Wie die NATO, AL und UNO unermesslichen Hass erzeugen

27. März 2011

In der Resolution 1973 hat der UN-Sicherheitsrat Libyen de facto für vogelfrei erklärt und jedes Mitgliedsland dazu aufgerufen, beliebige Angriffskriegsoperationen gegen Libyen durchzuführen, sofern diese Angriffskriegsoperationen als Maßnahmen zum “Schutz von Zivilisten” deklariert werden.

Die Resolution 1973 basiert wie schon die vorhergehende Resolution 1970 nicht auf zuverlässigen Informationen, sondern bestensfalls auf Gerüchten und schlechtestenfalls auf von der Propaganda der angreifenden Kriegsparteien absichtlich massenmedial verbreiteten Falschmeldungen. Indien hat seine Enthaltung damit begründet, dass vor der Verabschiedung der Resolution keine substantiierten Informationen darüber vorgelegt wurden, was in Libyen tatsächlich geschieht.

Mit so einer Resolution im Rücken wäre Hitlers Feldzug 1939 gegen Polen ganz legal gewesen – sofern er seinen Feldzug einfach damit erklärt hätte, dass seine militärischen Maßnahmen in Polen dem Schutz der volksdeutschen Zivilisten dienten. Vladimir Putin, Ex-Präsident von Russland, verglich die Resolution 1973 mit einem “Aufruf zu einem mittelalterlichen Kreuzzug”.

Die UN-Sicherheitsratsresolution 1973 erlaubt einerseits militärische Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten, verlangt andererseits aber auch einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende der Gewalt. Wie die NATO den Waffenstillstand in Libyen durchsetzt, den der UN-Sicherheitsrat in der Resolution 1973 verlangt hatte, beschreibt Marc Thörner in der taz wie folgt:

Kurve 9 – so lautet die militärische Bezeichnung für die letzte Straßenbiegung vor der Stadt. Kurve 9 ist das Problem. Bei Kurve 9 geht es nicht weiter. Vor dieser Stelle parken in langer Schlange die Fahrzeuge der Aufständischen, Toyota-Pick-ups, Lafetten mit Luftabwehrgeschützen, die als Boden-Boden-Waffen dienen sollen, einfache Minibusse, in denen junge Männer mit Kalaschnikows auf ihren Einsatz warten.

Vier haben gerade versucht, in einem Auto durchzukommen, jetzt sind sie wieder zurück, bahnen sich hupend den Weg durch das Waffenarsenal zur nächsten Ambulanz. Sanitäter ziehen einen leblosen Körper von der Rückbank, betten ihn auf eine Bahre. Der schwer Verletzte heißt Ahmed. Scharfschützen haben ihm den Hals durchschossen, wahrscheinlich von einem Haus am Stadtrand aus.

“Luftunterstützung kommt gleich”, kündigt ein grauhaariger Kommandeur in Tarnfleck an, der sich nur unter seinem Nom de Guerre vorstellen will: Asad Libi, libyscher Löwe, einer der Koordinatoren hier – Offiziersränge gibt es nicht. Luftunterstützung? Gibt es eine direkte Verbindung? Libi lächelt. “Wir sagen dem provisorischen Regierungsrat Bescheid, und die rufen die Nato.” Jets sind nicht zu sehen, doch nach einer Weile verrät sie ein schwaches, dumpfes Rollen in der Luft.

Von Sandhügeln ringsum beobachten Aufständische die Einschläge. Über der Silhouette Adschdabijas steigt eine Rauchsäule auf. Dann eine zweite und eine dritte. “Allahu akbar!”, tönt es bei jedem Treffer. Ein paar Kämpfer entschließen sich die Dünen hinunterzuklettern und laufen waffenschwenkend durch die Wüste auf das rauchende und brennende Adschdabija zu.

