Nazisohn-Zeitung Frankfurter Rundschau hetzt gegen Linke

Am morgigen Sonntag wird in Bremen gewählt. Pünktlich zur Wahl versuchen die üblichen Schmierblätter mal wieder, die Linkspartei als antisemitisch hinzustellen, weil sie nicht solidarisch genug mit dem zionistischen Apartheidstaat Israel ist. Die Masche ist nicht sonderlich orginell. Wie annodazumal wollen diese Schmierblätter den Menschen in Deutschland weismachen, dass nur Zionisten gute Juden sind. Warum auch sollte heute etwas anders sein als früher?

Schon 1934 hat Herr Leopold von Mildenstein, Judenreferent und Abteilungsleiter im Hauptamt des Sicherheitsdienstes des Reichsführers-SS, in der bekannten Berliner Zeitung „Der Angriff“ den Menschen in Deutschland mittels einer zwölfteiligen Artikelserie nahegebracht, dass nur zionistische Juden annehmbare Juden seien. Angeregt zu der Artikelserie wurde Leopold von Mildenstein durch Herrn Kurt Tuchler, einem Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Zionistischen Vereinigung für Deutschland (ZVfD), mit dem er zuvor zum Zweck der Inspiration nebst Gattinnen für sechs Monate das zionistische Projekt in Palästina besucht hatte.

Zu der Reise wurde sogar eine sehenswerte Gedenkmünze geprägt.

Gedenkmünze - Ein Nazi fährt nach Palästina

Auch die Zionisten in Deutschland wussten die Regierung der NSDAP zu schätzen. Der zionistische Rabbi Joachim Prinz erinnerte sich später, nachdem er in die USA ausgewandert war, wie die Zionisten in Deutschland dazu standen, dass Adolf Hitler 1933 Reichskanzler wurde:

Die Regierung erklärte höchst feierlich, dass es kein anderes Land in der Welt gäbe, das so ernsthaft versuchte, das Judenproblem zu lösen wie Deutschland. Lösung der Judenfrage? Das war unser zionistischer Traum! Wir hatten das Bestehen der Judenfrage nie bestritten! Dissimilation? Das war unser eigener Aufruf!

Die Übereinstimmung der rassistischen Geisteshaltung von Zionisten und Nazis findet sich auch in den zionistischen Publikationen wieder. Die Jüdische Rundschau, das offizielle Organ der ZVfD, erklärte ihren Lesern am 13. Juni 1933 feierlich:

Der Zionismus anerkennt die Existenz der Judenfrage und will sie in einer großzügigen, konstruktiven Weise lösen. Er will hierfür die Mithilfe aller Völker gewinnen, der judenfreundlichen ebenso wie der judenfeindlichen, weil es sich seiner Auffassung nach hier nicht um Sentimentalitäten, sondern um ein reales Problem handelt, an dessen Lösung alle Völker interessiert sind.

Es verwundert wenig, dass Zionisten schon 1933 das Haavara-Abkommen schlossen, mit dem sie gemeinsam mit dem Reichsministerium für Wirtschaft den Aufbau des auf Rassentrennung beruhenden Apartheidstaates Israel vorantrieben. Die deutsche Reichsregierung schätzte den Zionismus so sehr, dass sie kurzerhand die Organisationen von Juden mit nichtzionistischer Geisteshaltung verboten. Linke Juden waren den Nazis verhasst, sie wurden von ihnen als „jüdische Bolschewiken“ von Anfang an gejagt und verfolgt wie kaum sonst jemand.

Das grundlegende Prinzip der Zusammenarbeit der Rassisten war damals, dass nur ein Zionist ein guter Jude ist. Wer die auf Integration und universellen Menschenrechten basierenden Positionen nichtzionistischer Juden unterstützte, wurde geächtet und verfolgt. Zionisten stellten dabei Israel über alles. Für nichtzionistische Juden hatten Zionisten ähnlich wie Nazis kaum mehr als Verachtung übrig. Izaak Greenbaum, Leiter des Rescue Committee der zionistischen Jewish Agency, erklärte 1943 im Angesicht des Holocaust: „Eine Kuh in Palästina ist mehr wert als all die Juden in Europa.“ Chaim Weizmann, damals Präsident der Zionistischen Weltorganisation und später erster Präsident des zionistischen Apartheidstaates, sah das ähnlich und erklärte, der wichtigste Teil des „jüdischen Volkes“ befinde sich bereits im Land Israel und jene, die man zurückgelassen habe, seien unwichtig. Antisemitismus galt Zionisten als befreundenswerte Tatsache, die den Aufbau des zionistischen Israel beschleunigen würde.

