Wie fühlt man sich da?

Diktatoren aller Colour veranstalten gegenwärtig einen Wettbewerb, wer der grausamste ist. Der zionistische Terrorfürst Benjamin Netanjahu ließ soeben einen 16-jährigen Jungen zu Tode foltern, der bahrainische Schreckensherrscher Hamad Al Khalifa ließ mit Armeewaffen in eine friedliche Menschenmenge feuern, Schergen des jemenitischen Potentaten Ali Abdullah Saleh ermordeten vier Regimegegner unter anderem durch das Werfen einer Handgranate in eine Demonstration, der mexikanische Wahlbetrüger Felipe Calderon ließ seine Soldaten acht Menschen als vermeintliche Drogenhändler erschießen und der libysche Brutalo Muammar al-Gaddafi ließ möglicherweise gleich 35 seiner Gegner niedermetzeln. Viele dieser brutalen Diktatoren unterhalten beste Beziehungen mit den USA und Deutschland. Wie fühlt man sich da?

Doch die tödlichsten Schreckenstaten des gestrigen Tages wurden in der freien westlichen Presse allenfalls in einer Randnotiz berichtet. In der Nacht zum gestrigen Freitag massakrierten Mitglieder der Terrororganisation NATO im Distrikt Ghaziabad der afghanischen Provinz Kunar mit Bombenangriffen aus der Luft mindestens 37 Menschen, wie der iranische Nachrichtensender Press TV berichtet, waren allesamt Zivislisten und viele davon waren nach Angaben von Anwohnern, Frauen und Kinder. Die Meldung ist nicht aus der Luft gegriffen, denn das US-amerikanische Kriegsministerium bestätigt in einer Meldung, dass amerikanische Bomber in einem vier Stunden dauernden Massaker dort gestern Nacht massenhaft Menschen umgebracht haben. Als Begründung für die Ermordung der Menschen wird dabei angeführt, die Menschen hätten sich gegenüber den US-Besatzungsterroristen „in feindseliger Weise benommmen“. Außerdem wird in der Meldung Mitteilung darüber gemacht, dass amerikanische Besatzer gestern in Afghanistan noch weitere Menschen, die den Anschein erweckten, Religionsschüler zu sein, umgebracht haben. Für soviel mörderischen Schrecken müssen gewöhnliche Diktatoren ganz schön lang stricken. Trotz der oben genannten schlimmen Verbrechen der Dikatoren in anderen Teilen der Welt zeigt es sich also wieder einmal, dass die gegenwärtig mörderischste Gruppierung der Welt die Organisation NATO ist, deren Mitglied bekanntlich auch Deutschland ist. Wie fühlt man sich da?

Und nun, mal angenommen, man wurde als Afghane geboren – in einem vom 30-jährigen Krieg der vom früheren US-Regierungsberaters Brzezinski geplanten Bärenfalle verwüsteten und ausgehungerten Land. Mal angenommen, man wüsste, damit man selbst und die Familie nicht verhungert, keinen anderen Ausweg mehr, als sich bei den mörderischen Besatzer der NATO als bewaffneter Handlanger zu verdingen. Mal angenommen, man ist da in einem Lager der Besatzungsterroristen. Mal angenommen, ie Stimmung ist ausgelassen und einige Mitglieder der ausländischen Mörderbande NATO machen besoffen Witze über das Indianerland, darüber, wie viel Spaß es macht, die Exposionen der Bomben zu sehen und zu hören, durch die unschuldige Afghanen zerfetzt werden. Mal angenommen, dann kommt auch noch der Oberplagiator der Mörderbande in das Lager und macht bei den lustigen Späßen mit. Mal angenommen, dann erfährt man am nächsten morgen, dass die Mörderbande mal wieder mindestens 37 unschuldige Afghanen massakriert hat. Mal angenommen, da wird man dann auch noch von einigen Mitgliedern der ausländischen Mörderbande persönlich beleidigt und gedemütigt. Wie fühlt man sich da?

Es wäre bestimmt nicht richtig, aber doch sicher menschlich verständlich, wenn sich dann etwa so fühlt wie der junge afghanische Mann, der gestern mit seiner Waffe mindestens drei deutsche Mitglieder der Terrororganisation NATO massakriert hat bevor er selbst erschossen wurde.