Am nächsten Nachmittag ist Kurve 9 kein Thema mehr. Gaddafis Truppen sind abgezogen. Der Verkehr fließt an dieser Stelle vorbei, als wäre nie etwas gewesen. Auch an den Rohbauten dreier Villen, auf denen die Scharfschützen gesessen haben. Verkohlte Panzer stehen neben der Straße im Sand, wie von überdimensionalen Hämmern aufgeknackt, einer brennt noch lichterloh.

Was da beschrieben ist, ist nicht die Durchsetzung eines Waffenstillstandes, sondern das Gegenteil, nämlich die Beschreibung einer Angriffskriegsoperation gegen Kräfte der rechtmäßigen libyschen Regierung zur Eroberung der für die Kontrolle über das libysche Öl wichtigen Stadt Ajdabiya, die gemeinsam von jihadistischen “Aufständischen”, die aus gutem Grund nicht einmal ihren Namen nennen wollen, und der NATO durchgeführt wurde.

Doch der Teil der Resolution 1973, der einen sofortigen Waffnstillstand verlangt, braucht die drei NATO-Staaten, die Libyen gerade überfallen und gleichzeitig einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat haben, nicht zu stören, denn jeglichem Beschluss, der feststellt, dass sie selbst gegen die Resolution verstoßen haben, müssten sie selbst zustimmen. Diese Staaten sind Henker und Richter zugleich.

Damit nicht genug. Nach den verheerenden Bombenangriffen der NATO stellte der Generalsekretär der UNO, Ban Ki-Moon, in einem Zwischenbericht fest, die libysche Regierung verletzte ihre Pflicht zum Waffenstillstand und ermutigte die Angreifer so dazu, weitere Maßnahmen des Angriffskrieges zu ergreifen. Genaueres dazu, wie er auf die Idee kommt, die llibysche Regieurng verletze den Waffenstilstand, sagte Ban Ki-Moon nicht. Seine Behauptung muss reichen. Unterstützt von Bombern der NATO eroberten die “Rebellen” nach die Stadt Ajdabiya auch die in der Nachbarschaft liegenden Ölanlagen in Brega und Ras Lanuf und kündigten an, binnen einer Woche mithilfe des NATO-Kriegspartners Katar Öl exportieren zu wollen.

Der “Schutz der Zivilisten” durch die von UNO und NATO im Osten Libyens an die Macht gebombten “Rebellen” besteht hauptsächlich darin, Jagd auf Menschen schwarzer Hautfarbe zu machen, sie in Lager zu sperren, zu foltern und offenbar auch gleich reihenweise zu exekutieren. Die NATO bomberdiert derweil außer der 1000 km entfernt vom von den Aufständischen gehaltenen Gebiet liegenden Hauptstadt Tripollis auch die Hunderte Kilometer davon entfernten Städte Sirte und Sabha, Städte, in denen die Bevölkerung unstreitig ganz überwiegend aus Anhängern der libyschen Regierung besteht.

Begleitet wird der von der UNO ohne Gegenstimme beschlossene Angriffskrieg der NATO gegen Libyen von einer massenmedialen Propagandawelle, die selbst die goebbelsche Propaganda vor Hitlers Polenfeldzug blass aussehen lässt. Bei denjenigen, die die zwar primitiv gemachte, aber massenhaft verbreitete Propaganda gegen Libyen durchschauen und den von der UNO genehmigten Raub des libyschen Öls mittels eines mörderischen Angriffskrieges dahinter erkennen, wächst der Hass auf die Verbrecherbande NATO, ihre Marionetten in der arabischen Liga und den UN-Kriegsverbrecherrat, der diesem Jahrhundertverbrechen ein legales Cover gegeben hat, gerade ins Unermessliche.

