Warum Zionisten das iranische Atomprogramm hassen

18. Januar 2012

Seit dem Anfang der 60er Jahre gibt es in den USA ein ungeschriebenes Gesetz, demzufolge jeder US-Präsident verpflichtet ist, die qualitative militärische Überlegenheit (QME) Israels über Alles zu stellen. Israel hat jederzeit in der Lage zu sein, gegen jedwede Kombination beliebiger regionaler Mächte Kriege führen zu können und sie zu gewinnen.

Die US-Präsidenten seit Kennedy haben Einer nach dem Anderen dafür gesorgt, dass Israel die qualitative militärische Überlegenheit bekommen und behalten hat, und die Staatsführung Israels hat reichlich davon Gebrauch gemacht. Zuletzt hat Israel im Bewusstsein dieser Überlegenheit 2006 den Libanon überfallen, 2007 Syrien bombardiert, daneben routinmäßig – kulminierend im zum Jahreswechsel 2009 verbrochenen Massaker Operation Cast Lead – Menschen in Gaza massakriert, dann 2010 mit Überfall auf das türkische Hilfsschiff Mavi Marmara eine weitere Aggression begangen und im Jahr 2011 auch noch den Sudan bombardiert. Mit diesen Kriegsakten hat die zionistische Mafia allein im letzten Jahrzehnt Tausende unschuldiger Menschen umgebracht. Zusätzlich dazu hat Israel in dieser Zeit auch noch – unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Iran – mörderische Akte des Staatsterrorismus verbrochen.

Das Verhalten Israels im letzten Jahrzehnt ist keine Ausnahme. Praktisch ununterbrochen seit der Gründung der zionistischen Bewegung hat sie ihr Ziel des kolonialen Landraubes mit Mord, Terror, Medienmanipulation und Krieg durchgesetzt. Dass Israel in den letzten Jahrzehnten benachbarte Mächte nach Belieben überfallen und terrorisieren kann, liegt neben der politischen Unterstützung durch westliche Staaten vor Allem an der qualitativen militärischen Überlegenheit Israels. Die qualitative militärische Überlegenheit Israels besteht im Wesentlichen aus qualitativ überlegener Technik in Luftwaffe, Armee und Marine, die beliebige Angriffskriege und Terroraktivitäten gegen benachbarte Mächte vergleichseise risikoarm ermöglicht, und zum Anderen aus Nuklearwaffen, die ermöglichen, dass Israel mit einer Strategie der Eskalation im Umgang mit einen Nachbarmächten immer am längeren Hebel sitzt und verhindern, dass Israel konzertierte Gegenschläge zur Befreiung des vom zionistischen Regime zusammengeraubten Gebietes in seine Kriegs- und Terrorpläne einkalkulieren muss. Die israelischen Atomwaffen sind das Rückgrat der qualitativen militärischen Überlegenheit und damit der Dominanz Israels über die Staaten der Region.

Steckengebliebene Strafexpeditionen wie der Krieg gegen den Libanon 2006 und schlecht zu kaschierende Massaker wie das bei der Erstürmung der Mavi Marmara angerichtete sind für die zionistische Mafia tatsächlich Niederlagen, denn sie schränken die Fähigkeit Israels ein, nach Belieben und ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen, Angriffskriege vom Zaun zu brechen sowie sanktionslos Morde und Massaker zu begehen.

Die qualitative militärische Überlegenheit ist der wichtigste Stützpfeiler des zionistischen Terrorregimes. Nur aufgrund der qualitativen militärischen Überlegenheit ist es dem zionistischen Apartheidregime möglich, seit Jahrzehnten konsequent einem regionalen Frieden auszuweichen, dabei seine Herrschaft aufrechtzuerhalten und obendrein permanent weiter Land zu rauben.

