NATO macht in Libyen das, was sie am Besten kann

Die nordatlantische Terrororganisation NATO macht in Libyen offenbar wieder das, was sie am Besten kann: Kinder und andere Zivilisten ermorden. Während des nunmehr beinahe zehnjährigen Krieges gegen Afghanistan hat die NATO ihre diesbezüglichen Fähigkeiten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unvergessen sind die zahlreichen dort von US-Terroristen begangenen Verbrechen, die die Terrororganisation NATO da dann anschließend zu vertuschen und wegzulügen versuchte.

Beispielsweise berichtete die Süddeutsche Zeitung:

US-Sondereinheiten haben bei einer nächtlichen Razzia im Februar fünf unschuldige Afghanen erschossen und anschließend offenbar versucht, zumindest Spuren für die Tötung von drei Frauen zu vertuschen. Nach Informationen der britischen Times sollen die US-Soldaten die tödlichen Kugeln mit Messern aus den Körpern ihrer Opfer entfernt und die Schusswunden mit Alkohol ausgewaschen haben.

Fliegen die Verbrechen auf, dann versucht die NATO sie regelmäßig damit zu erklären, dass sie nur in Afghanistan sei, um Bevölkerung vor sogenannten Taliban zu schützen. Im Prinzip bedeutet das, dass die NATO behauptet, die Mütter, Väter und Kinder in Afghanistan vor ihren Söhnen und Brüdern zu schützen, die in die Berge gegangen sind um gegen die Besatzung ihres Heimatlandes duch die NATO zu kämpfen und deshalb von der NATO Taliban genannt werden.

Glaubt man den Ausführungen der NATO, so begeht die NATO ihre Verbrechen immer nur in bester Absicht. Mitnichten erklärt die NATO in ihren Statements, dass sie den Krieg gegen Afghanistan deswegen führt, weil sie dauerhafte Militärbasen in dem zentralasiatischen Land will, um die benachbarte Region zu beherrschen und den Heroinnachschub für de Welt langfristig sicherzustellen.

Natürlich geht es der NATO in Libyen auch nur darum, Zivilisten zu schützen. Darum, dass der liebe Herrgott das viele süße Öl Europas aus Versehen ein paar Kilometer südlich von Europa verbuddelt hat und die NATO nun bemüht ist, dieses kleine 5.000 Mrd Dollar teure Missgeschick der Schöpfung zu korrigieren, geht es natürlich nicht. Und erst recht nicht geht es der NATO nicht darum, drohendes Ungemach abzuwenden, dass daraus zu entstehen drohte, dass die libysche Regierung ein paar Dutzend Milliarden Ölprofit für eine „African Investment Bank“ und einen „African Monetary Fund“ gespart hatte, mit denen die segensreiche Tätigkeit der weltweit aktiven Menschenrechtsorganisationen „Weltbank“ und „Internationaler Währungsfonds“ in Afrika in nur wenigen Jahren hätte überflüssig gemacht werden können. Es der NATO in Libyen natürlich nur darum, Zivilisten vor Gefahren zu schützen.

Um die libyschen Zivisten vor Gefahren zu schützen, bombardierte die NATO in Libyen gestern früh morgens eine Schule für behinderte Kinder und abends dann das Wohnhaus eines Studenten. Über das letztere Bombardement berichtete Spiegel Online heute:

Tatsächlich aber haben alle am Libyen-Einsatz beteiligten Nato-Verbündeten jetzt möglicherweise ein Problem, auch die USA, auch die Briten. Denn aus völkerrechtlicher Sicht dürfen sie den Diktator nicht töten – zumindest nicht mit Absicht. Doch der Angriff vom Samstagabend auf das einstöckige Haus in einer exklusiven Wohngegend von Tripolis, bei dem nach Angaben des Regimes der jüngste Gaddafi-Sohn Saif al-Arab und drei Enkelkinder des Diktators ums Leben kamen, wirft die Frage auf, ob sie es nicht dennoch klammheimlich versuchen.