Nachtrag 28.03.2011: Ali Hashem, ein Journalist, der für Al Jazeera aus Libyen berichtet, erklärte per Twitter, dass die Rebellen selbstverständlich die Koalitionskräfte bei ihren Angriffen als Luftwaffe benutzen und die USA sich bei ihren Bombardements selbstverständlich mit den Rebellen koordinieren. Was hier bezeugt ist, ist ein Verbrechen: das Verbrechen des Führens von Angriffskrieg unter Missbrauch der UNSC-Resolution 1973. Verschiedene Medien berichten soeben prompt, ein namentlich nicht genannter ranghoher US-Beamter habe bei einem Briefing für Journalisten gerade auf Nachfrage erklärt, dass die Koalitionskräfte sich an das UN-Mandat halten und ihre Attacken nicht mit den Rebellen koordieren, sodass sie als Luftwaffe der Rebellen den Angriffskrieg der Rebellen unterstützen, sondern jegliche Kräfte bombardieren würden, die Zivilisten angreifen. Darüber, wie die NATO die Angriffe ihrer Bomber mit den Angriffen der Rebellen unter Bruch der UN-Resolution 1973 koordiniert, wird man dann vermutlich demnächst streng geheim gehalten und wer die Wahrheit ausspricht ein Verschwörungstheoretiker genannt werden.

25 Antworten auf “Wie die NATO, AL und UNO unermesslichen Hass erzeugen”


  1. UN Resolution 1973 .. Interessanter Titel um einen antiwestlichen “Diktator” zu stürzen. Darauf erstmal einen Pinochet. Prost!

  2. z Sagt:

    Seht mal, was es noch für Grüne gibt: die US-Präsidentschaftskandidatin Cynthia McKinney gegen Krieg und für Gaddafi!

    http://panafricannews.blogspot.com/2011/03/ghaddafi-hero-for-african-rights-and.html


  3. [...] Wie die NATO, AL und UNO unermesslichen Hass erzeugen (via Mein Parteibuch Zweitblog) In der Resolution 1973 hat der UN-Sicherheitsrat Libyen de facto für vogelfrei erklärt und jedes Mitgliedsland dazu aufgerufen, beliebige Angriffskriegsoperationen gegen Libyen durchzuführen, sofern diese Angriffskriegsoperationen als Maßnahmen zum "Schutz von Zivilisten" deklariert werden. Die Resolution 1973 basiert wie schon die vorhergehende Resolution 1970 nicht auf zuverlässigen Informationen, sondern bestensfalls auf Gerüchten und schlecht … Read More [...]

  4. Steffen Sagt:

    Vielen Dank. Bündeln wir den Hass und die Sorge um unsere Zukunft in Aktionen! Ganbarimasu!! Mit allem was wir aus Herz, Seele und Körper vereinigen können! Wir sind es, die die Zukunft bestimmen müssen! Keine Asche aufs Haupt oder sonst wohin schauen, nicht ablenken – wir müssen handeln oder es machen die anderen und wie, das sehen wir doch!
    Nehmen wir doch den letzten Wahlausgang als Ansatz dafür, dass Veränderungen möglich sind. Leider sind die Grünen gegen Atom aber nicht gegen Krieg – das passt nicht mehr zusammen! Man kann nicht Atom abschaffen und die Mittel für den Ersatz mit Kriegen vergeuden! Stoppt diesen Krieg! Wenn die Grünen gewinnen konnten, schaffen wir das auch!

    Es wurde wieder veröffentlicht in Gruppe “Europe against war – Europa gegen Krieg”
    Link: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_180866951957443&ap=1

    • landbewohner Sagt:

      wenn die grünen gewinnen konnten, so ist das ein überzeugender beweis für die blödheit des wählers.
      die grünen werden der atomlobby genausowenig weh tun wie sie kriege verhindern werden.
      und- das ist so sicher , wie das amen in der kirche. ich empfehle da mal das letzte buch von jutta dittfurth.

      • Steffen Sagt:

        Hallo landbewohner,

        das meine ich doch nicht. Ich meine, dass die Leute eine Veränderung wollen und nur wieder in die Falle tappen infolge “brainwashing” durch die Medien und dass keine richtige Alternative da ist. Die Grünen waren wohl mit Leuten wie Fischer infiltriert (siehe Lobbypedia).
        Aber wie gesagt – das Glas ist nicht halb leer sondern halb voll -> positives Signal entnehmen und das lautet, die Leute wollen dass sich entscheidendes ändert; das die Grünen bewiesen haben, dass es mit Ihnen nichts wird, ist etwas anders. Das liegt auch schon daran, das sie den Krieg unterstützen; das sind nicht mehr die Grünen.