Die qualitative militärische Überlegenheit ist der zionistischen Mafia so wichtig, dass sie im Jahr 2008, als sie befürchtete, der Kandidat Barack Obama könne einmal übermütig wie einst Kennedy werden und Probleme machen, die von ihr beherrschten Gesetzgebungsorgane der USA veranlassten, das ungeschriebene Gesetz in ein formales Gesetz zur Pflicht der USA der Aufrechterhaltung der qualitativen militärischen Überlegenheit Israels zu überführen, damit öffentlich zu machen und potenziell substantiierter Kritik auszusetzen.

Weiß man das, so ist es nicht schwer zu erkennen, warum Zionisten das iranische Atomprogramm hassen. Das iranische Atomprogramm beseitigt die qualitative militärische Überlegenheit des zionitischen Regimes. Hat der Iran eine glaubwürdige nukleare Kapazität, so muss das zionistische Mafia-Regime zukünftig bei allen seinen Angriffskriegen und staatsterroristischen Massakern und Morden an seinen Nachbarn damit rechnen, dass das Opfer den Konflikt eskaliert und Israel die Kontrolle darüber entgleitet.

Das zionistische Regime muss dann jedesmal, wenn es einen Angriffskrieg gegen Nachbarn führen oder einen Terroranschlag begehen will, damit rechnen, dass der Iran auf Seite des Opfers in den Konflikt eintritt, sei es der Libanon, Syrien oder in Zukunft vielleicht auch Ägypten, Jordanien oder Palästina. Die Atomwaffen Israels werden in diesem Fall weitgehend wertlos. Sollte Israel angesichts einer sich abzeichnenden konventionellen Niederlage gegen Nachbarstaaten, die sich überraschend verbündet haben, um eine israelische Aggression abzuwehren, damit drohen, Atomwaffen einzusetzen, könnte der Iran postwendend eine nukleare Drohung nach Israel zurücksenden. Jede Nukleardrohung Israels würde damit die Vernichtug Israels in sich bergen, und ein israelischer Einsatz von Atomwaffen erst recht.

Darauf, dass ihnen von der zionistischen Lobby dominierte Staaten in Nordamerika und Europa in einem heißen Konfikt unter Nuklearmächten mit viel mehr als warmen Worten zu Hilfe kommen, kann Israel dann auch nicht mehr setzen. Die zionistische Propaganda hat zwar viele Menschen in der westlichen Wertgemeinschaft in einer Weise manipuliert, dass sie mit dem zionistischen Apartheidsstaat sympatisieren, doch bedeutet das nicht, dass diese Staaten bereit sind, einen Atomkrieg zu führen, in dem Einschläge von Atomraketen auf ihrem eigenen Territorium wahrscheinlich sind, um die Fortetzung zionistischen Landraubes, israelischen Terrors und israelischer ethnischer Säuberungen zum Aufbau eines Großisrael zu ermöglichen.

Israel verliert duch das iranische Atomprogramm die Fähigkeit, Angriffskriege zur Fortsetzung von Besatzung und Landraub führen zu können, ohne selbst ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Selbst kleinere israelische Angriffskriege, Massaker und Terroranschläge mit nur wenigen Toten bergen damit die Gefahr, dass der Konflikt eskaliert, die Eskalation von israelischer Seite nicht beherrschbar ist und Israel in Folge einer israelischen Aggression gezwungen wird, einen Frieden unter aus zionistischer Sicht nicht beabsichtigten Bedingungen zu akzeptieren.

Um diesen Abschreckungseffekt eines Nuklearschirmes gegen israelische Angriffskriege in der Region zu erreichen, braucht der Iran nicht einmal Nuklearwaffen. Eine nukleare Kapazität, das heißt die Fähigkeit, unter Kriegsbedingungen kurzfristig Nuklearwaffen entwickeln zu können, reicht zur Erzielung eines deutlichen nuklearen Abschreckungseffektes aus.

Wie die vergangenen zwei nationale Geheimdienstberichte der USA bekanntgegeben haben, sind die USA davon überzeugt, dass das genau das ist, was Iran macht. Iran baut eine nukleare Kapazität auf, aber keine Atomwaffen. Der US-amerikanische Kriegsminister Leon Panetta hat diese Einschätzung kürzlich noch einmal öffentlich bestätigt.

