Tagesschau bestätigt: Ahmadinejad ist im Iran “Volksidol”

2. März 2012

Sachen gibt’s, die gibt’s nicht. Beim verzweifelten Versuch, die lebendige iranische Demokratie zu einem dramatischen staatsgefährdenden Zwist umzuinterpretieren, hat die staatliche deutsche Propaganda-Sendung “Tagesschau” soeben bestätigt, dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad in Iran ein “Volksidol” ist.

Wörtlich meldete die Tagesschau am gestrigen Donnerstag Abend:

Die Entfremdung zwischen dem Volksidol im Präsidentenamt und dem geistlichen Führer wurde bald nach der manipulierten Präsidentschaftswahl von 2009 unübersehbar.

Dass, was die Tagesschau da publiziert, ist natürlich in zweifacher Hinsicht grober Unfug. Zum Einen ist es grober Unfug, einerseits zu sagen, Mahmud Ahmadinejad sei eine Volksidol, und andererseits an der Lüge festzuhalten, Mahmud Ahmadinejad habe zum Gewinn der Präsidentschaftswahl 2009 Wahlfälschungen nötig gehabt. Zum Anderen ist es jedem, der die schiitische Religion wenigstens ein bisschen kennt, sonnenklar, dass es eine Entfremdung zwischen Mahmud Ahmadinejad und seinem Vorbild der Nachahmung, Revolutionsführer Ali Khamenei, schon aus religiösen Gründen nicht geben kann.

Aber immerhin hat die staatliche deutsche Tageschau nun endlich eingesehen, dass Mahmud Ahmadinejad “Volksidol” ist. Angesichts der ganzen Propaganda, die nach der Präsidentschaftswahl 2009 zur Unterstützung der vom Mossad initiierten grünen Bewegung von Propaganda-Outlets wie der Tagesschau gegen Mahmud Ahmadinejad könnte man das – für die Verhältnisse der blinden Tagesschau – beinahe als tiefe Erkenntnis bezeichnen.

Wer nicht weiß, warum Mahmud Ahmadinejad im Iran so beliebt ist, findet Gründe dafür zum Beispiel im Parteibuch-Artikel vom Juni 2009 mit Titel “Warum ist Mahmud Ahmadinejad so beliebt?“.

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3 Responses to “Tagesschau bestätigt: Ahmadinejad ist im Iran “Volksidol””

  1. Wolfgang Richter Says:

    Selten so klaren Artikel gelesen, tut richtig gut!
    Macht weiter so°

  2. Renegard Says:

    Was wahr ist, muss wahr bleiben!
    Mag die Erkenntnis noch so bitter sein für andere –
    Sonst naürlich politisch Inkorrekt wie es sein sollte, weil besser im Stehen sterben als auf Knien durch das Leben kriechen.


  3. “. Zum Anderen ist es jedem, der die schiitische Religion wenigstens ein bisschen kennt, sonnenklar, dass es eine Entfremdung zwischen Mahmud Ahmadinejad und seinem Vorbild der Nachahmung, Revolutionsführer Ali Khamenei, schon aus religiösen Gründen nicht geben kann.”

    Eben. Es ist schlicht lächerlich, dass die westlichen Medien, allen voran die “Sü(n)ddeutsche” – ein “Zerwürfnis” zwischen Ahmadinejad und Imam Khamenei konstruieren wollen. Noch weniger nachvollziehbar aus ihrer Sicht, dass sie sich so freuen, dass Imam Khamenei gewonnen hat *lol*

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