  5. Steffen Sagt:

    Liebe Leser,

    jetzt bitte noch ein Zusatz zum Artikel.

    Wir haben in der Gruppe “Europe against war – Europa gegen Krieg” viele neue Mitglieder und so auch Informationen.
    Eine letzte Meldung hat mich besonders aufgebracht:
    “They want to kill Gaddafi for the GREATE PHANTOM of US FRS dollar.” Link unten.

    - Leute lest das!!! Da reden wir von Banken-Bailout und den verschwendeten, in den Sand gesetzten Milliarden des Deutschen Volkes, und hier wird ein Land bombardiert auch deswegen, weil es von diesem beschissenen Finanzsystem weg wollte. Alle die die diesen Krieg unterstützen sind bereits aus diesem Grunde komplette Lügner!! Alle die genug haben mit diesem Betrug – jetzt gegen den Krieg. Stoppt den Krieg und später Schluss mit diesem Digitalgeldsystem! Schluss mit Bankenrettung! – Wir müssen die neue Zeit bestimmen und nicht die, welche mit gestohlenem Geld reich geworden sind und uns zwingen wollen in Kriege, Vernichtung von unserem Reichtum usw.!

    LG, Steffen

    Link: http://translate.google.com/translate?u=http%3A%2F%2Fkir-t34.livejournal.com%2F14140.html&hl=ru&langpair=auto%7Cen&tbb=1&ie=utf-8

  6. Steffen Sagt:

    Liebe Leser,

    noch eine zweite kurze Information – eine Petition an die UNO und andere …, damit dort nicht mehr so gelogen werden kann. Wir müssen einfach alles mögliche unternehmen. Bei Interesse bitte den Link weiter verbreiten!

    “Appeal

    To the United Nations Organization, other international organizations, leaders of states, parliaments, statesmen, political leaders and mass media”

    Link: http://www.ipetitions.com/petition/free-libya/

  7. Jörg Sagt:

    Nachtrag:
    Der ‘neue Jelzin’ Medwedew sollte im Interesse der Weltgemeinschaft – aber auch im Interesse Europas – nun zügig zurücktreten! Statt diesen finden wir heute auf Novosti diese gequirlte Scheiße: http://de.rian.ru/opinion/20110323/258646535.html .

    Zu der libyschen Regierung (merkwürdiger Weise immer auf “Gaddafi” reduziert – obwohl dieser noch nicht einmal ein politisches Amt in Libyen inne hat – das ist so als wollte man die BRD angreifen indem man Peter Scholl-Latour geißelt) lesenswert: http://newsfromatlantis.blogspot.com/2011/03/brit-ish-murder-of-freedom-in-libya.html .

    ==

    RIA NOVOSTI OUTET SICH DAMIT ENDGÜLTIG ALS STRAFF GEFÜHRTES PROPAGANDA-ORGAN DES RUSS. PRÄSIDENTEN!
    Man achte auch einmal darauf, daß bei allen Artikeln Novostis über Libyen die schwer bewaffnete Putschisten-Armee (zu der – aufgrund der Stammesstruktur in Libyen – auch nicht unerhebliche Teile der libyschen Streitkräfte übergelaufen sind) immer verzärtelnd “Rebellen” genannt wird – so als wäre der Volksheld Robin Hood hier am Werke!!!

    Anno dunnemals hatte ja sogar die sowjetische Prawda oder Istvestia mehr demokratischen Spielraum. Wie konstatieren: Novosti zeigt uns, daß die autokratischen Strukturen Rußlands noch nicht einmal ansatzweise überwunden wurden!