Sollte Israel in einem Krieg beispielsweise ernsthaft damit drohen, Nuklearwaffen in einem Primärschlag einzusetzen, während der Iran eine nukleare Kapazität hat, könnte die nukleare Antwort des Iran die Drohung mit der sofortigen Aufkündigung des Atomwaffensperrvertrages aufgrund von Krieg sein.

Der Vorteil dieses Vorgehens für den Iran bestünde darin, dass so ein Verhalten vom Atomwaffensperrvertrag gedeckt ist. Der Atomwaffensperrvertrag verbietet zwar das Bauen von Atomwaffen, erlaubt jedoch das Entwickeln einer nuklearen Kapazität, die den vergleichsweise kurzfristigen Bau von Atomwaffen ermöglicht. Die sofortige Ungültigkeit des Atomwaffensperrvertrages im Kriegsfall wird auch von der NATO vertreten, denn genau so rechtfertigt die NATO ihr Konzept der sogenannten “nuklearen Teilhabe”, das heißt die geplante Überlassung von US-Atombomben an deutsche Soldaten im Kriegsfall.

Iran bekommt durch dieses Konzept der nuklearen Kapazität also nicht nur einen nuklearen Schirm, den es auch auf andere Staaten der Region ausdehnen kann, sondern kann obendrein auch noch darauf verweisen, rechtstreu zu sein, dem Atomwaffensperrvertrag zu folgen und niemanden mit Atomwaffen zu bedrohen. Gleichzeitig muss Israel sich vorwerfen lassen, im Gegensatz zu Iran ein Schurkenstaat zu sein, der im Gegensatz zum überwiegenden Teil der “zivilisierten Welt” nicht dem Atomwaffensperrvertrag angehört, und zumindest implizit seine Nachbarstaaten mit seinen Atomwaffen bedroht und durch potenzielle Unfälle mit international nicht inspizierten Atomwaffen gefährdet. Für Israel ist das also eine sehr unvorteilhafte Position.

Das über Israel herrschende Kolonialistenregime kann diese Position mittelfristig kaum anders als durch einen Friedensschluss mit seinen Nachbarn und seiner indigenen Bevölkerung entscheidend verbessern. Aber genau das ist es, was das zionistische Regime unbedingt verhindern will. Das zionistische Regime will in seinem Größenwahn nicht das größte Yerushalayim der Geschichte, sondern den ganzen Kuchen, und den Kuchen der Nachbarn noch dazu. Und dazu gehen sie seit vielen Jahrzehnten buchstäblich über Leichen. Um Jerusalem weiter zu “zionisieren”, Palästinenser zu vertreiben und mehr Besatzungssiedlungen auf geraubtem Land errichten zu können, genau deshalb hat das zionistische Regime die Kriege der vergangenen Jahre ja überhaupt nur initiiert.

Diese völlig klar darliegende Logik versucht die zionistische Lobby durch die plumpe Lüge, eine angeblich irrational und fanatisch verblendet handelnde iranische Regierung würde Atombomben auf Israel werfen wollen, zu übertünchen. Das Führungspersonal der zionistischen Mafia versucht basierend auf dieser Lüge mit allen Mitteln, die USA und europäische Vasallen in einen möglichst schnell zu erfolgenden Angriffskrieg gegen den Iran zu treiben, um das iranische Atomprogramm zu zerstören und damit Israel die Möglichkeit zu geben, weiterhin nach Lust und Laune Angriffskriege führen zu können und nicht Frieden schließen zu müssen. Dass ein Krieg gegen Iran für die wirtschaftlich angeschlagene USA und europäische Vasallen aller Wahrscheinlichkeit nach den Bankrott bedeutet, interessiert die zionistische Mafia bei ihrer verlogenen Kriegshetze, auch Hasbara genannt, nicht im Geringsten.

