Libysche „Rebellen“ haben für den Krieg ums Öl neue schwere Waffen bekommen

Die Beweise dafür, dass die sogenannten libyschen „Rebellen“ unter Bruch der UN-Sicherheitsratsresolution von der NATO-geführten Kriegskoalition mit neuen schweren Waffen ausgerüstet wurden, häufen sich.

Al Jaeera berichtete heute aus der Nähe der Front im Ölhafen von Brega:

Wir haben heute einige Extra-Waffen hereinkommen sehen, sehr anders aussehende Waffen als die, die wir bisher gesehen haben, eine Art von zylindrischen Multi-Rocket-Launchers. Sie sahen aus als seien sie von einem Luftfahrzeug, mir wurde von Leuten gesagt, die von mehr als ich verstehen, dass sie aussehen, als seien sie möglicherweise zuvor an Hubschraubern befestigt gewesen, und dann angepasst und umgebaut, um sie auf der Ladefläche von Pick-Up-Lastern einzusetzen.

Diese Nachricht deckt sich mit einem vorgestrigen Bericht von Al Jazeera über die Lieferung von hitzesuchenden Katjushas. Bloomberg berichtet zusammenfassend:

US-amerikanische und ägyptische Special Forces trainieren Rebellen im Osten Libyens, sagte Al Jaeera, unter Berufung auf einen Rebellen. Ägypten beliefert die Rebellen mit hitzesuchenden Katyusha-Raketen, berichtete Al Jazeera heute.

Die Berichte dazu, was da gerade in Libyen geschieht, sind völlig eindeutig. Euronews berichtet zum Beispiel heute unter dem Titel: „Rebellen kommen der Rückeroberung von Brega näher„, dass sogenannte „Rebellen“ libysche Regierungskräfte aus einem Großteil der „Stadt“ „herausgedrückt“ haben. Es ist keine Frage, dass „Rebellen“ versuchen, Brega zu erobern. Brega ist allerdings keine richtige Stadt, sondern ein künstlicher Ölhafen in der Wüste, der zwar zentral für das libysche Ölgeschäft ist, wo es aber nur sehr wenige Zivilisten gibt. Die meisten Arbeiter des Hafens, die praktisch die einzigen Zivilisten dort sind, haben, nachdem die ebenso mörderischen wie rassistischen „Rebellen“ sie als vermeintliche „Söldner“ gejagt, verfolgt und misshandelt haben, längst die Flucht ergriffen.

NATO-Bomber versuchen den Feldzug der vom CIA-Mann Khalifa Hiftar angeführten „Rebellen“ zur Eroberung der Ölinstalltionen um Brega dadurch zu unterstützen, dass sie ihnen den Weg freibomben. Um den Rebellen den Weg auf dem Feldzug zur Eroberung der libyschen Ölinstallationen freizubomben, nimmt die NATO in Kauf, dass sie mit ihren Bomben selbst einige der wenigen Zivilisten ermordet, die dort immer noch sind. Anstatt diese Zivilisten zu schützen und auf einen Waffenstillstand hinzuarbeiten, was der UN-Sicherheitsratsresolution 1973 entsprechen würde, ermordet die NATO-geführte Kriegskoalition also Zivilisten, um einen Eroberungsfeldzug zu unterstützen.

Diese Erkenntnisse lassen nur einen Schluss zu: NATO-Staaten führen in Libyen unter dem Vorwand des von der UN-Resolution 1973 genehmigten militärischen Eingreifens zum Schutz von Zivilisten einen verbrecherischen Angriffskrieg, dessen Nahziel die Eroberung libyscher Ölinstallationen und dessen eigentliches Ziel der Sturz der libyschen Regierung zur Umwandelung des Landes in eine via Statthalter geführte Kolonie der Aggrssoren ist. Die libyschen Ölreserven haben einen Wert von etwa 5.000 Miliarden US-Dollar.

Die Aggressoren kümmern sich bei diesem Raubkrieg um internationales Recht und die UNO nur, wo es für ihre Propaganda nützlich ist.

Nachtrag: Die US-Propagandaklitsche AP hat es gerade noch etwas deutlicher gemacht, was die US-Terroristen in Libyen gerade tun: A-10 Thunderbolt Flugzeuge hätten in der Nähe von Brega angegriffen, erklärte AP unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter des US-ameriakanischen Terrorregimes. A-10 Bomber werden typischerweise dazu eingesetzt, um Truppen im Bodenkampf durch Close Air Support zu unterstützen. Mit dem Schutz von Zivilisten hat die Unterstützung von Bodentruppen bei der Eroberung einer Stadt nichts zu tun – im Gegenteil. Außerdem verbreitet die dreckige US-Propagandamaschine auch noch die dreiste Lüge, die „Rebellen“ würden gegen die Regierungstruppen so schlecht abschneiden, und hätten deshalb Brega nicht erobern können, weil sie unterlegene Waffen hätten. Tatsächlich haben die libyschen Regierungstruppen weder A-10 Bomber noch hitzegeleitete Katjushas wie die CIA-Lakaien sie haben.

2. Nachtrag: Bilder von den neuen Waffen der Rebellen genannten CIA-Lakaien gibt es inzwischen auch, z.B. hier, hier und hier. Ach, so, und dann noch das hier: um die Kontrolle über das libysche Öl zu bekommen, schickt die NATO sogar Kinder an die Front.

