NATO weitet Feldzug zur Rekolonialisierung und Entschwärzung Nordafrikas aus

22. September 2011

Die Nord-Atlantische Terror-Organisation NATO weitet ihren räuberischen Feldzug zur Rekolonialisierung und Entschwärzung Nordafrikas aus. In einem am Donnerstag im Internet veröffentlichten Selbstbezichtigungsschreiben erklärte die Terrororgsanisation, sie habe am Mittwoch 44 Bomben- und Raketenangriffe gegen Libyen geflogen, und dabei unter anderem mehrere Bombenanschläge in den libyschen Städten Sirte und Hun verübt. Im Vergleich zu den laut einem NATO-Selbstbezichtigunsschreiben vom Mittwoch eingestandenen 32 Bombenangriffen am Dienstag bedeuten die 44 Bombenangriffe vom Mittwoch eine Steigerung von 37,5%.

Das britische NATO-Propaganda-Organ BBC behauptete am heutigen Donnerstag, die Oase Al-Jufra, einschließlich der Städte Hun, Waddan und Sokna konnten dank der Bombenangriffe der NATO durch die Quislinge der NATO unterworfen werden, womit da nun die Entschwärzung gestartet werden kann.

Das Presseorgan “The Media Line” berichtete unterdessen anlässlich der gelungenen Entvölkerung der libyschen Stadt Tawarga durch die von der NATO kommandierte “Brigade zur Vernichtung von Sklaven und Schwarzen” von der weiterhin erfolgreichen Entschwärzung Libyens durch die von Weißen dominierte Terrororganisation NATO und ihre von der Propaganda meist euphemisch als “Rebellen” bezeichnete NTC-Quislinge.

Thomas Dehrmann-Roy, ein Offizieller einer unter der Knute der NATO stehenden Organisation mit der Bezeichnung “Europäische Kommission,” wird dort mit den Worten zitiert: “Viele Leute traten den Rebellen mit dem einzigen Ziel bei, um Rache zu üben. Sie führen systematische Attacken auf schwarze Leute aus. Manchmal in willkürlicher Weise.” Im Weiteren wird ein namentlich nicht genannter Anführer der NTC-Quisinge zitiert, der NTC-Sprecher Mahmud Sherman und andere führende NTC-Mitglieder für die Ermunterung zur erfolgreichen Entschwärzung belobigt: “Sharman sagte uns, dass wir mit den Schwarzen, die Gaddafi unterstützen, tun können, was immer wir wollen. Das gilt auch für viele andere vom NTC.”

Auch in der libyschen Hauptstadt Tripolis war die Strategie der NATO, libysche Fans der Kategorie C mit Waffen wie MGs, RPGs und Maschinenkanonen auszurüsten und gleichzeitig die Polizei wegzubomben, gestern ausgesprochen erfolgreich. Nachfolgendes Video zeigt die gestrige Entschwärzung eines Hauses in Tripolis.

Anders Fogh Rasmussen, Sprecher der radikal-kapitalistischen Terrorgruppe NATO, erklärte dazu nun, die NATO werde mit der erfolgreichen Bombardierung zur Entschwärzung Libyens solange weitermachen, wie sie das zur vollständigen Unterwerfung der libyschen Bevölkerung für richtig hält, und kündigte zunächst eine Verlängerung der Terrorattacken gegen Libyen um weitere drei Monate bis Ende Dezember an.

Carter Ham, Kommandeur der NATO-Splittergruppe AFRICOM, hat hingegen weitergehende Pläne und erklärte nun öffentlich, durch die erfolgreichen Entschwärzungsoperationen der NATO in Libyen seien in Teilen Nordafrikas gefährliche Unzufriedenheiten bei den dort ansässigen schwarzen Bevölkerungen entstanden, und fordert Bomben und andere Ressourcen für AFRICOM an, damit er den NATO-Feldzug zur Entschwärzung Afrikas in anderen Ländern des Magreeb, in Nigeria sowie in Somalia fortsetzen kann.

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4 Responses to “NATO weitet Feldzug zur Rekolonialisierung und Entschwärzung Nordafrikas aus”

  1. Presto Says:

    Der Terrorkrieg der Nato wird bis mindestens Dezember 2011 fortgeführt – ohne das jemand groß Notiz davon nimmt.

    Ich verstehe schon lange nicht mehr, wo all die Kriegsgegner sind, die uns all die Jahre das entsetzliche Bild des Krieges deutlich gemacht haben.

    Wir scheinen uns an die unmenschlichen Zustände gewöhnt zu haben und werden, dank der Wahrheitspresse und ihrer Schergen, daran nichts ändern wollen.

    Der Papst-Besuch in Deutschland mit den militärischen Ehren und Kanonenschüssen und die Aussage des Oberhirten/Imperators ” auch in politischen und wirtschaftlichen Fragen nach Deutschland gekommen zu sein”, deutet für mich eine enge Verbindung zwischen Militärmacht und Kirche hin. Kolonialisierung und Militärintervention, um jeden Preis und damit “wir Guten” unser Öl, unseren Reis, unseren Weizen, unsere Fische und alle anderen Rohstoffe wie seltene Erden endlich zurückbekommen. Der Propagandasender N-TV hatte ja auch kürzlich wieder eine Piratendoku parat, die dem gemeinen Michel erklärte, warum unsere guten Soldaten unseren Reichtum beschützen und die bösen Terroristen in Somalia bekämfen müssen….den wahren Hintergrund, wie auch den in Lybien, will uns niemand erklären, sonst hätte die ReGIERung Erklärungsnöte.