In einigen Ländern ist die auf den zwei dicken Lügen basierende zionistische Kriegshetze, Iran würde erstens Atomwaffen bauen wollen, um diese zweitens auf Israel abzuwerfen, fast überall. Sie wird in den von der zionistischen Mafia beherrschten Staaten pausenlos in die Luft geblasen von fast allen Politikern, von fast allen Fernsehstation un von fast allen Zeitungen.

Wer bisher der zionistischen Kriegspropaganda auf den Leim gegangen ist und nicht durchschaut, was Wahrheit und was Hasbara ist, mag sich die Meldung anschauen, die Reuters gestern verbreitet hat.

Der Titel der Meldung ist: “Nuclear Iran may curb Israeli border wars – general” also zu deutsch: “General: nukearer Iran könnte israelische Grenzkriege hemmen.” Die Meldung nimmt Bezug auf öffentliche Äußerungen von Major-General Amir Eshel, der als Leiter der strategischen Planung der bewaffneten Kräfte Israels vorgestellt wird. Das ist der Mann in Israel, der innerhalb der israelischen Armee dafür verantwortlich und zuständig ist, zu überlegen, was das iranische Atomprogramm für die israelische Armee und Israel bedeutet.

Und dieser für die strategische Planung der israelischen Armee zuständige Major-General Amir Eshel, der sagte Reuters zufolge gerade folgendes:

“So this is going to create a dramatic change in Israel’s strategic posture, because if we are forced to do things in Gaza or Lebanon under an Iranian nuclear umbrella , it might be different.”

Deutsche Übersetzung: “Es wird also eine dramatische Änderung in der strategischen Positionierung Israels geben müssen, denn wenn wir gezwungen sind, etwas zu tun in Gaza oder Libanon unter einem iranischen Nuklearschirm, dann würde das anders sein.”

Des weiteren sagte Major-General Amir Eshel Reuters zufolge:

“When the other side has a nuclear capability and are willing to use it, you think twice,” Eshel said. “You are more restrained because you don’t want to get into that ball game.”

Deutsche Übersetzung: “Wenn die andere Seite eine nukleare Kapazität hat, und sie gewillt sind, sie zu nutzen, dann denkt man zweimal nach. Man ist zurückhaltender, denn man will in dieses Ballspiel nicht hineingehen.”

Genau darum geht es. Das ist es, was die Logik ohnehin nahelegt, direkt aus dem Mund des Pferdes, wie man es auf Englisch sagt. Mit kaum mehr als drei Sätzen hat der für die strategische Planung der israelischen Streitkräfte zuständige General die ganze Hasbara von der angeblichen Atom-Bomben-Gefahr, die vom iranischen Nuklearprogramm ausgeht, als glatte Lügen gebrandmarkt. Tatsächlich ist das iranische Atomprogramm nach Ansicht der israelischen Armee ein Faktor, der durch die Herstellung eines nuklearen Gleichgewichtes, ähnlich wie es das in Europa seit dem zweiten Weltkrieg gibt, zur Verhinderung von Kriegen beiträgt.

Israel will jedoch weiter nach Herzenslust und ohne zweimal nachzudenken, Angriffskriege führen können, und deswegen versucht die zionistische Mafia, Nordamerika und Europa zu Sanktionen und einen Angriffskrieg gegen Iran zu treiben, auch wenn das für Nordamerika und Europa den Bankrott bedeuten sollte.

Immerhin ein positiver Aspekt lässt sich dem abgewinnen. Die zionistische Kriegsmafia entblößt sich. Wer in seinem Staat wissen will, welche Politiker und Medien von der zionistischen Mafia beherrscht sind, muss nun bloß darauf achten, ob sie die plumpe zionistische Lüge verbreiten, propagieren und unterstützen, Iran wolle Atombomben bauen und diese auf Israel abwerfen.

