Obamas Bilanz am heutigen Karfreitag

22. April 2011

Barack Obamas Bilanz am heutigen Freitag kann sich sehen lassen.


38 Tote bei von Washington geschürten blutigen Unruhen in Syrien
9 Tote durch Bombenterror der NATO in der libyschen Stadt Sirte beim US-geführten Angriffskrieg gegen Libyen
25 Tote durch US-Drohnenterror in Pakistan
7 Tote durch US-Drohnenterror In Afghanistan
Summe: —
77 Tote durch Obamas Terrorpolitik am heutigen Karfreitag, obwohl der Tag noch nicht mal zu Ende ist

Und die von kriegsgeilen Massenmedien aufgestachelte blutrünstige amerikanische Öffentlichkeit jubelt und will noch mehr Terror, Krieg und Zerstörung. Das ist Amerika unter Präsident Barack Obama.

Dafür erhofft sich Barack Obama, dass er und sein Amerika von der ganzen Welt geliebt wird. Doch bei denjenigen, die heute in Afghanistan mal wieder einen dieser dreckigen US-Terroristen ins Jenseits befördert haben, scheint die Strategie der Liebe nicht aufgegangen zu sein, und das, obwohl US-Amerika in all seinen Kolonien unabhängige Medien durch Propaganda-Outlets ersetzt hat, die pausenlos darüber berichten, dass die tolle blutrünstige US-Kriegspolitik Freiheit, Demokratie und Menschenrechte bringt.

Seltsam, was hat Obama bloß verkehrt gemacht, dass es immer noch Menschen gibt, die Amerika und seine Werte verabscheuen?

Nachtrag: Nun ist dieser ganz normale Karfreitag zu Ende. Press TV meldet durch den von Washington angezettelten Versuch eines Regime Change in Syrien für den Karfreitag 2011 inzwischen 75 Tote. Und das von den USA unterstützte thailändische Putschregime hat mal wieder einen Grenzkonflikt mit Kombadscha angezettelt, bei dem es diesmal 7 Tote gab. Es ist beinahe unnötig zu sagen, dass Thailand das Land ist, das – mit offensichtlicher Rückendeckung der USA – keine neutralen Beobachter an der Grenze zu Kambodscha haben will. Barack Obama hat in der Bilanz seiner sendungsbewussten militärgestützten Friedenspolitik vom Karfreitag 2011 also 112 direkte Tote zu verbuchen.

Nachtrag 2. Obamas Drohnenterror in Pakistan hat am Karfreitag 2011 nicht 25, sondern 26 Menschen ermordet. Im Irak sind bei Demonstrationen gegen die andauernde US-Besatzung 6 Menschen ums Leben gekommen. Macht zusammen 119 Tote. Ein “befreiendes” Passach Fest – ein ganz normaler Tag für Massenmörder Barack Obama.

Am Samstag ging Obamas Tagesroutine denn auch ganz normal weiter: auf einem Parkplatz in Tripolis hat er schon vor dem Frühstück drei Menschen ermordet.

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8 Responses to “Obamas Bilanz am heutigen Karfreitag”

  1. Presto Says:

    Es ist schon erstaunlich, das nach dem kalten Krieg und den Kriegen Jugoslawien und Irak die Presse nichts gelernt hat.

    Nein, Krieg ist megageil und das wollen die Zuschauer doch sehen ( es wird vermutet, weil es keine genauen Zahlen gibt ). Diese Meinung wird, wie auch die, das die Welt in tiefer Trauer ist wegen der zwei getöteten Journalisten, produziert und entspricht nicht einmal der Wahrheit.

    Ich kann diese Sportpalastreden der Presse und der Trilateralen NeoCons nicht mehr hören. Einfach gesagt ist dies keine christliche Mission, sondern eine völkerrechtswidrige und menschenverachtetende Tendenz. Nicht nur in Europa. Oder es ist ein Kreuzzug, nur, um strategischen Boden zu bekommen. Nur – wozu? Wer ist der eigentliche Feind?