  8. [...] Sergej Lawrow lamentiert gerade bei RIA Novosti, dass die NATO die von Russland mitbeschlossene UN-Sicherheitsratsresoution 1973 dazu benutzt, um gemeinsam mit Aufständischen Krieg gegen Libyen zu führen: „Es gehen [...]


  9. [...] Sergej Lawrow lamentiert gerade bei RIA Novosti, dass die NATO die von Russland mitbeschlossene UN-Sicherheitsratsresoution 1973 dazu benutzt, um gemeinsam mit Aufständischen Krieg gegen Libyen zu führen: „Es gehen [...]

  10. Jörg Sagt:

    Ich halte es ja für gut möglich, daß sich Medwedew von den gelenkten Nato-Medien einfach hat übertölpeln lassen, so wie ein durchschnittlicher BRD-Bürger ja den Medienrummel auch nicht durchschaut.
    Demnach wäre ihm auch unbekannt gewesen, daß der “Diktator” Gaddafi noch nicht mal ein Regierungs- oder Präsidenten- oder Militäramt innehat. Für ihn war Gaddafi dann eben so eine Art ‘Idi Amin’ oder so. Und da im Dezember in Rußland Wahlen sind, wollte Medwedew vielleicht demonstrieren, daß er fest auf Seiten der Menschenrechte steht. Und hat dann einfach ruckzuck entschieden – ohne noch nachzuhaken, ob denn die Anwürfe gegen die libysche Regierung auch wirklich Hand und Fuß haben (das würde seien merkwürdige Formulierung “Vision” erklären).

    Für … eine solche Erklärung würde sprechen, daß Rußland durch Medwedews Entscheidung im Sicherheitsrat n u r Nachteile hat. Insbesondere bei Syrien muß Rußland jetzt sogar außenpolitisch (und ggf. militärisch: Flottenverlegung) was riskieren, um die Lage wieder halbwegs zu stabilisieren.

    Gegen … meinen Erklärungsversuch spricht, daß Medwedew – wenn er denn schon der hektische ‘Spontan-Entscheider’ ist, für den ich ihn halte – doch reichlich erfahrene außenpolitische Berater um sich haben dürfte (auch wenn Gromyko leider schon tot ist – † 2. Juli 1989).

    Wie auch immer:
    Medwedew muß jetzt öffentlich und möglichst bald erklären, daß er einen Fehler gemacht hat und daß er sich von der russischen Entscheidung im Sicherheitsrat nun nachdrücklich distanziere. Nur so kann der zukünftigen, beliebigen Mißachtung der UNO-Charta vorgebeugt und Rußlands außenpolitisches Gesicht gewahrt werden. Medwedew sollte außerdem den Sicherheitsrat wegen Thailand, Ägypten, Jemen, Bahrein, Honduras usw. einberufen lassen.


  11. [...] Wie die NATO, AL und UNO unermesslichen Hass erzeugen – Mein Parteibuch (Zweitblog), 27.03.2011 – In der Resolution 1973 hat der UN-Sicherheitsrat Libyen de facto für vogelfrei erklärt und jedes Mitgliedsland dazu aufgerufen, beliebige Angriffskriegsoperationen gegen Libyen durchzuführen, sofern diese Angriffskriegsoperationen als Maßnahmen zum „Schutz von Zivilisten“ deklariert werden. Die Resolution 1973 basiert wie schon die vorhergehende Resolution 1970 nicht auf zuverlässigen Informationen, sondern bestensfalls auf Gerüchten und schlechtestenfalls auf von der Propaganda der angreifenden Kriegsparteien absichtlich massenmedial verbreiteten Falschmeldungen. Indien hat seine Enthaltung damit begründet, dass vor der Verabschiedung der Resolution keine substantiierten Informationen darüber vorgelegt wurden, was in Libyen tatsächlich geschieht. … [...]