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12 Responses to “Warum Zionisten das iranische Atomprogramm hassen”

  1. blogfighter Sagt:

    Ich danke für den sehr informativen Artikel und möchte auf meinen Blog aufmerksam machen, in der Hoffnung auf Feedback und Widerspruch.
    Mit freundlichem Gruß
    Gerd Weghorn
    http://profiprofil.wordpress.com/2011/08/26/blog-inhaltsverzeichnis/

  2. Neptun Sagt:

    Busch stürzte in den letzen kanpp 7 Jahren seiner Amtszeit keine weitere Regierung, nicht aus Gründen der Humanität oder Einsicht, sondern weil er keinen weiteren Krieg vermarkten konnte. Am besten der jenige Präsidentschaftskandidat wird Präsident,der Krieg am schlechtesten vermarkten kann. Und Obama konnte bzw kann am besten Krieg von allen Kandidaten, sowohl Republikaner als auch Demokraten vermarkten. Noch nie bekam mit Abstand ein Kandidat so hohe Beträge an Wahlspenden. 750 Millionen Dollar. Nur offiziell. Hollywood unterstützte klar Obama. Auch wenn man nur die globale Finanzlobby betrachtet, bekam Oabma wesentlich mehr Unterstützung als Mc Cain, weil Obama wesentlich besser Krieg vermarkten kann als Mc Cain. Bush konnte keinen weiteren Krieg mehr vermarkten, er konnte noch nicht ein Mal den Sudan 2005 angreifen, trotz Darfurkrise, weil er wie bereits mehrfach wiederholt keinen weiteren Krieg vermarkten konnte. Deshalb tat die globale Finanzlobby und deren MS Medien alles damit Obama an die MAcht kam.

  3. Neptun Sagt:

    Wenn Mitt Romney gewinnt, könnte es wieder eine linke Friedensbewegung geben. Wenn Obama gegen Mitt Romney gewinnt, ist dies unwahrscheinlich. Besser ein ein konservativer Präsident und eine starke linke Opposition. aLs ein Präsident Obama, der ohne Zustimmung des Kongresses sogar offiziell Krieg führen kann. Der erste in der Geschichte der USA.

  4. Neptun Sagt:

    Entschuldigung für die Kritik, ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass die globale Finanzlobby alles versucht, um Obama als kleineres Übel darzustellen. Ich würde es an ihrer Stelle genau so tun. Ansonsten. Vielen Dank für deine tolle Seite.

  5. einparteibuch Sagt:

    @Neptun
    Was du behauptest, ist gleich in mehreren Punkten schlicht die Unwahrheit. Beispiele:

    “Busch stürzte in den letzen kanpp 7 Jahren seiner Amtszeit keine weitere Regierung”
    Gegenbeispiele für zumindest vorerst erfolgreiche Regime Change Ops von Bush in den letzten 7 Jahren seiner Amtszeit: Irak 2003, Georgien 2003, Haiti 2004, Ukraine 2004, Libanon 2005, Thailand 2006, des weiteren nicht erfolgreich Tibet 2008 und Südossetien 2008.

    “dass die globale Finanzlobby alles versucht, um Obama als kleineres Übel darzustellen”
    Dazu müsste es erstmal so etwas geben wie “die globale Finanzlobby.” Die gibt es aber so nicht. Auch Finanzherrscher streiten sich. Einige unterstützen Obama, andere Mitt Romney und wieder andere Newt Gingrich, und manche unterstützen gleich zwei dieser Kandidaten oder alle drei.

    Das Argument, dass es unter einem Präsidenten Obama weniger linken und liberalen Widerstand gegen Krieg gibt, dass Obama deshalb in gewisser Weise leichter Krieg führen kann, und dass einige Kreise genau deswegen Obama unterstützen, ist allerdings trotzdem richtig.

    Dass ein Präsident Mitt Romney oder Newt Gingrich deshalb weniger Krieg als ein Präsident Barack Obama bedeuten würde, ist allerdings Illusion.