    Unsere Presse ist eine reine Nachplapperpresse, eine, die nach strengen Regeln geformte Infos an das gehirngevögelte Volk weiter gibt und Meinungen als Agenda produziert. Die Wahrheit über die Täter und ihre Ziele der Vernichtung werden vertuscht und verdreht, damit bald Bodentruppen, wie in Vietnam ( Tonkin ) sowie die angestachelten Konflikte in Jugoslawien, Irak und Afghanistan die Folge sind.

    Wer will schon soziale Aspekte beachten in dieser Zeit. Billiges Öl, einfache Strategien mit UAV`s und am Ende steht der implementierte Machthaber ( IWF Diktator ) als neuer Demokrat an der Macht. So, wie es in anderen Ländern bereits der Fall ist. Das sind die Folgen der christlichen Wertegesellschaft, welche nur Erfolge und Kapital als Ziel hat.

    Meine Sorge gilt nach wie vor den Menschen, die all dies nicht blicken und weiterhin sich zum Spielball der westlichen Propaganda und Facebook Offensive(n) machen lassen. Ihnen muss ein Licht aufgehen – weil unsere Demokratie und unsere vermeintlichen Werte nur noch mehr Unterdrückung und Leid erzeugen werden. Genau das wollen diese Bastarde aus der EU, UN und den amer. Geheimdiensten. Totale Kontrolle, Einschüchterung und gesteuerte Meinungen und Einheitsbrei. Gelenkt, gesteuert und manipuliert.


  2. [...] Obamas Bilanz am heutigen Karfreitag [...]

  3. Jörg Says:

    George Carlin ~ The American Dream

    • Presto Says:

      “They got U by u`re balls. EXACTLY!

      Less income, more hours to work. less social security when you get old.

  4. Jörg Says:

    O mann o mann! Jetzt bringt die taz einen Artikel (http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/die-drei-gewaender-des-oberst-gaddafi/ ) darüber, wie wohl die politischen Verhältnisse in Libyen seien.
    Im Grunde genommen dankenswert: Denn nirgendwo – weder in der europäischen noch in der US-Presse – war seit jahrzehnten(!) darüber was zu lesen. Nämlich warum Gaddafi, der nur ein repräsentatives Amt als Held der ehemaligen Revolution von 1969 innehat (er selbst hat seine Funktion für Libyen mal mit der der Queen für das UK verglichen), immerfort als “Diktator” zu bezeichnen sei. Ja, in der Tat, das bedürfte doch mal einer Erklärung.

    Ehe ich aber auf diesen Artikel eingehe, zur Einstimmung zuvor ein kleiner Seitenblick auf einen weiteren Artikel der taz von heute über Stuttgart S21: “IN DER VOLKSABSTIMMUNGS-FALLE” – http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-stuttgart-21/artikel/1/in-der-volksabstimmungs-falle .
    Da führt die taz aus, daß der Bahnhof S21 nun doch gebaut werden müsse. Es gehe nun mal nicht anders! Denn die bedauernswerten “Grünen” seien einfach nichtsahnend(!) in eine Falle gelaufen, die man ihnen gestellt hatte. Denn noch 2010 hatten sie mit der SPD Ende ein Volksbegehren über S21 vereinbart. Die taz: “Doch bevor die grünen Wahlplakate mit der Formel “Volksabstimmung jetzt” gedruckt wurden, hätte Kretschmann einen Blick in Artikel 60 der Landesverfassung werfen sollen. Was das dort genannte Quorum bei einer Volksabstimmung für seine Partei bedeuten könnte, hatte er damals noch nicht so recht bedacht. Dass mindestens ein Drittel aller Wahlberechtigten für ein Ausstiegsgesetz stimmen müsste, ist eine fast unüberwindbare Hürde für die Neubaugegner.” Also nicht etwa ‘ein Drittel aller Wähler’, sondern eben “ein Drittel aller WahlBERECHTIGTEN” – und das ist in der Tat nicht zu schaffen. Der arme, arme Kretschmer hatte damals einfach “vergessen … einen Blick in Artikel 60 der Landesverfassung zu werfen”.
    Daß Kretschmer den Koalitionsvertrag mit der SPD einfach mal aufkündigen und Neuwahlen verlangen kann, fällt der taz gar nicht ein. Auch eine Änderung des absurden Volksabstimmungsgesetzes mag die taz nicht erwägen. Ihr Mitleid gilt auch nicht den Wählern, die mit ihrer Stimme für die GRÜNEN den Bau von S21 praktisch besiegelt haben. Nein, das Leiden der badenwürtenbergischen GRÜNEN steht im Vordergrund: Diese “Fall” und dieses unglaubliche “Dilemma”, unter welchem die GRÜNEN so schrecklich, schrecklich leiden müssen …. und nur weil Kretschmer einfach “vergessen” hatte “… einen Blick … zu werfen”!!! Ich meine, jeder von uns hat doch schon mal was “vergessen” – oder???? Und irgendwie ist das doch total ungerecht, daß Kretschmer jetzt so schrecklich leiden muß!

