ORF enthüllt US-Regime-Change-Kampagne im nahen Osten

Im Weltjournal vom letzten Mittwoch enthülte der österreichische Staatssender ORF im Beitrag „Die Revolutionsprofis„, dass die „bunten Revolutionen“ in Tunesien und Ägypten lange zuvor am Reißbrett geplant waren. Für den Staatsfunk ist das eine bemerkenswerte Leistung: er enthüllte damit der breiten Öffentlichkeit, dass der „Arabische Frühling“ eine US Operation ist, und das nicht erst nach Jahren, sondern schon wenige Monate, nachdem es im Parteibuch zu lesen war.

Die vorgestellten US-gestützten serbischen Revolutionsberater von Canvas behaupteten von sich vor laufender Kamera, sie könnten mit erfolgreichen Regime Changes in Georgien und der Ukraine vor ein paar Jahren und in Tunesien und Ägypten gerade eben Erfolge vorweisen. Was die Berufsrevolutionäre im Dienste der US-Außenpolitik, gut finanziert über MEPI und die CIA-Front „Freedom House“, vor der Kamera nicht enthüllt haben, ist die militärische Komponente der jüngsten US-gestützten Regime-Change-Operationen im arabischen Raum. Wie im Parteibuch bereits vor Monaten nachlesbar war, waren die Regime Changes in Tunesien und Ägypten eigentlich von den USA geplante Militärcoups, zu denen die von den massenmedial unterstützten Demokratie-Aktivisten organisierten Demonstrationen nur einen glaubwürdigen Pretext liefern mussten.

In acht bis neun Staaten des arabischen Raumes, erklärten die gern mit der typischen George-Soros-Otpor-CIA-Faust prahlenden imperialistischen Regime Change Experten, seien sie derzeit direkt vor Ort mit der Durchführung von Revolutionen beschäftigt. Welche Staaten das sind, wollten die Rvolutionsberater aus Geheimhaltungsgründen natürlich nicht verraten. Dabei fält es nicht schwer sie zu finden. Für den morgigen 15. Mai wurde in Palästina mit dem Logo der typischen George-Soros-Otpor-CIA-Faustzu Protesten aufgerufen, deren eigentliches Ziel sicherlich nicht das vorgegebene, sondern die Zerschalgung der Hamas ist.

Nach dem arabischen Raum sollen, wenn es nach den US-gestützten Weltrevolutionären geht, mal wieder Weißrussland, die Ukraine – die Bevökerung dort hat die US-Marionetten kürzlich einfach wieder abgewählt – und Russland zum Ziel von US-gestützten Regime-Change-Operationen werden. Dazu, ob sie beabsichtigen, mit Unterstützung der Terrororganisation CIA einen neuen Weltkrieg zu starten, wurden die US-gesponsorten Revolutionäre nicht befragt.

PS: Noch eine Anregung zum Nachdenken: Warum erklären die Massenmedien gerade jetzt der breiten Bevölkerung, dass die USA hinter den Regime-Changes in Tunesien und Ägypten stecken? Könnte es wohl sein, dass die USA sich in Ägypten verkalkuliert haben und sie Angst haben, dass die Muslimbruderschaft, die beim US-gestützten Regime Change in Ägypten von Anfang an voll mit dabei war, in demokratischen Wahlen die Ernte der von den USA geplanten Revolution einfährt und die USA nun öffentlich den Credit für den Regime Change wollen?

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