Bilder vom Krieg in Libyen

US-Cheflügner Barack Obama hat heute verkündet, dass die USA Libyen und dem nahen Osten Demokratie und Freiheit bringen. Bilder von der Demokratie und Freiheit, die die USA und die NATO per Angriffskrieg nach Libyen bringen, gleichen auf verblüffende Weise den Bildern von der Demokratie und Freiheit, die die USA zuvor bereits nach Afghanistan und in den Irak gebracht haben.

In einem Video von heute sind Ergebnisse der humanitären Unterstützungsleistungen der USA und der NATO für die Demokratie der Libyer und die Freiheit des Erdöls der NATO-Staaten zu sehen.

In nachfolgendem Video ist zu sehen wie die von den USA und der NATO mit Bombardements aus der Luft unterstützten Handlanger zur Rekolonialisierung Afrikas in Tawarga in der Nähe von Misrata ihre dunkelhäutigen Nachbarn besuchen gehen.

Aktuelle Bilder von den Menschen, die die USA und ihre Freunde in Libyen auszurotten versuchen, wie sie einst die Ureinwohner Amerikas ausgerottet haben und das seitdem in Dutzenden Ländern wiederholt haben, gibt es auch. Hier sind Bilder von einer Demonstration gestern in Benghazi.

US-Imperator Barack Obama täuscht sich, wenn er denkt, die Menschen würden ihren Kampf gegen sein Empire aufgeben, wenn er und seine Massenmedien sie nur dreist genug belügen. Selbst in Tunesien liegen einer Umfrage zufolge Parteien vorn, bei denen es absehbar ist, dass sie den Kampf gegen sein Empire weiterführen werden, bis die in den USA herrschende Mafia sich von der Vorstellung verabschiedet, sie hätte das Recht und die Macht, die Welt zu beherrschen.

16 Gedanken zu “Bilder vom Krieg in Libyen

  1. Liebe Redaktion,
    das ist nicht die erste Demonstration in Benghazi pro Regierung. So wie Brega und Misrata wird auch Benghazi bald von den Ratten befreit sein.
    Die Frage ist nur: Wird die NATO weiterbomben, ein zweites Vietnam, noch schlimmer, riskieren? Wenn ja, wir es traurig sein für die Menschen, die betroffen sind, aber noch trauriger für die Aggressoren. Sie werden abkacken. Und ich überlege mir, ob ich nicht irgendwo Kohle zusammenkratze und nach Tripolis gehe. Besser da sterben als hier sitzen im Herzen des Verbrechens und zugaffen.
    Es lebe das libysche Volk!!! Es lebe Muammar al Gaddafi!!!

    1. danke marlene, deine worte sagen alles aus, ich denke genauso…laßt uns die visa beantragen, bevor sie auch noch den volksvertreter des lib. people-offices des landes verweisen. die hier in berlin lebenden … verbreiten ihre parasitären lügen genauso wie deren kumpane in benghazi. mir ist einfach nur noch schlecht. gibts eigentlich irgendwelche aktivitäten oder muß ich die f-uk-us-allianz-botschaften alleine belagern? kontaktaufnahme erwünscht! alle kraft und unterstützung des universums für muammar el gaddafi und meine libyer!!! lang lebe die djamahirija el libya! möge die grüne flagge immer wehen! und möge diese mörder-allianz endlich verrecken.

  2. Hallo!

    Zunächst eien Lob an die Redaktion, ich lese hier seit erst einem Monat und bin wirklich beeindruckt von den gut recherchierten Artikeln.
    Vor 2 Tagen las ich auf Telesur, dass 100 gefangene Rebellen amnestiert wurden, „Als Zeichen des Friedens und der Versöhnung“. Zunächst habe ich mich über die gute Nachricht gefreut, aber leider konnte ich nirgendwo sonst diese Meldung lesen, obwohl ich in vielen internationelen Blogs und auch main Stream Presse gesucht habe. Habt ihr darüber etwas gelesen? Hat jemand eine solche Meldung woanders gefunden? In diesem Lügenmeer weiß man ja wirklich nicht mehr, was man noch glauben kann… Telesur schien mir bislang immer recht gut informiert zu sein… Hier noch der Link zu diesem Artikel, (ich hoffe, es ist erlaubt!)leider in Spanisch. http://www.telesurtv.net/secciones/noticias/92988-NN/libia%20da%20amnist%C3%ADa%20a%20100%20rebeldes%20como%20gesto%20de%20paz%20y%20reconciliaci%C3%B3n/

    1. HI, diese unselige Freilassung von 110 LIFG-Terroristen war am 15. oder 16. Februar, unmittelbar vor den bwaffneten Übergriffen auf dunkelhäutigere und Polizeistationen. Sie hatte stattgefunden im Rahmen einer lange geplanten Amnestie.
      Kurz zu deiner Einschätzung, Marlene: aus Sicht der NATO ist jeder Gaddhafiloyale Zivilist ein Soldat des „Regimes“ und zur Ermordung freigegeben.
      DIe imperialen Aggressoren haben ja mitlerweile eine fast dichte Nachrichtensperre über ihre Tätigkeiten dort, und ich fürchte, sie richten dort flächendeckende Massaker an.
      Hinterher werden sie behaupten wollen, das seien alles „Rebellen“ gewesen, die vom Colonel getötet wurden. In Indochina haben sie ja auch ihre eigenen Massengräber den Vietkong unterzujubel versucht. Die Wahrheit kann nur erhalten bleiben, wenn die NATO und ihre Ratten besiegt werden.
      Aber ich fürchte, Libyen alleine kann das nicht schaffen. Ich habe Angst, dass das auf einen Genozid „zum Schutze der Zivilisten“ rauslaufen wird.

