich entscheiden: im Zweifel gegen die USA. Sehr gut ist es auch, bei den Produkten, die man regelmäßig und gewohnheitsmäßig kauft, mal nachzuschauen, wer da eigentich hintersteckt. Und ja, selbstverständlich, chinesische Waren können sehr gute Alternativen zu US-amerikanischen Waren sein.

    @Norbert
    Ja, natürlich sowohl im Chrysler-Jeep als auch im Opel stecken die USA dick mit drin. Und es ist sicher schwer, das linear zu vergleichen, also in dem SInn, wo steckt eigentlich mehr USA drin, in der traditionellen US-Marke Jeep der US-Firma Chrysler, die heute mehrheitlich FIAT gehört, oder im in Deutschlland hergestellten Opel, wo jeder Verkauf voll als Erfolg in die Bilanz der US-Firma GM eingeht. In solchen Fälllen, wo nur zwei Produkte oder Marken zur Wahl stehen, wo beide die USA dick mit drinstecken, führt der Boykottgedanke nicht viel weiter. Und wer dann einen Opel kaufen will, so ihn ruhig kaufen. In anderen Fällen führt der Boykottgedanke aber doch weiter, also wenn man zum Beispiel eine Entscheidung zwischen einem US-Ford und einem Skoda oder Suzuki treffen möchte und eigentlich, was die Produkte selbst angeht, keinen Unterschied sieht. Da funktioniert der Boykottgedanke: im Zweifel gegen die USA.

    Und genau das ist die hier vorgestellte Idee: nicht unbedingt einen harten Boykott zu machen und nichts mehr zu kaufen, wo irgendwie USA drinsteckt oder alle Kaufentscheidungen nur danach auszurichten, wo am wenigsten USA drinsteckt, sondern einen weichen Boykott zu machen, sich also „nur“ im Zweifel, also wenn man vor der Auswahl von zwei mehr oder weniger als gleichwertig erachteten Produkten steht, sich bewusst gegen die USA zu entscheiden. Der Hintergrund ist der: solch ein „weicher Boykott“ kostet den Einzelnen nichts an Lebensqualität und ist deshalb von jedem Einzelnen sehr lange durchzuhalten.

    Solch ein weicher Boykott kann trotzdem hochwirksam sein, denn viele Kaufentscheidungen laufen in der realen gegenwertigen Konsumwelt als irrationale Entscheidungen zwischen als gleichwertig wahrgenommenen Produkten ab. Genau dieser Punkt kurz vor Abschluss des Entscheidungsprozesses, der für Verkäufer einer der kritischsten Punkte ist, ist einer der Punkte, wo der Boykott ansetzen sollte: im Zweifel gegen die USA. Ein zweiter ganz wichtiger Punkt ist der, gewohnheitsmäßig gekaufte Produkte unter die Lupe zu nehmen und sich einmal ein paar Minuten Zeit zu nehmen,um zu schauen, ob es für gewohnheitsmäßig gekaufte Produkte, wo viel USA drinsteckt, eine zumindest gleichwertige Alternative gibt, wo weniger USA drinsteckt. Ziel ist es dabei, langfristige Marktanteile der USA in satten Märkten, wo der Absatz über viele Jahre praktisch ein Selbstläufer ist, ein klein wenig zu senken.

    Werbestrategen kann ein weicher Boykott regelrecht zum Verzweifeln bringen, denn all die teuren Anstrengungen, ihren Marken ein positives Image zu verpassen, fruchten dann wenig. Selbst Monopolunternehmen haben ein Problem mit einem auf Aversion beruhenden weichen Boykott, denn sobald ein interessantes, etwa gleichwertiges Konkurenzprodukt auf den Markt kommt, laufen dem Monopolunternehmen dann die Kunden in Scharen davon.

  4. Ein dankenswerter Aufruf. Ich selbst kaufe aus Gründen des Boykotts schon seit ca. 1 Jahr nach Beginn des 2. Irak-Kriegs (2002?) keine US-Buletten mehr.

    Hier zwei zusätzliche Argumente für den Boykott:
    1.) Die US-Bevölkerung leidet selbst unter diesem mafiotischen und mörderischen/folternden Abschaum. Ein Boykott von US-Produkten HILFT(!) der US-Bevölkerung selbst (u. a. denen, die von diesem asozialen Katrina-Hurricane „Management“ (FEMA) oder von 911 bis heute betroffen sind).