Die NATO macht in Libyen also das, was sie am Besten kann: Lügen und Morden. Der britische NATO-Terroristenführer David Cameron ist hingegen etwas ehrlicher, und sagt offen, dass die NATO versucht, auf libysche Entscheidungsträger zu zielen. Den zufälligen Nebeneffekt, dass die Entscheidung für die „African Investment Bank“ und den „African Monetary Fund“ durch die Ermordung der relevanten Entscheidungsträger revidiert werden könnte, erwähnte David Cameron natürlich nicht. Die NATO mordet in Libyen nur, um Zivilisten zu schützen und Libyen mit Menschenrechten entsprechend dem bekannten NATO-Standard zu beglücken.

Also, alles wie gehabt. Eine Neuerung gibt es in Bezug auf Libyen allerdings doch. Kinder in Libyen werden im NATO-Jargon nun offiziell „command-and-control facilities“ genannt.

5 Gedanken zu “NATO macht in Libyen das, was sie am Besten kann

  1. So wie die Verbrecher der USA und der NATO schon den Staatschef Fidel Castro mehrmals ermorden wollten, scheint bei diesen Verbrechern jede Sicherung durchgebrannt.

    In ZUkunft kann jetzt jeder Staatschef -in durch NATO und USA-Verbrecher liquidiert werden ?
    Unsere freiheitlich, demokratischen Medien werden das schon propagandistisch schönreden.

    Ich möchte jedenfalls nicht, das unsere Bundeskanzlerin eines Tages durch NATO Angriffe so einfach eliminiert wird – auch wenn ich mit der Politik dieser unserer Regierung nicht übereinstimme !

    Diese USA und NATO-Verbrecherclique scheint das Völkerrecht und jegliches Maß verloren zu haben – sind dort Psychopaten am Hebel ?
    Dagegen war ja Nazi-Deutschland für die Weltgemeinschaft berechenbar und zuverlässig zu den Richtlinien des Völkerrechtes. (u.a. kein Einsatz von Bio- Chemie-Waffen von der Wehrmacht)

    1. …in zukunft kann jetzt jeder staatschef durch die nato- und usa-verbrecher liquidiert werden? aber nein, die amis und franzosen haben sicher wieder eine eigenbedarfsklausel eingebaut, s. c-waffen-konferenz ende der 80er jahre in paris. es ist auch nicht möglich einen französischen oder us-amerikanischen general in denhaag zu belangen: die sind zwar irre, aber in sachen eigenschutz- und nutz durchaus mitunter clever. erinnert sich jemand an das libysche arzneiherstellungswerk rabta 1989? ich war seinerzeit davon überzeugt, daß rabta eine c-waffenfabrik sei und hielt den mund. beduinen pilgerten nach rabta und schützten das werk mit ihren blossen körpern. irgendwer steckte die angelegenheit dann in brand. gaddafi tobte im fernsehen und wurde falsch übersetzt: sollte sich herausstellen, daß deutsche den brand entfacht haben, werde ich alle deutschen in libyen eleminieren lassen. tatsächlich aber sagte er: wenn sich herausstellt, daß deutsche für den brand verantwortlich sind, werde ich die in libyen vorhandene deutsche wirtschaftspräsenz eliminieren. tja…und heute bin ich davon überzeugt, daß dort nur aspirin hergestellt worden ist. wie schade, heute hätten wir so ein schönes c-waffen-fabrikchen so gut brauchen können.

  2. …mhm…stimme vollinhaltlich zu. psychopathen am werk? doch, ja…oder so ähnlich. vergleicht doch mal die gesichtszüge der frustrierten, von haß getriebenen clinton mit denen unserer frau merkel: bei clinton sehe ich nur krieg und mord und haß. wohingegen merkels gesichtszüge eher weich und mädchenhaft, beinahe schön erscheinen. ich mag sie dennoch nicht. übrigens hat auch libyen schöne gebirgsketten, z. b. den djebel el-nefusa…haben die amis ihrer afghanischen mordkampagne auch einen so wegweisenden millitär. namen wie „odyssee dawn“ gegeben? nomen est omen! odysseus irrfahrt dauerte 10 jahre und dann kamen nochmals zehn jahre, glaub ich. meint ihr, china würde mir eine wasserstoffbombe – in kleinen kreditraten – verkaufen und krieg ich die im taxi in den kofferraum?

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