Skandal – Linke Politiker gegen Krieg und menschenverachtende Embargomaßnahmen

11. Januar 2012

Vor ein paar Tagen hat Bernd Duschner vom Verein “Freundschaft mit Valjevo” einen lobenswerten Aufruf gestartet, um gegen die Kriegsvorbereitungen, Sabotage- und Terroraktionen sowie menschenverachtenden Embargomaßnahmen gegen Syrien und Iran mobil zu machen. Seitdem haben neben mehr als 1000 anderen Menschen immerhin schon eine handvoll Politiker der Linkspartei den Aufruf gegen Kriegsvorbereitungen und Embargo unterzeichnet.

Für Kriegstreiber ist es ein Skandal, dass es in der im Bundestag vertretenen Partei noch Reste einer Friedensbewegung gibt, die gegen zionistische Kriegspäne mobil macht. Die Kriegstreiber haben nun ihre Propaganda-Maschine in Bewegung gesetzt, um mit der Friedensbewegung in Deutschland Schluss zu machen.

Der als “BAK Shalom” firmierende Ableger der zionistischen Kriegslobby in der Jugendorganisation der Linkspartei “kritisiert aufs Schärfste” den Appell zum Stoppen der Kriegsvorbereitungen und “fordert alle Unterzeichner/innen aus der Linkspartei auf, ihre Unterschrift sofort zurück zu ziehen.”

Der Wunsch nach Frieden und der Aufrechterhaltung der Prinzipien des westfälischen Friedens wird von der vorgeblich sozialistischen Kriegslobby der zionistischen Nationalbewegung konsequent als “Antiamerikanismus” oder “plumper Hass auf Amerika und Israel” angeprangert.

Propaganda-Organe der zionistischen Kriegslobby geben dem “BAK Shalom” bei seinem Feldzug gegen die Reste der Friedensbewegung in der Linkspartei Geleitschutz, so zum Beispiel die olivgrüne “taz”, der traditionell braune “Spiegel” und die pseudointelektuelle “Süddeutsche Zeitung”. Die deutsche Tagesschau, bei der kaum ein Tag vergeht, wo nicht mit dreisten Lügen und platten Beschimpfungen in übelster Weise gegen die Regierungen von Syrien und Iran gehetzt wird, erinnert zunehmend an die goebbelssche Reichs-Rundfunk-Gesellschaft.

Es scheint, als habe sich in Deutschland nichts geändert. Terroristen in Syrien werden heute genauso von Israel, den USA und ihren zionistischen Lakaien genauso unterstützt und glorifiziert, wie seinerzeit Konrad Henlein und seine Leute als Freiheitskämpfer glorifiziert und unterstützt wurden. Iran und Syrien werden von der zionistischen Kriegslobby mit ähnlich plumpen Lügen verteufelt, wie vor 75 Jahren in Deutschland die Tschechoslowakei und die Sowjetunion verteufelt wurden.

Es ist, als sei eine wesentliche Erkenntnis aus jener Zeit an den neuen Nazis spurlos vorübergegangen:

“Nie wieder Krieg!”

Wir rufen alle Bürger, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, die Friedensbewegung auf, dieser Kriegspolitik konsequent entgegenzutreten. Hier geht es zum Unterschreiben: Klick!

PS: An die Adresse der Mitglieder der Linkspartei: Kriegstreiber haben in einer dem Frieden verpflichteten Partei nichts zu suchen. Die zionistische Ideologie der angeblichen Notwendigkeit der Eroberung von “Lebensraum im Osten” beruht auf dem gleichen ethno-nationalen kriegerischen Blut- und Boden-Rassismus wie die Ideologie der Nazis, nur wurde sie obendrein noch mit Religion vermischt. Grenzenlose ethnonationale Aggressivität ist der Kern der Zionismus.

In der Linkspartei geduldete Zionisten werden die Partei entweder übernehmen wie sie die ehemals dem Frieden verpflichteten “Grünen” übernommen und in eine zionistische Kriegspartei umgewandelt haben oder falls ihnen das nicht gelingt, werden sie Alles daransetzen, die Linkspartei von innen zu zerstören. Wer als Sozialist auf einen Kompromiss mit Zionisten hofft, ist blauäugig. Zionismus hat mit Sozialismus nicht mehr und nicht weniger zu tun als es der Nationalsozialismus hatte.

Darum ist es überfällig: BAK Shalom und antideutsche Nationalisten: Raus aus der Linken!

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4 Responses to “Skandal – Linke Politiker gegen Krieg und menschenverachtende Embargomaßnahmen”


  1. BAK Shalom ist mir schon lange ein Dorn im Auge, deswegen waren die Linken für mich das kleinste Übel.

    Hier noch wezi Kriegstreiber-Beitrag der “linken” Presse, und immer wieder der gleichen Person, nämlich von Christian Bommarius.

    http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/kostuemierte-antisemiten,10917074,10923778.html

    http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-syrien-und-den-linken-damals-wie-heute,1472602,11445142.html

  2. dejavu Says:

    @fatima

    Und aus dem Häusern Springer/Speigel wird das Thema auch wieder zur Diffamierung friedliebender Menschen benutzt.

    Die Kriegstreiber machen schon in den Überschriften deutlich, dass Differenzierung und Abwägung, journalistische Methoden sind, die sie schon längst hinter sich gelassen haben.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13814329/Solidarisierung-mit-den-Schlaechtern-spaltet-Linke.html
    und der Speigel:
    Linke Solidarität mit Schlächter Assad
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808255,00.html
    in brüderlicher Niedertracht.

    Steilvorlagen bekommen sie aus dem Kreis der Linken:
    „Wenn man den Eindruck erweckt, man mache sich gemein mit Regimes, die Mord und Totschlag als Instrumente der Herrschaftsausübung nutzen, dann ist für mich die Grenze überschritten“, sagte Schubert der „Welt“.
    Oder eine Enkelman, Expertin in dieser Sache, spätestens seit ihrem Israelbesuch, wo sie ei(ge)näugig gesehen hat
    ” wie massiv der Iran unter Ahmadinedschad als Bedrohung gesehen werde”.

    Mein Gott, manchmal fragt man sich, wie dumm jemand sein muss, der bei der Linken als Sprecher auftreten darf…

    Dass diese Kriegshysterie in Israel das Ergebnis gezielter Manipulation und Unterstellungen ist, hat sie noch nicht mitbekommen.

    Die Angst der Bevölkerung wird als Beleg für die Gefährlichkeit und Angriffslust des Irans interpretiert.

    Donnerwetter, dann muss es also doch Massenvernichtungswaffen im Irak gegeben haben.

  3. dejavu Says:

    Norman Paech nimmt Stellung zu dem abgetakelten Hetzartikel von c;Bommarius in der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung.

    http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_deutsch/paech_norman_Syrien%20und%20den%20Linken.htm


  4. @ dejavu: Das habe ich gelesen, auch Ulla Jellpke hat Stellung dazu genommen:

    http://www.ulla-jelpke.de/news_detail.php?newsid=2198

    “DIE LINKE hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass die Regimes in Syrien und dem Iran sich schwerster Menschenrechtsverletzungen schuldig machen.”

    Schade! Aber das erfordert wohl die politische Korrektheit. Halt, das ist ja gar keine. Politisch korrekt ist es nur, wenn man nichts gegen Muslime sagt…sorry, dass ich das immer wieder vergesse.

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