Heute ist das anders. Heute wird der Zionismus nicht mehr mit dem Argument der ideologischen Übereinstimmungen von Zionismus und Nationalsozialismus bezüglich Rassenfragen propagiert.

Samuel Salzborn, ein gegenwärtig besonders eifriger Verfechter des Zionismus, der eine Vertretungsprofessur an der Uni Gießen hat, schaffte es im letzten Jahr sogar, nichtzionistische Juden, die die auf dem Rassenwahn basierenden Vorstellungen des Zionismus nicht teilen, öffentlich als dem „linksalternativen Milieu“ zugehörige Antisemiten, also als rassistische Judenhasser, zu brandmarken. Der propagandistische Trick, den Samuel Salzborn benutzte, um sich gegen Rassismus einsetzende Juden als rassistische Judenhasser zu brandmarken, ist so simpel wie effektiv: wenn sich Juden gegen die Politik des real existierenden Zionismus aussprechen, dann lässt man bei der Hetze gegen sie einfach weg, dass sie Juden sind.

Sebastian Voigt ist hingegen Mitgründer eines Solidaritätskreises mit dem zionistischen Apartheidstaat Israel in der Jugend der Linkspartei. Vor zwei Jahren machte er dadurch auf sich aufmerksam, dass er in einer Publikation, die den Erben von Hitlers Drückerkönig Georg von Holtzbrinck gehört, forderte, die Linkspartei müsse sich vom Antizionismus trennen und einen „bedingungslosen Kampf“ gegen den Antizionismus führen. Um seine Forderung wenigstens oberflächlich zu begründen, behauptete er ganz im Stile der Propaganda des rechtsextremen zionistischen Rassistenregimes, der Antizionismus enthalte den Antisemitismus wie die Wolke das Gewitter und verschwieg die bis in die gemeinsame rassistische Wertebasis des Zionismus und der Nazi-Ideologie. Das würde sich, in Zeiten wo offen vertretener Rassismus nicht mehr en vogue ist, in einem Blättchen von Nazi-Erben auch sicher schlecht. Die alte gemeinsame ideologische Basis des Kampfes gegen Linke passt heute einfach besser, und wenn der Vorwurf von Antisemitismus dazu nützlich ist, dann sei es so.

Heute sind nicht mehr das Verbot nichtzionistischer Organisation und die Verfolgung jüdischer Bolschewisten Mittel der Wahl, um die zionistische Sekte zu unterstützen. Heute ist die öffentliche Anprangerung mit dem Vorwurf des Antisemitismus das Mittel der Wahl, um Nichtzionisten, gleich ob sie Juden sind oder nicht, fertig zu machen.

Pünktlich zur Wahl in Bremen haben nun Samuel Salzborn und Sebastian Voigt gemeinsam einen Aufsatz verfasst, in dem sie die Linkspartei wegen der dort zu vernehmenden Kritik an der rassistischen Politik des Apartheidstaates Israel anprangern. Gesammelt haben die beiden Unterstützer Israels darin zahlreiche der Anwürfe, mit denen die Lobby des zionistischen Apartheidstaates versucht hat, Mitglieder der Linkspartei zu diskreditieren, die sich öffentlich gegen die von der israelischen Regierung praktizierte Besatzung, Apartheid und Rassismus aussprechen. Und, es überrascht sicher niemand, sie bezichtigen die betreffenden Mitglieder der Linkspartei deswegen des Antisemitismus, allen voran den Duisburger Politiker Hermann Dierkes. Nach bekanntem Muster weggelassen haben die beiden Freunde Israels in ihrem Aufsatz, mit dem sie dem israelkritischen antirassistischen Flügel der Linkspartei öffentlich Antisemitismus andichten wollen, dass es insbesondere auch zahlreiche jüdische Friedensaktivisten sind, die diesen Flügel der Linkspartei unterstützen und mit dem dieser des Antisemitimus geziehene Flügel der Linkspartei solidarisch ist. Das muss natürlich nicht erwähnt werden. Nazi Leopold von Mildenstein erklärte 1934 schließlich nur die zionistischen Juden zu akzeptablen Juden. Mit nichtzionistischen jüdischen Friedensaktivisten wollten Nazis 1934 genausowenig etwas zu tun haben wie nichtzionistische Juden mit Nazis.

