Frankreich hat Krieg gegen Libyen begonnen

Wie der nahe dem US-Luftwaffenstützpunkt in der US-hörigen Golfdiktatur Katar ansässige Terroristensender Al Jazeera mitteilte, hat Frankreich den Krieg gegen Libyen soeben begonnen. Französische Kampfflugzeuge sind in feindlicher Absicht nach Libyen eingedrungen und haben dort auf Fahrzeuge geschossen, die sie für der Regierung zugehörig hielten.

Die frühere Kolonialmacht im südlichen Libyen hat offenbar die bitteren Lektionen vergessen, die dazu geführt haben, dass Frankreich seine Kolonien in Nordafrika aufgeben musste.

Der französische CIA-Agent Nicolas Sarkozy hatte zuvor seine „totale Entschlossenheit“ zum Angriffskrieg gegen Libyen öffentlich bekundet und will beim Krieg gegen Libyen den libyschen Revolutionsführer Muamar Gaddafi offenbar unbedingt ermorden, um zu verhindern, dass Muamar Gaddafi der Welt erklärt, von wem sich Nicolas Sarkozy seinen Wahlkampf finanzieren lassen hat.

Frankreich ist damit ein legitimes Ziel für Vergeltungsangriffe Libyens geworden. Die freie Welt steht nun zusammen, um Libyen gegen die Angriffe der NATO-Kolonialisten zu verteidigen und dafür zu sorgen, dass die französischen Terroristen ihre gerechte Strafe erhalten.

Die Wut auf die Kolonialisten wächst von Stunde zu Stunde.

13 Gedanken zu “Frankreich hat Krieg gegen Libyen begonnen

  1. Bei all den Meldungen vergisst die Propaganda Presse, das es Waffenlieferungen und Öllieferungen gab, wovon der Westen profitierte.

    Welches Land ist demnächst dran, wenn es heißt, „die westliche Welt wird im Ausland verteidigt?“

  2. Die EUSraEliten führen ihr Projekt Terroristenzucht in die nächste Phase. Alles für „unser Öl bei die Araber“ (Volker Pispers). Die unkritischen Massen gucken derweil höchst besorgt auf die Benzinuhr, wenn man arabisches Blut tanken könnte, sie würden es tun. Wenn auch nur heimlich, denn vordergründig geht es natürlich um die Kontinuität des Menschen(un)rechts.

    Mir ist übrigens aufgefallen, dass selbst gestandene Denker dem PRopagandaspin erlegen sind. Alles in Allem wenig erbaulich, aber nicht wirklich überraschend.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  3. In Berlin soll es ab 11 Uhr eine Mahnwache am Brandenburger Tor unter dem Motto »Bomben schaffen keinen Frieden. Kein Krieg in Libyen!«, geben, leider ruft nur die Partei „Die Linke“ in Berlin auf. (wegen Bisky und Co. ist es mir fast unangenehm, bei denen zu stehen, bin auch kein Feigenblatt), in Ermangelung anderer Möglichkeiten werde ich wahrscheinlich doch dahin gehen.

  4. Achtung, FASCHO ALARM
    man merkt es manchmal nicht schnell genug: der Text „Spontane Kundgebung gegen Libyen Überfall“ muß dringend gestrichen werden! Fascho-Alarm. Näheres auf Wunsch. Bitte also nur den Text über die Mahnwache in Berlin lassen. Großes Sorry!!!

  5. Gaddafi ist nicht „Präsident“ oder „Diktator“ und er ist an der libyschen Regierung in keiner Weise formal beteiligt!

    Er selbst hat seine Tätigkeit für Libyen in einem Interview kürzlich mit der Tätigkeit der Queen für Großbritannien verglichen. Er wurde gefragt, warum ihn denn kein Libyer für seine Politik kritisiere. Die Interviewerin wollte damit dem Fernsehzuschauer (zwinker, zwinker!) aufzeigen, was für ein brutal meinungsunterdrückender Diktator Gaddafi sei. Gaddafi erwiderte daraufhin, daß ihn kein Libyer für die libysche Politik kritisiere, sowenig wie die Queen für die britische Politik kritisiert werde. Denn er wie die Queen machten nun mal nicht die Politik, sondern seien fürs Repräsentieren verantwortlich.