    Sowohl Mitt Romney als auch Newt Gingrich haben klargemacht, für Israel Krieg gegen Iran führen zu wollen, und auch Barack Obama hat das nicht ausgeschlossen. Ob US-Präsidenten demokratisch oder republikanisch waren, hat in den letzten Jahrzehnten in Bezug auf ihre Kriegslüsternheit praktisch keine Rolle gespielt. Demokraten basteln sich für ihre Kriege meist humanitäre Begründungen zusammen, Republikaner nutzen zur Rechtfertigung ihrer Kriege hingegen tendenziell lieber aufgeblasene angebliche SIcherheitsbedrohungen.

    Der einzige Kandidat, der gesagt hat, er will defintiv keinen Krieg gegen Iran führen, ist Ron Paul. Und das ist auch der einzige Kandidat, der kein Diener der zionistischen Lobby ist. Alle anderen US-Präsidentschaftskandidaten haben sich in Bezug auf Iran an das Skript der zusammengelogenen Propaganda der zionistischen Kriegslobby gehalten.

  6. Neptun Sagt:

    Leider habe ich eine andere Meinung.

    Das Argument, dass es unter einem Präsidenten Obama weniger linken und liberalen Widerstand gegen Krieg gibt, dass Obama deshalb in gewisser Weise leichter Krieg führen kann, und dass einige Kreise genau deswegen Obama unterstützen, ist allerdings trotzdem richtig.

    Freut mich, dass wir hier einer Meinung sind.

    Haiti 2004, Ukraine 2004, Libanon 2005, Thailand 2006, des weiteren nicht erfolgreich Tibet 2008 und Südossetien 2008.

    Gegen keiner dieser Länder führte Busch einen direkten Angriffskrieg.Und Afghnistan und Irak, waren vor Busch auch nicht gerade Urlaubsparadise. Libyen war ein sicheres Land. Und Gaddafi war weder Steinzeitislamist(Taliban) noch beging er Massaker Und Busch hatte die Zustimmung des Kongresses für den Irakkrieg, Obama nicht. Iraks.Mc Cain z.B spricht sich offen für einen Syrienkrieg aus, deshalb gibt es ihn noch nicht. Auch wenn er Präsident wäre, noch lange. Wenn hingegen Obama sich direkt für einen Syrien Krieg ausspricht wird er wesentlich wahrscheinlicher als wenn Mc Cain Präsident wäre. Und das selbe mit dem Iran. Unter Obama ist ein Irankrieg wesentlich wahrscheinlicher. Er macht es nur wesentlich cleverer. Er äußert nicht direkt seine Meinung wie Mitt Romney. Dies meinte auch Webster Tarpley. Die Demokraten sind gefährlicher als die Neo Cons. Sie sagen nicht, was sie denken. Zwar hat die globale Finanzlobby nicht 100% gemeinsame Intressen, jedoch haben sie das gemeinsame Ziel die Schlüsselindustrien und die Banken zu privatisieren. Und bei Ländern die dies nicht freiwillig tun wie Libyen, per Krieg zu unterwerfen. Und solche Kriege können in der Regel die Demokraten, besonders Obama besser als Republikaner wie Mitt Romney und Mc Cain. Mitt Romney und Mc Cain sind mit wesentlich lieber als Obama, weil sie besser zu durchschauen sind, sie sagen was sie denken. Obama sagt leider nicht was er denkt, er vermarktet den Krieg wesentlich besser. Und die globale Finanzlobby möchte wie bereits erwähnt wird gerne Krieg. Und niemand kann mit Abastand so gut Krieg vermarkten wie Obama. Krieg kann man kaum besser vermarkten als Obama. Deshalb möchte der größte Teil der globalen Finantlobby auch Obama. Und da er in den USA sein Image als Messias verloren hat, wollen die MS Medien ihn als kleineres Über darstellen. Ich würde es an deren Stelle genau so tun.

