Die Ermordung von Uday Qadous

Uday Qadous hat sich am letzten Donnerstag in der Nähe seines Dorfes Iraq Burin in der Westbank aufgehalten. Ein Schuss eines zionistischen Siedlers aus kurzer Distanz hat ihn dort tödlich verletzt. Die zionistische Staatsterrorgruppe IDF behauptete anschließend, Uday Qadous habe gemeinsam mit einem Freund Steine auf einen zionistischen Zivilisten geworfen und dieser habe dann in Notwehr geschossen, wobei Uday Qadous tödlich verletzt wurde.

Uday Qadous ist hier im hellen Hemd zu sehen, zwei zionistische Besatzungssiedler sind im dunklen Hemd zu sehen:
 


 
Das Video zeigt, dass die IDF mal wieder gelogen hat. Von einer Notwehrsituation ist nichts zu sehen. Insgesamt haben damit zionistische Siedler und Besatzungstruppen der IDF in diesem Jahr bereits 15 Palästinenser, zwei afrikanische Armutsflüchtlinge sowie einen ihrer eigenen Soldaten umgebracht. Durch Aktionen von Palästinensern ist in diesem Jahr hingegen noch niemand umgekommen.

Deutsche Medien haben über den Mord wie üblich eine Nachrichtensperre verhängt, um das Ansehen des Terrorstaates nicht zu beschädigen. Die deutsche Bundeskanzlerin ist gerade nach Israel gereist, um den Terroristen ihre unbeschränkte Solidarität zu versichern.