“Obama fordert Stopp der abscheulichen Gewalt”

Die Tagesschau meldet in einer Titelschlagzeile, Obama habe gestern einen Stopp der „abscheulichen“ Gewalt gefordert. Na endlich, möchte man meinen, das wurde ja auch Zeit.

Ein Mensch starb und dreizehn weitere wurden heute durch massiven Bombenterror mit US-produzierten Kampfflugzeugen in Gaza verletzt.

Sechs Menschen sind am Montag in Pakistan durch abscheulichen Bombenterror der Mörderbande CIA gestorben.

64 Menschen sind gerade in nur vier Tagen in Afghanistan durch abscheuliche Massaker der US Armee gestorben.

130 Menschen sind gestern durch ebenso sinnlose wie abscheuliche Gewalt von US- und EU-finanzierten Mörderbanden in Mogadishu gestorben, die sich da zynisch Friedenstruppen nennen.

Endlich unternimmt Barack Obama, der für diese abscheuliche Gewalt verantwortlich ist, weil er sie befehligt oder finanziert, etwas dagegen. Die CIA wird abgeschafft, die US-Armee wird aufgelöst, die US-Finanzierung von Mörderbanden in der ganzen Welt eingestellt und die US-Waffenfabriken auf die Produktion von Traktoren und Mähdreschern umgestellt. Klasse.

Schön wär’s. Doch natürlich meint der Chef der gefährlichsten Terrorbanden der Welt etwas anderes. Terrorfürst Barack Obama will lediglich, dass schwerbewaffnete von Washington aus befehligte Anhänger einer monarchistischen Diktatur in Libyen ungehindert morden und plündern dürfen, damit die USA und Großbritannien endlich ihre vor 40 Jahren zum Wohl der Bevölkerung verstaatlichten Ölkonzessionen in Libyen wiederbekommen. Falls die Libyer sich nicht kampflos ergeben, liegen alle Optionen auf dem Tisch, erklärt Obama. Im Klartext heißt das, Obama droht mit Krieg.

Zu der täglichen abscheulichen Gewalt, für die die USA in der ganzen Welt sonst noch so verantwortlich sind, sagt Barack Obama gar nichts.

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