Dem Großmufti von Saudi Arabien zuhören und das Wesen des Wahhabismus erkennen

15. September 2012

Wer nicht begreift, was Wahhabismus ist, der möge bloß kurz einige Worte von Sheikh Abdelaziz al-Sheikh, dem Großmufti von “Saudi” Arabien, also dem höchsten königlichen Rechtsgelehrten dieses Staates, zur Kenntnis nehmen.

Sheikh Abdelaziz al-Sheikh hat am 15. März 2012 in einem Rechtsspruch geurteilt, dass alle Kirchen auf der arabischen Halbinsel zerstört werden müssen.

Und am 15. September 2012 hat Sheikh Abdelaziz al-Sheikh erklärt, US-Botschaften bei Protesten zu beschädigen, sei unislamisch. Der Islam würde dadurch in einem schlechten Licht erscheinen.

Alles klar? Kirchen auf der arabischen Halbinsel zu zerstören ist diesem saudisch-wahhabischen Lakaien des Imperialismus zufolge islamische Pflicht, US-Botschaften zu beschädigen hingegen Sünde.

Das ist auch schon die wesentliche Botschaft der wahhabitischen Perversion des Islam: seine Anhänger sollen einerseits extrem intolerant gegen Andersgläubige sein und gleichzeitig den USA gegenüber demütig gehorsam sein. Viel mehr gibt es da nicht zu begreifen. Intolerante Gewalt und Lakaientum zum Empire sollte mit dem Wahhabismus zur Religion erhoben werden. Es ist höchste Zeit, damit Schluss zu machen und Hijaz zu befreien.

Wer mehr über die Geschichte des Wahhabismus wissen möchte, dem sei die Filmserie Fitnat ul Wahhabiyya empfohlen.

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19 Responses to “Dem Großmufti von Saudi Arabien zuhören und das Wesen des Wahhabismus erkennen”

  1. pra xis Sagt:

    immerhin, der großmufti sagt was sache ist.
    die zionistischen weltbeerdiger sagen auch was sache ist. z.b. rabbi ovadja josef (ultraorthodoxe schas-partei in israel). dieser rief dazu auf, zum Rosh-ha-Schana (jüdisches neujahrfest, 17.09.) u.a. für die VERNICHTUNG des Iran aus vollem herzen zu beten.

    es war nicht zu hören, ob der iran des rabbi sessel angezündet hat …

  2. einparteibuch Sagt:

    Ja, diese Perversionen gibt es unter dem Deckmantel praktisch aller Religionen, beim Christentum genauso – Pat Robertson, Christian von Wernich und Johannes Dyba seien da mal beiläufig genannt – und auch unter vorgeblichen atheistischen “Humanisten” – die roten Khmer lassen grüßen.

    Und doch sind sie zu erkennen. Man muss sich boß die Mühe machen, ihnen zuzuhören.


  3. [...] Dem Großmufti von Saudi Arabien zuhören und das Wesen des Wahhabismus erkennen [...]


  4. [...] http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/09/15/dem-grosmufti-von-saudi-arabien-zuhoren-und-das-we… This entry was posted in Freiheit, Frieden, Krieg, Politik, Propaganda, Rassismus, Terror and tagged 911. Bookmark the permalink. ← No Freedoms in Post 9/11 America? | Big Brother Watch [...]

  5. Daniel Sagt:

    Bei dem Artikel fragt man sich, ob es sich um eine Satire handelt. Kirchen Ja, Botschaften, Nein.Das kann man doch nicht mehr ernst nehmen.Die machen sich doch lächerlich.
    Hätten die Saudis nicht Medina und Mekka wäre “Libyenś Flugverbotszone” nicht weit. Deshalb rüsten sie sich sich bis auf die Zähne bewaffnet auf. Wer Wind sät…

    • pra xis Sagt:

      die saudis rüstens sich deshalb irrwirtzig auf, weil die sich mit dem abkaufen der rüstungsgüter die (vorläufige) exzistenzgewährung bei den usa einkaufen. die usa sind imperial erschöpft, finanziell im grunde bankrott, ohne die waffenkäufe von saudis & co. könnten die usa nicht mal mehr ihre false-flags bezahlen. der deutsche imperialismus auch nicht. also nicht in die irre führen lassen!

      IMPERIALISMUS IST BARBAREI

  6. kosh Sagt:

    Faszinierend ist hier weniger die relative Häufigkeit des Mutterkorns, sondern vielmehr das Phänomen, dass sich so viele Menschen gierig von ihm nähren um ein gesundes Leben zu führen.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  7. Daniel Sagt:

    der Krieg hört auf, wenn die Gelddruckerpressen schweigen.