  12. wir sind uns einig in der Bewertung des russischen Verhaltens im UN Sicherheitsrat. Unentschuldbar, aber passsiert. Allerdings hat es einen Machtkampf im russischen Apparat ausgelöst sybolisiert durch Putin und Medwedew. Die Sache ist noch nicht erledigt und Lawrow ist eigentlich ein Putin-Mann. Das ganze kann dem Medwedew seine Präsidentschaft kosten. ich hoffe sehr, daß Putin wieder Prsäisdent wird. Ist ja jetzt wieder möglich. Kann auch sein, daß Medewedew sich beugen muß und Rußland das im UN Sicherheitsrat nochmal auf die Tagesordnung bringt. Wünschenswert wäre es. Ist aber nur Spekulation, eine Hoffnung von mir. Wer mehr weiß, bitte hier kommentar schreiben.

  13. einparteibuch Sagt:

    @Chris
    Ich wünschte, es wäre so. Ist es aber leider nicht. Shcau hin, Medvedev und Putin sind ein Tandem, die haben das gemeinsam entschieden und sie wussten, was sie taten.

    Sie haben das Hündchen für Amerika gemacht, weil sie gedacht haben, und noch denken, es ist besser so.


  14. [...] verhalten und die die Grundlagen des Völkerrechts auf den Kopf stellende UNSC Resolution 1973 einhalten, möchte Barack Obama den Krieg gegen Libyen besonders grausam, nämlich besonders lang [...]


  15. [...] wurde. Dies dürfte dem Terrorapparat der NATO gerade jetzt, wo der unter dem Deckmantel der UN-Sicherheitsratsresolution 1973 durchgeführte Angriffskrieg der NATO gegen Libyen durch die missglückte Eroberung von Brega einen [...]


  16. [...] von Kernwaffen entgegen, denn wie Nordkorea zutreffend erklärt hat, wurde durch den per UN-Resolution abgesegneten Angriffskrieg gegen Libyen allen unabhängigen Ländern der Welt die Lektion erteilt, dass sie weder vom Völkerrecht noch vom [...]


  17. [...] von Kernwaffen entgegen, denn wie Nordkorea zutreffend erklärt hat, wurde durch den per UN-Resolution abgesegneten Angriffskrieg gegen Libyen allen unabhängigen Ländern der Welt die Lektion erteilt, dass sie weder vom [...]


  18. [...] Monat ist es nun her, dass der UN-Sicherheitsrat bar jeder Fakten beschlossen hat, jeden Staat, der Lust dazu hat, zum Führen eines Angriffskrieges gegen Libyen aufzurufen. Die UNO setzt nun ihr total verlogenes Engagement zur Unterstützung des Angriffskrieges gegen [...]


  19. [...] Monat ist es nun her, dass der UN-Sicherheitsrat bar jeder Fakten beschlossen hat, jeden Staat, der Lust dazu hat, zum Führen eines Angriffskrieges gegen Libyen aufzurufen. Die UNO setzt nun ihr total verlogenes Engagement zur Unterstützung des Angriffskrieges gegen [...]


  20. [...] nutzen, um den Angriffskrieg gegen Libyen trotz des Verbotes von Besatzungstruppen in der perversen UNSC-Kriegsresolution 1973 möglichst bald wie geplant mit der Eroberung Libyens durch Bodentruppen fortsetzen zu [...]

  21. paule11 Sagt:

    nato freund und helfer ? nato zerbombt tripolis , warum ??????

    saddam hatte sich in der erde verkrochen ( verrat ) !!!!
    howdy


  22. [...] Organisation, die ein Aushängeschild der westlichen Welt ist, derzeit damit beschäftigt, eine UN-Resolution zum Schutz von Zivilisten durchzusetzen. Am 8. August 2011 hat die NATO dazu drei Bomben auf einen Bauernhof im Dorf Majar [...]


  23. [...] Ortschaft in der Nähe der libyschen Stadt Zintan zu sehen, deren Zivilbevölkerung die NATO der UN-Verbrecherratsresolution 1973 entsprechend geschützt [...]

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