Change you can believe in – Obama will billiger Krieg führen

10. Januar 2012

Als Barack Obama im Jahr 2008 zum Präsidenten der USA gewählt wurde, hat er seine Wahlkampagne mit dem Slogan “Change you can believe in”, also etwa “Änderungen in die man Vertrauen haben kann”, geführt. Besonders im Militärbereich hat Barack Obama dem von den Bushkriegen kriegsmüden Wählern Änderungen versprochen. Blöde Kriege wie der gegen den Irak sollten die USA nicht führen, sagte Barack Obama.

Die Militärbasen im Irak hat Barack Obama zum Ende des Jahres 2011 gegen seinen Willen aufgrund von massivem Druck durch den irakischen Widerstand schließen müssen, so dass nun “nur” noch 16.000 offiziell als Diplomaten firmierende US-Besatzer im Irak verblieben sind, doch dafür führt Barack Obama jede Menge von ihm für nicht blöd gehaltene Kriege anderenorts. Unschuldige Menschen in Afghanistan, Pakistan, Jemen, Somalia und Libyen bombardiert Barack Obama ohne Sinn und Verstand und ermordet sie wahllos. Nach Zentralafrika und Nigeria hat er geheim operierende US-Terrorkommandos entsandt, in Honduras, Tunesien, Ägypten und Jemen er blutige Putsche zum Sturz der Regierungen organisiert und gegen Syrien und Iran bereitet Barack Obama mit mörderischen Terror-Aktionen derzeit die nächsten großen Kriege vor. Gehorsam den Wünschen zionistischer Fanatiker dienend hat Warlord Barack Obama beinahe die halbe Welt mit Krieg und Terror überzogen, und der anderen Hälfte mit Krieg und Terror gedroht.

Derweil stiegen die Militärausgaben des Schurkenstaates USA unter Kriegsherr Barack Obama von Jahr zu Jahr immer weiter, und sein wirtschaftlich marodes Land steht nun im Jahr 2012, wenn er so weiter macht, kurz vor der Pleite. Doch Barack Obama weiß Rat. Kürzungen bei den US-Militärausgaben soll es geben.

Das Kollegium der Schriftführer beim Kriegshetzer-Blättchen “Washington Post” gibt sich entsetzt. Was soll so nur aus unserer Weltherrschaft werden, fragen die zionistischen Herrenmenschen sinngemäß. Es ist nichts als in die Augen des Pubiklums gestreuter Sand. Barack Obama soll dem Wahlpublikum als Friedensfürst verkauft werden, obwohl er die korrupte US-Kriegsmaschinerie reichlicher füttert als jeder Präsident vor ihm.

Wer sich jenseits der zionistischen Massenverblödungsmaschine informiert, erfährt, dass Barack Obama das sogar selbst zugegeben hat, sie noch mehr füttern zu wollen. Mit Kürzungen meint er lediglich, dass die Steigerungen des US-Militärbugets demnächst nicht ganz so schnell steigen sollen wie er das urspünglich geplant hatte, sagt er.

Wie aus Barack Obamas neuem Leitdokument für die zukünftigen Aufgaben des US-Militärs hervorgeht, ist das, was Barack Obama tatsächlich geändert hat, die Kriegstaktik. Anstelle von großen und teuren Besatzungsarmeen einzusetzen, möchte Barack Obama zukünftig den USA missliebige Länder einfach mit Drohnen und anderen High-Tech-Waffen zerstören, genauso wie er das erfolgreich mit Libyen gemacht hat.

Das Dokument hat er Strategische Verteidigungsführung genannt, doch um Verteidigung geht es in dem Dokument nur am Rande. Als siebter von zehn Punkten tauchen ein paar Sätze dazu auf, dass die US-Armee auch die Aufgabe hat, die USA zu verteidigen. Da heißt es, die USA befürchten, dass in den USA Raketen einschlagen, was ein Risiko sei, das in Zeiten, wo die USA in anderen Teilen der Welt Krieg führten, besonders groß sei, und die USA wollten deshalb einen Raketenabwehrschirm für die USA bauen.

Angriffe auf die USA mit Boden- und Besatzungstruppen befürchten die USA hingegen nicht. Dafür werden auch praktisch keinerlei besondere Vorkehrungen getroffen. Warum auch? Die einzigen US-Nachbarstaaten Kanada und Mexiko sind willige Vasalllen der USA, von denen für die USA keinerlei Gefahr ausgeht, und andere Staaten müssten erstmal mindestens einen Ozean überqueren, um die USA tatsächlich angreifen zu können.

Die USA sind tatsächlich das einzige Land auf der Erde, in dem es überhaupt keine Gefahr gibt, dass es von einem anderen Land militärisch erobert wird. Doch die USA geben mehr als die zehn nächsthochgerüstetsten Länder zusammen für etwas aus, dass sie Veteidigung nennen. Barack Obama macht in seinem strategischen Führungsdokument ganz klar, was er unter Verteidigung versteht: jederzeit an jedem Ort der Welt Zum Zweck der “Machtprojizierung” Krieg führen zu können, und, wenn die USA bereits einen Krieg führen, also zum Beispiel gegen Iran, gleichzeitig noch mindestens einen weiteren Krieg an einem weiteren beliebigen Ort der Welt, zum Beispiel im chinesischen Meer, beginnen zu können.