    • pra xis Sagt:

      @daniel
      vergiß nicht die irrationalität im system. zudem geht es nicht primär um “geld” sondern um überlebensressoursen, und darum wer den zugang zu diesen beherrscht. im chaos wird krieg ehe nicht “gelenkt” geführt.

      ich ahne zwar, dass du es grundsätzlich meinst. im grunde jedoch werden die kriege längst auf “pump” geführt. die waffenarsenale da wie dort sind gefüllt.

      die frage ist doch, weshalb lassen wir es zu, dass z.b. diese regierung hier, unter mißbrauch des volkes namens, krieg führt, aktuell den angrifskrieg gegen syrien. jede beteiligung an angrifskriegen ist verfassungswidrig …

      • Daniel Sagt:

        Der Bewusstseinswandel ist voll im Gange, das spürt man überall, aber von “Wir lassen alles zu” zu reden ist zu einfach.
        Gäbe es, unabhängig von welcher Farbe der Parteienlandschaft auch immer, ein Voting über die essenziellen Fragen zur Einhaltung, bzw. Ausweitung des Grundgesetzes gäbe es diesen Zustand nicht, z.B die Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft, Einführung eines Korruptionsgesetzes, Kartell-Verhinderungsgesetz. Vor dem Hintergrund
        Kants Erkenntnistheorien wäre der Menschheit schon sehr geholfen, aber WIR werden nicht gefragt…noch.

  8. pra xis Sagt:

    @daniel
    gäbe es solche voting, stimmte ich dir zu. es gibt solches voting jedoch nicht. (und die fakten schaffende gegenwehr nicht, vorerst) und so regiert die macht des faktischen.

    kannt kann man auch so lesen: man ist auch dann schuldig, wenn die dinge nicht in der eigenen macht liegen.

    ich meinte, es braucht in der breiten masse, die erkenntnis, dass wir alle mit unserer überwiegenden hinnahme der verbrechen, diese verhältnisse zulassen und so mitschuldig sind. sollange der selbstbetrug in takt ist, folgen die sklaven weiter ihren herren – bis ins verderben.

    die erkenntnis von marx, dass die menschheit tendenziell ihre eigenen lebensgrundlagen zerstört, entspricht noch unheilvoll den aktualitäten.


  9. [...] über einen saudischen TV-Kanal dazu aufgerufen, die Wahrheit über die Beteiligung extremistischer Wahhabiten wie Al Qaeda am Umsturzversuch in Syrien dadurch zu unterdrücken, dass jeder, der das sagt, auch [...]


  10. [...] und Einreiseverbote hingegen nicht verhängt. Im Gegenteil: zum Beweis seiner Freundschaft mit den wahhabitisch-saudischen Feudalherrschern, die ihren Untertanen gewohnheitsmäßig nach Gutdünken die Köpfe abhacken lassen, hat das [...]


  11. [...] etwa ab dem Jahr 1979. Zwar war Pakistan vorher auch schon, wie viele Freunde der USA, eng mit dem saudisch-wahhabitischen US-Lakaienregime befreundet, aber erst da wurde das pakistanische Bildungsssystem auf Betreiben der USA auf [...]


  12. [...] wurden die Sanktionen dann mit einer von wahhabitischen Handlangern der westlichen Wertegemeinschaft durchgeführten Terrorkampagne gegen syrische Medien und [...]


  13. [...] also leider damit zu rechnen, dass der von NATO-Staaten geleitete massenmörderische Feldzug des wahhabitischen Terrors gegen Syrien noch eine Weile weitergehen [...]


  14. [...] Israel und den USA gegenüber unterwürfigen und Iran gegenüber feindlichen Terrorregimes nach dem Vorbild “Saudi” Arabien, [...]


  15. [...] häufig nicht auf eigene Kappe mit wahhabitischer Propaganda, Geld und Waffen schaffen, sondern diese britisch-amerikanischen Marionetten-Diktatoren und ihre wahhabitischen Vorbeter seit Urzeiten, wie es in der Vergangenheit besonders in Afghanistan und Libyen zu sehen war und [...]


  16. [...] Information von Thomas de Maizière, dass es bei den Waffenlieferungen an die wahhabitischen Golfdiktatoren, deren Menschenrechtspraxis auch im Jahr 2013 noch Kreuzigungen und Köpfungen sowie die totale [...]

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