      1. …jeder gaddafi-loyale ein soldat des regimes und zum abschuss freigegeben…wer hat das wo festgelegt? (ich glaube das sofort) nur, falls dümmlinge nachhaken, möchte ich gewappnet sein. und heißt das, wir dürfen uns auch ausserhalb libyens schon mal unsere massengräber ausschaufeln? mensch, das wird eine buddelei weltweit! danke für die info! liebe gaddafi-grüne grüsse an alle!

  3. @Lara
    Dazu gab es auch aus Libyen etwas. Meines Wissens geht die Freilassung auf eine Initiative der Stammesführer zurück.

  4. Widerwärtig doch auch, wie es in Ägypten zugeht, nachdem die USA-Nato dort gesoegt hat.
    „Der Anwalt und Rechtsaktivist Adel Ramadan von der Ägyptischen Initiative für Bürgerrechte (EIRP) spricht von einer Härte der Justiz in nie da gewesenem Ausmaß. »Da sich in einem einzigen Schnellverfahren bis zu 35 Beschuldigte zu verantworten hatten, schätzen wir die Zahl der verurteilten Zivilisten auf über 50000«, sagte er der Nachrichtenagentur IPS. Die Situation sei heute schlimmer als vor dem Regimewechsel: »Selbst unter Mubaraks Regierung gab es im Jahr kaum mehr als drei Militärprozesse.«“
    Siehe http://www.jungewelt.de/2011/05-17/030.php .

    Und „taz“, „SPEI-Gel“, „ZEIT“ & Co finden das völlig in Ordnung.

  5. @Johannes
    Nein, das ist eine andere Geschichte. Hier geht es um die Feilassung von Rebellen letzte Woche. Das lief auch durch libysche Nachrichten.

  6. Liebe Redaktion
    Das war keine Freilassung, sondern eine Amnestie für diejenigen der „Rebellen“ die innerhalb von drei Tagen die Waffen abgeben. Diese durften unbehelligt in ihre Wohnungen zurückkehren. Die werden natürlich überwacht. Der Beschluß ging von dem großen Stammestreffen vom 5. bis 7. Mai aus, wo sich 850 Stämme zusammengefunden hatten, um über die Situation in Libyen zu diskutieren. Man hat sich gegen die NATO-Aggression gewandt, hat seine Unterstützung für Muammar al Gaddafi ausgesprochen, hat die Einfrierung der Gelder, die angeblich Gaddafi bzw. seiner Familie gehören, als Raub an libyschen Eigentum erklärt, den dies wären die Gelder des libyschen Staates, die dem libyschen Volk gehören. Außerdem wurde die Amnestie ausgesprochen und 100 Amnestierte wurde dann ein paar Tage später auch begrüßt.

  7. 22.05. – 0,16 h: bin erst jetzt dazu gekommen, die videos anzusehen. dank der redaktion. das es schlimm würde, war klar, aber jetzt ist ein punkt erreicht, wo bei mir nichts mehr geht. was sind das für ausgeburten der hölle und warum schickt keiner die a-bombe auf den weg nach f-uk-us? mein gott, so verkommen kann die menschheit doch nicht sein, daß sie diesen völkermord an den gaddafi-libyern (schätzungsweise 98 % der bevölkerung) zuläßt. wer zudem diese libyer kennt, der kommt aus dem schluchzen nicht mehr raus: die sind ein ganz besonderes völkchen: stolz, edel, über alle maßen hilfs- und schutzbereit. die leiterin der amerikanischen schule in tripolis hat es mahnend nach ihrer heimkehr gesagt: the libian people are very, very sweet. was können wir bloß tun???

  8. @veronika
    Was wir tun können, ist dafür zu sorgen, dass den Herrschern von F-UK-US dieser Raubzug so schwer wie möglich gemacht wird. Das geht in den westlichen Ländern vor allem durch das Herstellen von Öffentlichkeit. Die Menschen in F-UK-US sollen sehen, was ihre Führer verbrechen. Je mehr Menschen das sehen, und je mehr Widerstand es dann dagegen gibt, desto eher werden sie von ihrer Beute ablassen. Das kann aerdings leider lange dauern, wie wir beim Irak-Krieg gesehen haben und in Afghanistan noch sehen.

    Langfristig geht es darum, in den westlichen Ländern für politische, wirtschaftliche, mediale und militärische Veränderungen zu sorgen, die es den westlichen Ländern unmöglich macht, weiterhin permanent Raubkriege zu führen.

    Einen ersten Hoffnungsschimmer gibt es diesbezüglich schon: wenn die USA so richtig pleite sind, könnten sie die Lust und die Fähigkeit zum Führen von Angriffskriegen weitgehend verlieren.

    1. bitte nicht löschen! kann man nicht einfach auftragskiller auf die deme der f-uk-us ansetzen? mensch, wo sind bloß die schönen carlos- und abu nidal-zeiten geblieben und warum haben diese männer der welt keine söhne geschenkt? übrigens habe ich heute eine sehr gut ins deutsche übersetzte rede von muammar el gaddafi, bezüglich des kanguruh-courts, gehört. da sind sehr viele vorträge von ihm: Welcome to the official site of al-khatafi. sollte ich gestern im lotto gewonnen haben, werde ich ein kopfgeld auf die (ver)führer der f-uk-us-allianz aussetzen und vom restgeld nach libyen fahren.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.