  7. Neptun Sagt:

    Um somit die Wahlchancen von Obama zu erhöhen.Webster Tarpley z.B sagte, dass die Demokraten gefährlicher wären als Neocons wie Mc Cain und Mitt Romney, weil sie nicht sagen was sie denken.

    Es gibt viele gute Videos von ihm

    http://www.my-metropolis.eu/2012/Nachrichten/Gesellschaft/Von-Tyrannen-Hofberichterstattern-und-anderen-Narren.php

    Es ist – TROMMELWIRBEL – der amtierende “Präsident”, der allseits berühmte Friedensnobelpreis-bombardierer und getätscheltes Liebkind ihres ganz persönlichen Informationsindustriellen und Hofberichterstatters, Mr. “Yes we can” himself, Barack Obama.
    Dank Herrn Obama brauche ich jetzt keine ungeliebten oder, wie im letzten Fall, dubiosen, Links als Quellen für meine Ausführungen heranziehen, sondern nur allgemein Bekanntes und für jedermann Greifbares. Heureka!
    Go! – was bietet uns diese Alternative, was hatte der in den Jahren seiner Amtszeit so alles im Programm?

    Er hat sämtiche Wahlversprechen gebrochen
    Er hat die Wirtschaft Amerikas in nie gekannte Abgründe manövriert
    45 Millionen Amerikaner sind bettelarm und überleben nur noch dank
    staatlicher Essensmarken
    Er betreibt Foltergefängnisse rund um den Erdball
    Er hat einen verfassungswidrigen Krieg vom Zaun gebrochen und dann erklärt, dass
    er gar keinen Krieg führt – er hat also (mutmaßlich) die US-Verfassung gebrochen
    Er hat in Libyen zivile Ziele, unter anderem das “Great Man Made River”-Projekt,
    Wohngebiete oder libysche Fernseh- und Radiosender bombardieren lassen,
    dies widerspricht den Genver Konventionen und internationalem Völkerrecht,
    er ist also ein (mutmaßlicher) Kriegsverbrecher
    Der Krieg gegen Libyen basiert auf NICHTS als einer Lüge, was mittler-
    weile zweifelsfrei feststeht, daher ist dieser Angriffskrieg auch nichts weiter
    als Massenmord an mindestens 30.000 Menschen (offizielle Zahlen)
    Er lässt weltweit Menschen ohne Gerichtsverhandlung oder ihnen die Möglichkeit
    zur Verteidigung zu geben, mittels Drohnen abschlachten, auch Kinder, auch Frauen,
    Unschuldige oder Alte – Er ist also (mutmaßlich) ein Massenmörder
    Er hat am 31. Dezember 2011 den “National Defense Authorization Act” unterzeichnet,
    der die Vereinigten Staaten von Amerika nun auch defacto in eine Militärdiktatur
    verwandelt hat – d. h., dass in Amerika hinkünftig Bürger ohne Angabe von Gründen
    inhaftiert werden können und zwar solange man will – ohne Gerichtsverfahren,
    Ankage oder ähnliches rechtsstaatliches PiPaPo.

    Diese Liste könnte man noch beliebig fortsetzen, belassen wir´s dabei. Reicht ohnehin.
    Was lesen, sehen oder hören sie davon? Ich meine ernsthaft! Ich meine in den Medien der Informationsindustrie! Was? Wäre da nicht der eine oder ander klitzekleine Ansatzpunkt für eine gewaltige Medienattacke auf den geliebten Heilsbringer und Konzernmedien-Messias?
    Nein – NICHTS! – und wieder NICHTS! Das interessiert die Mainstreamer nicht die Bohne. Alles egal. Ist ja unser über alles geliebter Oh-Ooh-Ohhhbama! Der Held, der “Changer”, der GUUUUUUTE!
    Man zerreist sich lieber das Maul über Newsletter aus den 1980´er Jahren, dass ist ja um soooo vieles WICHTIGER! Viel wichtiger … so schrecklich RELEVANT!
    Wir WOLLEN UUUUNSEREN OOOOOBAMA!

