In Griechenland liegt eine Sensation in der Luft

6. Mai 2012

Update 05:50h: Die Sensation ist perfekt. Die ganz “große Koalition” der Parteien im Dienste der internationalen Finanzoligarchie hat bei der Parlamentswahl in Griechenland die Sitzmehrheit verloren.

Im Parteibuch wurde gestern erklärt, Goldman Sachs und Co seien in der Lage, die europäischen Wähler mit ihrer verlogenen Propagandamaschine so gründlich gehirnzuwaschen, dass sie die Lakaien von Goldman Sachs und Co immer wieder wählen. Die Nachwahlbefragungen in Griechenland deuten nun an, die massenmediale Gehirnwäsche funktioniere in Griechenland trotz anderslautender Vorwahlprognosen möglicherweise nicht mehr so gut, dass sich damit Parlamentsmehrheiten für Goldman Sachs und Co erzeugen lassen.

Die Nachwahlbefragungen liefern laut griechischem Fernsehen (via Greek Reporter) in etwa folgendes Bild:

1. PASOK 14%-17%
2. ND 17%-20%
3. Communist Party KKE 7,5%-9,5%
4. SYRIZA 15,5%-18,5%
5. LAOS 2,5%-3,5%
6. Democratic Alliance DISY 2%-2,8%
7. Independent Greeks (ANEL) 10%-12%
8. Democratic Left (DIMAR) 4,5%-6,6%
9. Chrysi Avyi (Golden Dawn) 6%-8%

Die gegenwärtig in der Exekutive zusammengeschlossenen Goldman-Lakaien ND, PASOK und LAOS kamen demnach bei der heutigen Wahl in Griechenland zusammen auf etwa 33,5 bis 40,5%. Die griechischen Goldman-Parteien haben damit ihren Stimmenanteil, der 2009 zusammen noch bei mehr als 80% gelegen hat, etwa halbiert.

Möglicherweise reicht den Goldman-Lakaien die Stimmenminderheit zum Regieren. Dass Goldman’s ND-Spitzenkandidat Antonis Samaras vor der Wahl ausgeschlossen hatte, nach der Wahl weiter mit den anderen Goldman-Parteien die Regierung stellen zu wollen, sondern Neuwahlen anstrebe, wenn die ND keine alleinige Sitzmehrheit erreiche, muss nicht ernst genommen werden, denn schließlich gehört es zum Wesen des Goldman-Systems beliebig dreist zu lügen. Möglicherweise reichen den Goldman-Parteien 35 bis 40% der Stimmen für eine Mehrheit der Sitze.

In Griechenland gibt es eine 3%-Klausel, mit der sich die Goldman-Parteien missliebige Abgeordnete vom Leibe halten, die unangenehme Fragen stellen können, und außerdem bekommt die stärkste Partei, die in der Vergangenheit stets eine der Goldman-Parteien ND und PASOK war, 50 Parlamentssitze – das entspricht 20% von 250 gewählten Sitzen – zusätzlich als Bonus extra. Sollte eine der Goldman-Parteien ND und PASOK auch bei dieser Wahl stärkste Partei werden, dann könnte ein wie in der Nachwahlbefragung prophezeihtes Ergebnis für de Goldman-Parteien möglicherweise gerade so reichen, um die Mehrheit der Parlamentssitze zu erzielen.

Möglicherweise reichen den Goldman-Parteien 35 bis 40% der Stimmen jedoch nicht, um eine Sitzmehrheit zusammenzubekommen. Sollte SYRIZA die meisten Stimmen erzielt haben, dann wendet sich das Goldman-System des 50-Sitze-Bonuses für die stärkste Partei gegen die Goldman-Parteien. In diesem Fall haben die Goldman-Parteien keine Chance, eine Sitzmehrheit zusammenzubekommen. Es könnte je nach Stimmenverteilung aber auch sein, dass die Goldman-Parteien keine Mehrheit zusammenbekommen, obwohl ND stärkste Partei wird und einen 50-Sitze-Bonus bekommt. In diesem Fall haben die Goldman-Parteien nur drei Tage Zeit, um Politiker anderer Parteien einzukaufen – die griechische Nazi-Partei würde sich da als passender Partner für die Goldman-Parteien aus traditionellen Gründen sicher anbieten – und so eine Mehrheit zusammenzubekommen.

