Konflikt in Libyen verschärft sich

Gestern hatten Staatsterroristen der USA sich dazu bekannt, 112 Raketen auf Libyen abgeschossen zu haben. Nun haben US-Staatsterroristen außerdem mitgeteilt, dass auch diverse US-amerikanische sowie britische Kampfflugzeuge Libyen bombardiert haben.

Allein drei B2-Stealth-Bomber sollen 40 Bomben auf Libyen abgeworfen haben. Die Anzahl der Opfer des US-geführten Terrors gegen Libyen hat sich auf mindestens 64 erhöht. Da zumindest einige der US-Terrorbomber trotz der bisher fehlenden Erlaubnis des italienischen Parlamentes von Italien aus gestartet zu sein scheinen, befindet sich nun wohl neben Frankreich, den USA und England auch Italien mit Libyen im Kriegszustand.

Durch die Terrorangriffe der NATO-Staaten auf Libyen hat sich der bewaffnete Konflikt unterdessen auch sonst dramatisch verschärft und ausgeweitet. In den von US-Kollaborateuren besetzten Städten Libyens sind bei bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der libyschen Regierung und US-Kollaborateuren in Benghazi und Misrata zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die libysche Regierung hat angekündigt, in den nächsten Stunden zur Verteidigung Libyens an eine Million Libyer Waffen auszugeben.

Der libysche Revolutionsführer Muamar Gaddafi hat als Reaktion auf die Terrorattacken der NATO-Staaten gegen Libyen erklärt, Libyen werde sich gegen den Kreuzzug zum Raub des libyschen Öls verteidigen und der Krieg werde nicht auf das Territorium Libyens begrenzt bleiben. Verbale Unterstützung bekam Libyen unmittelbar nach dem Terrorangriff der NATO bereits vom afghanischen Widerstand. Das „Islamische Emirat Afghanistan“ verurteilte in einem Statement die Angriffe der NATO auf Libyen alls Einmischung in innere Angelegenheiten Libyens und rief alle Muslime dazu auf, Libyen gegen „die Tentakel des ausländischen Kolonialismus“ zu verteidigen.

Russland und China, die mit ihrer Enthaltung den Kriegsbeschluss des UN-Sicherheitsrates ermöglicht hatten, und Indien, das sich im UN-Sicherheitsrat ebenfalls der Stimme enthielt, haben bezüglich der NATO-Attacke auf Libyen nun ihr Bedauern geäußert. Amr Mussa, der Generalsekretär der arabischen Liga, die mit einem vieldeutigen Statement vor einer Woche dem Angriff der NATO politische Deckung gegeben hatte, hat die Angriffe der NATO auf Zivilisten in Libyen kritisiert.

7 Gedanken zu “Konflikt in Libyen verschärft sich

  1. Hallo,
    eine erste Kundgebung gegen die NATO-Aggression gab es heute ab 11.00 MEZ in Berlin vor dem Brandenburger Tor. unter vielen seien zwei Schilder zitiert: Stop Criminal Aggression against Libya! Halte a l’agression criminelle contre la Libye!
    Gruß
    Marlene Tiger

  2. O Ton: Unserer Eliten.
    Das geht ja auch nun, nicht so weiter, dass ein Hauptteil des Erlöses für unser Libysches Öl, an die Bevölkerung von Libyen verteilt wird. Wo kommen wir dann hin, wenn dieses Verhalten, auf der ganzen Welt um sich greifen würde. Dann könnten wir unsere ganzen Privilegien verlieren, und müssten am Ende noch selbst, für unseren Lebensunterhalt* ARBEITEN *. Um der Anfängen zu wehren, müssen wir halt das Libysche Volk, darüber Aufklären, wer auf der Welt das Sagen hat, und das es jetzt Schluss damit ist, unseren Profit zu verprassen.

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