Barack Obama begründet das zynischerweise damit, dass die Welt danach verlange, dass die USA Führung übernehmen. Angesichts der Budgetprobleme der USA denkt Barack Obama nicht im mindestens an dieser Definition von “Verteidigung” irgendetwas zu ändern. Barack Obama möchte wegen der Finanzprobleme der USA zukünftig nicht weniger Krieg führen oder vom Weltherrschaftsziel ablassen, sondern seine Kriege zukünftig billiger führen.

Barack Obama und die USA denken also weiterhin nicht daran, davon abzulassen, andere Länder zu bedrohen und zu überfallen und massenweise Menschen zu massakrieren. Doch jeder kann gegen die USA etwas tun: nämlich die USA, so gut es gut zu boykottieren, und, wenn es unterschiedliche Produkte zur Auswahl gibt, gezielt neben Produkte aus den USA zu greifen.

Stop Bombs, Boycott USA

Stop Bombs, Boycott USA

Wenn die USA irgendwann – hoffentlich bald – wirklich so richtig pleite sind, dann können sie nicht mehr damit fortfahren, andere Länder zu überfallen.

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3 Responses to “Change you can believe in – Obama will billiger Krieg führen”

  1. almabu Says:

    Obamas neue Kriegsführung ist in der Tat innovativ. Offene und versteckte Einmischung der USA auf inoffiziellem Geheimdienstniveau in die Angelegenheiten anderer Länder gibt es zwar mindestens seit Beginn des vorigen Jahrhunderts, die ist also nicht neu. Neu ist hingegen, seit 2005(?) etwa, die offizielle Abkehr vom Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, die in der Diplomatie aus bitterer Erfahrung seit dem Ende des Dreissigjährigen Krieges galt. Wenn man sich als die One-And-Only-Super-Power-Of-The-World versteht, dann sind solche Prinzipien echt lästig. Aber mit kontrollierten Medien, subventionierten und Geheimdienstnahen NGO’s, den NATO-Vasallen und nützlichen Idioten vor Ort “on the ground” kann man in der Tat relativ billig Staaten und deren politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Strukturen zerstören. Die NATO-Vasallen bleiben derart beschäftigt und finanziell engagiert, auch immer hübsch auf Abstand zum Dollar-Imperium. Interessant dabei der Umstand, dass trotz größter Wirtschafts- und Sozialproblemen in den USA selbst über die paar Promille der Occupy-Bewegung kein demokratischer Widerstand zu erwachsen scheint. Jede – wenn auch noch so berechtigte – Demo in Moskau wird weltweit synchronisiert ausgeschlachtet, aber wenn in NY Demonstranten von den Cops die Fresse poliert wird, dann ist dies höchsten von lokalem Interesse und die allermeisten Medien unterwerfen sich selbst lustvoll der Zensur…

    Aber Obama hat allen Grund sich über seinen Rüstungsetat Gedanken zu machen. Maritim basiert die Abschreckung auf der militärisch seit dem WW2 veralteten Waffe der Flugzeugträgerflotten. In der Luft auf immer kostspieligeren, grotesk schlecht zu fliegenden Stealth-Jets. Am Boden hat die US-Army ohne Airforce und Marine traditionell immer eher schlecht ausgesehen. Leider gehört die Zukunft unbemannten, relativ kostengünstigen Drohnen zu Wasser, zu Lande und in der Luft sowie jeder Form von Raketen. Das wird die Bereitschaft, sie ohne eigene Verluste einzusetzen, steigern und uns also somit global unsicherer machen.

  2. almabu Says:

    Nachtrag:
    Zu den Stealth-Flugzeugen wird es über kurz oder lang wirksame Abwehrmaßnahmen geben. Im Prinzip lenken sie ja nur ein ortendes Radarsignal so um, dass es abgelenkt, nicht zurückgeworfen und wahrgenommen werden kann. Optisch sind die Kisten immer sichtbar! Wenn man also ein Territorium optisch kontrollieren kann, dann sieht man auch die Stealth-Teile zumindest bei Tag und wolkenlosem Himmel.
    Sendet man nun ein Signal von seinem Sender zu einem Empfänger, dann stellt der Nichteingang des Signals am Ziel die Existenz und Position des Stealth-Systems dar. Es ist wohl wirklich nur eine Frage der Zeit, bis es dagegen wirksame Abwehrsysteme geben wird?

  3. gast Says:

    “Boycott” ist die eine Sache; nicht zu coke, burger und co. zu greifen. Simpel, um nicht zu sagen billig oder einfältig. (meine damit die “Idee”)
    Viel schwieriger zu ändern scheint mir da schon der “american way of Alltag” global. Also nicht nur auf Etwas zu verzichten, sondern eine andere Alltagskultur – ohne – “american way of etc.” zu inaugurieren. Verzicht scheint mir einfach zu wenig! (Außerdem: Wer verzichtet schon gern auf apps, facebook, seinen ganz persönlichen rockandroll und all die netten sonstigen Amispielereien???)
    Der Konnex ist so tief, dass nur ein gewaltiger “innerer Ruck” – ähnlich einem “Sichtwechsel auf Wesentliches” Hilfe schaffen kann.

    Sollte es tatsächlich – aus welchen Gründen auch immer – zu einer “hießen atomaren Eskalation” kommen (was ich nicht hoffe!), dann geschieht dieser “Ruck” – NUR leider von “außen” – gezwungener Maßen.

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