Die Perversion der kapitalitischen Wirtschaft in einer Schlagzeile
8. September 2012
Der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ist es soeben gelungen, die Perversion der kapitalitischen Wirtschaft in einer Schlagzeile zusammenzufassen: “US-Aktien legen zu, weil schwache Arbeitsmarktdaten die Hoffnung auf Stimuli beflügeln” (Im Original: U.S. stocks higher as weak jobs data boosts stimulus hope).
Hätte Georg Schramm die Schlagzeile verkündet, würde sie nur mit Mühe als gute Satire durchgehen, so abwegig und krank klingt die Schlagzeile. Und doch gibt die Schlagzeile genau das wieder, was gerade der reale Zustand der Wirtschaft der sogenannten entwickelten Welt ist.
8. September 2012 at 23:18
Da soll keiner mehr sagen: bad news are good news!
8. September 2012 at 23:21
wer will kann ja mal nachsuchen bei reinhard lettau, bemerkungen zur sprache der herrschenden (bereits 1970).
9. September 2012 at 20:30
Irgendwann ist Schluss mit dem Kapitalismus !!!
11. September 2012 at 07:52
Mit oder ohne Homo sapiens?
Die Amis auf Kurs
Grüsse
kosh
11. September 2012 at 08:00
Sehr gute Frage. aber von mir nicht zu beantworten. Vielleicht sollte man aber nicht ganz so pessimistisch sein …
Mit bestem Gruß
9. September 2012 at 21:21
es rettet uns kein höres wesen
kein gott kein kaiser kein tribun
uns aus dem elend zu erlösen
das müssen wir schon selber tun
10. September 2012 at 21:31
“Anpassungen” oder “Reformen” im sozialen Bereich heißt heute die anti-christliche Auspressung der Armen (wir erinnern uns: Jesus predigte und tat das genaue Gegenteil). Wir merken also, wer dahintersteckt.
12. September 2012 at 12:24
Da kann man leicht noch mehr solche Beispiele finden:
Bei http://www.finanzen.net heute z. B.
“Nach dem innerhalb von sechs Wochen erlittenen Kurssturz in Höhe von 20 Prozent scheint der Zuckerpreis das Schlimmste überstanden zu haben. Mutige setzen jetzt via Call auf eine Erholung.”
Was bitte ist in dieser völlig pervertierten Sprache “das Schlimmste”, “Mut” und “Erholung”?