3. Nachtrag: Und hier ist ein Video, wo sich jemand mal die Waffen genauer angeschaut hat, die die „Rebellen“ bisher schon so hatten:

Fazit: Die „Rebellen“ haben trotz UN-Waffenembargo jede Menge neueste NATO-Waffen samt haufenweise passender Munition dazu. Die libysche Regierung hat solche neuartigen Waffen nie gehabt. Auf den frischen Munitionskisten aus den USA ist sogar noch die Beschriftung zu sehen. Wenn irgendjemand behauptet, die NATO würde noch überlegen, ob sie die „Rebellen“ bewaffnen will, so ist das alles Blödsinn. Die werden längst massenhaft mit neuesten NATO-Waffen bewaffnet.

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14 Gedanken zu “Libysche „Rebellen“ haben für den Krieg ums Öl neue schwere Waffen bekommen

  1. Danke. Wir haben den Artikel mit Auszug in die Gruppe „Europe for peace, against war! – Europe für den Frieden, gegen Krieg!“ übernommen.
    Die Gruppe hat jetzt 135 aktive Mitglieder von Indien über Europa und Nordafrika bis USA oder Argentinien.
    Wer an weiteren Informationen, oder Rohinformationen interessiert ist und mit der Englischen Sprache zurecht kommt (einiges ist auch in Deutsch), kann bitte auf unserer Seite nachsehen oder auch Mitglied werden. (Kostet doch nur etwas Zeit und das sollten wir jetzt schon aufbringen.)

    LG, Steffen

    Link: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_180866951957443&ap=1

  2. Hallo,
    liebe Redaktion, weiß nicht, ob ich alles richtig verstanden habe, aber hier möchte ich die Nachricht, wenn sie denn stimmt, als erstes posten:
    hier ist ein Video, was besagt, dass die libysche Armee am 4. April nach Benghazi reingefahren ist. Kann es sein? Die arabische Überschrift sagt:
    لجيش الليبي يدخل مدينة بنغازي ت�…
    von Sam Libyano (Videos)
    4:44
    Übersetzt: Libysche Armee in die Stadt Benghazi, T. …
    von Sam Libyano (Videos)
    Darunter steht:
    4.44
    Dankt Gott für Sie
    Und Allah ist der Größte auf Grundstücken der Aggressoren
    Kann es sein? Die Bilder zeigen viele Zivil-Autos und einige Armee-Fahrzeuge, viel Hupen, einige grüne Fahnen und Männer mit Waffen, wie sie ja, tatsächlich IN DIE STADT BENGHAZI HINEINFAHREN!!!!!!

  3. Widerwärtig russische Hetze.
    Seit Medwedews Parteinahme für einen Nato-Angriff auf Libyen ist man auf dem vormals unverdächtigen Regierungsblatt RIA Novosti vor der primitivsten Hetze nicht mehr sicher.
    So heißt es auf http://de.rian.ru/security_and_military/20110404/258750859.html : „BELGIENS VERTEIDIGUNGSMINISTER VERMUTET BIOLOGISCHE ODER CHEMISCHE WAFFEN BEI GADDAFI“

    Ein „vermutet“ gibt der Artikel allerdings nicht her. Dort steht nämlich lediglich, dieser Pieter de Crem „schließt nicht aus, dass…“. Und das ist nicht dasselbe wie „vermutet“!

    Ich schließe übrigens ebenfalls nicht aus, daß Belgien geächtete biologische und chemische Waffen hat. Ich schließe außerdem nicht aus, daß dieser
    Pieter de Crem aktives Mitglied eines belgischen Kinderschänderringes ist. Damit behaupte ich ja nicht, daß er ein Kinderschänder ist – ich kann es nur nicht ausschließen. Das wäre sogar gewissenlos von mir! Denn ich kenn diesen Pieter de Crem doch überhaupt nicht. Und wenn ich jetzt einfach ausschlösse, daß Pieter de Crem Mitglied eines belgischen Kinderschänderringes ist, dann wäre das von mir völlig aus der Luft gegriffen! Geradezu verantwortungslos wäre das von mir!

  4. Liebe Redaktion,
    ich hoffe, Du erlaubst, Deinen wundervollen, sicher vielgelesenen Text zu nutzen, um auf folgenden offenen Brief aufmerksam zu machen:
    http://tigerpantherin.over-blog.de/article-tatbestand-des-angriffskrieges-71087698.html

    Tatbestand des Angriffskrieges
    Der deutsche Freidenkerverband (Quelle des Originals: http://tigerpantherin.over-blog.de/ext/http://www.freidenker.org/cms/dfv/)schrieb am 4. April 2011 einen offenen Brief an alle Fraktionen des deutschen Bundestages:

    04. April 2011
    Offener Brief
    an die Fraktionen des Deutschen Bundestags
    Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!

    Sehr geehrte Frau Birgit Homburger,

    seit dem 19. März 2011 führt eine Allianz unter Führung Frankreichs, Großbritanniens und der USA einen Interventionskrieg gegen die Libysch-Arabische Dschamahirija. Die Interventionsmächte sind dabei, eine Anschlussoperation unter Führung der NATO zu organisieren.
    . . .

    In der Anlage erschien In der Anlage zum Brief erschien ein Memorandum des Völkerrechtlers Professor Dr. Hans Köchler, des Präsidenten der „International Progress Organisation“ mit Sitz in Wien (Quelle des Originals: http://i-p-o.org/IPO-nr-UN-Libya-28Mar.htm):
    „Alle notwendigen Mittel”
    (die Weiterverbreitung ist ausdrücklich erwünscht)

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