    Jetzt aber zum Artikel “DIE DREI GEWÄNDER DES OBERST GADDAFI” (link oben):
    Da soll also Gaddafi irgendwie das Staatsoberhaupt Libyens sein. Wie das gehen soll, obwohl Libyen doch ein Staatoberhaupt hat, nämlich einen ” Zanati Mohamed al-Zanatid” (http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Libyen.html ), erklärt und die taz nicht groß. Letzteren erwähnt die taz noch nicht einmal. Sogar in Zeiten, als die “DDR” nicht anerkannt war, wurde noch nicht mal von Springer angezweifelt, daß Ulbricht oder dann Honecker ‘Generalsekretär der SED’ (und damit sozusagen ‘Staatsoberhaupt”) waren. Und Libyen ist nun mal auf der ganzen Welt ein anerkannter Staat. Da wird man doch wohl mal das formale Staatsoberhaupt, Herrn al-Zanatid, erwähnen müssen. Nach taz ist aber Gaddafi irgendwie ein ‘zweites’ Staatoberhaupt. Und dann faselt die taz noch ein drittes(!) Staatsoberhaupt herbei. Dies sei Gaddafis Sohnemann: “Saif al-Islam wurde damit eine Art Staatsoberhaupt”. DREI(!!!) Staatsoberhäupter????

    Und dann noch der böse Gaddafi, der selbstverständlich für die ganzen Attentate gegen seine ehemaligen Kampfgenossen verantwortlich ist. Die Begründung für die ungeheuerliche Anschuldigung bleibt uns die taz allerdings schuldig. Wenn Ronals Reagan noch nicht einmal einen – völlig unprovozierten – Kriegakt gegen Libyen scheute, dann wird doch die CIA durchaus nicht ein bißchen Morden hier oder da gescheut haben,. Und wie ist es mit dem Mossad, liebe taz? Der ging doch in Libyen ein und aus und ‘wohnte’ sogar neben Gaddafis Wohnhaus ( http://www.freemasonrywatch.org/libya.html )!

    Die taz ist ein DRECKSBLATT!


  5. [...] Obamas Bilanz am heutigen Karfreitag (via Mein Parteibuch Zweitblog) Barack Obamas Bilanz am heutigen Freitag kann sich sehen lassen. – 38 Tote bei von Washington geschürten blutigen Unruhen in Syrien – 9 Tote durch Bombenterror der NATO in der libyschen Stadt Sirte beim US-geführten Angriffskrieg gegen Libyen – 25 Tote durch US-Drohnenterror in Pakistan – 7 Tote durch US-Drohnenterror In Afghanistan Summe: — 77 Tote durch Obamas Terrorpolitik am heutigen Karfreitag, obwohl der Tag noch nicht mal zu Ende ist Und … Read More [...]

  6. ice cube Says:

    Immerhin konnte Gaddafi bei dem völlig überraschenden US-Bombenüberfall auf Lybien 1986 noch 1 oder 2 US-Terrorbomber runterholen wobei auch Piloten ums Leben kamen..Und heute wo die Lufgangster praktisch täglich mit Ansage ins Land fliegen bringen die gar nichts mehr zustande?Genauso wie Slobos Serbien 1999 in dieser Hinsicht nichts zustande gebracht hat.Das ist schwer zu glauben -muß irgentwie alles ein abgekartetes Spiel sein


  7. [...] neue Kriege vom Zaun zu brechen ist die Agenda, denn außer Terror, Krieg und Militär haben die USA nichts, was ihnen ihre bisherige Stellung in der Welt noch eine Weile sichern [...]

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