CIA-nahe Gruppen wollen nun Syrien mit bunter Revolution angreifen

Nachdem die USA mit CIA-nahen US-GONGOs wie Freedom House und die NED erfolgreich eine Entmachtung der abartigen westlichen Marionettendiktatoren in Tunesien und in Ägypten zugunsten besser legitimierter Regierungen angeschoben haben und weitere „bunte Revolution“, die z.B. für den Jemen, Algerien und Jordanien in der Pipeline sind, versucht Washington nun wie geplant den Schwung zu nutzen, um einen bunten US-gestützten Regime Change in Syrien anzuschieben.

Neben US-finanzierten Internetaktivisten steigen nun auch amerikanische Massenmedien und die Truppen der israelischen Hasbara in die Kampagne ein. Die regime-nahe Washington Post versuchte gestern bereits gemeinsam mit der zum Propaganda-Apparat des zionistischen Apartheid-States gehörenden Organisation MEMRI eine bunte Revolte in Syrien anzuheizen. Heute morgen stimmte auch das ebenfalls regimenahe US-Blatt Wall Street Journal in die Kampagne gegen Syien ein. Und die US-Nachrichtenagentur UPI warb heute für Demonstrationen einer dubiosen Facebook-Gruppe, die für Freitag zu einer „syrischen Revolution“ aufruft.

Hier gibt es einen gewaltigen Unterschied. Während die Abschaffung der von den USA unterstützten Diktatoren wie Ben Ali und Mubarak ein Fortschritt im Kampf um Gerechtigkeit ist, wäre eine bunte Revolution in Syrien ein Rückschritt. Syrien ist nach dem Iran eine der wichtigsten Säulen des Widerstandes gegen die Hegemonie der von Zionisten dominierten Aggressionspolitik der USA im nahen Osten. Bashir Assad ist gerade wegen seiner Unterstützung einer der beliebtesten Politiker des nahen Ostens und der Widerstand der syrischen Regierung gegen die US-Dominanz ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass die USA sich nun, um nicht beständig weiter an Boden zu verlieren, gezwungen sehen, einige pro-amerikanische Diktatoren im nahen Osten zu entmachten.

Sollte es der zionistisch dominierten US-Propaganda gelingen, in Syrien eine kurzfristige große Welle des Volkszorns zu erzeugen, die Bashir Assad stürzt, so hätte die USA außerdem mehr Spielraum dabei, in den Ländern, deren pro-amerikanische Diktatoren gerade gestürzt wurden, pro-amerikanische pseudo-demokratische Marionettenregimes nach dem Vorbild von Deutschland zu installieren, die das räuberische Apartheidregime von Tel-Aviv, das Kern des Nahostkonfliktes ist, anstatt es zu Fall zu bringen, weiter unterstützen.

Aus diesem Grund ist es nun wichtig für all diejenigen, die wirkliche und dauerhafte Änderungen im nahen Osten dergestalt wünschen, dass der wegen des ebenso aggressiven wie rassistischen Apartheidstaates Israel bestehende Nahostkonflikt dauerhaft und friedlich gelöst wird, Bashir Assad zu unterstützen.

Nachtrag: Die CIA-bunte Revolution in Syrien ist wegen fehlender Beteiligung durch die Bevölkerung ausgefallen. Woran das liegt, ist selbst den Organisatoren inzwischen klar. Selbst die zionistische Zeitung Haaretz erklärt den Ausfall der bunten Revolution nun damit, dass der syrische Widerstand gegen das zionistische Regime den Menschen dort Würde gibt.

(Dieser Artikel erschien zuerst im Blog Mein Parteibuch und wurde hier gespiegelt, da Mein Parteibuch wegen anhaltender DDoS-Angriffe nach wie vor zum Teil nur schwer erreichbar ist.)

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