Wie die Mehrheitsverhältnisse im Detail sind, wird sich zeigen, wenn im Laufe des heutigen Sonntagabends die ausgezählten Ergebnisse aus Griechenland kommen. Es liegt eine Sensation in der Luft: die Goldman-Parteien könnten die Sitzmehrheit in Griechenland verfehlt haben. Schön zu beobachten dürfte in diesem Fall sein, wie die Goldman-artige Propagandamaschine in dem Fall, dass die Goldman-Parteien die griechische Wahl wirklich verlieren, Weltuntergangs- und andere Katastrophenszenarien über die Menschen sprühen wird.

Wenn die griechischen Ergebnisse im Laufe des Abends klarer werden, wird dieser Artikel aktualisiert.

Update 22:00h: AP sieht die Goldman-Parteien ND un PASOK bei 19,18 bzw 13,6% und rechnet das in 109 und 42 Sitze um. Das wäre theoretisch, auch wenn die Goldman-Kandidaten noch so tun, als zierten sie sich, genau die für die Fortsetzung des Goldman-Programmes notwendige Mehrheit von 151 der 300 Sitze. Schon ein Abweichler würde den Goldman-Parteien die Fortsetzung ihres finsteren Spieles demnach jedoch verderben. Die offiziöse Seite e-go.gr schreibt für die Goldman-Parteien ND und PASOK nach Auszählung von rund einem Drittel der Stimmen allerdings sogar 20,31 bzw 14,11%.

Die staatliche deutsche Propaganda-Sendung Tageschau errechnet daraus für die Goldman-Parteien ND und PASOK 133 bzw 44 Sitze, was eine Mehrheit von 157 der 300 Sitze wäre. ND-Chef Antonis Samaras will davon, dass er eine Fortsetzung der Koalition mit der PASOK vor der Wahl ausgeschlossen hatte, schon jetzt nichts mehr wissen, kündigte eine Koalition an und rief alle Pro-Goldman-Parteien auf, sich ihm anzuschließen. Sollte es so kommen, würden Goldman Sachs und Co ihre Parlamentsmehrheit in Griechenland behalten und die Sensation ausbleiben. Allerdings könnte es dabei schärfere öffentliche Proteste geben, weil diese Mehrheit der Sitze nur durch den undemokratischen 50-Sitze-Extrabonus zustande gekommen ist, den sich die Goldman-Parteien genehmigt haben.

Update 22:30h: Dow Jones und dpa haben unter Bezugnahme auf rund 30% Auszählungsstand gemeldet, dass die Goldman-Parteien ND und PASOK eine knappe Mehrheit der Sitze in Griechenland erringen werden und mit der Ausplünderung der griechischen Bevölkerung zum Wohl von Goldman Sachs und Co demnach fortfahren können.

Update 22:40h: AP sieht die Goldman-Parteien ND und PASOK einer aktuellen Prognose zufolge bei 108 und 41 Sitzen, also zusammen nur 149 Sitzen. Es bleibt spannend.

Update 23:15h: Allen bisherigen Prognosen zufolge werden die populär Orthoxen Goldman-Lakaien der LAOS an der 3%-Hürde scheitern. Sollten die Goldman-Lakaien ND und PASOK die zur “Mehrheit” notwendigen 151 Parlamentssitze nicht zusammenbekommen, müssen sie sich nach anderen Hiwis umschauen.

Update 23:40h: Nach Auszählung von 53,62% der Stimmen liegen die Goldman-Parteien ND und PASOK laut e-go.gr bei 20,03 und 13,76%. SYRIZA hat e-go.gr bei diesem Auszählungsstand bei 16,09%. Die 50 Sitze extra gehen also mit Sciheheit an die Goldman-Partei ND. e-go.gr errechnet so 112 Sitze für ND und 42 für PASOK, womit die Goldman-Parteien zusammen 154 der 300 Sitze hätten, wenn es so bliebe, wie es bei 53,62% Auszählungstand ist.