Propagiert wird der mangelhafte Aufsatz der Israel-Freunde, dessen Einseitigkeit und Parteilichkeit selbst unerfahrendsten Betrachtern geradezu ins Auge springen muss, nun von den zahlreichen Medien der Freunde von Apartheid und Rassismus trotzdem. Der einschlägig bekannte rechte Propagandst Jan-Philipp Hein titelt dazu gar: Studie zu Antisemiten in der Linkspartei. Erschienen ist sein auf dem Aufsatz der Freunde Israels basierendes Hetzartikelchen gegen die Linkspartei natürlich standesgemäß in der Frankfurter Rundschau, einer Zeitung, die dem Sohn eines alten Nazis aus Köln am Rhein gehört.

5 Gedanken zu “Nazisohn-Zeitung Frankfurter Rundschau hetzt gegen Linke

  1. per „zufall“ bemerkte ich soeben einen hinweis auf einen „interessanten artikel“, klickte die seite an, las, ekelte mich und wollte per kommentar dort mal anfragen, welche drogen der schreiberling konsumiert und ob er es vielleicht unterlassen könnte, den namen allahs in seinen mund zu nehmen. ging nicht. man kann zwar einloggen, kommt aber nicht weiter. ihr kennt mein unvermögen, den computer effektiv zu nutzen, daher meine bitte: kann mir jemand sagen, wie man dort 3 sätze posten kann. das hatte auf mich in etwa die gleiche wirkung, als sei man auf eine kinderpornografische seite getroffen. vielen dank im voraus. webseite: kalifat.com: humanität – das altbewährte konzept v. 16.05. – 13.38 h

  2. oh mann – fast hätte ich es wieder vergessen? was ist aus den 6000 juden geworden, die seinerzeit in libyen lebten? werden die jetzt auch ermordet, weil sie für gaddafi und keine zionisten sind? nicht, daß es später heißt, gaddafi habe sie mit nicht vorhandenem giftgas umgebracht! der o. g. artikel ist klasse und ich bin dankbar für die hinweise vor kurzem von euch: nazis und zionisten haben eng zusammengearbeitet, da bekommen viele leute kulleraugen, längst nicht alle. auch gaddafi hat in seinem greenbook darüber geschrieben, eigentlich hätte mir das klar sein müssen. auch im hinblick auf meine großmutter, die nichts gegen juden, wohl aber vieles gegen das zionistische gebilde israel hatte. da die verbreitung der hier erscheinenden artikel via dem blöden facebook und twitter nicht vorankommt, habe ich mir vorgenommen, sämtl. artikel morgen ausdrucken und vervielfältigen zu lassen und stapelweise an strategisch wichtigen orten zu hinterlassen. ich hoffe sehr, daß das in ordnung ist? keine sorge, ich belästige niemanden, der sich von berliner pumpguns schützen lassen muss, weil er angst vor der wahrheit oder grünen tüchern hat! ich möcht ja selbst nicht spucken müssen und meine schuhe brauch ich zum laufen und nicht zum über den zaun werfen.

  3. Die Zusammenarbeit von Zionisten und dem faschistischen Deutschland wird von zionistischen Protagonisten gerne vergessen oder als Verleumdung abgetan. Lenni Brenner, ein amerikanischer Aktivist hat dazu ein ganzes Buch verfaßt. „Zionismus und Faschismus: Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten“! Dieses Buch ist sehr akribisch recherchiert und alle Quellen sind belegt. Die rassistische Gesinnung der Nazi´s ist auch an den Zionisten nicht spurlos vorbeigegangen. Mehr noch, sie bedienten sich rassistischer Vorstellungen um das Sielungsprojekt Israel voranzutreiben. Sie haben den Antisemitismus in Deutschland nicht kritisiert, sondern versuchten ihn für ihre Zwecke zu nutzen. Mit im Boot war da auch immer die WZO, die auch einen Boykott von deutschen Waren in den USA mitverhindert hat.

  4. @encolere
    Ja, selbstverständlich. Eine adäquate Antwort der Zionisten auf „51 Documents“ steht auch seit Jahrzehnten aus. Das passiert nicht. Die Zionisten haben nur einen Pack von platten Lügen um ihre Geschichtsschreibung zu stützen.

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