  2. einparteibuch Says:

    @Presto
    Die Fortsetzug des Krieges gegen Libyen für zunächst drei weitere Monate dürfte im Wesentlichen ein Manöver zur Ablenkung der öffentlichen Aufmerksamkeit sein.

    Jedem halbwegs realistischen Militär dürfte es pausibel sein, dass der Angriffskrieg gegen Libyen aller Voraussicht nach noch viele Jahre dauern wird, und sich geografisch auf große Teile Nordafrikas ausweiten wird. Als Hausnummer: der Afghanistan-Krieg läuft seit 32 Jahren, der Somalia- und Irak-Krieg seit jeweils 20 Jahren und nichts davon ist gewonnen oder zu Ende. Und auch in Jugoslawien sind seit mehr als 10 Jahren NATO-Besatzungssoldaten im Einsatz.

    Dass der Krieg gegen Libyen schwieriger werden könnte, als die oben genannten Kriege, dürfte jedem Militär klar sein. Die jetztige Anforderung von großen Resourcen durch den AFRICOM-Commander Carter Ham spricht diesbezüglich Bände. Dieser US-General plant ganz offensichtlich damit, dass sich das Einsatzgebiet der USA beim Krieg gegen Libyen auf einen großen Teil Nordafrikas ausdehnen wird. Selbst wie diese drastische Ausweitung des Krieges der Öffentlichkeit verkauft werden soll, legt er schon nahe: durch den Krieg gegen Libyen seien leider unbeabsichtigt Sicherheitsbedrohungen in Form von islamistischem Terrorismus in Nordafrika verstärkt worden, so dass die USA und ihre Verbündeten leider dagegen in den Krieg ziehen müssen.

    Nur traut sich keiner der verantwortlichen Politiker zu sagen, dass für den Krieg gegen Libyen mit einer ähnlichen auer wie in Somalia oder Irak gerechnet wird, weil, wenn heute ein wichtiger Politiker oder Militär der kriegsführenden Staaten laut sagen würde, die NATO rechne mit 20 Jahren Kriegsdauer in Libyen, der schlafende Hund “Öffentlichkeit” geweckt werden könnte.

    Meine Vermutung ist allerings, dass es zu 20 Jahren US-geführtem Krieg gegen Libyen nicht kommen wird, und zwar ausschließlich deswegen, weil die USA und ihre Vasallen lange vorher pleite gehen und sie den Krieg damit verloren haben werden.

    • kosh Says:

      - … wenn heute ein wichtiger Politiker oder Militär der kriegsführenden Staaten laut sagen würde, die NATO rechne mit 20 Jahren Kriegsdauer in Libyen, der schlafende Hund „Öffentlichkeit“ geweckt werden könnte.

      Wenn überhaupt, dann doch nur, wenn sich Sieg und Kosten verselbständigen, oder wenn unversehens der Feind vor der Haustür steht.

      - … weil die USA und ihre Vasallen lange vorher pleite gehen und sie den Krieg damit verloren haben werden.

      Die waren schon vor WK2 pleite und haben dennoch einen Krieg geführt und gewonnen: Wenn der Krieg nicht zu Jesus kommt, muss Jesus zum Krieg kommen, Amen. Sollte sich der schlafende Hund tatsächlich an eines der 10 Gebote erinnern, eliminiert er dort, wo es ihm dient, kurzerhand das “nicht” und schon ist sein Traum von der GUTEN Welt wieder in Ordnung.

      Mein Favorit der letzten Tage: Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen?

      aus http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,787082,00.html
      - “Der glaubwürdigste Atlas der Welt” …

      … exekutiert …

      - … ein Siebtel des Grönlandeises, die Klimaerwärmung habe es tauen lassen, erklären die Autoren.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  3. kosh Says:

    aus http://www.stern.de/politik/ausland/gaddafis-milliarden-entdeckt-rebellen-sind-vorerst-finanziell-unabhaengig-1730778.html
    - Die libysche Übergangsregierung hat laut einem Zeitungsbericht überraschend Milliarden libyscher Dinare aus dem Besitz des Regimes von Muammar al Gaddafi in der Zentralbank gefunden. Es handle sich um umgerechnet 23 Milliarden US-Dollar (16,9 Mrd Euro), berichtete die “Financial Times” am Donnerstag.

    Ja klar, was in der Zentralbank so rumliegt, muss zwingend dem Gaddhafi gehören. Dumm nur folgende Überlegung:

    aus http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=234103
    - Ich nehme an, dass der libysche Dinar auch Schuldgeld ist. Wenn es dort lag (druckfrisch in Kisten) scheint es noch nicht herausgegeben worden sein: Ist also nur mit dem Materialwert gebucht.
    Jetzt soll das Geld in die Welt kommen (soll 6 Monate Staatsausgaben finanzieren), es wäre demnach Nettogeld, eigentlich wie Falschgeld, dem keine Schuld gegenübersteht, also als würde es direkt gedruckt werden.

    Mugabe hat’s vorgemacht. Es würden damit sämtliche libyschen Vermögen verwässert, um besagte 23 G$. Wahrscheinlich feiert Gaddhafis Opposition darob gerade überschwängliche Feste, weil sie auf diesem Weg kalt enteignet werden. Falls sich Türkei und China in Dinaren auszahlen liessen, würde der Effekt natürlich exportiert. Im Inland würde es tatsächlich nur dem gemeinen Volk nützen, vorübergehend, bis dass die Inflationseffekte um besagte 23 G$ gnadenlos auf den Mittagstischen einschlagen.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

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