    2.) Wir selbst müssen endlich unser Land verteidigen. Jetzt hat mich ja unlängst jemand, der mich nicht kennt, als „Nationalist“ bezeichnet. Das war ein Versuchswurf ins „Dunkle“ (sollte man nie machen – am Ende trifft man seine Frau, sein Kind, seinen Hund oder einen guten Freund, der da nachts im Gebüsch rumkrabbelt).
    Ich bin aber für den RATIONAL-Staat und gegen den NATIONAL-Staat (um mal den Georg Schramm zu zitieren). Aber ähnlich den Nationalisten – ja, eigentlich noch viel mehr! – bin ich selbstverständlich f ü r die Landesverteidigung. Leider ist das Wort „Patriotismus“ so ältlich und klotzig. Nennen wir es mal das Wort „staatstreu“. Und nun ist unser Land ja längst vom Feind unterminiert bzw. von deren Quislingen beherrscht. Deswegen führen wir ja Stellvertreterkriege für die Herrschenden der US-Diktatur, an denen die deutsche Bürgerschaft selbst nie Interesse hatte. Zu Saddam Husseins Irak und zu dem – vor diesem Krieg – noch selbstbestimmten Libyen hatte die BRD einst ausgezeichnete Beziehungen, und gerade auch Wirtschaftsbeziehungen. Und deswegen – 2Quislinge“ -bauen wir ja auch für umsonst Fregatten und U-Boote für Israel.

    Frau Merkel, die es aufgrund ihrer Persönlichkeit in keiner Hierarchie auch nur annährend in die Nähe der ‚Fensterplätze‘ gebracht hätte, wurde uns von der feindlichen US-Diktatur installiert. Merkels Manager/Aufpasser heißt „Jeffry Gedmin“: http://geoglobant.siteboard.org/f54t39-wer-steht-hinter-merkel.html .
    Und bei den anderen Politikern der CDU/CSU, der SPD, den GRÜNEN, der FDP usw. ist es doch auch nicht anders. Mit „usw.“ meine ich übrigens die LINKE und die PIRATEN. Warum hat denen die LINKE nicht schon seit 2002 zum Boykott von US-Waren aufgerufen????
    Und bei den PIRATEN wurde bereits 2009 diese Kriegshetzerin Angelika Beer (Spitznahme: „Bundesbeer“) als Parteimitglied installiert!!!

    Übrigens: Bei verräterischen deutschen Mitbürgern sollte man auch mal die Zügel etwas anziehen. Jetzt ist ja Inge Vieet von einer abgedrehten Staatsanwaltschaft wegen „Billigung von Straftaten“ (§ 140 StGB – http://dejure.org/gesetze/StGB/140.html ) angeklagt worden – http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,766767,00.html .

    Hier solle man solche Mitbürger-Verrätern, die den Angriffskrieg auf Afghanistan und die Beihilfe zum Angriffkrieg auf Libyen „billigen“, darauf hinweisen, daß man sofort Strafanzeige gegen sie (wegen Verstoßes gegen § 140 StGB) erstatten wird, wenn sie nicht sofort ihre Fresse halten.

  5. Und was ist mit den ganzen Häusern und Wohnungen die in der Zwischenzeit an amerikanische Unternehmen verkauft wurden, wie hier in Berlin? Was ist mit der Berliner U-Bahn? Keine Mieten mehr zahlen, dann sitzen wir auf der Straße, keine U-Bahn bezahlen, dann wandern wir in den Knast!!! Seitdem Kohl an die Macht kam und alle folgenden reGIERungen haben D systematisch an Amiland verscherbelt und ich befürchte, das wird sich auch nicht ändern.

  6. @EarthChild
    Nochmal: die Idee ist nicht, einen „harten“ totalen Boykott zu machen, sondern einen weichen Boykott, also die USA da boykottieren, wo es möglich ist. Als Mieter einer von US-Heuschrecken gekauften Wohnung zahlt man da natürlich seine Miete weiter. Aber auch als Mieter kann man eine US-Heuschrecke ärgern, zum Beispiel, indem man seine Rechte als Mieter wahrnimmt, sich in Mieterverein oder Mietergemeinschaft organisiert und seine Rechte ab und an auch mal gerichtlich durchsetzt, auch wenn einem das sonst den Zeitaufwand nicht Wert wäre.

    Dass die Berliner U-Bahn den Amis gehört, wäre mir allerdings neu. Gibt es dafür eine Quelle?