Update 00:00h: Mit fortschreitender Auszähung sinken die Goldman-Parteien ND und PASOK laut e-go.gr derzeit, während SYRIZA steigt. Bei 56,83% Auszähungstand steht es so: ND: 19,93% (111 Sitze), SYRIZA: 16,15% (50 Sitze) und PASOK: 13,66% (42 Sitze). Die Goldman-Parteien ND und PASOK kommen damit derzeit zusammen auf 153 der 300 Sitze.

Update 01:00h: Mit fortschreitender Auszähung sinken die Goldman-Parteien ND und PASOK laut e-go.gr weiter, während SYRIZA steigt. Bei 70,47% Auszählungstand steht es so: ND: 19,77% (111 Sitze), SYRIZA: 16,28% (50 Sitze) und PASOK: 13,59% (42 Sitze). Die Goldman-Parteien ND und PASOK kommen damit derzeit aber zusammen trotzdem noch auf 153 der 300 Sitze. Die Goldman-freundliche deutsche Propagandaklitsche dpa freut sich: Das Wahlrecht rettet die Regierung. Der griechische Politologe Dimitri Sotiropoulos glaubt hingegen nicht, dass die Goldman-Parteien in der Lage sind, ihren extrem menschenfeindlichen Kurs mit einer knappen Sitzmehrheit durchzuziehen und rechnet mit Neuwahlen binnen eines Monats.

Update 01:20h: Die Goldman-Troika teilte über Dow Jones mit, dass jede neue griechische Regierung umgehend neue Austeritätsprogramme im Umfang von 11,5 Mrd Euro für 2013 und 2014 auf den Weg zu bringen habe. Börsenspekulanten scheinen die Auffassung des Politologen zu teilen, dass die Goldman-Parteien in Griechenland nach der gestrigen Wahl nicht in der Lage sind, die Forderungen der Goldman-Troika zu erfüllen. Der Euro ging angesichts der Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland im Vergleich zum Dollar rund einen Cent runter.

Update 01:30h: Mit fortschreitender Auszähung sinken die Goldman-Parteien ND und PASOK laut e-go.gr weiterhin, während SYRIZA weiterhin steigt. Bei 73,8% Auszählungstand steht es so: ND: 19,7% (110 Sitze), SYRIZA: 16,33% (50 Sitze) und PASOK: 13,54% (42 Sitze). Die Goldman-Parteien ND und PASOK kommen damit derzeit zusammen nur noch auf 152 der 300 Sitze. Es bleibt weiterhin spannend. Dass die Goldman-Parteien ND und PASOK eine Mehrheit der Sitze bekommen, ist noch längst nicht sicher.

Update 01:50h: Danke Marlene! http://www.eklogika.gr rechnet seit 0:55h deutscher Zeit damit, dass die Goldman-Parteien ND und PASOK trotz des Goldman-Bonuses von 50 Sitzen bei zusammen nur 149 von 300 Sitzen landen werden und die Sitz-Mehrheit im Parlament damit verfehlen. Hier diese Projektion im Detail: ND: 18,8% (108 Sitze), SYRIZA: 16,7% (51 Sitze) und PASOK: 13,3% (41 Sitze). Das wird noch sehr spannend.

Update 02:00h: Mit fortschreitender Auszähung sinken die Goldman-Parteien ND und PASOK laut e-go.gr weiterhin, während SYRIZA weiterhin steigt. Bei 81,62% Auszählungstand steht es so: ND: 19,44% (110 Sitze), SYRIZA: 16,45% (51 Sitze) und PASOK: 13,49% (41 Sitze). Die Goldman-Parteien ND und PASOK kommen damit derzeit – bei Auszählungsstand 81,62% – zusammen nur noch auf 151 der 300 Sitze. Verlieren sie bis zum Auszählungstand 100% noch einen Sitz, gibt es keine Mehrheit der Goldman-Parteien ND und PASOK mehr.

Update 02:50h: Da ist es geschehen. Beim gegenwärtigen Auszählungstand von 89,6% ist e-go.gr zufolge die Mehrheit für die Goldman-Parteien ND und PASOK weg. e-go.gr meldet sie nun zusammen bei genau 150 Sitzen, 109 für ND und 41 für PASOK. Wenn das so bleibt, dann ist die Sensation perfekt.