    Daß das nichts als die Wahrheit ist und daß die Medien Gaddafi lediglich zum bösen Popanz aufgebaut haben (als sei er so eine Art ‚Pinochet‘ oder ‚Videla‘) kann man schon dann gleich nachlesen, wenn die Intelligenz gerade mal dafür reicht, Wikipedia anzuklicken und „Libyen“ richtig einzugeben.

    DE-Wikipedia verwickelt sich allerdings auch gleich in Widersprüche. Völlig richtig lesen wir auf http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#Volksrepublik_1977 : „1979 trat Muammar al-Gaddafi von den Staatsämtern zurück, blieb aber als „Revolutionsführer“ Machthaber im Lande.“

    Zunächst zu dem ersten Halbsatz. Ja: Gaddafi hat kein Staatsamt inne. Lediglich als ‚Grand Seigneur‘ der damaligen „Revolution“ übt er eine repräsentative Rolle aus. Da er kein Staatsamt innehat, ist er auch nicht „Oberbefehlshaber der Streitkräfte“ (DE-Wikipedia: „Die faktische Macht liegt jedoch beim Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Oberst Muammar al-Gaddafi“). Wäre er Oberbefehlshaber hätte er ja d o c h ein Staatsamt inne, liebe Wikipedia! JA, WAS DENN NUN?!

    Richtig ist allein, daß Gaddafi k e i n Staatsamt innehat (und auch nicht Verteidigungschef ist). Auf http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Libyen.html erfahren wir, wer Staatsoberhaupt und wer Regierungschef ist.

    Nun zum zweiten Halbsatz oben: „…blieb aber als „Revolutionsführer“ Machthaber im Lande“. Ja – kann sein oder auch nicht. Dazu müßt man dann schon mehr lesen. „Machthaber“ ist auch kein politisches Amt. Was wollte man z. B. diesem Ackermann oder den Bertelsmännern bei uns anhängen? Vielleicht ist Gaddafi ja möglicherweise so was wie der libysche „Wolfowitz“ oder „Brzezinski“ oder ein „Rothschild“ (die ja, schenkt man einigen streng einfarbigen blogs Glauben, die wahren Herrscher von GB und USA seien). Nur: Für den Jugoslawien-, Irak- und Afghanistankrieg würde man in einem Kriegverbrecherprozeß immer Clinton, Bush und Obama (und die Generäle) verantwortlich machen. Wolfowitz & Co hingegen nur dann, wenn man wenigsten ‚Anstiíftung‘ beweisen könnte. Ebenso ist es mit Gaddafi.

    Gaddafi ist übrigens nicht einmal für soviel wie ein tausendstel von Ermordeten und Gefolterten verantwortlich, wie es dies die Parteienvertreter meines Wahlkreises von der CDU, SPD, GRÜNEN und FDP sind.

    1. wenn es tatsächlich eine universelle gesetzgebung gibt, werden sämtliche bomben, die libyschen boden getroffen haben, an ihre absender zurückkehren. und medwedew, du, der du nur ein veto hättest einlegen müssen: du feigling wirst mittendrin sitzen. was fällt dem penner ein, am heutigen tage gaddafi zu kritisieren?

  6. gaddafi wird auch diesmal gewinnen! ich wünsche dem libyschen volk, dass geschlossen hinter ihm steht, alle kraft und stärke, die das universum aufzubieten hat. mut besitzen die libyer sowieso wie keine andere nation. für die westliche welt gilt mein mitgefühl nur noch den tieren.

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