  7. Ich boykottiere die USA schon seit mehr als 40 Jahren.
    USA THAT’S THE WRONG WAY.
    Gustav Staedtler

  8. Eine positive Zukunft kann es nur ohne die USA geben,
    aber diese Bestie wird sich nicht widerstandslos aushungern lassen.
    Brieveri.

  9. Man muss auf alles verzichten, was amerikanischen Ursprungs ist und amerikanischen Flair hat.

  10. Oh man,ihr habt es geschafft.Ich boykottiere schon lange,nicht nur amerikanische und israelische Waren,sondern auch Läden wie Schlecker,Kick und Co.Das einzige was ich mir bis jetzt noch „geleistet“ habe,waren meine Levis 501,aber nach diesem Artikel ist mir auch das vergangen,obwohl ich dazu sagen muss,ich habe sie mit immer schlechteren Gefühlen gekauft und das schon seit Jahren.
    Also,die vorhandenen werden noch abgetragen und ich kann in diesem Punkt aufatmen,ich komme nicht mehr in die Klemme zwischen Gefühlen und Gewohnheit.Immerhin schleppe ich sie ja schon seit über 40 Jahren (natürlich nicht die selben),aber man muss halt auch mal neue Wege gehen.
    Übrigens,kleine Spatzen kann es nicht genug geben,aber vielleicht sind es ja gerade die ehemaligen “ Levis 501″ Träger,die sich da besonders eignen,die waren schon in der DDR nicht so angepasst.

  11. es gibt sehr wohl die Möglichkeit, eine Liste der Waren aus Us Herstellung und Vertrieb zuerstellen !
    Einfach auf dieser Web Seite jeden erkannten Artikel melden und als Us Ware deklarieren!

  12. Wie erbärmlich … !! Nichts ist gewonnen. Meint ihr chinesische Oligarchen wären anders? Oder russische.?
    JA … die sogenannte Alleinherrschaft Amerikas geht zu Ende. Und … !?

    1. Eine Ablösung des US-Imperiums bedeutet immerhin schon mal eine realistische Chance auf Frieden.

      In den letzten zehn oder mehr Jahrzehnten waren Chinesen, zumindest was zwischenstaatliche Kriege angeht, im Gegensatz zum westlichen Imperialismus sehr zurückhaltend. Ob das auch noch so sein wird, wenn China die stärkste Macht der Welt sein wird, bleibt abzuwarten. Wenn das so sein sollte, dann eröffnet außenpolitischer Friede Raum für weltweite innenpolitische Veränderungen, um weltweit zu mehr Gerechtigkeit und ein besseres leben zu kommen.

      Wenn es nicht so sein sollte, dass China außenpolitisch so friedlich bleibt, wie es in den letzten Jahrzehnten war, dann bleibt immerhin eine multipolare Weltordnung, in der es Systemkonkurrenz zwischen unterschiedlichen Nationen gibt, in der letztlich als Herrscher nur erfolgreich sein kann, wer mit der Unterstützung der Bevölkerung agiert. Kriege sind dabei für Herrscher hinderlich, sich bei der eigenen oder anderen Bevölkerungen beliebt zu machen.

      Die derzeitige Kriegsperiode hängt damit zusammen, dass die USA versuchen, sich die ganze Welt kriegerisch untertan zu machen. In einer wirklich multipolaren Welt wird das nciht mehr gehen. Wer dann noch auf kriegerische Eroberung anstelle von Kooperation setzt, wird als Herrscher verlieren.

      Wenn die Herrscher der Nationen auf Kooperation anstelle von Krieg zur Machterweiterung setzen müssten, wäre für die Beherrschten sehr viel gewonnen. Krieg ist nach wie vor die schlimmste Geisel der Menschheit, die eine effektivere kooperative Lösung sämtlicher anderer gravierenden Probleme der Menschheit, von Ernährung über Krankheiten, Bildung, Armut bis hin zu Ressourcenknappheit und Umweltschutz verhindert.

      Und selbst wenn die zukünftige Supermacht China so geschickt und klug ist, dass China sehr stark wird, sodass die Welt wieder nicht richtig multipolar wird, dann gilt immer noch: Das US-Empire hat sich hingegen während seiner numehr rund sieben Jahrzehnte Herrschaft ebenso unfähig erwiesen, Frieden zu stiften, wie die europäischen Kolonialregimes der letzten 500 Jahre zuvor.

      Es ist also auch dann im Interesse der Bevölkerung der Welt sehr zu begrüßen, wenn andere Herrscher die Gelegenheit bekommen, es besser zu machen.

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