Update 04:00h: Der Trend, dass die Goldman-Parteien ND und PASOK keine Mehrheit haben, verfestigt sich. Aktuell sind 95,47% der Stimmen ausgezählt. ND kommt derzeit auf 19,06%, PASOK auf 13,31%. An der Sitzverteilung hat sich nichts mehr geändert. ND hat bei 95,47% Auszählung 109 Sitze, PASOK 41, was zusammen genau 150 Sitze macht.

Update 04:30h: Der auf e-go.gr mitgeteilte Stand der Auszählung hat sich seltsamerweise auf 93,16% verringert. Mit dem überraschend um über 2 Prozentpunkte gesunkenen Auszählungsstand sind die Werte für die Goldman-Parteien ND und PASOK auf 19,15 und 13,37% gestiegen. An der bei e-go.gr berechneten Sitzverteillung ändert sich dadurch jedoch nichts. dpa hat vor ein paar Minuten zugegeben, dass ND und PASOK beim Auszählungsstand von über 95% keine Mehrheit haben.

Update 04:40h: Der auf e-go.gr mitgeteilte Stand der Auszählung hat sich auf 96,28% erhöht. Die Goldman-Parteien ND und PASOK sind auf 19,02 und 13,28% gefallen. An der bei e-go.gr berechneten Sitzverteilung ändert sich dadurch nichts. Die Goldman-Parteien ND und PASOK haben zusammen 150 Sitze, keine Mehrheit.

Update 05:45h: Der auf e-go.gr mitgeteilte Stand der Auszählung ist nun 97,28%. Die Goldman-Parteien ND und PASOK haben einen weiteren Sitz verloren und liegen nun zusammen bei nur noch 149 Sitzen. Die Goldman-Parteien ND und PASOK liegen bei 18,98% (108 Sitze) bzw 13,24% (41 Sitze), SYRIZA bei 16,72% (52 Sitze).

Viel wird sich da bis 100% wohl nicht mehr tun, die Goldman-Parteien verlieren mit der Annäherung an 100% weiter – wenn auch nur hauchdünn in Hundertstel-Prozent-Schritten. Vermutlich wird die Sitzverteilung also so bleiben wie sie ist, den Goldman-Parteien fehlen demnach mit 149 Sitzen zwei Sitze für eine Sitzmehrheit. Der Rest der Auszählung bis 100% wird an der Lage nichts Grundsätzliches mehr ändern. Wenn es den Goldman-Parteien nicht gelingt, sich mindestens zwei Abgeordnete anderer Parteien zu kaufen, dann wird es, da auch sonst keine Regierung denkbar ist, im Juni Neuwahlen geben, ohne das das hier gewählte griechische Parlament überhaupt zusammentritt. Und da wird sich dann zeigen, ob es den Goldman-Parteien gelingt, sich weiter an der Macht zu halten, oder ob es eine Regierung gibt.

Für heute ist die Sensation jedenfalls perfekt: die Goldman-Sachs-Bankenbailout-Parteien haben es nicht geschafft, die Wahlen in Griechenland zu gewinnen. Das war es dann auch vom Parteibuch mit den Updates zu diesem Artikel.

12 Responses to “In Griechenland liegt eine Sensation in der Luft”

  1. marlenetiger Says:

    Hallo,
    hier ist eine ziemlich aktuelle Hochrechnung.
    http://www.eklogika.gr/
    Sitze
    Neo Demokratia 113
    SYRIZA 47 (Die SYRIZA bildete sich vor den Parlamentswahlen 2004 als Bündnis aus neun linken Parteien und Organisationen. Unter ihnen ist die politische Partei Synaspismos die größte.
    Bei den Parlamentswahlen 2004 errang SYRIZA 3,26 % der Wählerstimmen und sechs Mandate. Das Bündnis zerfiel danach jedoch weitgehend, da es vom Synaspismos dominiert wurde.
    2007 wurde SYRIZA wieder belebt. Alekos Alavanos wurde zum neuen Präsidenten gewählt und führte einen Linksschwenk durch. Ihm folgte im Februar 2008 Alexis Tsipras. Die parteiähnliche Gruppierung profilierte sich als kämpferische Opposition gegen die Regierungspartei Nea Dimokratia und durch ein sozialistisches Vokabular. Weitere Gruppierungen schlossen sich der SYRIZA an.
    Bei den Parlamentswahlen 2007 erreichte SYRIZA ein Wahlergebnis von 5,04 % der Stimmen und 14 Sitze in der Vouli.
    Bei den Parlamentswahlen 2009 ging der Stimmanteil auf 4,6 % zurück; damit erhielt SYRIZA 13 Sitze.
    Ein nicht ausdiskutiertes Streitthema innerhalb des Bündnisses ist die Frage, ob bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen eine Koalition mit der größeren, aber weniger radikalen sozialdemokratischen PASOK in Betracht kommt.
    Demnach kommt die Regierungspartei Neue Demokratie nun auf 17 bis 20 Prozent der Stimmen, die PASOK dürfte mit 14 bis 17 Prozent sogar hinter dem linken Bündnis Syriza (15,5 bis 18,5) auf den dritten Platz zurückgefallen sein. Es wäre das schlechteste Ergebnis in der Geschichte von Griechenlands Sozialdemokraten, bei den vergangenen Parlamentswahlen war die PASOK mit 44 Prozent noch klar auf Platz eins gelegen. Die drei bestplatzierten Parteien eint aber, dass sie sich für den Verbleib Griechenlands in EU und Eurozone ausgesprochen haben.)
    PASOK 44
    Anexartiti Ellines 32 (Anexartiti Ellines (Abkürzung: ANEL, griechisch Ανεξάρτητοι Έλληνες, Abk. ΑΝΕΛ, deutsch: Unabhängige Griechen) bezeichnet eine griechische rechtspopulistische Partei. Sie wurde am 24. Februar 2012 von dem Parlamentsabgeordneten Panos Kammenos, einem ehemaligen Mitglied der Nea Dimokratia, gegründet.)
    KKE (Kappa Kappa Epsilon, griechische Kommunistische Partei) 25
    Chrysi Avgi 21 (Chrysi Avgi (griechisch Χρυσή Αυγή (Goldene Morgendämmerung)) ist eine neonazistische und rassistische Partei in Griechenland)
    Dimokratiki Aristera 18 (Die Dimokratiki Aristera (DIMAR, griechisch Δημοκρατική Αριστερά (ΔΗΜΑΡ), Demokratische Linke) ist eine griechische linksgerichtete politische Partei.)

    Prozente
    ND = 19,2 Prozente
    SYRIZA = 16,3 Prozent
    Pasok = 13,6 Prozent
    Anexartiti Ellines = 10,5 Prozent
    KKE = 8,5 Prozent
    Chrysi Avgi = 7,0 Prozent
    Dimokratiki Aristera = 6,0

    Die vom Parteibuch beschriebene Sensation hat sich also bestätigt. Mit der rechten “Morgendämmerung” ist leider offensichtlich eine faschistische Partei ins Parlament eingezogen. Dennoch: Die SYRIZA ist zweitstärkste Partei. Leider gibt es Interpretationen, die sagen, die SYRIZA will im Grunde die Pasok wieder ins Parlament zurückhebeln. Die Synaspismos ist aus einer Abspaltung der Kommunistischen Partei hervorgegangen (KP Inland, eine sogenannte Eurokommunistische Partei oder auch Eurosoftis) und die stärkste Kraft in der SYRIZA.

  2. marlenetiger Says:

    Hallo, sorry, die Prozente stimmen bei mir nicht, hab auf die Grafik von 20.30 gestarrt. Also, hier 22.44 Uhr:
    http://www.eklogika.gr/
    Prozente: ND: 20,84 SYRIZA: 15,32, Pasok 14,5, Anexartiti Ellines 10,21, KKE 8,26, Chrysi Avgi 6,75, Dimokratiki Aristera 5,91
    Sitze (wie oben), hier nochmal zum schnellen Überblick: ND: 113, SYRIZA: 47, Pasok 44, Anexartiti Ellines 32, KKE 25, Chrysi Avgi 21, Dimokratiki Aristera 18
    Hoffe, es ist jetzt richtig.
    Gruß
    Marlene Tiger

  3. marlenetiger Says:

    Auch von mir update, von
    http://www.eklogika.gr/news/9340
    06/05/2012 – 23:51 (griechische Zeit versteht sich) Σχόλια
    Basierend auf den Ergebnissen, die aus 40% der ausgezählten Stimmzettel in dem Land gewonnen wurden, führt die ND mit 20,3%, gefolgt von SYRIZA 15,8%, während die PASOK 14% beträgt. Die Anexartiti Ellines weist 10,37% auf, die KKE 8,3%, Chrysi Avgi um 6,8%, Dimokratiki Aristera 6%.
    Die Wahlbeteiligung sei laut dieser Webseite etwa 62,5 %

    Also doch noch ein bisschen mehr Schwund bei ND und Pasok.
    Gruß
    Marlene Tiger

  4. Steffen Says:

    “00:00h: Mit fortschreitender Auszählung sinken die Goldman- Parteien”:
    Danke für die aktuelle Berichterstattung. Hoffen wir für die besseren Interessenvertreter des Volkes!

  5. marlenetiger Says:

    Bei eklogika
    http://www.eklogika.gr/elections_results/9353
    wird um 1.55 Uhr griechischer Zeit bekanntgegeben, dass Pasok und ND zusammen nicht mehr die notwendigen 151 Sitze aufbringen. Inzwischen hat Aleka Papariga von der KKE bekanntgegeben, dass sie nicht bereit ist, sich an einer Regierungsbildung zu beteiligen. SYRIZA müsste mit Pasok, ND und Dimokratiki Aristera zusammengehen und eine Regierung zu bilden. Leider ist aber auch die Gefahr eines rechten Putsches in dieser Situation nicht völlig auszuschließen.

    Hier jetzt die Zahlen von 1.55 (griech. Zeit) bei Eklogika:
    ND 18,8 %, SYRIZA 16,7%, Pasok 13,3 %, Anexartiti Ellines 10,6%, KKE ist wieder bei 8,5 %, Chrysi Avgi 7% und Dimokratiki Aristera 6,1%.
    Demnach hätte ND 108 Sitze, SYRIZA 51, Pasok 41, Anexartiti Ellines 33, KKE 27 Sitze, die Faschisten Chrysi Avgi 22 und Dimokratiki Aristera 19 Sitze.

  6. Solus Says:

    Wie ich es bereits vorher wusste, die syrischen Wahlen werden von den MS Medien als gefälscht bezeichnet bzw. als Pseudowahl. Und da die internationalen Medien und die MS Medien heilig sind werden sind es natürlich, egal wie die Wahlen in Syrien ablaufen sie sind gefälscht, darauf hat Assad gar keinen Einfluss die MS Medien bestimmen es einfach. Das genaue Gegenteil in Libyen hier werden die Wahlen egal, wie sie ablaufen, als musterdemokratisch bezeichnet. Deshalb gab es in Nordkorea auch kein Mehrparteiensystem, Präsidentschaftswahlen und Reisefreiheit, obwohl Kim Jung Il im Volk sehr beliebt war. Warum sollte Kim Jung Il freiwillig eine Opposition zulassen, wenn er eh als irrer Nazi bezeichnet wird, egal wie er regiert, sofern er die Schlüsselindustrien und Banken nicht verstaatlicht hätte.

    Des Weiteren gingen die Unruhen ausschließlich wegen Waffen und Söldnerschmuggel los, sonst wären sie nicht erst Mitte März 2011 10 KM von der jordanischen Grenze entfernt losgegangen.
    Und trotzdem führte er demokratische Reformen an statt wie Kim Jung Il sein Land abzuschotten und streng überwachte militärische Grenzmauern zu bauen und jeden zu erschießen der die Grenze illegal überquert, um somit Waffen und Söldnerschmuggler abzuschrecken.
    Und dies obwohl Kim Jung Il eindeutig bewies, dass nicht Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand vor Angriffen der Nato der schützen, sondern ein starkes Militär, eine starke Spionageabwehr und Drogenabwehr, ein starker Grenzschutz, Sicherheit, Flugabwehr und Seeabwehr, besonders U-Boote.

    Schade, dass Gaddafi bzw. Assad es nicht verstanden bzw. verstehen, ich hoffe mal , dass Kim Jung Un es versteht.


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