    Ansonsten ist deine Seite gut. Gruß Neptun

  8. einparteibuch Sagt:

    @Neptun
    Was du hier versuchst, ist Geschichtsfälschung zum Reinwaschen von Bush und der republikanischen Partei zu betreiben. Wenn du weiter mit Geschichtsfälschungen Werbung für Kriegsverbrecher machen will, suche dir bitte eine andere Seite, um das abzuladen.

    “Gegen keiner dieser Länder führte Busch einen direkten Angriffskrieg.”
    Nein, aber Bush führte dort – zum Teil blutige – Regime Change Operationen durch. In Haiti hatte der Bush-Putsch 2004 besonders drastische Folgen, die sich beim Erdbeben gezeigt haben. Da gab es nicht zuletzt als Folge des Bush-Putsches Hunderttausende Tote. Dass Bush zum Ende seiner Amtszeit keinen Krieg gegen den Iran gstartet hat, hatte einen anderen Grund als die Anti-Kriegs-Bewegung: das US-Militär war schlicht mit den bisherigen Bush-Kriegen bereits überlastet.

    “Und Afghnistan und Irak, waren vor Busch auch nicht gerade Urlaubsparadise.”
    Diese Länder waren bereits vor den von der Israel-Lobby organisierten Bush-Kriegen durch Jahrzehnte von US-geführtem Krieg verwüstet worden. Afghanistan war 1975 noch ein Urlaubsparadies – meist Kiffer, aber immerhin. Die Kriege, die diese Länder zerstört hatten, waren von Präsidenten beider großen Parteien geführt worden: Carter, Reagan, Bush I, Clinton. Die Bush-II-Kriege haben da dann nochmal zu ein paar Hunderttausend Toten geführt.

    “Mitt Romney und Mc Cain sind mit wesentlich lieber als Obama”
    Damit machst du genau das, was du den Anhängern von Barack Obama zurecht vorwirfst: einen kriegerischen Verbrecher gegenüber einem anderen bevorzugen, weil er angeblich das geringere Übel darstelle. Beide diese Kandidaten haben verbrecherische Angriffskriege im Programm, soviel sie die US-Armee in der Lage ist, zu führen. Beide diese Verbrecherkandidaten sind in der Hand der Israel-Lobby, und beide Kandidaten werden in der Verwirklichung ihrer Kriegsplänen nur durch die kriegsbedingt geschwächte Finanzkraft beschränkt.

  9. almabu Sagt:

    “…Die israelischen Atomwaffen sind das Rückgrat der qualitativen militärischen Überlegenheit und damit der Dominanz Israels über die Staaten der Region…”

    Als militärischer Laie würde ich trotzdem dazu neigen, den israelischen Atomwaffen hauptsächlich einen psychologischen Wert zuzuschreiben. Der Nahe Osten ist viel zu klein um ihren Einsatz wirklich zu erwägen. Iran wäre, was den Sicherheitsabstand betrifft, zwar weit genug weg, hat aber Nachbarn die ebenfalls Atommächte sind und vermutlich nicht von israelischem, atomarem Fallout betroffen sein wollen?

    Eigentlich genügte es doch, wenn eine der existierenden Atommächte wie z.B. Pakistan, Indien, Nord Korea, um die großen Russland und China nicht zu strapazieren, eine entsprechende Garantie für z.B. Syrien abgäbe und das atomare Patt wäre ebenso (und überdies sofort!) hergestellt, wie bei einem Iran, dem der Atomwaffenbau zunächst einmal nur unterstellt wird und der zumindest noch eine unbekannte Zeit zur Realisierung solcher hypothetischer Pläne benötigte?

    Warum sollte überhaupt der Iran seine Existenz an eine “Garantie” für Syrien oder sonst wen in der Region knüpfen?

    Mir erscheint Israels Verhalten unlogisch, denn stellt das islamische Pakistan mit seinen undurchsichtigen Regierungsstrukturen denn keine realere Gefahr für Israel dar?


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